Freitag, 26. November 2021

Aurelia van Foxx: die Newcomerin

Aurelia van Foxx

Während der Corona-Krise gab es einige Dominas, die die Peitsche an den Nagel gehängt haben. Umso schöner, dass es auch Damen gibt, die die Szene neu bereichern. Eine dieser noch recht neuen Dominas ist Aurelia von Foxx aus Dresden. Im Interview dürfen wir mehr über sie erfahren. Enjoy.  

Lady Sas: Liebe Aurelia, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie fing das alles bei Dir an – und wie ging es weiter?

Aurelia van Foxx: Zunächst einmal vielen Dank für die Einladung zu diesem Interview! Gerade als Newcomerin habe ich mich total gefreut von dir zu hören.

Um deine erste Frage zu beantworten muss ich etwas ausholen: Sexualität hat seit meiner Pubertät einen essentiellen Stellenwert in meinem Leben und in meinen Partnerschaften eingenommen. Dabei hat frühzeitig das Spiel mit Macht und Dominanz Eindruck bei mir hinterlassen. Ich habe daraufhin sehr viel ausprobiert und mich immer wieder mit Menschen in meinem Umfeld ausgetauscht – meine engsten Freunde waren dann entsprechend auch nicht verwundert, als ich ihnen sagte, dass ich mich als Domina selbständig machen werde.

Nachdem ich also privat schon einiges von der bizarren Welt gesehen hatte, war der Weg zur Domina nicht mehr weit – zu stark war der Reiz, die Chance zu nutzen und beruflich das zu tun, worin ich privat total viel Erfüllung finde. Das, gepaart mit dem Wunsch nach einem Ausbruch aus den konventionellen „Fesseln“ des Arbeitsmarktes und der Gelegenheit mich zu verwirklichen und weiterzuentwickeln, hat mich dazu bewegt. 


Aurelia van Foxx im Interview 


Lady Sas: Was fasziniert Dich an BDSM?

Aurelia van Foxx: BDSM ist für mich in erster Linie eine unendlich groß erscheinende Spielwiese in unseren Köpfen. Es ist ein Kosmos, der einzig durch Vorstellungskraft und Fantasie begrenzt ist. Ich vergleiche die BDSM-Welt daher gerne mit dem Wunderland von Alice, nur eben für Erwachsene.

Sehr spannend finde ich in diesem Zusammenhang die, für Nicht-BDSMler, absurd klingenden Fetische und Fantasien, mit denen ich in der Vergangenheit in meinem Privatleben kaum Berührungspunkte hatte, die nun aber zu meinem Alltag gehören: Looning, Ekel-Specials, Forced Bi Games, um hier nur einige zu nennen. Mich fasziniert vor allem die Vielfalt, die diese sexuelle Spielart mit sich bringt und dass es eben häufig gerade nicht um den schnellen nächsten Kick, den nächsten Orgasmus, geht, sondern dass BDSM sehr viel tiefer geht und Glücksgefühle hervorrufen kann, die sonst kaum erreichbar sind. 

Ich teile jedenfalls die Auffassung, dass insbesondere beim Praktizieren von BDSM unser Gehirn das entscheidende Sexualorgan ist. Es geht hier um die Inszenierungen von im Kopf gereiften Ideen und Fantasien. Meinen Job als Domina verstehe ich dann auch genauso: Meine Aufgabe ist es, im Vorfeld die Träume meiner Gäste klar zu identifizieren, mich darauf intensiv einzustellen und entsprechend sorgfältige Vorbereitungen zu treffen, um dann in der Session mit meiner Inszenierung die richtigen Triggerpunkte anzusprechen.

Für mich persönlich ist es dann auch immer ein Glücksmoment, wenn ich, durch meine Art BDSM zu interpretieren, mir bisher unbekannte Menschen nach einer Session mit einem Grinsen auf dem Gesicht glücklich in ihren Alltag entlassen kann. Schön, dass es dich gibt, BDSM.

 

Aurelia van Foxx


Lady Sas: Aurelia van Foxx ist ein interessanter Name. Verbindest Du damit eine besondere Aussage?

Aurelia van Foxx: Der Name „Aurelia“ kommt aus dem lateinischen, bezieht sich auf einen Sonnengott und bedeutet so viel wie die „aus Gold gemachte“ – ein, wie ich finde, wunderschön daherkommender, klassischer Name mit Pathos. Er passt auch deshalb so gut zu mir, da ich im Übrigen gerne Goldschmuck trage und mit meinen golden-rötlich-schimmernden Haaren auch ein wenig „fuchsig“ wirke. Das ist dann auch die Erklärung für den Nachnamen Foxx.

 

"Ich bin höflich, aber bestimmend" – Aurelia van Foxx


Lady Sas: Wie würdest Du Dich selbst und Deinen bizarren Stil beschreiben? 

Aurelia van Foxx: Es ist etwas schwierig für mich die Frage nach meinem Stil zu beantworten – wahrscheinlich müsstest Du dazu mal meine Gäste befragen. Wobei, auch da wirst du vermutlich dann ganz unterschiedliche Antworten bekommen. 

Ich kann es so pauschal nicht sagen, da ich mich bewusst entschieden habe, mich nicht auf eine Rolle zu beschränken bzw. mich auf einen bestimmten Stil festzulegen. Wie ich in einer Session auftrete ist abhängig davon, welche Vorstellungen ein Gast mitbringt – da bin ich natürlich auch Dienstleisterin mit dem Anspruch, möglichst nah an das Bild aus dem Kopfkino zu kommen. Und es ist ja nun mal ein Unterschied, ob mich ein erfahrener Flagellant oder ein Newbee besucht, der beispielsweise mein Kinky-Wellness-Angebot erleben möchte. Wieder komplett anders trete ich auf als Frau Dr. Aurelia van Foxx auf, wenn z. B. eine Vorsorgeuntersuchung ansteht.

Ein Aspekt, der fast immer einer Rolle bei mir spielt, ist das Spiel mit meinen weiblichen Reizen: Weil ich mich als selbstbewusste Frau in meinem Körper sehr wohl fühle, überträgt sich das auf mein Umfeld und hilft mir natürlich auch in den Sessions. Einen Gast mit gezielten Einblicken bis zur Schmerzgrenze zu teasen, macht mir jedesmal aufs Neue total viel Spaß und ich gehe da, zumindest wenn es sich anbietet, auch ein Stück weiter als „klassische Dominas”, wenn ich z. B. auch Nacktsessions oder Cuckold-Erziehung anbiete.

Eine Frage des Stils ist sicherlich auch, dass ich in meinen Sessions verschiedene Spielarten kombiniere. Beispielsweise übertrage ich sehr gerne spezielle Elemente aus dem weißen Bereich in den schwarzen Bereich und umgekehrt. 

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ich bin höflich aber bestimmend – so sind zumindest oftmals die Ansagen gegenüber meinen Gästen. Konsequenz gepaart mit viel Fantasie sind dabei meine besten Ratgeber während einer Session. 

 

Dr. Van Foxx


Lady Sas: Du bietest als Dr. Van Foxx Klinik-Erotik an. Wie würdest Du diesen Bereich beschreiben? Um was geht es hier und welche Phantasien stehen hier im Mittelpunkt? 

Aurelia van Foxx: Der Klinik-fetisch hat seinen ganz eigenen Reiz: Mit der strengen Ärztin Frau Dr. Aurelia van Foxx oder – bei Angstpatienten sehr beliebt – einfühlsamen Schwester, tauchen die Gäste in das Setting einer Vorsorgeuntersuchung, betriebsärztlichen Untersuchung oder Musterung ein. Meine Gäste erleben in der Fetisch-Klinik in Dresden einen Arzt-Besuch der anderen Art: mit beeindruckend authentischer Klinikausstattung, OP-Saal und Pflegeraum werden Fantasien von OP-Simulation über Rektoskopie bis hin zu Windelerziehung Wirklichkeit. 


Aurelia van Foxx über die BDSM-Szene in Dresden 


Lady Sas: Du bist in Dresden tätig. Was kannst Du uns über die BDSM-Szene in Dresden sagen?  

Aurelia van Foxx: Die BDSM-Szene in Dresden ist, entsprechend der Größe der Stadt, überschaubar und natürlich nicht vergleichbar mit der Vielfalt wie sie in Berlin zu finden ist. Allerdings kann man schon sagen, dass es hier dennoch vielfältig und bunt ist. Es gibt in der Region eine Reihe an etablierten Fetisch- und BDSM-Partys, die regelmäßig stattfinden genauso wie szenetypische Stammtisch-Formate. Zudem haben wir mit dem „Rubbermagic” einen weit über die die Grenzen der Landeshauptstadt bekannte Manufaktur für Latexliebhaber. Meine Empfehlung für den nächsten Besuch in Dresden, denn hier erfährt man nebenbei auch das neuste Szenegeflüster.

Im professionellen Kontext gibt es in Dresden mehrere Studios und mit der Fetisch-Klinik Dresden auch mindestens eins mit internationaler Strahlkraft – mit Stammgästen z. B. aus Italien und Schweden – ganz einfach weil es mit seiner umfangreichen Ausstattung einzigartig ist.

Neben einigen Dresdner Kolleginnen, die auch national und international unterwegs sind, ist Syonera von Styx wohl die über die Stadtgrenzen hinaus bekannteste Institution in der Dominaszene.

 


Lady Sas: Wie erlebst Du die Corona-Zeit? Wie bist Du damit umgegangen, keine Termine anbieten zu können? 

Aurelia van Foxx: Glücklicherweise haben mich die Corona-Einschränkungen nicht betroffen. Zu der Zeit habe ich angefangen mein Business zu planen und bin erst damit gestartet, als es wieder möglich war, Prostitutionsstätten zu öffnen.

In dieser Vorbereitungsphase, wo sowieso nichts ging, habe ich auch verschiedene Dinge im Online-Bereich ausprobiert: meine Social Media Präsenz ausgebaut, mein Angebot auf OnlyFans geschärft und dadurch auch einiges an Onlineerziehung umgesetzt. 

 

Was inspiriert Dich?



Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?

Aurelia van Foxx: Meine Inspiration schöpfe ich im Wesentlichen aus zwei Quellen, die sich gegenseitig hervorragend befruchten: durch meine Gäste und über privaten Austausch. In meiner öffentlichen Kommunikation betone ich immer wieder, dass ich mich nicht auf einen ganz spezifischen bizarren Stil beschränke, sondern erstmal grundsätzlich offen bin für alle erdenklichen Szenarien. Und das meine ich auch so! Ich animiere meine Gäste, sich mir zu öffnen und ihre Fantasien frei auszusprechen. Und das machen sie glücklicherweise häufig auch. Obwohl ich ja noch nicht so lange im Business bin, bekomme ich immer wieder auch sehr außergewöhnliche Anfragen. Ich freue mich dann immer, weil es jedes Mal ein neuer Impuls ist, selbst wenn ich dann auch mal etwas ablehnen muss, wenn es meine Grenzen überschreitet.

Die zweite Inspirationsquelle sind meine privaten BDSM-Erfahrungen und der Austausch mit meinem direkten Umfeld. Einige außergewöhnliche Dinge, die ich in Sessions mit meinen Gästen umsetze stammen daher auch aus Ideen, die in gemütlicher Runde bei einem Glas Wein entstanden sind, und nicht selten dann auch erstmal in privater Atmosphäre praktisch ausprobiert wurden.

 


Lady Sas: Was machst Du in Deiner Freizeit? Hast Du Hobbys?

Aurelia van Foxx: Ich bin glücklich, ein wirtschaftlich verwertbares Hobby zu haben, das mir so viel Spaß macht, dass ich häufig nicht bemerke, dass es eigentlich ein Job ist. Aber darüber hinaus: Ich liebe es zu reisen, viel von der Welt zu sehen und mich mit den Menschen vor Ort auszutauschen – leider ist das momentan sehr schwierig. Aber da ich es liebe, zu essen und zu kochen, hole ich mir gerne die kulinarische Vielfalt aus der Welt in meine Küche. Kunst und Kultur sind ebenfalls Dinge, mit denen ich mich privat wahnsinnig gerne beschäftige.


Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus? 



Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Aurelia van Foxx: Kurz- und mittelfristig möchte ich mich zunächst weiter als professionelle Domina etablieren. Ich möchte gerne weitere Studios und Kolleginnen im In- und Ausland kennenlernen, um mich weiterzuentwickeln und ggf. auch die Bandbreite meiner Services weiter auszubauen.

Der klassische Domina-Service im Studio, der unter dem Label DominaDresden.com läuft, ist aber bei weitem nicht das einzige, woran ich arbeite: Ich habe verschiedene Projekte in der Pipeline, mit denen es zukünftig noch ein paar Überraschungen geben wird. Ich schreibe sehr gerne und mich interessiert das Filmen. Der Erotik-/Pornomarkt ist übersättigt, allerdings ist es sehr auffällig, dass auch im BDSM- und Fetisch-Genre nur wenig innovative Arbeiten im Umlauf sind. Und an dieser Stelle möchte ich gerne ansetzen. Schauen wir mal, was ich zukünftig von meinen Ideen umsetzen kann.

Mein langfristiges Ziel ist es, Aurelia van Foxx als etablierte Marke im Bizarr- und Fetischbereich aufzubauen und dabei wird es eben ausdrücklich nicht nur um die „Domina” Aurelia gehen.


Lady Sas: Danke für das Interview.


 

Hier geht es zur Website von Aurelia van Fox.

Folge der Herrin auf Twitter.

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Montag, 15. November 2021

Lady Alexa Wolf: die Charismatische

"BDSM ist meine Leidenschaft, ein Teil von mir", erklärt Lady Alexa Wolf auf Twitter. Und in der Tat: Die attraktive Herrin hat etwas, womit nur die Wenigsten in der Domina-Szene gesegnet sind: Charisma. Ihre erotisch-dominante Ausstrahlung zwingt Sklaven auf die Knie und unter ihren Absatz. Zum Beispiel in Berlin im Studio Tartarus sowie in Clubs. Und in Hannover. Im Interview verrät uns Lady Alexa Wolf mehr von sich. 


Lady Alexa Wolf


Lady Sas: Liebe Alexa, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie verlief Deine Reise zur Domina?

Lady Alexa Wolf: Das war tatsächlich eher Zufall: Vor einigen Jahren spürte ich, dass mir sexuell etwas fehlte, wusste jedoch nicht, wonach ich suchte. Also besuchte ich erstmal Swingerveranstaltungen. Auf einem Event kam ich mit einem SM-Pärchen ins Gespräch und wurde neugierig. Dementsprechend tastete ich mich heran, erst an die devote Seite, später an die sadistisch-dominante. Als ich dann eine Weile als Femdom in festen Spielpartnerschaften unterwegs war, gab es bei mir einen beruflichen Umbruch und den nutzte ich (nicht ohne Zweifel) für meinen Weg in die Selbstständigkeit - als Domina. 

 

Interview mit Lady Alexa Wolf


Lady Sas: Hat der Zusatz “Wolf“ in Deinem Namen eine bestimmte Bedeutung?

Lady Alexa Wolf: Schon, ja. In meinen Augen strahlt ein Wolf Stärke aus. Er beobachtet, wägt ab, weiß seinen Körper und insbesondere seine Zähne einzusetzen… Das passt einfach gut zu mir. Inzwischen ist der Wolf zudem mein Firmenlogo.



Lady Alexa Wolf

 


Lady Sas: Was fasziniert Dich an BDSM?

Lady Alexa Wolf: Diese unfassbar intensiven Gefühle, die dabei erlebt werden.

Für mich ist es zum Einen diese Macht, die ich habe und das Vertrauen, das mir geschenkt wird. Beides in Kombination löst ein unglaublich starkes, positives Befinden bei mir aus. 

Zum Anderen kickt es mich, wenn ich meinem Spielpartner meine Zähne in sein Fleisch schlage oder ihm anderweitig Schmerz zufüge. Wie ein Orgasmus im Kopf. Ich bin Sadistin und genieße das Quälen meines Gegenübers. Oft muss ich währenddessen Lachen oder bekomme das breite Grinsen nicht mehr weg. 

 


Lady Sas: Eine Deiner besonderen Leidenschaften ist die Langzeiterziehung. Dabei gibt es das Special „Eine Woche Sklave“. Was darf man sich darunter vorstellen?

Lady Alexa Wolf: Das Spezial enthält eine Session zu Beginn der Woche, Aufgaben von mir und zum Ende eine weitere Session. Dieses Spezial wird den Neigungen des Sklaven angepasst. Im besten Fall wird er keusch gehalten und nur ich hab den Schlüssel. Dementsprechend ist er mir völlig ausgeliefert und muss alle peinlichen Aufgaben erfüllen…


 

Lady Alexa Wolf

 

Lady Sas: Du bietest auch Keuschhaltung an. Gibt es einen Peniskäfig, den Du Anfängern empfehlen kannst? Und: Wie lange kann die Keuschhaltung eines Anfängers bei Dir dauern?

Lady Alexa Wolf: Da jeder Penis anders ist, empfehle ich keinen Käfig standardmäßig. Jeder Sub muss für sich selbst herausfinden, welcher für ihn individuell geeignet ist. Nachdem ein passender Käfig gefunden wurde, starte ich bei Anfängern mit ein paar Tagen. Dann wird gesteigert.

 

Wie läuft eine Vorführung bei Dir ab?


Lady Sas: Wie läuft eine Vorführung bei Dir ab? 

Lady Alexa Wolf: Völlig unterschiedlich. Zum Einen kommt es darauf an, ob im Studio, auf einem Event oder outdoor, zum Anderen auf die Neigungen des Subs und auf meine Laune. 

 


Lady Sas: Wie bist Du bisher durch die Covid-Krise gekommen? 

Lady Alexa Wolf: Bis auf die Lockdowns ganz gut. Aber die waren echt beschissen. Dem zweiten ist sogar mein geliebtes Studio Avalon (Berlin) zum Opfer gefallen. Während der mehrmonatigen Berufsverbote war es schwierig. Online-Sessions machen zwar auch Spaß, sind aber kein wirklicher Ersatz für reale Sessions. Seit Sommer 2021 darf ich wieder richtig arbeiten. Das Studio Tartarus Berlin ist mein neues Stammstudio. Hier fühle ich mich sehr wohl und habe tolle Kolleginnen. Inzwischen reise ich auch, meist nach Hannover und Hamburg. 

 


Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?

Lady Alexa Wolf: So einiges; Erzählungen meiner Sklaven, Kolleginnen, Freunde. Aber auch oft Bücher, so wie dein Buch "111 SM Spiel Ideen". Manchmal sind es Szenen auf SM-Events oder auch Orte, egal ob im Studio oder outdoor.


 

Lady Alexa Wolf


Hast Du Hobbys?


Lady Sas: Wie gestaltest Du Deine Freizeit? Hast Du Hobbys?

Lady Alexa Wolf: Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Familie, meinem Sub und Freunden. Ich koche gern, liebe meinen Garten und Thermenbesuche. Abends werde ich zum Serienjunkie mit dem schnurrenden Kater auf meinem Schoß.

 


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Lady Alexa Wolf: Da ich als Domina meine Berufung gefunden habe, will ich hier noch mehr entdecken und ausprobieren, noch tiefer eintauchen. 

Liebe Saskia, ich fühle mich geehrt, dass du mich für dieses Interview ausgewählt hast. Vielen Dank dafür und für deine Arbeit im BDSM-Bereich. 



Lady Sas: Ich danke Dir.



Hier geht es zur Website von Lady Alexa Wolf.

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Donnerstag, 4. November 2021

Locktober mit Sklave Toytoy




Der Oktober wird in Femdom-Malesub-Beziehungen traditionell gerne zum Locktober. Also zu einem Monat, in dem der Sub im Peniskäfig verschlossen bleibt und keinen Orgasmus gewährt bekommt. So auch bei Lady Sas und ihrem Sklaven Toytoy. Ganze 36 Tage ohne Orgasmus hatte der gute Toytoy nun schon hinter sich, als ich mich am Sonntag, den 31. Oktober, in der Wohnung von Lady Sas in Frankfurt am Main einfand. Der letzte Höhepunkt fand am 24. September statt, 

Lady Sas treibt es eben gerne auf die Spitze – und darüber hinaus. So wunderte es mich auch nicht, als mir Lady Sas gleich zu Beginn der Session die Frage stellte, ob es nicht eine gute Idee sei, auf den Locktober einen NO-vember folgen zu lassen. 

Kommt nach dem Locktober der NO-vember?


Die vor Schreck geweiteten Augen von Toytoy brachten uns beide zum Lachen und ich stimmte sofort zu, dass das eine hervorragende Idee sei. Wir fragten Toytoy, was er davon halte. Wenig überraschend: Er bat uns sehr devot und mit aller Leidenschaft um Erlösung. Also beschlossen wir, das von seinen Leistungen in der Session abhängig zu machen. 

Ich muss zugeben, dass es durchaus beeindruckend war, wie hingebungsvoll er uns in den folgenden zwei Stunden zu Diensten war. Leider bin ich einfach viel zu weich und großzügig, so dass ich Toytoy am Ende mit zwei Orgasmen belohnte. Ich bin sicher, dass er mir meine Großzügigkeit nicht so schnell vergessen wird, denn ich hatte durchaus den Eindruck, dass Lady Sas offen dafür gewesen wäre, Toytoy noch etwas länger keusch schmachten zu lassen. Ich finde: 36 Tage sind schon sehr ordentlich. Und der nächste Locktober kommt bestimmt. 

Wie war Eucher Locktober? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

Grüße
Lady V.