Dienstag, 28. Januar 2020

Lady Lou aus München: Du gehörst hierher

Domina Lady Lou aus München
Domina Lady Lou aus München erzieht ihre Sklaven nur einmal in der Woche. Eine interessante Besonderheit, die sie uns im Interview erklärt. Doch damit hören die interessanten Besonderheiten nicht auf, sie fangen erst an. Viel Spaß mit diesem außergewöhnlich spannenden und vielschichtigen Beitrag. 


Lady Sas: Liebe Lou, bitte beschreibe uns deinen Weg zur Domina.
Lady Lou: Gern, liebe Saskia. Über viele Umwege fand ich Lou in mir. Es war eine lange Suche, nach dem richtigen Platz für mich, der mich erfüllt, ich meine Fähigkeiten ausleben kann und noch viel besser - der Platz „schlecht hin“, an dem ich mich nicht verändern muss, sondern genau so sein kann, wie ich bin.

In einer Zeit, in der mein Leben auf sämtlichen Ebenen total den Bach runter ging, las ich eine kleine Anzeige in einem Klatschbatt - welche normalerweise immer ungelesen im Altpapier landet - „suche bizarr interessierte Frauen“. Ich konnte mir nicht viel darunter vorstellen, war allerdings so neugierig, dass ich anrief. Ich traf eine der besten Dominas Münchens. Heute weilt sie zum Bedauern vieler nicht mehr unter uns, doch sie war es, die beim Treffen meinte „Du gehörst hierher“. Was soll ich sagen.. sie hatte recht. Ich bin ihr unendlich dankbar dafür.

Domina Lady Lou aus München im Interview


Lady Sas: Was reizt Dich an BDSM?
Lady Lou: Die endlose Weite der Möglichkeiten. Ebenso wie, dass nichts - also kein Tag, kein Treffen - dem anderen gleicht. Träume, Sehnsüchte und Gelüste zum Leben zu erwecken ist in meinen Augen wie ein Kurzurlaub in der Extase - also genau die „Auspause“ zwischendurch, die neue Energien weckt bzw. verbrauchte auftankt.


Lady Sas: Du bist im Münchner Studio Avantgarde de Sade nur an einem einzigen Wochentag erreichbar. Wie kommt das?
Lady Lou: Das ist seit 2012 so ;) als ich nach meiner ersten Babypause zurückkam, hat sich mein Leben verändert, doch auf den einen Tag in der Woche wollte ich nicht verzichten. Das ist mein Tag :)) bis vor etwa 2 Jahren war Sonntag mein Tag. Meine 2 Kinder wurden mit der Zeit immer trauriger, dass ich an einem Wochenendtag nicht da war. Also wechselte ich auf den Mittwoch zurück, an dem ich vor meinen Kindern auch bereits im Studio anzutreffen war.


Lady Sas: Stehst du ganz offen dazu, als Domina tätig zu sein? Keine Sorge, dass sich etwa deine Kinder deswegen einen dummen Spruch anhören müssen?
Lady Lou: Sie wissen es zwar indirekt, dass ich jeden Mittwoch im „Fasching“ bin. Sie kennen auch das ein oder andere Bild ;) allerdings werde ich sie noch einige Zeit vor der Außenwelt schützen, bis sie selbst wissen, dass es nicht immer leicht ist, mit der ganzen Wahrheit ins Haus zu fallen.
Lady Lou aus München


Lady Sas: Gibt es Gäste, die sich viel zutauen und die dann aber nur einen Bruchteil davon aushalten? Und wenn ja: Wie gehst du damit um?
Lady Lou: Ja die gibt es. Kopfkino ist teils weiter davon entfernt, von dem was in der Realität für gut bzw. erträglich empfunden wird, als gedacht. Genau dafür bin ich unter anderem ebenso da! Dies zu erkennen, aufzufangen und ohne Abbruch den Moment, der vllt doch zu weit ging, in das zu verwandeln, wie es sein darf und soll. 
Hier und da gibt es Ausnahmen, die es noch nicht wissen, dass ihr Kopfkino absolut richtig ist. Diese jene führe ich gern an und über ihre Grenzen hinaus.


Lady Sas: Welches BDSM-Gerät müsste unbedingt mal erfunden werden?
Lady Lou: Oh da hätte ich ein richtig geniales Fixierungsgerät im Sinn: der größte Teil des Körpers bleibt frei - also alle intimen Stellen vorne, hinten, oben und unten - die restliche Haut ist kaum bedeckt.. gerade so, dass das Fesselstück ordentlich fixiert ist. Die Fixierung erfolgt durch Schellen die aus Metall sind, überzogen mit Schaumstoff und Leder. Bestehend aus 2-3 Gliedern, damit sich jede Fixierung so gut wie jedem Körper anpassen kann.
Es ist beliebig erweiterbar durch Steck-Anbauten, damit auch der Kopf so richtig festgeschnallt, die Finger einzeln gefesselt, die Zehen fixiert sind.. auch hier beliebig erweiterbar durch Gurte/Schellen für Zwischenbereiche (wie Waden und noch mehr Bewegungslosigkeit an Armen und Körper) bzw. Löcher um Seile oder Ketten zu verwenden.

So und das beste an dem Gerät ist nicht nur die Erreichbarkeit, sondern dass das Fesselstück in jede x-beliebige Position gebracht werden kann: stehend, auf dem Kopf, waagerecht nach oben/unten, ausgeliefert wie auf einem Bock. Jetzt fehlen nur noch Rollen mit Bremse unten dran und ich wäre wunschlos glücklich ;))



Lady Lou – "One-way-Ticket in den Wahnsinn"


Domina Lady Lou aus München


Lady Sas: Du hast dir den Slogan „One-way-Ticket in den Wahnsinn“ zugelegt. Wie bist du darauf gekommen und was soll der Slogan ausdrücken?
Lady Lou: Der Slogan fiel mir ein, weil es einige Menschen waren/sind, die mir einen süchtig machenden Charakter und eine unter die Haut fahrende Stimme nachsag(t)en. So entstand das one-way-Ticket. Der Wahnsinn ist nur einen Katzensprung davon entfernt. Die Bedeutung darin ist, dass es in meinen Augen nur eine Richtung im BDSM gibt => die Suche und Hoffnung auf Erfüllung der Sehnsüchte, was einem in dem Moment, in dem es passiert, positiv wahnsinnig macht.


Lady Sas: Ich habe dich vorab um einige Infos gebeten. Besonders interessant fand ich, dass du dich mit weißer Magie beschäftigst. Wie kam das? Und welche Rolle spielt weiße Magie bei deiner Tätigkeit als Domina? Was bedeutet das für deine Spielpartner?
Lady Lou: Vorweg will ich anmerken, dass ich dieses Thema kaum jemandem verrate, da es sich an dieser Stelle ebenso verhält, als würde ich in der Vorstellungsrunde einer Gruppe frigider bzw. verschlossener und voreingenommener Menschen sagen „Guten Tag, mein Name ist Lou, ich bin Domina“ *lach* 

Die Magie begleitet mich seit ich denken kann. Danach gesucht habe ich nie, sie begegnete mir an vielen Stellen und tut es noch. So habe ich mit der Zeit angefangen, mich eingehender damit zu beschäftigen. 

Was es bei Lou bewirkt.. kann ich nicht sagen, da ich ein Leben ohne Magie nicht kenne. Fakt ist: Magie muss ungezwungen entstehen, dann wird es magisch ;) alles andere führt zu nichts.

"Magie muss ungezwungen entstehen" – Lady Lou


Lady Sas: Das hat jetzt nichts direkt mit BDSM zu tun, aber es ist interessant: Was ist der Unterschied zwischen weißer und schwarzer Magie? Wer nutzt typischer Weise weiße und wer schwarze Magie?
Lady Lou: Magie an sich ist weder schwarz noch weiß. Die Färbung wird durch die ausführende Person festgelegt. Will sie eine positive Beeinflussung erwirken, spricht man von „weißer“ Magie. Will eine Person einer anderen schaden, so trifft dies auf die Anwendung von „schwarzer“ Magie zu.


Lady Sas: Eine große Frage, aber ich bitte dich um eine überschaubare Antwort: Welches Weltbild hast du, wenn du an Magie glaubst bzw. diese sogar einsetzt?
Lady Lou: Danke für diese schöne Frage in dem Zusammenhang. 
Meiner Meinung nach existiert eine Art Matrix - nicht so direkt wie in dem gleichnamigen Film - viel mehr für jeden selbst. Die eigene Sichtweise definiert diese Matrix. Als Beispiel: für mich gibt es das Wort „Stress“ nicht, zumindest nicht in negativem Sinne. Wenn ich der Welt zuhöre, versinken all zu viele im Stress - doch hier tatsächlich im negativen Sinne. 
Zu meinem Weltbild: würde jeder Mensch bewusster zu leben, zu fühlen und zu genießen lernen, als auch sich zu trauen, zur eigenen Meinung zu stehen, Dinge anzusprechen, wenn etwas stört, Probleme nicht vor sich herzuschieben, die eigenen Fähigkeiten zu entdecken und auszuleben, im Einklang mit Natur und Mitmenschen, Toleranz in Bezug auf Individualität zeigen, wären wir einen riesigen Schritt weiter, gesünder und glücklicher.

Wie ist es, in München Domina zu sein?


Lady Sas: Wie ist es, in München Domina zu sein? Wie sind die Gäste, wie verhalten sich die Behörden, wie die Studio-Betreiber?
Lady Lou: Nun, Lou rief ich am 18.03.2010 in München ins Leben. Als echtes Münch‘ner Kindl mag ich München natürlich - ganz klar. Viel gereist bin ich nicht. In Nürnberg und Augsburg hab ich mir Studios angesehen. Es war nett, doch zog es mich mehr nach München. Ich mag die Gäste, nur das Wort „Gast“ an sich nicht. Es klingt so unpassend, darum habe ich ein eigenes Wort erfunden - Desima(s). 

Soweit mir bekannt ist, ging es in München schon immer etwas strenger zu - also was nun mit dem ProstSchG z. B. in punkto „offizielle Anmeldung“ schon sehr lange in München gilt, ist nun Deutschland weit so. Gut, dass es nun einen extra Ausweis gibt, der alle 1-2 Jahre erneuert werden muss.. als auch eine Gesundheitsunterweisung, die ebenso erneuert werden muss.. ist in meinen Augen eher Papier, Zeit und Geldverschwendung - zumindest was die Damen betrifft, die längst aufgeklärt sind. Wer eine längere Pause macht oder neu anfängt und eben nicht gesundheitlich geschult ist, da macht das dann Sinn.

Die Betreiber waren teils ganz schön damit beschäftigt Veränderungen nach den neuen Vorschriften umzusetzen. 


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Lady Lou: Evtl. ins Filmbiz einzutauchen, meine Gedanken in einem Buch festhalten (darin erkläre ich dann auch mein Wort Desima) oder vielleicht sogar eine Art Podcast ins Leben rufen, ein neues Lied schreiben und noch viele sündige Gedanken erfahren, als auch zum Leben zu erwecken ;) Mal sehen, was sich 2020 alles verwirklichen lässt


Lady Sas: Danke für das Interview.




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  • Mittwoch, 15. Januar 2020

    Cara von Teese: das Comeback

    Dominante Schönheit: Cara von Teese
    Sie ist wieder da: Cara von Teese. Die dominante Schönheit aus Düsseldorf, die sich statt Domina lieber Professorin nennt. Warum aber hatte Prof. Cara von Teese die Peitsche an den Nagel gehängt? Und warum startet sie jetzt doch wieder durch? Ich habe sie gefragt – und interessante Antworten sowie Einblicke bekommen. Viel Spaß mit dem Interview. 


    Lady Sas: Liebe Cara, du warst ein Weilchen weg und feierst 2020 dein Comeback. Willkommen zurück. Was kannst du uns über die Hintergründe dazu sagen?
    Cara von Teese: Erstmal vielen Dank erneut die Ehre zu haben in deinem Blog zu erscheinen. Ich blicke auf ein für mich sehr intensives Jahr 2019 zurück.
    Es ist richtig, im Januar 2019 hatte ich meinen letzten Studiotag – im März erfolgte die offizielle Gewerbeabmeldung. Zum einen war mein kreatives Mojo komplett ausgeschöpft und wollte nicht mehr so recht fließen, zum anderen habe ich mich aufgrund einer Beziehung ins Privatleben zurückgezogen. 

    Es hatte sich für mich nicht mehr richtig angefühlt als Domina zu agieren, im Vordergrund standen im letzten Jahr eher private  Belange – das große Thema "Selbstfindung – wo gehe ich hin und wer bin ich" musste neu definiert werden. 
    Nach meiner hauptberuflichen Studioarbeit an mehreren Standorten, nach unzähligen Sessions und dem wirklichen vertraut werden der Brancheninternen Strukturen,  mit denen man als 'Newbie' noch nicht wirklich in Kontakt kommt, bin ich nicht nur teilweise moralisch sondern auch geistig und körperlich erschöpft an meine Grenzen gestoßen. 

    Oft habe ich in der Zeit gesagt bekommen meine moralischen Wertvorstellungen seien zu hoch um in einem Job wie diesem bestehen zu können. Ich kann diese Aussage aber heute definitiv immer noch mit einem klaren Nein widerlegen, denn gerade diese Werte sind es die meine Sklaven/Klienten  immer wieder zu mir zurückkehren lassen.


    Da ich ich auch von Anfang an an mein Konzept geglaubt habe und die Arbeit der Professorin von jeher auf den Standbeinen von Kreativität sowie geistiger Arbeit mit meinen Kliienten gestanden hat und es bei mir noch nie um das 'Abarbeiten von Gästen'  und das füllen meiner Geldtasche oder der Studiobetreiber gegangen ist, bin ich zwar nie die reichste Domina gewesen , aber eine, die immer mit einem reinen Gewissen ins Bett gehen konnte. Damit verurteile ich die Arbeit in Studios nicht grundsätzlich. Ich habe auch positive Erfahrungen machen dürfen, hervorzuheben ist hier definitiv das Palace of Sin in Berlin - wo ich auch definitiv eine erneute Kooperation spätestens im März 2020 anstrebe. 

    Ich bin im Jahr 2019 einem regulären Job nachgegangen, vom Ruhrgebiet in meine Heimatstadt Düsseldorf umgezogen. Der Spirit der Professorin ist aber nie verloren gegangen. Ich habe sozusagen – wie jede gute Lehrerin – ein Sabbatjahr benötigt.

    Interview mit Prof. Cara von Teese aus Düsseldorf


    Lady Sas: Wie hast du dich gefühlt, als du die Profi-Peitsche an den Nagel gehängt hast? War es schwer?

    In Düsseldorf zuhause: Cara von Teese
    Cara von Teese: Die Profipeitsche an den Nagel zu hängen sowie die damit verbundene Gewerbeabmeldung waren somit eher ein schleichender Prozess. 
    Zuerst habe ich meine letzte Studiokooperation aufgegeben, dann kaum mehr Sessions geführt – bei den letzten Sessions war für mich persönlichen auch spürbar, dass der Spirit der Professorin nicht oder kaum noch mehr vorhanden gewesen ist – für mich ein ganz klares Indiz vorläufig nicht mehr zu agieren. Mag vielleicht auch damit zusammen hängen dass ich damals sehr verliebt gewesen bin. 
    Ich habe und nehme die Arbeit mit meinen Klienten nach wie vor sehr ernst. Bei meinen Sessions habe ich einen extrem hohen Anspruch an mich selbst. Wenn ich eine Session anleite, möchte ich immer 100% geben. Das bin ich mir selbst schuldig sowie dem Klienten der mit seinen Bedürfnissen und seinem Vertrauen, dass er sich mir ausliefern kann, in meine Hände begibt. 

    Lady Sas: Geb es Erkenntnisse in 2019, die dich bestärkt haben, als Domina zurückzukehren?
    Cara von Teese: Indirekt ja. Ich habe damals sehr hart gekämpft um mich, mein Konzept, meine Integrität. Wurde damals mit dem Konzept der Professorin sogar bei der Agentur für Arbeit vorstellig, habe einen offiziellen Businessplan erstellt und an Arbeitsgruppen für Selbstständige mit Start Up Business teilgenommen – bei denen ich mich und mein Konzept immer wieder erklären musste, um nicht direkt in die "Rotlichtschublade" (Was macht die überhaupt hier? Und warum wird sowas überhaupt gefördert?) gesteckt zu werden. 

    Stell dir mal bitte vor, du sitzt in einem Raum voll mit Menschen und jeder stellt sein Start Up vor, u.a. Brautmodenschneiderei, Dachdeckerfirma etc und du sitzt da und sagst, dass dein Start Up das einer Domina ist und wirst ausgelacht. 
    Ich bin trotzdem da geblieben und habe im Endeffekt einen Raum mit 20 Menschen überzeugt.

    In dem Moment wurde mir erstmal klar,  wieviel gesellschaftliche Aufklärung es noch benötigt, um überhaupt in dem Beruf anerkannt zu werden. Aber wenn man mal genauer hinschaut, wird klar: Das gesellschaftliche Bild auf Prostituierte oder uns Dominas kommt nicht von ungefähr: Es sind genau die schwarzen Schafe unserer Branche, die es leider prägen. Es sind die Frauen oder Männer ohne Verantwortungsgefühl – es sind die unter uns, die Menschen nicht als Menschen sehen, sondern als Möglichkeiten. Vertrauen in eine andere Person auf Sicherheit im sexuellen oder auch im wirtschaftlichen Sinne, ist die höchste Form der Wertschätzung – dieses wird aber oft missbraucht.

    Legt man es in die verkehrten Hände, kann dies ganz schön nach hinten los gehen, ja sogar zu regelrechten Traumata führen. Ich habe das immer anders gehalten und sehe es auch weiterhin als meine Aufgabe an meine Klienten in diesem Punkt nicht im Stich zu lassen und weiterhin an der Front zu bleiben. 
    Lange Rede kurzer Sinn: Das Konzept der Professorin ist ein besonderes, es hat mein Leben verändert in dem ich in meinem Schaffen eine Befriedigung gefunden habe. Der Beruf der Domina ist nicht nur ein Beruf für mich, sondern auch zeitgleich Berufung.


    Teils hart, teils heilsam: Cara von Teese 


    Lady Sas: Was möchte die neue Cara anders machen als die frühere Cara?
    Cara von Teese: Eine 'neue Cara ' gibt es an sich nicht, ich bin immer noch die alte, aber mit mehr (Lebens-)Erfahrung. Teils hart, teils heilsam. Das Vertrauen, das meine Klienten mir gegenüber bringen, werde ich in Zukunft wohl aus meinen persönlichen Erfahrungen heraus noch mehr wertschätzen. Und so präferiere ich als persönliche Zielgruppe weiterhin Klienten, denen intellektueller Freigeist und individuelle Arbeit wichtig ist – den Gast, der eine 30minütige Wunscherfüllerin sucht, werde ich nach wie vor ablehnen. 

    Domina aus Düsseldorf: die Professorin


    Lady Sas: Was nimmst du dir für 2020 vor?
    Cara von Teese: 2020 steht eine erneute Kooperation mit Kates Palace of Sin im Raum –das Studio, die Betreiberin sowie die Mädels dort sind alle toll. Für meine Arbeit in NRW werde ich mich weiterhin keinem Studio anschließen und Freiberuflich arbeiten. Hier suche ich mir meine Gäste genau aus, nicht jeder wird die Priorität haben einen Termin bei mir zu bekommen. Gewisse Kooperationen zu einzelnen Kolleginnen bestehen auch im Raum NRW auf Anfrage. 
    Ich freue mich auf jeden Fall unglaublich auf mein Comeback und wieder kreativ arbeiten zu können. Ab Februar bin ich wieder offiziell aktiv.  Das kreative Mojo ist wieder aufgeladen und möchte genutzt werden. 



    Lady Sas: Danke für das Interview.



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  • Donnerstag, 9. Januar 2020

    Frische SM Spielideen für 2020



    Good news: Band 3 meiner SM Spielideen-Reihe ist jetzt auch für die Konstellation Herr – Sklavin verfügbar. 

    Zum Inhalt:
    Abwechslung und frische Ideen halten jede Beziehung aufregend und lebendig. In Band 3 der Buchreihe stellt Lady Sas 111 SM-Spielideen vor. Für mehr Spaß in den Sessions und für frischen Wind im Bett. 

    1. MindGames: psychologische Spiele.
    2. SessionPlay: das Spiel zwischen Herr und Sklavin.
    3. Rollenspiele: Maledom und Sklavin tauchen in Rollen ab.
    4. KG-Training: Spiele mit der Keuschhaltung der Sub.
    5. Humiliation: besonders demütigende Spiele.
    6. PartyPlay: Ideen für BDSM-Partyspaß und mehrere Mitspieler/innen.


    Hier geht es zur einer kostenlosen Vorschau für das eBook.

    Hier geht's zur kostenlosen Vorschau für das Taschenbuch.

    Band 1 und 2 verpasst? Oder lieber Lust auf die Konstellation Herrin – Sklave. Dann klicke hier. 


    Mittwoch, 8. Januar 2020

    Sissy-Abenteuer in Amsterdam

    Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gesundes und frohes neues Jahr!

    An Silvester habe ich mit der schönen Tradition gebrochen, gemeinsam mit anderen Femdoms und Subs im kleinen privaten Rahmen ins neue Jahr reinzufeiern. Aber das hatte einen guten Grund. 

    Ich war mit Toytoy in Amsterdam zu einer lange geplanten Silvesterparty der besonderen Art. Hier waren wir mit TS-Herrin JJ verabredet. Toytoy war als Sissy Stephanie zurechtgemacht und sah einfach fabelhaft aus. Es war das erste Mal, dass Toytoy als Sissy von einer TS-Herrin benutzt wurde. Eine sehr gelungene Session, die mich außerordentlich begeistert und beeindruckt hat. Und ein großer Schritt für Toytoy, denn es ist schon wirklich alles andere als alltäglich, einer TS-Herrin zu dienen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern für dieses Jahr den Mut Neuland zu betreten und weiterhin viel Spaß beim Spielen.

    Herzlich
    Lady Sas