Sonntag, 10. Februar 2019

Small Penis Humiliation Fetisch: Sklave T im Interview

11 cm?
Ich setze heute meine Interviewreihe mit kleingebauten Männern fort. Hinweis: Das "kleingebaut" bezieht sich nicht auf die Körpergröße... ;-)
Sklave T war so freundlich, sich proaktiv selbst als Interviewpartner anzubieten und mir einige Fragen zu beantworten. Ich darf verraten, dass er im erregten Zustand auf 11 cm kommt. Hier das Interview mit ihm. 

Sklave T im Interview 


Lady Sas: Auf einer Skala von 0, völlig unwichtig, bis 10, extrem wichtig: Wie wichtig ist dir das Thema Schwanzlänge und wie sehr beschäftigt es dich?
Sklave T: Die Grösse meines Schwanzes beschäftigt mich sehr und liegt auf der Skala bei 10. Das Thema nagt sehr an meinem Selbstbewusstsein gegenüber Frauen.


Lady Sas: Welche Auswirkungen hat es in Bezug auf Frauen, dass du einen kleinen Penis hast?
Sklave T: Ich habe grosse Hemmungen mich einer Frau, die an mir sexuelles Interesse haben könnte, nackt zu zeigen.


Lady Sas: Wie waren bis jetzt die Reaktionen von Frauen auf deinen Schwanz?
Sklave T: Die Frauen liessen sich bis jetzt nichts anmerken. Ich habe mich auf sexuelle Techniken "spezialisiert", bei denen mein Schwanz keine Rolle spielt. Frauen die Verkehr mit mir hatten waren jedoch nie glücklich danach.

Sklave T und sein Small Penis Humiliation Fetisch (SPH) 


Lady Sas: Meinst du, du hättest auch eine Neigung zu BDSM und Femdoms, wenn du 16 cm hättest?
Sklave T: Ich denke ja. Auch abseits meines SPH-Fetisches habe ich verschiedene Vorlieben in diesem Bereich. Erniedrigung steht dabei im Vordergrund.


Lady Sas: Was denkst du denn selbst, ab wieviel Zentimetern du mit deinem Penis zufrieden wärst?
Sklave T: Mein Wunsch wären 18cm. Ich gehe davon aus, dass dies die meisten Frauen genug gross finden würden. 


Lady Sas: Was kickt dich an Small Penis Humiliation? 
Sklave T: Ja, ich stehe darauf. Leider hatte ich bis jetzt nicht den Mut dies in einer Beziehung anzusprechen. Somit blieb mir bis jetzt nur die Fantasie und das Internet. Mit diesem Fetisch startete meine Neigung zur Erniedrigung, was ich sehr geniessen kann. Im normalen Leben bin ich jedoch, abgesehen von meinem kleinen Schwanz, sehr selbstbewusst.


Lady Sas: Kann man deiner Ansicht nach einen kleinen Penis bei einem Mann vergleichen mit kleinen Brüsten bei einer Frau?
Sklave T: Aus meiner Sicht in keinem Fall, nein. Eine Frau mit kleinen Brüsten "funktioniert" ja genau gleich wie eine mit grossen Brüsten. Entscheiden ist die Empfindlichkeit der Brüste. Bei einem kleinen Schwanz ist es anders. Dieser kann (meist) eine Frau nicht ausfüllen und befriedigen.

Wundervolles Sexleben trotz kleinem Penis



Lady Sas: Kannst du dir vorstellen, eine Frau zu finden, die deine Persönlichkeit viel mehr interessiert findet als die Länge deines Fortpflanzungsorgans?
Sklave T: Ja. Ich bin derzeit in einer Beziehung zu einer wundervollen Frau. Wir haben ein tolles Sexleben, jedoch ist mein Schwanz nur ein sehr kleiner Teil davon.

Lady Sas: Was sagst du jemandem, der meint, ein kleiner Penis sei nicht so schlimm, du hättest ja auch Hände und Zunge, um eine Frau zu befriedigen?
Sklave T: Wenn ich mich in eine Frau versetze würde ich auf jeden Fall wollen, dass mich mein Lover fickt. Und zwar richtig und mit entsprechendem Gerät. Von daher glaube ich nicht daran, dass es für einen richtigen Schwanz eine dauerhafte Alternative gibt.

Lady Sas: Dem Klischee nach fahren Männer mit kleinem Penis große Autos, um das zu kompensieren. Was für ein Auto fährst du? 
Sklave T: Von Klischees halte ich sehr wenig. Vielleicht mag es hin und wieder zutreffen, ja. Ich selbst fahre einen kleinen Seat.

Lady Sas: Danke für das Interview.



Du hast ebenfalls wenig zu bieten, Sklave? Oder bist du ein Mann, der trotz normal-großem Penis auf SPH steht? Melde Dich bei mir unter: madamesaskia@web.de Gerne interviewe ich auch Femdoms, die Small Penis Humiliation betreiben.



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  • Donnerstag, 7. Februar 2019

    Lady Cynthia: extreme Spiele

    Domina Lady Cynthia war schon einmal im Oktober 2014 auf meinem Blog zu Gast. Die schöne Blondine hat eine große Fangemeinde unter den Sklaven. Deshalb habe ich Lady Cynthia einige neue Fragen gestellt, um meine Leserinnen und Leser auf den neuesten Stand zu bringen. Enjoy.


    Domina Lady Cynthia
    Lady Sas: Liebe Cynthia, unser letztes Interview ist schon ein Weilchen her. Wie geht es Dir und was hat sich seitdem verändert bei Dir?
    Lady Cynthia: Mir geht es gut, danke. Ja, seit 2014 hat sich bei mir einiges verändert. Ich gehe bis ins Extreme beim Spielen. Mir der Praktik der Strangulation zum Beispiel, auch im Klinikbereich gehe ich ziemlich weit oder die Langzeitsession, wobei mir das Organisieren sehr viel Spaß macht und es mich arg wütend macht, wenn der Klient dann nicht erscheint. Kam auch schon vor. Bezüglich der Extremen Spiele möchte ich aber betonen, dass ich in Berlin Ärzte habe, wo ich ganz offen spreche und mir meinen Rat hole.
     

    Interview mit Domina Lady Cynthia


    Lady Sas: Ich habe gesehen, dass Du eine eigene Website mit einem Memberbereich hast. Welche Möglichkeiten hat man hier als Fan?
    Lady Cynthia: Ich schon die ganze Zeit eine Homepage mit der Endung .com, wo man auch Filme sich anschauen konnte und dafür gab es ein Member Bereich, da die Filme bezahlt werden müssen. Diese Seite gibt es nun leider nicht mehr, da der Webmaster und noch viel mehr verstorben ist. Ich hoffe es ist keine Schleichwerbung, wenn ich jetzt hier sage, dass die neue HP von mir, wo man nun Filme sehen kann mit .net endet. Lach


    Lady Cynthia


    Lady Sas: Du bist nun auch in Berlin erreichbar. Wie kommt das und was verbindest Du mit Berlin?
    Lady Cynthia: Am Besten sag ich mal, wo ich mich immer so aufhalte. Also fix ist München. Da bin ich immer 2 feste Tage in der Woche. Zürich hat sich Ende 2014 erledigt. Das Studio Hades hat ja dann auch geschlossen und unterm Strich war mir das auch irgendwann zu viel mit der Fahrerei. Warum Berlin? Ich bin ja Berlinerin und da ich immer einmal im Monat einige Tage dort bei meiner Mutter bin, habe ich mir gedacht, dann können mich die Herren von dort auch besuchen. Jedoch sitze ich da nicht im Studio, sondern bin nur auf Anfrage  im Studio.



    Lady Cynthia: eine Vorliebe für Rollenspiele



    Lady Sas: Auf Deiner Website habe ich gelesen, dass Du zur Zeit eine besondere Vorliebe für "Hinrichtungs-Szenarien" hast. Was verstehst Du darunter?
    Lady Cynthia: Derzeit mag ich meine Hinrichtungs-Sessions, welche als Langzeit-Session vom Umfang her mich reizen. Diesbezüglich unterscheide ich die softere Variante als Rollenspiel – ich als Richterin mit Verhör und Verurteilung sowie als Henkerin, welche vollstreckt. Natürlich spielerisch. 

    Oder die extremere Version der Hinrichtung ist dann nichts mehr für schwache Nerven und vor allem reine Vertrauenssache. Als Domina sollte man genau wissen, was man dort macht und der Gast sollte sich auch bewusst sein, dass das auch an Panik grenzen kann. Eine solche Session, mit einem Verhör, der Verurteilung, physische Tortur / Inhaftierung sowie der Hinrichtung umfasst einen großen Aufwand / Organisation, damit es so weit wie es mir möglich ist authentisch wirken zu lassen. Das sollte der Delinquent zu schätzen wissen.
    Lady Cynthia


    Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
    Lady Cynthia: Im BDSM Bereich? Weiter machen und am liebsten kompakter, was aber leider nicht mehr so einfach ist. Denn Domina sein ist ja heutzutage kein Zuckerschlecken, was die Behördengänge betrifft. Es gibt einfach zu viel, was mich reizt sowie Neues. Wie jeder weiß, gibt es Nichts, was es nicht gibt. Ich möchte soweit wie ich es verantworten kann an die Grenzen der Männer gehen und auch an meine kommen. Ich mag mich eher an das Untypische halten. Was man darunter verstehen soll? Das muss man herausfinden. Lach.


    Lady Sas: Hast Du Dir insbesondere für 2019 etwas vorgenommen? 
    Lady Cynthia: Bei mir ist so einiges privat passiert, deshalb lass ich erst einmal alles so laufen wie es ist. Und Sessions möchte ich so viele wie es für mich geht, denn nur da kann ich abschalten und habe meinen vollen Spaß. Denn wie schön ist doch meine Welt. Die Männer kommen zu mir freiwillig, dann bekommt man noch das eine oder andere kleine Geschenk und den Männer gefällt es und macht es an, wenn ich mein Spaß daran habe an ihnen was Gemeines zu machen. Und egal ob ich mit den Fuß umknicke, der Mann ist Schuld. Immer habe ich recht und was ich sage ist Gesetz. Nicht wie in der wirklichen Welt... Lach


    Lady Sas: Danke für das Interview.




  • Mehr über Domina Lady Cynthia erfährst du auf ihrer Website.
  • Hier findest Du das Interview mit Lady Cynthia von 2014
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    Samstag, 2. Februar 2019

    Miss Lana Poison: verführerische Dominanz

    Miss Lana Poison
    Miss Lana Poison ist als Bizarr-Domina in Weinheim tätig. Weinheim liegt bei Mannheim und Heidelberg, also in Baden-Württemberg. Dort geht die äußerst attraktive 28jährige im Mietstudio Kinky Dominion ihrer bizarren Leidenschaft nach. Einer Leidenschaft, die Leiden schafft. Vielleicht kommt der Name Weinheim ja auch von "Weinen"? Wenn der Sklave eine besonders strenge Erziehung nötig hat...? Im Interview verrät Miss Lana Poison mehr über sich und ihre BDSM-Philosophie. Enjoy!


    Lady Sas: Liebe Lana, bitte schildere uns Deinen Weg in den bizarren Bereich.
    Miss Lana Poison: Mein Weg in den bizarren Bereich begann schon in meiner Jugend. Ich war und bin auch heute noch ein sehr neugieriger, experimentierfreudiger und aufgeschlossener Mensch, dank des Internets fand ich sehr schnell und sehr einfach Geschichten, Fotos, Videos und auch Bücher zu all den verschiedensten BDSM Themen und Möglichkeiten. Von vornherein war mir dabei schon immer ganz klar bewusst der aktive Part, die dominante Rolle, die Herrscherin über die Kontrolle zu sein. So hatte ich über die Jahre dann schließlich das große Glück, eine professionelle Domina kennen zu lernen und mich mit ihr über BDSM austauschen zu können. 

    Interview mit Miss Lana Poison, Domina in Weinheim 


    Lady Sas: Was war für Dich der Grund, professionelle Domina zu werden?
    Miss Lana Poison: Der Grund eine professionelle Domina zu werden war für mich letztendlich die Herausforderung und der Kick meinen BDSM in einem Dominastudio mit all meiner Leidenschaft und den Neigungen und Vorlieben meines Gegenübers auszuleben.

    Miss Lana Poison

    Lady Sas: Wie kamst Du auf Deinen Domina-Namen „Miss Lana Poison“?
    Welche Philosophie verbindest Du damit?
    Miss Lana Poison: Auch in meinem früheren Berufsleben war für mich schon immer ganz klar, ganz oder gar nicht und so war für mich die Entscheidung eine professionelle Domina zu werden endgültig. Ich wollte einen Namen, welchen es vorher und auch während meinen Anfängen noch nicht gab. Einen Namen mit Wiedererkennungswert und einmalig deutschlandweit. 


    Lady Sas: Was macht für Dich den Reiz bei einer Session aus?
    Miss Lana Poison: Für mich macht der Reiz einer Session zuerst einmal das Vertrauen meines Gegenübers aus, mir seine Neigungen und Vorlieben zu offenbaren und diese mit ihm zusammen zu erleben. Ich bin vor, während und auch nach meinen Sessions immer ich und authentisch, ich verstelle mich nicht in meinen Erziehungen und vordere mich jedes Mal selbst heraus die Session zur intensivsten und nachhaltigsten Session überhaupt zu gestalten.

    Jede Session soll zur intensivsten überhaupt werden


    Lady Sas: Der Hype um Shades of Grey scheint vorbei zu sein. Wie beurteilst Du die Lage für Dein Studio – ist BDSM weiter angesagt oder geht das Interesse eher zurück?
    Miss Lana Poison: BDSM ist in meinen Augen auf jeden Fall weiterhin angesagt. Shades of Grey hat die Menschen ein wenig aufgelockert und ihnen geholfen sich mehr für das Thema BDSM zu interessieren. Während des Hypes um Shades of Grey hatte ich zunehmend Anfragen von Neugierigen, BDSM kennenzulernen und auch auszuprobieren mit Erfolg für die Zukunft. 

    Domina in Weinheim: Miss Lana Poison

    Lady Sas: Nach dem neuen „Prostitutionsschutzgesetz“ haben sich einige Dominas aus dem Business zurückgezogen. Kannst Du diesen Schritt nachvollziehen? Was hältst Du von der Gesetzesänderung?
    Miss Lana Poison: Ja, ich kann den Schritt, dass sich einige Dominas aus dem Business nach dem neuen „Prostitutionsgesetz“ zurückgezogen haben, absolut verstehen. Ich selbst stehe der Gesetzesänderung neutral gegenüber und halte weder etwas Positives noch etwas Negatives davon. 

    Welcher Spielbereich ist am meisten gefragt?


    Lady Sas: Gibt es einen Spielbereich, der von Deinen Gästen besonders nachgefragt wird?
    Miss Lana Poison: Ich biete den schwarzen sowie auch den weißen Bereich des BDSM an. Der häufiger nachgefragte Bereich gilt der klassischen Erziehung mit Dominanz und Unterwerfung in Kombination mit Fesselung und bei dem ein oder anderen dessen Neigung abhängig auch mit Belohnung oder Bestrafung durch das Zufügen von Schmerzen.


    Lady Sas: Zuletzt wurde ich nach einem Tipp gefragt, wie man als alltags-dominanter Mann leichter in die Rolle eines Sklaven finden kann. Hast Du einen Tipp?
    Miss Lana Poison: Zuerst einmal möchte ich vor dem Beantworten der Frage klarstellen, dass die nachfolgende Antwort allein meine eigene Meinung beinhaltet. Einen wirklich perfekten Tipp, welcher zu jedem alltagsdominanten Mann passt, kann man nicht zusammenfassen. Aus meiner Sicht ist es wichtig, um als alltagsdominanter Mann in die Rolle eines Sklaven zu finden, die passende Atmosphäre sowie die passenden Accessoires vorzubereiten.

    Unabhängig davon ob eine Session im Studio oder in einem neutralen Zimmer stattfindet meine ich mit der passenden Atmosphäre die Privatsphäre, die Beleuchtung, die Musik und ausreichend Zeit. Zu den passenden Accessoires gehören zum einen die Spielutensilien wie zum Beispiel Halsband, Augenmaske, Seile, Handschellen, Klammern, Peitsche… und zum anderen die Bekleidung der dominierenden Person wie zum Beispiel Bluse, Corsage, halterlose Strümpfe, Rock und High Heels oder auch einen Catsuit, Handschuhe und Stiefel, Hauptsache die dominierende Person fühlt sich darin wohl und genießt ihre Erscheinung.

    Miss Lana Poison

    Vier Ratschläge für angehende Profi-Dominas


    Lady Sas: Hast Du einen Rat für Frauen, die mit dem Gedanken spielen, ebenfalls professionell als Herrin aufzutreten?
    Miss Lana Poison: Bei dieser Frage habe ich sogar nicht nur einen Rat. Auf Anhieb fallen mir hierzu gleich vier Ratschläge ein, wobei die Reihenfolge dabei keine große Rolle spielt. Sie sollten sich am Besten schon von Anfang an überlegen, wie sie angesprochen werden möchten und sich einen passenden Domina Namen ausdenken. 

    Ein begehrenswertes Fetischoutfit und ein verführerisches Make up unterstützen die dominante Erscheinung.
    Es ist zudem sehr wichtig sich ihren eigenen Vorlieben und Tabus bewusst zu sein, sich mit diesen auszukennen und die Risiken und die Vorsichtsmaßnahmen bezüglich Fesselungen, Verletzungen und die Anatomie des Körpers zu kennen. 
    Auch kann es sehr hilfreich sein, eine professionelle Domina als Mentorin und Ausbilderin zur Seite zu haben. Abgesehen von den vorangegangenen Ratschlägen sind auch die rechtlichen Punkte, wie zum Beispiel die Anmeldebescheinigung, die gesundheitliche Beratung und die Anmeldung beim Finanzamt nicht zu vergessen!


    Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
    Miss Lana Poison: Meine Pläne für die Zukunft sind auf jeden Fall weiterhin beständig und erfolgreich in Weinheim als professionelle Domina und Bizarr-Ärztin tätig zu sein. Zudem als Gastdomina im Bizarrstudio-Elegance in München und im Fetisch-Institut in Berlin in regelmäßigen Abständen Sessions anzubieten. Auch gibt es einige wirklich große Pläne von denen ich allerdings jetzt noch nichts verraten möchte ;-) 


    Lady Sas: Danke für das Interview.



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    Mittwoch, 23. Januar 2019

    Devote Sabrina: die Frau im Mann

    – Interview –

    Inzwischen bin ich mir sicher, dass es eine gute Idee war, die ehemals strikt von Femdoms geprägte Interviewreihe für Subs zu öffnen. Immer wieder bekommen wir so interessante Einblicke und erfahren, wie andere SM-Liebhaber sich ausleben, was sie bewegt und antreibt. Aber auch für die Subs ist es bestimmt spannend, sich hier auf dem BDSM Blog zu präsentieren. Wohl wissend, dass ich keine "echten" Namen veröffentliche und großen Wert auf Diskretion sowie einen kultivierten, respektvollen Umgangston lege. Heute führe ich ein Interview mit Sabrina. Enjoy!


    Lady Sas: Liebe Sabrina, Du bist im realen Leben ein verheirateter 43jähriger Mann. Wie siehst Du Dich selbst als Sabrina? Wie ist Sabrina so?
    Sabrina: Sabrina ist eine sehr devote und loyale Person. Ich kann mich in meiner Rolle sehr gut unterordnen und jegliche Selbstbestimmung abgeben. Es ist für mich eine Befreiung, wenn ich mich jemandem hingeben und völlig fallen lassen kann. Wenn ich dabei noch sexy Dessous tragen darf ist das perfekt.


    Interview mit Sabrina


    Lady Sas: Wie kam es dazu, dass Du nun Sabrina bist? Wie hat sich das entwickelt?
    Sabrina: Es hat damit angefangen, dass ich Damenhöschen getragen habe. Das war damals eine schöne Mutprobe, als ich die ersten Slips gekauft hatte. Ich war damals etwa 17 Jahre alt. Das hat sich dann mit der Zeit so langsam weiterentwickelt, es kamen Strumpfhosen dazu, halterlose Strümpfe, BHs, Negligées usw. Irgendwann begann ich damit mich so in Camchats zu zeigen. Mir gefiehl das, wenn mich andere so sahen und ich bekam auch viele positive Reaktionen.


    Lady Sas: Du hast eine Herrin, gleichzeitig aber auch eine Ehefrau. Kennen sich die beiden? Bitte beschreibe, wie das zusammen funktioniert und wo die Schwierigkeiten liegen.
    Sabrina: Nein, die beiden kennen sich nicht. Die ganze Sache ist folgendermassen: In meiner Beziehung mit meiner Frau findet so gut wie nichts Sexuelles statt. Das war schon immer so und ich leide, bzw. litt sehr darunter. Abgesehen davon ist die Beziehung mit meiner Frau perfekt und ich würde mir nichts anderes wünschen. Irgendwann begriff ich, das sich wohl an der sexuellen Seite unserer Beziehung nichts ändern wird. Und es ist nicht so, dass ich es nicht versucht hätte. Ich habe meiner Frau oft gesagt wie sehr ich darunter leide. Sie konnte das nicht verstehen, da ihr Sex scheinbar nichts sagt. So kam es, wie es heute ist. 

    Ich konnte meine Lust und Phantasien nicht dauernd unterdrücken und entschloss mich, jemanden zu suchen, mit dem ich meine sexuelle Seite ausleben konnte. Ich habe mir natürlich gewisse Grenzen gesetzt. Ich werde nie mit jemand anderem Geschlechtsverkehr haben als mit meiner Frau (obwohl das letzte Mal schon Jahre zurück liegt). Ich werde nichts machen, was meine Gesundheit gefährden könnte, da bin ich wirklich sehr vorsichtig. 

    So ist es nun, dass ich fast täglich mit meiner Herrin schreibe und sie alle paar Wochen für eine Session besuche. Anfangs hatte ich ein schlechtes Gewissen, aber das hat sich gelegt. In der Zwischenzeit ist das ganz normal und diese Treffen tun mir unheimlich gut. 

    Viele werden jetzt sagen “du musst mit deiner Frau reden und das klären“. Nein, das muss ich nicht und die Sache tut keinen Abbruch daran, dass ich sie über alles liebe, ich aber trotzdem den anderen Part ausleben muss, damit es mir gut geht.


    "Ich muss den anderen Part ausleben, damit es mit gut geht"


    Lady Sas: Deine Herrin hält Dich mit einem CB6000s-KG keusch. Was sagt Deine Ehefrau dazu?
    Sabrina: Ich trage den KG nur tagsüber oder nachts, wenn ich alleine bin. Die restliche Zeit habe ich Berührverbot. Ausser zum Waschen darf ich mein mickriges Schwänzchen nicht in die Hand nehmen. Natürlich kann das meine Herrin nicht kontrollieren, aber ich halte mich strikt daran. Sonst würde das ganze Spiel seinen Reiz verlieren.


    Lady Sas: Du warst auch einige Male bei einer Profi-Domina. Wie war das im Vergleich zu einer Session mit Deiner Herrin?
    Sabrina: Das waren immer sehr interessante Erlebnisse. Aber am Ende hat mir immer die Vertrautheit gefehlt. Ich kenne meine Herrin jetzt schon seit 3 Jahren und sie weiss mittlerweile genau wie sie mich an den Punkt kriegt, wo sie mich haben möchte. Sie überrascht mich immer wieder aufs Neue. So etwas schafft eine Domina natürlich nicht nach einem oder zwei Treffen.


    Lady Sas: Wie viele andere Subs auch hast Du einen Fußfetisch. Was fasziniert Dich am weiblichen Fuß?
    Sabrina: So habe ich übrigens meine Herrin kennengelernt. Sie hatte eine Anzeige aufgegeben „Deine Zunge an meinen Füssen“. Ich finde, das Lecken der Füsse zeigt einem Sub sehr gut, wo sein Platz ist. Desweiteren mag ich auch sehr den Duft der Füsse, besonders nach einem langen Tag in den Schuhen. Es hat natürlich auch etwas sehr Demütigendes, was mir auch sehr zusagt.


    "Ich mag sexy Dessous."


    Lady Sas: Was ist Dir bei Deine Feminisierung besonders wichtig?
    Sabrina: Ich mag sexy Dessous. Zum schlafen trage ich gerne Nachthemden. Das ist der einzige Punkt, den meine Frau mitbekommt. Sie hat aber kein Problem damit. Mir ist auch wichtig, dass ich wirklich weiblich aussehe. Durch meinen schlanken Körperbau habe ich diesbezüglich Glück. Dazu kommen weitere weibliche Sachen wie zum Beispiel auf der Toilette immer zu sitzen oder dass ich ab und zu meine Tage habe und dann Slipeinlagen trage.


    Lady Sas: Hand aufs Herz: Wie oft und wie lange betrachtet sich Sabrina im Spiegel?
    Sabrina: Wenn ich gestylt bin, sehe ich mich sehr gerne und oft im Spiegel an ☺️ Ich fotografiere mich dann auch gerne.


    Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
    Sabrina: Mal sehen, was die Zukunft bringt. Im Moment bin ich glücklich so wie es ist. Ich habe in diesem Sinne keine fixen Pläne. Ich würde mir wünschen, dass es mit meiner Herrin noch lange weitergeht und wir unser „Beziehung“ noch weiter ausbauen können und sie mich immer näher an meine Grenzen heranführt.


    Lady Sas: Danke für diese Einblicke.





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  • Dienstag, 15. Januar 2019

    Sklave A.: die Entwicklung eines Subs

    Sklave A. im Interview


    Mit Sklave A. setze ich meine Interviewreihe im Bereich der Subs weiter fort. Ich denke, dass wir im Interview einige interessante Einblicke in die Psyche eines Sklaven gewinnen können. Ich wünsche eine inspirierende Lektüre.

    Sklave A. im Interview

    Lady Sas: Sklave A., bitte schildere uns, wie du mit BDSM in Berührung gekommen bist und wie du dich als Sklave entwickelt hast.
    Sklave A.: Ich glaube der Ursprung meiner sehr devoten Neigung entwickelte sich bereits im zarten Alter von 16 bis 20 Jahren. Meine ersten sexuellen Erfahrungen waren für mich und vor allem für meine Partnerinnen sehr enttäuschend. Zum einen, weil ich mit einen sehr kleinen Penis (13 cm Maximum) ausgestattet bin und zum anderen, weil ich über wenig Standvermögen (Schnellspritzer) verfüge. (Ja, ich weiß, das kann „Mann“ wohl angeblich trainieren. Ich habe es sehr lange trainiert und es hat sich leider nicht maßgeblich verändert).

    Die frühen Erfahrungen, Frauen im Bett nicht richtig befriedigen zu können hat mich im Laufe der Jahre immer unsicherer und devoter im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht gemacht. Irgendwann habe ich wohl eingesehen, dass ich als Liebhaber bei keiner Frau wirklich landen konnte und mein Interesse für Femdoms und selbstbewussten Frauen, die sich Sklaven und dienende Männer hielten, um sich verwöhnen und bedienen zu lassen, wurde immer größer. Einige Jahre hat es gedauert, bis ich meinen Mut zusammen nahm und begann eine solche Frau zu suchen.

    Erst vor einigen Jahre bekam ich die Möglichkeit mich als Sklave zu entwickeln. Ich meldete mich auf ein Inserat von einer Dame, die einen Masseur suchte. Ich bekam die Stelle und war fast drei Jahre lang ihr devoter Masseur und Haussklave. Kein Sex, ich hatte sie ausschließlich zu massieren, zu verwöhnen und zu bedienen. Es gefiel mir sehr, dass sie eine sehr selbstbewusste und starke Frau war und wie selbstverständlich es für sie war mich komplett nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen.

    Dienen als Massagesklave und Hausdiener


    Lady SasWas reizt dich daran, die Rolle eines Subs einzunehmen?
    Sklave A.: In meiner Rolle als Sub, habe ich keinen GV mit meiner Herrin. Kann sie somit auch nicht enttäuschen. Trotzdem darf ich als Massagesklave und Hausdiener einen Beitrag für die allgemeine Zufriedenheit und Verwöhnung meiner Herrin leisten.

    Ausserdem entlastet es mich sehr zu wissen, dass meine Herrin für ihre sexuelle Bedürfnisse andere Liebhaber hat, die sie auch befriedigen können. Und natürlich genieße ich als devoter Mann ihre Macht und starke Präsenz und ihre kleinen Demütigungen und Erniedrigungen sehr.


    Lady SasWir wollen uns ein Bild von deiner privaten Situation machen. Was kannst du uns darüber sagen?
    Sklave A.: Ich bin Mitte 40ig, Single und alleinerziehender Vater eines 16-jährigen Sohnes.


    Lady SasBesuchst du regelmäßig Studios? Wie lebst du deine Neigungen aus?
    Sklave A.: Nein. Ich habe noch nie ein Studio besucht. Geld dafür zu bezahlen, um meine Wünsche erfüllt zu bekommen, hat nichts mit meinem Neigungen zu tun. Das würde nicht funktionieren. Zur Zeit Lebe ich meine Neigungen nicht real aus.

     

    Lady SasSind dir in den letzten Jahren Veränderungen im BDSM Bereich aufgefallen? Und wenn ja: welche?
    Sklave A.: Ich glaube die gesellschaftliche Akzeptanz ist deutlich größer geworden. Wenngleich das Rollenverhältnis devote Frau/ dominanter Mann immer noch deutlich mehr Akzeptanz bekommt als umgekehrt. Auch glaube ich, dass die Ansprüche der Femdoms an den Sub/Sklaven in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Sowohl optisch als auch an die allgemeinen Fähigkeiten des Sklaven. Das ist aber nur meine bescheidene, persönliche Meinung.

    Fetisch Fußerotik


    Lady SasDu hast eine besondere Vorliebe für Fußerotik. Was macht den Reiz für dich aus?
    Sklave A.: Oh ja. Ich liebe schöne Frauenfüße. Sie haben für mich einen sehr starker optischer Reiz. Im Sommer schaffe ich es nur mit großer Anstrengung meinen Blick von den hübschen Füssen in offenen Schuhen, Sandalen, Flip-Flops zu lassen. Speziell Füße in Flip-Flops oder (das sogenannte) Zehendekolleté in High Heels erregen mich sehr. Für mich als Fußliebhaber ist demnach der Sommer sowohl die schönste als auch die anstrengendste Jahreszeit.
    Ein andere Reiz  der Fußerotik für mich als devoter Sklave ist das automatische Machtgefälle das entsteht, wenn ich meiner Herrin die Füße verwöhne. Ich bin unten, diene und Sie blickt von oben auf mich herab, gibt mir Befehle und lässt sich verwöhnen.

     

    Lady SasWie lange könntest du dich wohl mit den Füßen einer Herrin beschäftigen und sie verehren?
    Sklave A.: Oh, ich denke da würde mir nie langweilig. Es gibt ja so viele schöne Sachen für die Füße einer Herrin: ausgiebige Fußmassagen, Fußbäder, Pediküre, Füße wärmen, Fußküsse und Liebkosungen jeglicher Art. Meine, bis dato, längste Fußanbetung dauerte über vier Stunden. Und ich habe jede Minute leidenschaftlich genossen. Die Frage wie lang ich mich mit den Füßen einer Herrin beschäftigen könnte stellt sich mir aber nie, weil selbstverständlich die Herrin alle Entscheidungen trifft.

    Wie bist du auf den Blog aufmerksam geworden? 



    Lady SasWie bist du auf meinen Blog aufmerksam geworden?
    Sklave A.: Durch Ihre sehr hilfreichen und kompetent geschriebenen Bücher Sklaventraining 1 und Sklaventraining 2.

     

    Lady Sas: Schön, das freut mich. Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?
    Sklave A.: Ich suche weiterhin eine passende Femdom für mich. Und ich verfolge selbstverständlich mit großen Interesse Ihren Blog und Ihre Literatur. Vielen Dank und schön, dass es Sie gibt, Lady Sas. Ich hoffe das Sie noch lange so weitermachen. 


    Lady Sas: Danke für das Kompliment und Deine Zeit, Sklave A.



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  • Sonntag, 13. Januar 2019

    BDSM: Leichter in die Rolle finden

    Wie findet man beim BDSM leichter in seine Rolle?

    Mich hat eine weitere E-Mail mit einer sehr interessanten Frage erreicht. Es geht um die Frage, wie man beim BDSM-Spiel leichter in seine Rolle finden kann. Der Leser, K., hat zugestimmt, dass ich die Frage auf dem Blog beantworte, damit alle etwas davon haben. Aus Diskretionsgründen habe ich die Namen mit einem Buchstaben abgekürzt.


    Wie findet man beim BDSM leichter in seine Rolle als Herrin bzw. Sklave?


    <<Hallo Lady Sas,

    mein Name ist K. Ich bin seit 20 Jahren 29 und seit 5 Jahren mit meiner Frau T. verheiratet. Wir haben seit ca. 2 Jahren das Rollenspiel "Herrin & Sklave" für uns entdeckt und auch schon deine Bücher dafür gekauft. Wir reden sehr offen über Alles und haben beide großen Spaß an dem Rollenspiel, aber große Probleme "in die Rolle" zu kommen. Unser Hauptproblem ist aus meiner Sicht, dass ich im "normalen Leben" eher dominant bin und es meiner Frau schwer fällt mich dann "im Spiel" zu dominieren.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Gibt es die Möglichkeit von dir eine "Schulung" oder etwas ähnliches dafür zu bekommen?

    Liebe Grüße
    K.>>

    Hier die Antwort von Lady Sas

    Lieber K.,

    danke für diese interessante Frage. Ich bin mir sicher, es geht vielen anderen Leserinnen und Lesern des Blogs ebenso wie Dir. "Ich bin seit 20 Jahren 29" habe ich zwar nicht ganz verstanden, aber bei Deiner Frage kann ich gern einige Gedanken und Tipps anbieten. 

    DIE allgemeingültige Wahrheit gibt es vermutlich nicht. Ich behaupte nicht, allwissend zu sein, aber wie gesagt: Gerne biete ich meine Sicht der Dinge an und womöglich ist ein Tipp dabei, der Euch weiterbringt.

    Das Wichtigste ist aus meiner Sicht das richtige Mindset, auf Deutsch: die richtige Geisteshaltung, die richtige Einstellung. Gerade als Mann, der im Alltag eher dominant ist, ist es oft schwierig sich von jetzt auf sofort in eine ganz andere Rolle und Haltung zu begeben. Wer darin keine Übung und Routine hat, der tut sich selbstverständlich oft schwer damit. 

    Wenn Alphatiere zu einer Profi-Domina gehen, tun sie sich viel leichter damit. Denn bei der eigenen Partnerin spielen unbewusste Ängste hinein: Wird sie mich je wieder respektieren und lieben, wenn ich mich jetzt schwach zeige? Wird sie mich nicht insgeheim verachten und als Waschlappen ansehen, wenn ich mich ihr als Sklave unterwerfe? Das sind typische Fragen, die sich Männer in so einer Situation stellen. Oft gar nicht bewusst, aber doch im Hinterkopf. Ich finde, das ist verständlich. 

    Die Geisteshaltung ist am wichtigsten

    Deshalb ist es entscheidend wichtig, die Haltung im Vorfeld zu klären. Auf beiden Seiten. Was heißt das konkret? Es heißt, dass beiden Partnern klar ist, was hier passiert. Beiden soll klar sein, dass sie ein Erwachsenenspiel spielen. Ein Spiel ist das Gegenteil vom Ernst des Lebens. Ein Spiel ist ein Versuchsfeld, in dem man sich ohne Angst ausprobieren kann. Es ist ungefährlich. Es gibt kein Scheitern. Es gibt nur Versuchen, Lernen und Spaß haben. Das ist das Wesen eines Spiels. Das muss man im Vorfeld begreifen. Jeder ist eine Spielfigur. Jeder nimmt im Spiel eine Rolle ein. Diese Rolle kann sich auch mal ändern. Alles ist möglich. Wichtig ist aber das Bewusstsein, dass es sich um ein SPIEL handelt und um ROLLEN. Nichts davon ist echt. 

    Habe ich, Lady Sas, einen leibeigenen Sklaven, den ich keusch halte? In der BDSM-Spielwelt schon. In der Realität aber natürlich nicht. Zum Glück ist die Leibeigenschaft schon lange Geschichte. Mein Sub kann jederzeit sagen: Sorry, meine Liebe, ich mag nicht mehr. Gut so, denn es ist ja nur ein Spiel zwischen Erwachsenen. 

    Nachdem dieses einfache, aber entscheidende Prinzip beiden klar geworden ist, gibt es nun noch einige Möglichkeiten, sich dieses Prinzip laufend bewusst zu machen. 

    7 Tipps leichter in die Rolle zu finden

    Tipp 1: Im Spiel spielst Du eine Rolle. Diese Rolle bist nicht Du. Vergleiche es mit einem Schauspieler. Der Schauspieler schlüpft in verschiedene Rollen, aber in Wahrheit ist er nicht diese Rolle, er bleibt immer die Persönlichkeit des Schauspielers. Du tust Dich leichter, wenn Du Deiner Rolle einen Namen gibst. Vielleicht heißt Deine Frau Sandra. Aber sie spielt gerne die Rolle der dominanten und arroganten Gräfin Z. Oder der fordernden und stets unzufriedenen Lady Jenny. Es ist übrigens auch interessant, die Rolle weiter auszuschmücken. Zum Beispiel mit einer eigenen Vita, einer eigenen Vorgeschichte, eigenen Eigenschaften und Werten. 

    Tipp 2: Nutze feste Rituale, um in Deine Rolle zu kommen. Das kann zum Beispiel eine kniende Position des Sklaven sein, der die Herrin mit einem Fußkuss begrüßt. Feste Rituale helfen, in eine Stimmung zu kommen und uns auf das richtige Gleis zu setzen.

    Tipp 3: Beginne mit Dingen, die beiden Freude machen. Der Anfang sollte so leicht und so schön wie möglich sein. Beginnt mit etwas, auf das sich beide freuen können. Das erleichtert den Einstieg. Wenn zum Beispiel beide auf High Heels stehen, dann lässt die Herrin den Sklaven am Anfang am besten ausführlich ihre High Heils verehren. 

    Tipp 4: "Topping from the bottom" bedeutet, dass der Sklave in seiner devoten Rolle versucht, die Herrin zu beeinflussen. Er versucht, sie von unten zu dominieren. Bei Alltags-dominanten Männern ist das ein weit verbreitetes Problem. Sie machen es unbewusst und nicht böswillig. Es ist die Aufgabe der Herrin, sich ihrer Rolle bewusst zu sein und diese Versuche zu unterbinden. 

    "Nein, das habe ich dir doch vorhin gesagt, Schatz", sagt der Mann zum Beispiel, als die Herrin ihm die Augen verbinden will. "Ich möchte alles sehen. Nimm mir die Augenbinde ab." – Was passiert hier?
    Der "Sklave" fällt komplett aus der Rolle. Er spricht die Herrin mit "Schatz" an und gibt ihr Anweisungen. Wie reagiert die Frau am besten darauf? Falsch wäre: "Oh, sorry, Schatz, hab' ich vergessen." Richtig wäre: "Was fällt dir ein, Sklave, so mit mir zu sprechen! Ich verbinde dir die Augen, weil ich das gerne so möchte. Was du möchtest, interessiert mich nicht. Ich bin die Herrin! Und jetzt entschuldige dich für deinen frechen Ton, Sklave!"
    Die Lösung ist, konsequent in der Rolle zu bleiben und dem Sklaven nichts durchgehen zu lassen. 

    Tipp 5: Meistens sind Frauen unsicher, wenn sie noch nicht viel Erfahrung haben. Sie wissen nicht, wie sie mit dem Sub sprechen sollen, was sie tun sollen, haben Angst vor Pausen und sind nervös. In solchen Fällen empfiehlt es sich, erfahrenen Herrinnen über die Schulter zu schauen. Da jedoch die wenigsten Frauen eine Profi-Domina zur Freundin haben, gibt es auch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel BDSM-Filme oder BDSM-Bücher, in denen authentische Sessions dargestellt werden. Bei meinen Büchern empfehle ich dazu besonders: 


    Hier finden sowohl Herrin als auch Sklave authentische Session-Szenen, aus denen man sich den grundsätzlichen Ton und Umgang abschauen kann. Trotzdem ersetzen Bücher noch lange keine Praxis. Spielsicherheit erlangt man eben nur durch das Spielen selbst. 

    Tipp 6: Das Ende der Session sollte ebenfalls durch ein Ritual gekennzeichnet sein. Zum Beispiel den Schuhkuss und das Ablegen des Halsbands durch die Herrin, einen finalen Kuss oder eine Umarmung. Danach sollte klar sein: Okay, Spiel beendet. Wir sind wieder in unseren echten Rollen und wieder auf Augenhöhe. Das ist sehr wichtig, um dem Kopf zu helfen, umzuschalten. Und es ist wichtig, um das Mindset immer klar vor Augen zu haben. 

    Oft denken Paare: Ja, okay, so ein Eröffnungsritual macht Sinn, das machen wir. Aber so ein Schlussritual brauchen wir nicht. Das ist ein Fehler, vor dem ich nachdrücklich warnen möchte. Bitte unbedingt einbauen! Es hilft ungemein, beide Rollen offiziell zu trennen. Dumm wäre es, wenn es zwischen der Subrolle und der echten Rolle keine offizielle Trennung gibt. Dann kann schnell etwas schief laufen.

    Tipp 7: Miteinander sprechen hilft. Nach der Session sollte man sich noch genügend Zeit nehmen, das Erlebt zu besprechen. Was war besonders schön, was war weniger schön? Was machen wir beim nächsten Mal anders? Sprechen hilft. Dabei möglichst respektvoll formulieren, so dass der andere es nicht wie Kritik versteht. 

    So, ich hoffe, es waren interessante Erkenntnisse dabei.
    Ich wünsche viel Spaß beim Spielen!

    Du hast noch mehr Tipps? Nur her damit! Hinterlasse gerne einen Kommentar auf meinem Blog.