Mittwoch, 15. Januar 2020

Cara von Teese: das Comeback

Dominante Schönheit: Cara von Teese
Sie ist wieder da: Cara von Teese. Die dominante Schönheit aus Düsseldorf, die sich statt Domina lieber Professorin nennt. Warum aber hatte Prof. Cara von Teese die Peitsche an den Nagel gehängt? Und warum startet sie jetzt doch wieder durch? Ich habe sie gefragt – und interessante Antworten sowie Einblicke bekommen. Viel Spaß mit dem Interview. 


Lady Sas: Liebe Cara, du warst ein Weilchen weg und feierst 2020 dein Comeback. Willkommen zurück. Was kannst du uns über die Hintergründe dazu sagen?
Cara von Teese: Erstmal vielen Dank erneut die Ehre zu haben in deinem Blog zu erscheinen. Ich blicke auf ein für mich sehr intensives Jahr 2019 zurück.
Es ist richtig, im Januar 2019 hatte ich meinen letzten Studiotag – im März erfolgte die offizielle Gewerbeabmeldung. Zum einen war mein kreatives Mojo komplett ausgeschöpft und wollte nicht mehr so recht fließen, zum anderen habe ich mich aufgrund einer Beziehung ins Privatleben zurückgezogen. 

Es hatte sich für mich nicht mehr richtig angefühlt als Domina zu agieren, im Vordergrund standen im letzten Jahr eher private  Belange – das große Thema "Selbstfindung – wo gehe ich hin und wer bin ich" musste neu definiert werden. 
Nach meiner hauptberuflichen Studioarbeit an mehreren Standorten, nach unzähligen Sessions und dem wirklichen vertraut werden der Brancheninternen Strukturen,  mit denen man als 'Newbie' noch nicht wirklich in Kontakt kommt, bin ich nicht nur teilweise moralisch sondern auch geistig und körperlich erschöpft an meine Grenzen gestoßen. 

Oft habe ich in der Zeit gesagt bekommen meine moralischen Wertvorstellungen seien zu hoch um in einem Job wie diesem bestehen zu können. Ich kann diese Aussage aber heute definitiv immer noch mit einem klaren Nein widerlegen, denn gerade diese Werte sind es die meine Sklaven/Klienten  immer wieder zu mir zurückkehren lassen.


Da ich ich auch von Anfang an an mein Konzept geglaubt habe und die Arbeit der Professorin von jeher auf den Standbeinen von Kreativität sowie geistiger Arbeit mit meinen Kliienten gestanden hat und es bei mir noch nie um das 'Abarbeiten von Gästen'  und das füllen meiner Geldtasche oder der Studiobetreiber gegangen ist, bin ich zwar nie die reichste Domina gewesen , aber eine, die immer mit einem reinen Gewissen ins Bett gehen konnte. Damit verurteile ich die Arbeit in Studios nicht grundsätzlich. Ich habe auch positive Erfahrungen machen dürfen, hervorzuheben ist hier definitiv das Palace of Sin in Berlin - wo ich auch definitiv eine erneute Kooperation spätestens im März 2020 anstrebe. 

Ich bin im Jahr 2019 einem regulären Job nachgegangen, vom Ruhrgebiet in meine Heimatstadt Düsseldorf umgezogen. Der Spirit der Professorin ist aber nie verloren gegangen. Ich habe sozusagen – wie jede gute Lehrerin – ein Sabbatjahr benötigt.

Interview mit Prof. Cara von Teese aus Düsseldorf


Lady Sas: Wie hast du dich gefühlt, als du die Profi-Peitsche an den Nagel gehängt hast? War es schwer?

In Düsseldorf zuhause: Cara von Teese
Cara von Teese: Die Profipeitsche an den Nagel zu hängen sowie die damit verbundene Gewerbeabmeldung waren somit eher ein schleichender Prozess. 
Zuerst habe ich meine letzte Studiokooperation aufgegeben, dann kaum mehr Sessions geführt – bei den letzten Sessions war für mich persönlichen auch spürbar, dass der Spirit der Professorin nicht oder kaum noch mehr vorhanden gewesen ist – für mich ein ganz klares Indiz vorläufig nicht mehr zu agieren. Mag vielleicht auch damit zusammen hängen dass ich damals sehr verliebt gewesen bin. 
Ich habe und nehme die Arbeit mit meinen Klienten nach wie vor sehr ernst. Bei meinen Sessions habe ich einen extrem hohen Anspruch an mich selbst. Wenn ich eine Session anleite, möchte ich immer 100% geben. Das bin ich mir selbst schuldig sowie dem Klienten der mit seinen Bedürfnissen und seinem Vertrauen, dass er sich mir ausliefern kann, in meine Hände begibt. 

Lady Sas: Geb es Erkenntnisse in 2019, die dich bestärkt haben, als Domina zurückzukehren?
Cara von Teese: Indirekt ja. Ich habe damals sehr hart gekämpft um mich, mein Konzept, meine Integrität. Wurde damals mit dem Konzept der Professorin sogar bei der Agentur für Arbeit vorstellig, habe einen offiziellen Businessplan erstellt und an Arbeitsgruppen für Selbstständige mit Start Up Business teilgenommen – bei denen ich mich und mein Konzept immer wieder erklären musste, um nicht direkt in die "Rotlichtschublade" (Was macht die überhaupt hier? Und warum wird sowas überhaupt gefördert?) gesteckt zu werden. 

Stell dir mal bitte vor, du sitzt in einem Raum voll mit Menschen und jeder stellt sein Start Up vor, u.a. Brautmodenschneiderei, Dachdeckerfirma etc und du sitzt da und sagst, dass dein Start Up das einer Domina ist und wirst ausgelacht. 
Ich bin trotzdem da geblieben und habe im Endeffekt einen Raum mit 20 Menschen überzeugt.

In dem Moment wurde mir erstmal klar,  wieviel gesellschaftliche Aufklärung es noch benötigt, um überhaupt in dem Beruf anerkannt zu werden. Aber wenn man mal genauer hinschaut, wird klar: Das gesellschaftliche Bild auf Prostituierte oder uns Dominas kommt nicht von ungefähr: Es sind genau die schwarzen Schafe unserer Branche, die es leider prägen. Es sind die Frauen oder Männer ohne Verantwortungsgefühl – es sind die unter uns, die Menschen nicht als Menschen sehen, sondern als Möglichkeiten. Vertrauen in eine andere Person auf Sicherheit im sexuellen oder auch im wirtschaftlichen Sinne, ist die höchste Form der Wertschätzung – dieses wird aber oft missbraucht.

Legt man es in die verkehrten Hände, kann dies ganz schön nach hinten los gehen, ja sogar zu regelrechten Traumata führen. Ich habe das immer anders gehalten und sehe es auch weiterhin als meine Aufgabe an meine Klienten in diesem Punkt nicht im Stich zu lassen und weiterhin an der Front zu bleiben. 
Lange Rede kurzer Sinn: Das Konzept der Professorin ist ein besonderes, es hat mein Leben verändert in dem ich in meinem Schaffen eine Befriedigung gefunden habe. Der Beruf der Domina ist nicht nur ein Beruf für mich, sondern auch zeitgleich Berufung.


Teils hart, teils heilsam: Cara von Teese 


Lady Sas: Was möchte die neue Cara anders machen als die frühere Cara?
Cara von Teese: Eine 'neue Cara ' gibt es an sich nicht, ich bin immer noch die alte, aber mit mehr (Lebens-)Erfahrung. Teils hart, teils heilsam. Das Vertrauen, das meine Klienten mir gegenüber bringen, werde ich in Zukunft wohl aus meinen persönlichen Erfahrungen heraus noch mehr wertschätzen. Und so präferiere ich als persönliche Zielgruppe weiterhin Klienten, denen intellektueller Freigeist und individuelle Arbeit wichtig ist – den Gast, der eine 30minütige Wunscherfüllerin sucht, werde ich nach wie vor ablehnen. 

Domina aus Düsseldorf: die Professorin


Lady Sas: Was nimmst du dir für 2020 vor?
Cara von Teese: 2020 steht eine erneute Kooperation mit Kates Palace of Sin im Raum –das Studio, die Betreiberin sowie die Mädels dort sind alle toll. Für meine Arbeit in NRW werde ich mich weiterhin keinem Studio anschließen und Freiberuflich arbeiten. Hier suche ich mir meine Gäste genau aus, nicht jeder wird die Priorität haben einen Termin bei mir zu bekommen. Gewisse Kooperationen zu einzelnen Kolleginnen bestehen auch im Raum NRW auf Anfrage. 
Ich freue mich auf jeden Fall unglaublich auf mein Comeback und wieder kreativ arbeiten zu können. Ab Februar bin ich wieder offiziell aktiv.  Das kreative Mojo ist wieder aufgeladen und möchte genutzt werden. 



Lady Sas: Danke für das Interview.



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  • Donnerstag, 9. Januar 2020

    Frische SM Spielideen für 2020



    Good news: Band 3 meiner SM Spielideen-Reihe ist jetzt auch für die Konstellation Herr – Sklavin verfügbar. 

    Zum Inhalt:
    Abwechslung und frische Ideen halten jede Beziehung aufregend und lebendig. In Band 3 der Buchreihe stellt Lady Sas 111 SM-Spielideen vor. Für mehr Spaß in den Sessions und für frischen Wind im Bett. 

    1. MindGames: psychologische Spiele.
    2. SessionPlay: das Spiel zwischen Herr und Sklavin.
    3. Rollenspiele: Maledom und Sklavin tauchen in Rollen ab.
    4. KG-Training: Spiele mit der Keuschhaltung der Sub.
    5. Humiliation: besonders demütigende Spiele.
    6. PartyPlay: Ideen für BDSM-Partyspaß und mehrere Mitspieler/innen.


    Hier geht es zur einer kostenlosen Vorschau für das eBook.

    Hier geht's zur kostenlosen Vorschau für das Taschenbuch.

    Band 1 und 2 verpasst? Oder lieber Lust auf die Konstellation Herrin – Sklave. Dann klicke hier. 


    Mittwoch, 8. Januar 2020

    Sissy-Abenteuer in Amsterdam

    Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gesundes und frohes neues Jahr!

    An Silvester habe ich mit der schönen Tradition gebrochen, gemeinsam mit anderen Femdoms und Subs im kleinen privaten Rahmen ins neue Jahr reinzufeiern. Aber das hatte einen guten Grund. 

    Ich war mit Toytoy in Amsterdam zu einer lange geplanten Silvesterparty der besonderen Art. Hier waren wir mit TS-Herrin JJ verabredet. Toytoy war als Sissy Stephanie zurechtgemacht und sah einfach fabelhaft aus. Es war das erste Mal, dass Toytoy als Sissy von einer TS-Herrin benutzt wurde. Eine sehr gelungene Session, die mich außerordentlich begeistert und beeindruckt hat. Und ein großer Schritt für Toytoy, denn es ist schon wirklich alles andere als alltäglich, einer TS-Herrin zu dienen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern für dieses Jahr den Mut Neuland zu betreten und weiterhin viel Spaß beim Spielen.

    Herzlich
    Lady Sas

    Dienstag, 31. Dezember 2019

    Femdom Blog Jahresrückblick: Tschüss 2019, hallo 2020!

    Happy New Year!
    Traditionell möchte ich den Jahreswechsel mit einem persönlichen Jahresrückblick einläuten. Diesmal in Form eines Interviews. Lady V. hat gefragt, ich habe geantwortet. Viel Spaß!


    Lady V.: Liebe Saskia, wie war 2019 für dich? Bist du zufrieden?
    Lady Sas: 100prozentig zufrieden bin ich eher selten, das gilt auch für 2019. Trotzdem blicke ich durchaus entspannt und überwiegend zufrieden auf das vergangene Jahr. Wichtig ist mir immer, den Blog kontinuierlich zu führen. Das hat 2019 gut geklappt. 60 Beiträge waren es dieses Jahr, das sind 6 mehr als 2018. Ich denke bzw. hoffe, dass auch die Qualität in Ordnung war. Quantität und Kontinuität allein reichen ja nicht aus, die Inhalte müssen stimmen. Aber da habe ich ein ganz ordentliches Gefühl. Außerdem freue ich mich sehr auf 2020, denn mit Dir hat der Blog ja nun eine tolle Unterstützung bekommen!


    Jahresrückblick 2019


    Lady V.: Was war Dein Highlight 2019 und was war Deine größte Enttäuschung?
    Lady Sas: Das Highlight 2019 waren die Femdom-Gangbangs, das war außergewöhnlich großartig. So intensiv und emotional – ich bin immer noch begeistert. Ebenfalls ein sehr, sehr schönes Highlight war mein Femdom-Urlaub mit Toytoy auf Sylt. 
    Enttäuschungen gab es auch ein paar, auch persönliche von Subs, aber nichts Dramatisches. Ärgerlich finde ich es, wenn mir eine Domina ein Interview zusagt, ich mir Fragen überlege und ich dann nichts mehr von ihr höre. Das ist unschön. Aber was soll's, damit muss man umgehen können.


    Lady V.: Dein Blog steht kurz davor, 2 Millionen Seitenaufrufe zu verzeichnen, wird diese Schwelle aber wohl erst 2020 knacken. War das ein Ziel, das Du schon 2019 erreichen wolltest?
    Lady Sas: Nein, solche Ziele habe ich grundsätzlich nicht. Ich starre nicht gebannt auf den Seitenaufruf-Zähler. Der läuft einfach nebenbei mit und wenn er dann mal 2 Millionen anzeigt, dann ist das nett, mehr aber auch nicht. Mir ist das direkte Feedback von Leserinnen und Lesern viel wichtiger. Das brauche ich und das schätze ich sehr.


    Lady V.: Wie siehst Du das Jahr 2019 als Femdom-Autorin?
    Lady Sas: Tja, aus Autorensicht bin ich leider etwas unzufrieden. Ich habe so viele interessante Dinge erlebt, komme aber einfach aus Zeitgründen nicht dazu, sie aufzuschreiben. Der Tag hat einfach zuwenig Stunden. Allein der Femdom Urlaub auf Sylt müsste eigentlich unbedingt als Buch festgehalten werden. Aber ich bin beruflich sehr eingespannt, da bleibt kaum Zeit für Bücher. Immerhin gab es 2019 einen Lichtblick: Ich habe die Femdom Akademie mit einem SM-Kurs herausgebracht. Erst wollte ich das Buch gar nicht schreiben, aber es gab viele Stimmen, die sich genau soetwas von mir gewünscht haben. Also habe ich mir die Zeit dafür genommen – und es ist super, dass das Buch so gut ankommt. Ich hoffe, ich schaffe es 2020, mir wieder Zeit für so ein Projekt zu nehmen. 


    Wie lief es mit der Keuschhaltung von Toytoy?


    Lady V.: Wie lief es mit der Keuschhaltung von Toytoy?
    Lady Sas: Im Prinzip sehr gut, er ist da inzwischen sehr brav und leidensfähig. Aber: Nach dem ersten Femdom Gangbang habe ich ihm ja einige Tage KG-frei gegeben, so begeistert war ich. Im Nachhinein war das wohl etwas übertrieben und ein Fehler. Toytoy hat die KG-freie Zeit genutzt und sich 22 eigene Orgasmen gegönnt. So hatte ich das nicht erwartet, das gebe ich zu. Zur Statistik 2019: Er hatte 26 normale Orgasmen, 7 ruinierte im KG, 6 ruinierte ohne KG und wie erwähnt 22 mal einen Orgasmus durch Selbstbefriedigung. Das sind 61 Orgasmen. Zum Vergleich: 2018 waren es 29, 2017 43 und 2016 50. (Wer es genau wissen möchte, kann hier nachsehen.) Da bin ich also zu großzügig gewesen, denke ich. Ich habe immer wieder betont, dass es mir nicht darum geht, Toytoy möglichst selten kommen zu lassen. Aber 61 Höhepunkte erscheint mir nun doch etwas zu viel des Guten. Da wird er 2020 wohl etwas mehr Strenge zu erwarten haben...


    Lady V.: Wie soll 2020 werden?
    Lady Sas: Ich wünsche mir, dass der Blog noch etwas abwechslungsreicher und interessanter wird. Außerdem hoffe ich, dass ich 2020 mehr Bücher herausbringen kann, als das 2019 der Fall war. Am wichtigsten ist mir aber weiterhin, Spaß zu haben, neugierig zu bleiben und mich von neuen Dingen überraschen zu lassen. 

    Meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und die Unterstützung, die ich 2019 erfahren durfte. 2020 wird bestimmt mindestens genauso schön.

    Freitag, 27. Dezember 2019

    Herrin Eva aus Köln: mein Lebenselexier

    Herrin Eva aus Köln
    Herrin Eva ist eine erfahrene Domina und führt das Kölner Studio K!NKY KOKOON. Sie veranstaltet hier auch Partys. Besonders interessant finde ich, dass Herrin Eva mitten in Köln in einem uneinsehbaren Waldstück Outdoor-Sessions durchführt. Mehr dazu erfährst du im Interview. Viel Spaß.


    Lady Sas: Liebe Eva, bitte beschreibe uns, wie Dein Weg zur Domina verlaufen ist.
    Herrin Eva: Schon in jungen Jahren habe ich meine älteren Brüder gescheucht und ihnen gezeigt, dass nach meinen Vorgaben gespielt wird. Als ich dann älter wurde, hat mir die „Vanilla“-Beziehung nicht gereicht. Für mich stand schon ziemlich früh fest, dass ich nur mit einem Partner zusammenleben kann, wenn er devot ist und ich ihn führen kann. Ich werde von meinen Gästen als sehr authentisch wahrgenommen, da ich die Dominanz nicht spiele, sondern lebe! Hinzu kommt dass ich sadistisch bin und anderen mit Spaß weh tun kann. -Das kann man nicht spielen!

    Interview mit Herrin Eva aus Köln


    Lady Sas: Was reizt dich daran, Subs zu dominieren?
    Herrin Eva: Es ist dieses Machtgefühl, was ich habe und was ich gleichzeitig in den Augen der Subs sehe. Das kickt mich ungemein und zeigt mir, dass ich das Richtige mache. Gemeinsam mit dem Sub in einer Session zu fliegen und ihn zu dominieren ist mein Lebenselixier!


    Lady Sas: Du bist in Köln tätig, wo es ja eine ganze Reihe von Studios gibt. Gibt es Berührungspunkte mit den Kolleginnen? Wie sieht es in Köln mit SM-Locations aus?
    Herrin Eva: Ich schaue nur auf mich in diesem Punkt. Meine lange Erfahrung in der BDSM Branche hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt stehe. Mit meinem eigenen SM Studio: Kinky Kokoon habe ich mir meinen Traum erfüllt und mir DAS Studio in Köln realisiert, welches für mich das Schönste ist. Ich vergleiche mich nicht mit anderen Kolleginnen. Das machen schon die Gäste! :-) In meinem Kinky Kokoon ist man mit mir IMMER alleine und hat dadurch auch kein „Laufhaus“ Charakter. Ob das nun dem Gast gefällt oder nicht entscheidet er ganz alleine!

    Herrin Eva

    Lady Sas: In deinem Studio K!NKY KOKOON veranstaltest du aktuelle Partys, zum Beispiel zum Oktoberfest oder zu Halloween. Wie darf man sich das vorstellen? Sind das Spielpartys? Auch mit mehreren Damen?
    Herrin Eva: Die regelmäßig stattfindenden Partys haben sich peu-a-peu entwickelt. Viele Stammgäste von mir möchten auch mal eine Gruppenerziehung erleben. Ich lasse mir dann immer etwas einfallen, um die richtige Party zur richtigen Jahreszeit anzubieten. Die Partys stehen somit immer unter einem anderen Motto. Mit meinem NS Pool, dem Latexbett und den vielen Aufhängemöglichkeiten bieten sich vielerlei Möglichkeiten um Spaß zu haben. Meine weibliche und mein männlicher Sub sind dann immer mit anwesend.

    Outdoor Sessions mitten in Köln


    Lady Sas: Wenn es wärmer ist, führst du auch Outdoor Session in einem Wald durch. Bist du dabei schon mal beobachtet worden? Was macht man in so einer Situation?
    Herrin Eva: Hierzu habe ich ein uneinsehbares Waldstück mitten in Köln gefunden. Ich möchte nicht dabei beobachtet und dieser Situatation ausgesetzt werden. Die Outdoorsessions bieten einen ganz besonderen Kick!


    Lady Sas: Du bist auch offen für Paare und weibliche Gäste. Wie ist hier die Resonanz?
    Herrin Eva: Ich finde die Chemie bei einer Session mit einem Paar oder einer Lady ganz besonders. Leider kommt es viel zu selten vor. Sehr gerne hätte ich mehr Paare oder weibliche Gäste.

    Herrin Eva

    Lady Sas: Gibt es eine Phantasie, die bei den Gästen besonders beliebt ist oder ist wirklich jeder Gast völlig anders?
    Herrin Eva: Es sind immer Wellen, die einen Fetisch gerade „in“ machen. Mal ist es die TV-Sissy-Welle, dann ist es die NS- oder Strapon-Welle. Am beliebtesten ist aber sicherlich NS zu nennen. Darauf stehen viele Gäste und hierzu lasse ich mir auch immer wieder etwas einfallen. Meine große begehnbare Dusche oder der NS Pool sind nur 2 Möglichkeiten dazu.


    Lady Sas: Wie hat sich die Profi-BDSM-Szene in deinen Augen in den letzten Jahren entwickelt?
    Herrin Eva: Mir steht es nicht zu über andere Kolleginnen zu urteilen. Egal in welche Branche man schaut sind es doch immer die selben Regularien.
    1.)   Qualität zahlt sich langfristig immer aus
    2.)   Das schnelle Geld verdienst du nicht ohne Gegenleistung zu erbringen
    3.)   Sei authentisch und real


    Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?
    Herrin Eva: Gerne lasse ich mir das Kopfkino von Gästen erzählen. Das inspiriert mich ungemein! Ebenso die vielen Videos und Filme auf den diversen SM-Portalen.

    "Mein ganzes Leben dreht sich mehr oder weniger um BDSM."

    Herrin Eva aus Köln

    Lady Sas: Wie gestaltest Du Deine Freizeit? Hast Du Hobbys?
    Herrin Eva: Mein ganzes Leben dreht sich mehr oder weniger um BDSM. In meiner Freizeit gehe ich unwahrscheinlich gerne auf Electropartys. Hierzu lade ich auch schon mal Gäste ein. Wir glühen dann im Kinky Kokoon Studio vor und ziehen dann in einer größeren Gruppe auf die Party. Wenn dann alle in Lack & Latex tanzen ist es für mich Glück pur. - Daraus ziehe ich meine Kraft.


    Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
    Herrin Eva: Das Jahr 2020 wird ein super Jahr für mich! Die ersten Partys habe ich organisiert und werden kurzfristig online gestellt. Ich werde im Februar mein nächstes Fotoshooting mit einem szenebekannten Fotografen haben. Am 06+07. Juni werde ich auf der Ero'n'Joy BDSM Messe in Köln einen eigenen Stand haben. Dort werde ich mein aufrechtes Latexbett präsentieren und noch einige Überraschungen mehr präsentieren. Im Juli fahre ich nach Amsterdam um mich dort bei Demask neu einzukleiden. Für andere ist es Stress, für mich ist es mein ganz normales BDSM Leben! :-)


    Lady Sas: Danke für das Interview.



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  • Montag, 23. Dezember 2019

    Frohe Weihnachten

    Liebe Leserin, lieber Leser,

    ich wünsche Dir frohe Weihnachten im Kreise deiner Lieben und entspannte Feiertage. Vergessen wir nicht: Weihnachten ist nicht etwa das Fest der Geschenke, sondern das Fest der Liebe und der Nächstenliebe. 

    An dieser Stelle lieben Dank für alle Weihnachtsgrüße, die mich erreicht haben. 

    Herzlich
    Lady Sas


    Mittwoch, 18. Dezember 2019

    Domina Enna Divine: Meine Schönheit polarisiert

    Domina Enne Divine
    Eigentlich lässt Domina Enna Divine ihren äußerst attraktiven Körper für sich sprechen. Ein Blick – und alles ist klar. Für diesen Blog aber macht sie eine Ausnahme und gibt im Rahmen eines Interviews Einblicke in ihre Welt. Viel Spaß.


    Lady Sas: Liebe Enna Divine, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie fing das alles bei Dir an an – und wie ging es weiter?
    Domina Enna Divine: Es ging in meiner Pubertät los, mir haben ältere Männer gefallen. Warum auch immer, vielleicht weil mein Vater mir zu wenig Aufmerksamkeit als Kind geschenkt hat. Als ich in der Schule und Gymnasium war, gefielen mir Lehrer und später in der Uni Dozenten und Professoren. Ich habe langsam die Art in mir entdeckt, sie in meinen Bann ziehen zu wollen,  durch Intelligenz und elegantes Sexappeal. Mehrere Abenteuer habe ich damit erlebt und erforscht die Psyche eines so reifen Mannes. Irgendwie stand ich drauf als  19 Jährige Studentin schon im 3. Semester im Lehrstuhl für Fremdsprachen an meiner Uni. Ich konnte schnell herausfinden was mein Ding ist. Immerhin, aus sehr strengem Elternhaus kommend, brav und exzellent das Studium bringen zu müssen, haben sich meine anderen Seiten sehr extrem angefangen zu entwickeln. Je strenger daheim es mit Disziplin ging, desto mehr unmoralische und auch sexuelle Gedanken verbreiteten sich tiefer und tiefer in meinem Wesen. 

    Interview mit Domina Enna Divine aus München


    Lady Sas: Wie kamst Du auf Deinen Namen „Enna Divine“ bzw. „Miss Badgirl”?
    Domina Enna Divine: Meinen neuen Namen Enna Divine ganz ehrlich gesagt habe ich Tage- und Nächte lang gedacht und gefunden. Erstens, wollte ich keinen typischen klassischen Namen,  und zweitens sollte er aussagekräftig sein. Enna heißt noch keine Domina in der Szene und ich möchte unbedingt unverwechselbar sein. Enna Divine habe ich dann sofort in den Markenregister eintragen lassen. 
    Enna bedeutet „Schwertspitze“ , das passt perfekt zu meinem Charakter. Und Nachname Divine (=die göttliche) habe ich dazu ausgedacht, dann klingt es schön zusammen. 
    Bezüglich Miss BadGirl, ja Miss BadGirl ist eine sofortige Bedeutung für devoten Mann. Als ich Anfang 20 war, war Miss BadGirl  super als Junge BDSM Star anyway, und Enna Divine ist feiner und besser passend  zu Lady 30+. Auch wenn man lange jung und schön ist, BadGirl will Enna Divine heissen 🥰 Ich bin im Inneren für immer BadGirl💥🔥🔥🔥 
    Beide Namen sind als Marken eingetragen, so ist es und so wird es immer sein :-)  Darum habe ich aktuell auch zwei Webseiten www.miss-badgirl.de und www.enna-divine.com 


    Lady Sas: Was fasziniert Dich an BDSM?
    Domina Enna Divine: Die Macht, meine dominante Erotik auszuleben! 

    Domina Enna Divine

    Lady Sas: Du sprichst Deutsch, Englisch und Russisch. Kommst Du ursprünglich aus Russland? 
    Domina Enna Divine: Nein, nicht aus Russland, meine Wurzeln stammen aus Litauen und Ukraine, 1/4 aus Deutschland. 


    Lady Sas: Du bietest neben Sessions im Studio oder in einem Hotel auch Outdoor Spiele an. Wo setzt Du das um? Und worin besteht der besondere Reiz daran, draußen zu spielen?
    Domina Enna Divine: Das ich richtig, ich spiele sehr gern Outdoor und habe ganze Menge Spaß dabei, das inspiriert mich für geile Abenteuer. Der besondere Reiz ist gesehen zu werden und Reaktion von Leuten macht mich an :-)  Das kommt bei meinen Subs sehr auf- und erregend an. 


    Lady Sas: Was darf man sich unter einem BizarrDinner mit Dir vorstellen?
    Domina Enna Divine: BizarrDinner ist ein Ausflug in das von mir ausgesuchte Restaurant während dessen ich ein kinky Erlebnis kreiere, selbstverständlich berücksichtige ich dabei Tabus meines Gastes. Kinky Erlebnis kann unterschiedlich sein, anfangend von kinky Autofahrt z.B. gefesselt und geknebelt, Vorstellung des Subs als ****** beim Kellner, was man auch alles unter dem Tisch anstellen kann, und auf dem Tisch, was kriegt denn der Sub zum Essen (Vielleicht nur altes Brot 😂 von gestern). Szenarien variieren wie gesagt abhängig von Vorlieben des Gastes. Manche wollen es versaut mit viel Verbal Erotik, manche wollen es eben elegant und sexy. 

    Gibt es Frauen, die eifersüchtig uns stutenbissig reagieren?


    Lady Sas: Deine Bilder sind atemberaubend. Welche Vor- und Nachteile bringt Deine Schönheit im Alltag? Gibt es Frauen, die eifersüchtig und stutenbissig reagieren?
    Domina Enna Divine: Danke für Dein Kompliment! Meine Schönheit polarisiert. Die meisten Frauen sind eifersüchtig und stutenbissig. Ich spüre das sofort ohne mit denen ein Wort zu wechseln. Es gibt aber auch viele Frauen, die auf schöne Frauen stehen und nicht weil sie lesbisch oder bisexuell sind. Ich bekomme übrigens mehr Komplimente beim Weggehen von Frauen als von Männern. 


    Domina Enna Divine

    Lady Sas: Was tust Du, um derart in Topform zu sein, wie Du es bist? 
    Domina Enna Divine: Ich passe sehr auf meine Ernährung auf und treibe Sport. 


    Lady Sas: Die Liste Deiner Vorlieben ist umfangreich. Von Tabus habe ich dagegen nichts gesehen. Hast Du welche?
    Domina Enna Divine: Als Domina biete ich keinen Sex an. Es kann vorkommen bei manchen Gästen, dass sie spezielle Wünsche haben, die ich ablehnen kann, wenn es zum Beispiel lebensbedrohlich ist. 


    Lady Sas: Dein Auftritt wirkt sehr elegant und edel. Können sich Deinen Service nur gutbetuchte Premium-Kunden leisten oder bewegen sich die Preise auf einem Level, der in der Branche üblich ist? 
    Domina Enna Divine: Ich bin sehr glücklich dass ich zu 99% Premium Kunden anziehe. Meine Preise sind schon etwas höher wie die üblichen, jedoch nicht so viel höher. Dabei schaue ich nicht auf die Uhr und mag es nicht das Gefühl des Zeitdrucks zu vermitteln. Ein Premium Kunde weißt es dann, dass ihn eine top aussehende Mistress empfängt in teueren edlen Outfits/Schuhen und dass es seinen Preis hat. 

    Was inspiriert Dich? 


    Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?
    Domina Enna Divine: Wenn mir ein Gast schreibt und seine Fantasie erzählt sogar im groben, male ich mir schon eine Szene aus, ganz unwillkürlich. Manchmal reicht es ein kurzes Vorgespräch für eine Inspiration interessantes Rollenspieles. Oder ich bin im Baumarkt und Zeug sehe was mir eine Idee für Session gibt. Und manchmal kommt Inspiration von allein, öfters im Urlaub passiert es. 


    Lady Sas: Wie gestaltest Du Deine Freizeit? Hast Du Hobbys?
    Domina Enna Divine: In erster Linie Beauty Salons, Fitness und gute Restaurants. Ich reise unheimlich gerne. Zu meinem großen Hobby gehört Schiessen. Ich liebe Tiere, habe auch einen Jagdhund mit dem ich viel Freizeit verbringe und diese total genieße. 


    Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
    Domina Enna Divine: Das Leben GENIESSEN ! 


    Lady Sas: Danke für das Interview.



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  • Montag, 16. Dezember 2019

    Geschenktipps zu Weihnachten für Femdoms und Malesubs

    Das Schönste, was ein Sub schenken kann, ist seine Leidenschaft und seine Verehrung, das sollte ja klar sein. Trotzdem freut sich jede Herrin sicher auch über das eine oder andere reale Weihnachtsgeschenk. Umso besser, wenn es dabei auch um BDSM geht. 

    Hochwertiges BDSM-Equipment ist sicher immer eine gute Idee. Aber auch Bücher, die zu spannenden Spielen inspirieren oder SM-Wissen vermitteln, sollten unter dem Christbaum nicht fehlen. Hier ein paar Tipps.

    Was schenk ich bloß?




    Meine Top-Empfehlung. Die Femdom-Akademie ist ein SM-Kurs für Herrinnen und Subs, Anfänger und Fortgeschrittene. Es ist das beliebteste Buch 2019, das ich geschrieben habe und bekommt sehr erfreuliches Feedback. Hier gibt es eine kostenlose Leseprobe.




    Gute Ideen kann man nie genug haben. Band 3 meiner beliebten Buchserie "111 SM Spielideen" liefert frische Inspirationen und Ideen für unvergessliche BDSM-Sessions. Hier geht es zur kostenlosen Leseprobe.



    Natürlich sollen auch Subs mehr zu Weihnachten bekommen als nur einen roten Hintern :) Wie wäre es zum Beispiel mit Sklaventraining 1 und 2? Die Bücher werden von Subs sehr gelobt, das freut mich außerordentlich. Hier geht es zur gratis Leseprobe von Sklaventraining 1. Und hier zur Leseprobe von Sklaventraining 2. 


    Du suchst noch mehr Inspiration? Stöbere gerne hier nach weiteren Geschenkideen. Viel Spaß beim Aussuchen und Schenken!

    Weihnachtliche Grüße
    Lady Sas