Dienstag, 25. August 2020

Mistress Kinga Pearl: Reiseführerin durch die BDSM Welten

"BDSM ist mein Leben. Ich lebe es 24/7", sagt Mistress Kinga Pearl im Interview. Die attraktive Lady aus der Schweiz ist eine facettenreiche Persönlichkeit, die zum Beispiel auch als BDSM-Coach tätig ist und auch die passive Seite kennt. Ich wünsche eine inspirierende Lektüre mit interessanten Einblicken. 

Mistress Kinga Pearl

Lady Sas: Liebe Kinga, bitte schildere uns Deinen Weg in den bizarren Bereich.

Mistress Kinga Pearl: Liebe Lady Sas, erstmal Merci vielmals für das Interview. Gerne beantworte ich Ihre Fragen. Mein Weg in den bizarren Bereich fand bereits in meinem Teenageralter statt. Hier allerdings über BDSM in seiner Reinform. Bizarre Elemente und Fetische entwickelten sich erst im Laufe meines Lebens, als ich zur Frau heranwuchs. So lebte und lebe ich BDSM privat und beruflich bis zum heutigen Tag, ich bin damit quasi gross geworden. 

Mistress Kinga Pearl im Interview

 
Lady Sas: Kinga Pearl ist ein interessanter Name. Wie kamst Du darauf? Was verbindest Du damit?
Mistress Kinga Pearl: Kinga ist mein echter Name. Da ich BDSM im Studio nicht spiele, sondern ebenfalls lebe, würde es mir fern liegen ein Künstlernamen zu benutzen. Ich verbinde also mit meinem echten Namen mein echtes Ich. Den Zusatznamen "Pearl" erhielt ich von der Residenz Hekate, welcher mein Wesen, so wie ich wahrgenommen werde, kurz beschreibt. "Mistress (Mätresse wird davon abgeleitet)" wählte ich bewusst, da es sowohl meine aktive, wie auch erotische Rolle wiederspiegelt. Erotik ist ein fester Bestandteil für mich, ohne das würde mir etwas sehr fehlen. 
 

Lady Sas: Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?
Mistress Kinga Pearl: Heute beschreibe ich mich selbst als eine Frau, die im Leben und bei sich selbst angekommen ist. 

 
Lady Sas: Was reizt Dich daran, die dominante Rolle einzunehmen?
Mistress Kinga Pearl: Seit jeher beschreibe ich mich selbst weniger als Domina, sondern vielmehr als Reiseführerin durch die BDSM Welten. Durch meine intensiven Erfahrungen seit über zwei Jahrzehnten, sowohl als aktive wie auch passive Person, ist mein Ziel, mein Gegenüber SM in seiner positivsten Form erleben zu lassen. Ich dominiere also nicht nach meinem eigenen Verständnis von SM, sondern begleite mit Konsequenz seinen Weg.
 
Mistress Kinga Pearl

Lady Sas: Was ist für Dich BDSM?
Mistress Kinga Pearl: BDSM ist mein Leben. Ich lebe es 24/7.


"BDSM ist mein Leben" – Mistress Kinga Pearl

 
Lady Sas: Hat sich durch Deine Tätigkeit Deine Sicht auf Männer verändert? Und wenn ja: in welcher Hinsicht?
Mistress Kinga Pearl: Diese Frage kann ich so nicht beantworten, da ich mein ganzes Erwachsenenleben diese Tätigkeit ausübe. Ich habe keine spezielle Sicht auf Männer. Ich sehe immer zuerst den Menschen, unabhängig seines Geschlechts und sexueller Ausrichtung. 
 

Lady Sas: Auf Deiner eigenen Website nennst Du beim Thema Repertoire einige wenige Begriffe wie zum Beispiel Klassische Erziehung, Bizarr-Klinik, Rubberplay oder Transformation. Ich war daher erstaunt, als auf der Website der Residenz-Hekate, wo man Dich ebenfalls treffen kann, beim Service ein endloser Wasserfall an begriffen kam. Von A wie Abbinden bis Z wie Zwangsjacken-Bondage. Wie passt das zusammen?
Mistress Kinga Pearl: Nun liebe Lady Sas, das ist eigentlich ganz einfach zu erklären. Die Website www.residenz-hekate.ch ist eine Studioseite, welche professionell auf die Suche eines Gastes eingeht. Hier werden schon im Voraus so viele wie nur möglich offene Fragen beantwortet durch die detailierte Darstellung und wie Sie so neckisch ansprachen, durch einen Wasserfall an Begriffen. Meine eigene Website spiegelt mein Selbst wieder, eine ruhige Frau die wenig schreibt und spricht, umso mehr herausspürt während einer Session, wohin die gemeinsame Reise geht. So ist Ihr Interview tatsächlich sogar eine kleine Herausforderung für mich!
 

Lady Sas: Du bist Switcherin. Gibt es Gäste, bei denen Du es ablehnst, die passive, devote Rolle einzunehmen? Und wenn ja, wie kommunizierst Du das?
Mistress Kinga Pearl: Das ist richtig, ich switche zwischen der passiven und aktiven Rolle in meinem Leben. Ja, es gibt Gäste, bei denen ich es ablehne und kommuniziere es direkt und ehrlich warum. Unabhängig davon lehne ich auch als aktive Person Gäste ab, insofern es für mich nicht stimmig ist. Auch hier kommuniziere ich immer ehrlich. 
 

Coach für Femdoms, Switcher und Sklavinnen


Lady Sas: Du bildest als Coach Femdoms weiter. Was sind die häufigsten Probleme der Damen?
Mistress Kinga Pearl: Grundsätzlich bilde ich SM-Interessierte Damen, welche im professionellem Sektor tätig sein wollen, egal ob Femdom, Switcherin oder Sklavin aus. Nach meinen Erfahrungen bislang kristalisieren sich folgende Probleme immer wieder der Damen heraus: falsche Vorstellungen, Geldgier und keine Geduld. So muss eine Dame verstehen, dass zuerst die Technik stimmen muss, bevor der Kopf so frei ist, um sich emotional auf einen Gast einlassen zu können, denn SM sind Emotionen, ein Fallenlassen ist Vertrauen, ist die Grundvoraussetzung für eine erfüllende Session. All das braucht Zeit für die Damen, lernen, seinen eigenen Weg finden mit eigenen Vorlieben / Stärken und Tabus. Viele kommen mit der Vorstellung schnell Geld mit schwingender Peitsche in Stiefeln verdienen zu können. Die Residenz Hekate steht für Qualität, daher führte mich mein Weg in dieses Studio, da ich mich mit der Philosophie der Residenz Hekate identifiziere, Qualität vor Quantität. Ist leider auch der Grund, warum bei uns im Studio so viele Neulinge so schnell von der Bildfläche verschwinden, weil sie das Wichtigste nicht in sich tragen, echte Leidenschaft für SM. Alles andere ist erlernbar. 
 

Mistress Kinga Pearl


Lady Sas: Hast Du einen Tipp für Frauen, die sich gerne mal als Femdom ausprobieren würden, es sich aber nicht trauen?
Mistress kinga Pearl: Ja klar habe ich das, Pobacken zusammenkneifen, tief durchatmen und einfach ausprobieren! Was gibt es da zu verlieren? Man kann nur gewinnen an Erfahrung und eventuell etwas Schönes für sich entdecken, was das Leben bereichert.
 

Lady Sas: Wie hast Du die Zeit empfunden, als Du wegen Corona keine Termine vereinbaren konntest?
Mistress Kinga Pearl: Zuerst habe ich mich vom Staat sehr bevormundet gefühlt, doch schnell habe ich verstanden, dass es wichtig ist aufeinander acht zu geben, in diesem Fall durch einen Lockdown. Ich bin ein Mensch, der die Dinge so nimmt wie sie kommen. Ich habe die Zeit für mich positiv genutzt und meine Gäste sehr vermisst. 
 

Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Mistress Kinga Pearl: Meine Ziele erreichen, das ist mein Plan für die Zukunft und besseres Zeitmanegement, sprich mehr Freizeit. 


Lady Sas: Danke für das Interview.

Sonntag, 9. August 2020

Peniskäfig: So vermeidest Du den häufigsten Fehler

Ein Peniskäfig soll bittersüßen Lustschmerz bereiten, aber keine körperlichen Qualen.


Ich schlage gerade die Hände über dem Kopf zusammen, denn wieder einmal habe ich mit einem Keuschling zu tun, der mit einem falschen Mindest an die Keuschhaltung herangeht. Eigentlich dachte ich, ich hätte schon mehrere Male über diesen Punkt geschrieben, doch offenbar noch lange nicht genug. Es geht um den vielleicht häufigsten Fehler, den gerade Anfänger bei der Keuschhaltung begehen: Der Keuschling glaubt, er müsse mit dem Peniskäfig auch körperliche Schmerzen aushalten. Schmerzhafte Abschürfungen? Augen zu und durch. Blutige Abschürfungen? Zähne zusammenbeißen und einfach aushalten. So denkt zumindest diese Art von Keuschling. Doch das ist absolut falsch. Nein, nein, nein, darum geht es absolut nicht! 

Keuschhaltung: der bittersüße Lustschmerz.

Keuschhaltung soll im Kopf weh tun, psychisch, aber nicht wirklich körperlich. Es geht hier um einen bittersüßen Lustschmerz. Es geht um das bitterböse Spiel mit wollen, aber nicht dürfen. Mit Tease und Denial. Aber es geht nicht darum, echte körperliche Qualen zu erleiden. Blutige Abschürfungen? Himmel! Bitte sofort den KG ablegen! Ja, sofort. Augenblicklich. Nicht erst morgen, nach ängstlicher Rücksprache mit der Herrin, sondern jetzt. Für diesen Fall hast du einen Notfallschlüssel (den hast du doch, oder?). Also, nicht lange überlegen, sondern aufschließen, verarzten und die Keuschhaltung sofort abbrechen. 

Aufschließen, abbrechen und nach der Ursache forschen.

Überlege dann in aller Ruhe, woran es liegt, dass du körperliche Schmerzen hattest. Lag es am KG, einem Billigprodukt aus Asien? Lag es an der zu klein gewählten Ausführung? Überlege, was du beim nächsten Versuch besser machen könntest. Und jetzt bitte keine Selbstvorwürfe von wegen: Oh, ich habe versagt, ich habe es nicht geschafft, ich bin ja so unfähig. – Das ist Unsinn! Jede verantwortungsbewusste Herrin wird dich loben, dass du so klug warst, abzubrechen. Sollte deine Herrin das nicht so sehen, solltest du dir überlegen, ob sie wirklich die Richtige für dich ist. Schließlich steht Gesundheit an erster Stelle. Ohne Wenn und Aber. Denn nur wenn die Gesundheit stimmt, macht auch alles andere Spaß.

Herzlich 

Lady Sas


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Freitag, 7. August 2020

Madame Tara: La Provocatrice im Interview

Lady Tara

Willkommen zu einer neuen Folge aus meiner Interviewreihe. Heute ist Madame Tara zu Gast und gewährt uns Einblicke in ihre Welt. Die elegante Herrin ist Französin und in der Nähe von Bern anzutreffen. Viel Vergnügen mit dem Interview. 


Lady Sas: Liebe Tara, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie verlief Dein Weg zur Herrin?

Madame Tara: Vor 21 Jahren, hat mich ein Galant auf meine erste BDSM Party eingeladen, das war der Höhepunkt für mich, es war meine Welt! Zu Herrin habe ich den Weg gefunden, mit einer Begegnung von einem Mann, der eine Muse hatte, die als Herrin lebt, also war es mir ab diesem Moment klar, dass es mein Beruf werden wird!


Interview mit Madame Tara


Lady Sas: Auf Deiner Website beschreibst Du Dich als „La Provocatrice“. Was bedeutet das für Dich? Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?

Madame Tara: Ich sage ja immer, La provocation est ma forme de légitime défense préférée (Romain Gary) auf diese Acht, beschütze ich mich selbst. Ich würde mich als extravagante, verruchte, provokative und ebenso als Femme Fatale, beschreiben.


Lady Tara


Lady Sas: Was reizt Dich an BDSM und am bizarren Spiel?

Madame Tara: Das nicht Konventionelle! Sich selbst sein, ausleben was nicht in einen Rahmen passt. Ich lebe es, ich bin es, ich spiele es nicht.


Lady Sas: Das richtige Outfit scheint eine große Rolle für Dich zu spielen. Was trägst Du gerne und welche Gefühle löst das bei Dir aus?

Madame Tara: Ich lege sehr viel Wert auf mein Outfit. Ich liebe es, mich zu zeigen in Leder, Pelz, echte Nylons und viele Louboutins, das löst in mir diese verruchte Femme Fatale aus.


Lady Sas: Auf Deiner Website gibt es Bilder, auf denen Du eine Sklavin erziehst. Worin liegen für Dich die grundlegenden Unterschiede bei der Erziehung eines Sklavens und einer Sklavin?

Madame Tara: Die Bilder auf der Webseite mit der Sklavin, das war ein Fotoshooting und ich zeige deshalb Frauen weil viele Männer (Sklaven) Bilder von Frauen bevorzugen als von männlicher Sklaven. Frauen (Sklavinnen) sind komplexer und eine Erziehung mit einer Sklavin erfordert mehr Empathie.


Lady Sas: Du bietest auch Gruppenerziehungen an. Wie muss man sich so eine Session vorstellen und worin besteht hier der besondere Reiz?

Madame Tara: Es sind dann mehrere Sklaven und Dominas im Haus, oder noch eine Sklavin.


Madame Tara


Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?

Madame Tara: Der Moment inspiriert mich.


Lady Sas: Wie gestaltest Du Deine Freizeit? Hast Du Hobbys?

Madame Tara: Ich habe ein grosses Haus, dass man Unterhalten muss. Ein Faible für Kochen und deshalb gehe ich auch gerne fein Dinieren und Shopping.


Lady Sas: Seit dem 6. Juni 2020 sind wieder Termine bei Dir möglich. Wie hast Du die Zeit davor erlebt? Wie war es für Dich, aufgrund von Corona keine Termine anbieten zu können?

Madame Tara: Es war ein bisschen einsam Finanziell schlecht, aber ich habe Fernerziehung per WhatsApp angeboten und dabei neue Sklaven gefunden.


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Madame Tara: Ich warte auf den Sklaven (Mann) in den ich mich verlieben kann.


Lady Sas: Danke für das Interview.


Donnerstag, 6. August 2020

BDSM Inspiration von Lady Sas

Es macht mir viel Spaß, mir immer wieder neue Sätze auszudenken. 
In diesem Video habe ich einige für Euch zusammengestellt. 
Und ich denke, ich werde die Reihe noch lange fortsetzen können. Denn die Themen sind sehr vielfältig und ich habe immer wieder neue Ideen.

Herzlich
Lady Sas

Dienstag, 4. August 2020

Lady Constanza aus Berlin: in jeder Hinsicht angekommen

Lady Constanza aus Berlin


Lady Constanza ist in Berlin zuhause, aber auch in anderen Städten anzutreffen, darunter zum Beispiel München und Winterthur in der Schweiz. Im Interview gibt uns die attraktive, erfahrene und stilvolle Herrin einen Einblick in ihre Welt. Viel Vergnügen bei der Lektüre.



Lady Sas: Liebe Constanza, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie fing das alles bei Dir an – und wie ging es weiter?

Lady Constanza: Der innere Drang war bereits frühzeitig mein roter Faden, der Feinschliff kam dann durch Ausprobieren und Studieren, anfänglich versteckter im Privatbereich und im reiferen Alter dann immer offener auch im professionellen Bereich. Jetzt fühle ich mich diesbezüglich in jeglicher Hinsicht angekommen und so ist es gut!

 

Lady Constanza aus Berlin im Interview


Lady Sas: Was fasziniert Dich an BDSM?

Lady Constanza: Die Selbstverständlichkeit des vorurteilsfreiem Aufeinandertreffen unterschiedlichster Charaktere und Neigungen ohne einschränkende gesellschaftlichen Barrieren. Die daraus resultierende gegenseitige Toleranz, Respekt und Wertschätzung. Die Freiheit des Geistes und des Körpers. Gäbe es das nur auch so freiheitlich in unserem sogenannten normalen Miteinander dann wäre unsere Welt eine Bessere!!

 


Lady Sas: Wie würdest Du Dich selbst und Deinen bizarren Stil beschreiben? 

Lady Constanza: Eine erfahrene, sehr vielschichtige, aktive SM-und Klinikgespielin, zu meiner Neigung stehend, ungekünstelt, authentisch, offen und sehr herzlich.

Einfach nur ich und mein Gegenüber – klischeehafte Regeln (z.B. ich als herrschende Bizarrdiva/Klinikerin oder mein Spielpartner als Sub/Patient) spielen für mich längst nicht mehr die allein tragende Rolle. Für mich braucht es nicht unbedingt feste Schubladen, ich geniesse auch gerne mal auf Augenhöhe, würze sehr gerne verstärkend mit meiner Berührbarkeit ohne dabei meine subtile Dominanz aufzugeben. Alles kann – nichts muss – im gegenseitigem Einvernehmen – das ist mein Taktgeber und hat mir schon so einige unvergessliche BDSM- und Kliniklichtblicke verschafft.

 

Lady Constanza
 

Lady Sas: Eines Deiner Lieblingsspiezeuge hat den Namen „Segufix“. Was ist das und warum macht es Dir so viel Spaß? 

Lady Constanza: Es handelt sich dabei um medizinische Fesselgurte mit Magnetverschluss für den Kopf, Oberkörper, Bauch/Hüfte, Oberschenkel, Hände und Füsse. Für mich als Lady oder Frau Doktor bestens geeignet für Langzeitkomplettfixierungen auf der Liege oder im Klinikbett mit vielen ungeahnten Möglichkeiten einer sanfteren oder auch straffen bis sehr harten Bondierung meines Patienten. Was ich dabei liebe? Es gibt kein Entrinnen und jedes Zappeln wird unterbunden. Frau Doktor hat freien Zugriff in vielerlei Hinsicht und ich geniesse dabei die Hilflosigkeit und Ohnmacht ebenso wie den Moment des sich Fügens und Hingebens meines „Opfers“. Segufix beim Patienten anzulegen ist schon eine kleine Kunst für sich und braucht Zeit und Geduld und steigert die Spannung – ich liebe es!

 

Wie erlebst Du die Corona-Zeit?

Lady Sas: Wie erlebst Du die Corona-Zeit? Wie bist Du damit umgegangen, keine Termine anbieten zu können? 

Lady Constanza: Die Folgen sind natürlich auch für mich negativ spürbar (nicht nur finanziell, sondern auch mental diese Freiheitseinschränkung). Als erfahrene und „altgediente“ Bizarrlady/Klinikerin tragen und inspirieren mich aber nach wie vor gute Mail-/Telefonkontakte mit langjährigen Gästen und deren Hilfsangebote. Gesundheit geht vor, aber trotzdem hoffe ich wie alle anderen auch auf ein baldiges Ende dieses unguten Zustandes!

 

 

Lady Sas: Stimmt es, dass gerade junge Subs reife Ladys schätzen? Kommen besonders junge Subs zu Dir oder ist das eher bunt-gemischt?

Lady Constanza: Eher bunt-gemischt mit Tendenz zum reiferen Alter. Ehrlich gesagt sind sehr junge Subs nicht mein Plaisier…

 

 

Lady Constanza


Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?

Lady Constanza: Die unerschöpflichen Fantasien meiner Gäste gemischt mit meinem sehr erfahrungsreichen Kopfkinofundus ist meine Hauptinspirationsquelle, gerne stöbere ich auch mal in literarisch gut geschriebenen Erzählberichten anderer Geniesser, sogenannte BDSM-Romane liegen mir aber nicht sonderlich, ich mag es schon mehr aus dem Leben gegriffen…

 


Lady Sas: Was machst Du in Deiner Freizeit? Hast Du Hobbys?

Lady Constanza: Privat liebe und brauche ich Zurückgezogenheit, ich neige zum Einzelgängertum. Dabei spielen, Lesen (Biografien, Krimis), Gartenaktivität , Wandern (speziell Küstenwanderungen und Berge) und Gourmetgenüsse eine tragende Rolle.

 


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Lady Constanza: Gesund bleiben und im Hier und Jetzt leben und geniessen so lange als möglich, das tue ich jetzt und zukünftig ist das auch mein Plan.

 


Lady Sas: Danke für das Interview.