Donnerstag, 31. Dezember 2020

Mein Jahresrückblick auf 2020

Es ist schon lange Tradition auf meinem Blog, am Ende des Jahres auf das vergangene Jahr zurückzublicken. In diesem Jahr jedoch habe ich nicht unbedingt Lust darauf, mich noch weiter mit 2020 zu beschäftigen, dem Jahr der Pandemie, dem Jahr der Lockdowns und dem Jahr, in dem bekannte Studios wie das Avalon in Berlin ihre Tore geschlossen haben bzw. schließen mussten. Durch Umstände, auf die sie keinen Einfluss hatten. Es ist wirklich traurig.

Aber: Es gibt auch Lichtblicke. Das Jahr 2020 hatte durchaus auch erfreuliche und interessante Aspekte. An erster Stelle steht hier für mich die LOCKDOWN-CHALLENGE, die ich durchgeführt habe und bei der mir wirklich supertolle Subs jede Menge Vergnügen und Lust bereitet haben. Daran denke ich manchmal gerne zurück und es reizt mich eine KG-CHALLENGE in dieser Richtung 2021 zu wiederholen.

Jahresrückblick 2020

Trotz Lockdowns war das Jahr 2020 nicht sehr produktiv, was meine Bücher betrifft. Immerhin: Neu erschienen sind die Bücher:

Amüsant war auch das intensive Sissy-Training, das mein Sub Toytoy absolvieren durfte ;-)

Gut gefallen haben mir insbesondere die Blog-Beiträge von Lady V. Herzlichen Dank für Deine Mühe, ich schätze das sehr und finde diesen zweiten Blick auf die Dinge sehr bereichernd.

Wie auch die letzten Jahre gab es viele interessante Interviewgäste, das war eine der wenigen Konstanten in diesem Jahr. Lieben Dank an alle, die sich Zeit für meine neugierigen Fragen genommen haben.

An dieser Stelle möchte ich auch meinen Leserinnen und Lesern einen herzlichen Dank aussprechen. Es gab 2020 erfreulich viel Feedback und ich schätze den Austausch sehr! Vielen Dank dafür.

Aufgrund der Pandemie war ich privat leider kaum aktiv, was Vorführungen und gemeinsame Sessions betrifft. Schade, es gab im Vorfeld vielversprechende Kontakte. 

Orgasmus-Auswertung von KG-Sklave Toytoy

Wie jedes Jahr hier die Orgasmus-Auswertung von meinem KG-Sklaven Toytoy:

Ruinierter Orgasmus: 13 Mal

Ohne Erlaubnis gekommen: 2 Mal

Orgasmus: 3 Mal

Gesamt: 18 Mal 

Zum Vergleich:

Statistik 2016:

Aus Unbeherrschtheit bei Tease und Denial gekommen: 5 Mal

Normaler Orgasmus: 35 Mal 

Ruinierter Orgasmus: 10 Mal

Gesamtzahl 2016: 50 (So eine runde, prägnante Zahl war nicht geplant und ist einfach Zufall.)

 

Statistik 2017:

Aus Unbeherrschtheit bei Tease und Denial gekommen: 5 Mal

Normaler Orgasmus: 25 Mal

Ruinierter Orgasmus: 12, davon 7 Mal eingeschlossen im KG
Prostatadrainage-Orgasmus: 1 Mal

Gesamtzahl 2017: 43 Mal

  

Statistik 2018:
Orgasmen: 29.
Normal: 18, ruiniert: 8, ohne Erlaubnis: 3 (bei Tease & Denial)

 

Statistik 2019:
62 Orgasmen.
26 normale Orgasmen, 8 ruinierte im KG, 6 ruinierte ohne KG und 22 mal einen Orgasmus durch Selbstbefriedigung. 

Nur 18 Orgasmen sind somit der absolute Tiefpunkt für Toytoy, ein richtig krasses Jahr für ihn. Zudem noch das Sissy-Training – nein, dieses Jahr war kein Zuckerschlecken für den Sub. Aber das soll es ja auch nicht sein! 

Nun wollen wir aber nicht länger zurückblicken, sondern nach vorne. Ich glaube, 2021 wird wieder ein gutes Jahr mit vielen spannenden und aufregenden Erlebnissen. Ich habe schon viele Ideen für 2021 und freue mich darauf! Es gibt bald tolle Neuigkeiten! Bleibt gesund und bis bald.

Herzlich

Lady Sas





Donnerstag, 24. Dezember 2020

Frohe Weihnachten und (be-)sinnliche Stunden!

 


Liebe Blog-Leserinnen und -Leser,

wir wünschen Euch eine frohes Weihnachtsfest, leckere Plätzchen und (be-)sinnliche Stunden mit Euren Liebsten. Bleibt gesund und munter. 

Herzlich

Lady V. und Lady Sas

PS:

Letztes Wochenende war Geschenkübergabe an uns von Toytoy. Leider hat er sich beim Tease & Denial Spiel mit Lady V. nicht länger beherrschen können und ist ohne Erlaubnis gekommen. Selbstverständlich mussten wir das entsprechend bestrafen. Und: Aus diesem Grund gibt es in diesem Jahr auch keine Erlösung mehr. Nächstes Jahr wird hoffentlich alles besser. Auch das. 

PPS:

Interessante BDSM-Lektüre für die Feiertage findet Ihr hier.




Mittwoch, 16. Dezember 2020

Kostenlos für Dich: mein Krimi "Liebesqual"

Liebe Blog-Leserin, lieber Blog-Leser,

als kleines Weihnachtsgeschenk bekommst Du meinen erotischen Krimi "Liebesqual" für kurze Zeit kostenlos auf amazon. Ja, richtig gelesen: völlig gratis. 

Frohe Weihnachten und gute Unterhaltung!

Herzlich

Lady Sas


Inhalt:

In Stuttgart wurde eine Domina in ihrem eigenen SM-Studio grausam zu Tode gepeitscht. Lisa Franz und ihr Kollege Richard Baumgärtner nehmen die Ermittlungen auf. Zunächst sieht es so aus, als wäre der Domina-Killer aus Frankfurt am Main nach Stuttgart gekommen, denn auch an diesem Tatort hat der Mörder eine rote Rose ohne Dornen zurückgelassen. Doch dann entwickelt sich der Fall in eine ganz andere Richtung. Ein Kriminalroman mit überraschenden Wendungen, der einen intimen Einblick in die Welt der Bizarr-Erotik bietet.

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Hier geht es zu meinen weiteren Büchern.

Freitag, 11. Dezember 2020

Das Studio Avalon in Berlin schließt seine Tore

 

Abschied: die Website des Studios Avalon

Auf der Website verkünden die Betreiberinnen das Ende.


Das Studio Avalon in Berlin ist Geschichte. Nach 23 Jahren geben die beiden Betreiberinnen das Ende einer Institution bekannt. Selbstbewusst nehmen Lady Mercedes und Lady Marlon für sich in Anspruch, die Entwicklung und Geschichte der BDSM Kultur in Deutschland "maßgeblich mitgeprägt" zu haben. Und tatsächlich: Das Avalon ist über die Grenzen Deutschlands hinaus ein Begriff. Wahrscheinlich sogar weltweit. Viele bekannte Dominas haben hier ihr Handwerk gelernt. Viele internationale Dominas waren hier gerne zu Gast. 

Studio Avalon schließt. Ein Paukenschlag erschüttert die BDSM-Szene.

Entsprechend ist es keine Randnotiz, wenn dieses Studio schließt, sondern ein Paukenschlag. Ein Paukenschlag, der viele erschüttert hat und unvorbereitet trifft. Immens ist das Bedauern in den sozialen Medien, schlecht die Stimmung, die das Ausscheiden des Avalon auslöst. Ein Leuchtturm macht das Licht aus. Das Avalon war bekannt als Institution, in der Qual und Qualität gleichermaßen zuhause waren. Das Ende so eines erstklassigen, führenden Hauses ist kein gutes Zeichen für die SM-Szene in Deutschland. Über die Gründe für das Aus kann man nur spekulieren. Lag es an der Situation mit Corona? War es nach 23 Jahren einfach an der Zeit, etwas Neues zu beginnen? Wir wissen es nicht. 

Immerhin: Die Residenz, das riesige BDSM-Paradies in der Nähe des Studios, wird der BDSM-Community erhalten bleiben. Und da bleibt ja noch der Hoffnungsschimmer, dass Lady Mercedes und Lady Marlon etwas Neues beginnen könnten, das womöglich ebenfalls mit BDSM zu tun hat. 

Trotzdem: Es ist jammerschade, dass das Studio Avalon nun nicht mehr da ist. Ich verneige mich vor der großartigen Leistung und der unermüdlichen Leidenschaft der beiden Gründerinnen, sage herzlich danke und wünsche den beiden für die Zukunft nur das Allerbeste. 

Blick zurück: Interviews von Avalon Ladys auf meinem Blog

Seit 2014 begleite ich die herausragenden Damen des Avalon auf meinem Blog. 

Interview mit Lady Mercedes

Interview mit Mistress Bella Lugosi

1. Interview mit Lady Mephista

2. Interview mit Lady Mephista

Interview mit Lady Louiza

Interview mit Lady Kira Page



Samstag, 5. Dezember 2020

FLR-Ehe: Sub Bückstück im Interview

FLR Ehe
FLR-Ehe: Lady Sandra und ihr Sub Bückstück

Nachdem ich Ende November Lady Sandra über ihre FLR-Ehe (Female-led Relationship)interviewt habe, beantwortet heute ihr Sub einige Fragen. 


Lady Sas: Wie ist dein Sub-Name?
Bückstück: Verehrte Lady Sas, von meiner Ehe Lady (Lady S) habe ich den Namen „Bückstück“ bekommen, den ich mit Stolz trage.
 

Interview mit Sub Bückstück über seine FLR-Ehe


Lady Sas: Wie verlief dein Weg in den bizarren Bereich?
Bückstück: Wo fange ich jetzt an... aufgewachsen bei einer ausdrucksstarken und resoluten Großmutter, entwickelte ich schon in jungen Jahren ein Faible für starke und dominante Frauen. 
Angefangen von der ersten großen Liebe über zaghafte Versuche, dominante Frauen zu erobern zeigte sich schnell, dass mein Beuteschema einer dringenden Überarbeitung bedurfte. So entwickelten sich im Laufe der Zeit einige Stino-Beziehungen von kurzer Dauer. Ursächlich dafür war meine Unzufriedenheit innerhalb der einzelnen Liaisons. Die Erkenntnis stieg in mir auf, dass einzig starke Frauen mir das geben konnten, was mich auf Dauer glücklich macht. In den Anfängen des Internets stöberte ich auf einschlägigen Seiten und musste feststellen, dass das dominante weibliche Wesen, ungeahnte Gefühle in mir auslöste.

So kaufte ich entsprechende Literatur, tummelte mich auf bekannten Portalen und in themenbezogenen Foren was letztendlich mit ca. 28 Jahren bei dem Besuch einer ehemaligen Domina endete. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse zeigten mir recht deutlich, dass der BDSM Bereich in all seinen Ausprägungen mich fesselte und von da an nicht mehr los lies. Die Jahre vergingen und wie das Leben so spielt, lernte ich meine heutige Ehefrau und Lady im Skiurlaub im Rahmen einer Stino-Beziehung kennen. Die Chemie fühlte sich stimmig an, und nach kurzer Zeit wurde geheiratet. Ein Kind folgte, das Haus wurde gebaut und doch fehlte etwas. Liebe war es nicht! 

Nach ca. 10 Jahren Stino Ehe, kam meine lange Zeit unterdrückte devote Seite wieder zum Vorschein und wurde von Tag zu Tag stärker. Dieses Verlangen sich zu öffnen und seinen devoten Gefühlen freien Lauf zu lassen. Nur wie sage ich dies meiner Stino-Ehefrau ohne Sie in ein Gefühlschaos zu stürzen…? Als der innerliche Druck zu groß wurde, wartete ich den richtigen Moment ab (wobei es diesen eigentlich nicht gibt), und unterbreitete meiner Frau den Vorschlag, eine FLR Ehe mit mir zu führen. Wie sich nach einiger Zeit herausstellte, sollte dieser Vorschlag von meiner „Ex-Ehefrau“ und heutigen Lady „Lady S“ nach und nach in die Tat umgesetzt werden.
                

Lady Sas: Was hat es mit deinen Tattoos auf sich? Was sollen sie ausdrücken?
Bückstück:
Meine Tattoos sind das Spiegelbild und der Werdegang meines Lebens gespickt mit tiefen Emotionen und Empfindungen. Sie sind Zeichen meiner Stellung, Ausdruck der Gefühle, Werte und zeigen offen meine Zugehörigkeit zu meiner „großen Liebe“ zu Lady S. Einige Tattoo Projekte stehen noch zur Umsetzung an, sobald es wieder die Möglichkeit nach der Corona Zeit gibt.
                   

Tipps für die FLR-Ehe


Lady Sas: Welchen Rat würdest du devoten Männern geben, die ihre Neigung in der Ehe ausleben wollen und deren Frau noch nichts mit BDSM zu tun hat?
Bückstück: Na ja, das ist so einfach nicht zu sagen. Es kommt natürlich immer auf den einzelnen Beziehungsstatus bzw. die Ehe an. Generell würde ich (sofern ich mir über meine eigenen Neigungen im Klaren bin) in einem passenden Moment in entsprechender Atmosphäre, das Gespräch mit meiner Ehefrau suchen. Offen und ehrlich das eigene Befinden darlegen und die sich daraus positiv für die eigene Dame ergebenden Aspekte ansprechen. Zu wählen wäre hier eine sachliche, emotionslose Gesprächsführung auf Augenhöhe, ohne gegenseitige Schuldzuweisungen.

Dabei würde ich folgende Themen und einzelne Punkte in den Vordergrund stellen:
Die Vorteile z.B. einer FLR Ehe für die Ehefrau.
Das Ausleben von BDSM als ein Mittel, die gemeinsame Zuneigung und Liebe zu vertiefen.
Zu verstehen, das BDSM etwas sehr Exklusives zwischen einzelnen Menschen und Paaren im Vergleich zu „Stino“- und Blümchen-Sex ist.
Statistisch gesehen, halten FLR/BDSM Ehen länger als Stino Ehen, da sich nur dort so intensive Gefühle in der Interaktion aufbauen und erleben lassen.
Die Vorteile einer Alpha Frau in einer D/s Ehe/Beziehung und die daraus resultierende Steigerung des Selbstwertgefühls und Selbstschätzung der Frau innerhalb der bestehenden Partnerschaft.
Evtl. Vorteile im direkt -oder indirektem Umfeld der Ehefrau durch gesteigertes Selbstbewusstsein und damit einhergehend sicherem Auftreten.
Die Chance für die Ehefrau, Ihre eigenen vielleicht verborgenen Neigungen zu erforschen und diese, in gemeinsamer Interaktion zum Wohle beider, zum Vorschein zu bringen.
Im Prinzip gibt es eigentlich nur einen ganz wichtigen Rat an dieser Stelle: „Reden, reden und nochmals reden, immer und immer wieder“!
Kommunikation ist das a. und o. und löst i.d.R. die meisten Probleme innerhalb einer bestehenden Partnerschaft und/oder Ehe. Wissen sollte man(n) aber auch, ist die Katze einmal aus dem Sack oder die Büchse der Pandora geöffnet worden, gibt es in aller Regel kein Zurück mehr, und die aufregende Reise in die Welt des BDSM beginnt.
 

Lady Sas: Hast du Tipps, wie man seine Eheherrin besonders glücklich machen kann?
Bücktsück: Oh ja, alle Dinge die der Dame des Hauses Ungemach bereiten, werden von mir gerne übernommen. Dazu zählt u.a. das Putzen und teilweise Kochen im Haushalt, sich um Ihr Auto kümmern, jegliche Art der Erledigungen für Sie zu übernehmen, sich um Ihr Wohlbefinden zu kümmern wie z.B. mit Massagen. Auch steht bei Ihr die ausdauernde männliche Shoppingbegleitung mit auf dem wöchentlichen Pflichtprogramm. Generell versuche ich immer wieder, jeden Wunsch meiner Lady von Ihren Augen abzulesen. Mein Motto an dieser Stelle: „Happy Wife, Happy Life, The Queen first".
 

"Happy Wife, Happy Life, The Queen first."


Lady Sas: Wie fühlt es sich an, wenn deine Herrin deinen Orgasmus ruiniert?
Bückstück: Oh ja, das ist immer wieder eine Herausforderung für mich. Je nach meinerStimmung und Situation, erst einmal Enttäuschung, Demütigung und Ohnmacht. Dann schaue ich in Ihre Augen und sehe dort die sadistische Erregung, Leidenschaft und Zuneigung einhergehend mit Ihrer Lust, die mich dann aber wieder Stolz macht, diese Unterwerfung für Sie zu ertragen. Es zeigt mir meine Stellung innerhalb unserer D/s Ehe auf, und bereitwillig nehme ich meinen Platz an der Seite meiner Alpha Frau ein. Zugegebenermaßen, ein Freund dieser Spiel Variante bin ich nicht.
 
Lady Sas: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Bückstück: Das meine Lady „Lady S“, den jetzt eingeschlagenen Weg mit mir weiter konsequent und nachhaltig fortsetzt, und Sie sich durch Ihre Phantasie inspiriert ihrer Neigungen bewusst uns im gemeinsamen Wirken, weiterentwickelt. Last but not least natürlich Gesundheit, denn das ist für alle beteiligten essentiell.
 
Vielen Dank Lady Sas, dass ich Ihnen ihre Fragen beantworten durfte.
Liebe Grüße vom Bückstück der Lady S
 

Lady Sas: Ich danke Dir für die interessanten, aufschlussreichen und sicher auch für andere Subs hilfreichen Antworten. Finde ich alles sehr gelungen und Deine Herrin kann wirklich stolz auf Dich sein. Kompliment. 


Freitag, 27. November 2020

FLR-Ehe: die private Femdom Lady Sandra im Interview

Lady Sandra und Sub
Lady Sandra und Sub

Die Ehe-Herrin und der Ehe-Sklave – das ist leider häufig eine Wunschphantasie von Ehepaaren, die oft daran scheitert, dass der Partner bzw. die Partnerin kein Interesse an diesen Spielen hat. Manchmal jedoch klappt es auch und ein Ehepaar findet gemeinsam Spaß am BDSM. Bei Lady Sandra und ihrem Sub ist das der Fall. Im Interview verrät Lady Sandra einiges über ihre FLR-Beziehung und gibt uns spannende Einblicke. 


Lady Sas: Liebe Sandra, bitte schildere uns, in welchem Rahmen Du Deine dominante Leidenschaft auslebst. 

Lady Sandra
Lady Sandra

Lady Sandra:
Meine Dominante Leidenschaft lebe vor allem im Rahmen unserer Ehe im sexuellen Bereich aus. Soweit es möglich ist und mir danach ist, fließt es auch mal mehr, mal weniger in den Alltag mit ein. Mit einem Kind im Haus muss man sich manchmal zurücknehmen. Außerdem spielen wir gemeinsam mit Paaren in gleicher Konstellation. 


Lady Sas: Wie bist Du mit dem bizarren Bereich in Kontakt gekommen und wie hat sich das bei Dir entwickelt?
Lady Sandra: 
Mein Mann hat sich schon viele Jahre mit dem Thema BDSM beschäftigt und einiges ausprobiert. Das Bedürfnis seine devote und masochistische Seite auszuleben war irgendwann so groß, dass er sich mir gegenüber geöffnet hat. Das ist nun etwas mehr als 2 Jahre her. Er schickte mir einen Link per Mail mit dem Betreff: Ausprobieren? Hier ging es nicht nur um intensiveren Sex ohne Samenerguss, sondern auch um Keuschhaltung in Verbindung mit FLR. Das war der Einstieg in diesen bizarren Bereich.


Zunächst habe ich viel gelesen und im Internet recherchiert um mir einen Überblick zu verschaffen und zu erforschen um was es bei Keuschhaltung und FLR überhaupt geht. Dabei bin ich dann natürlich auch bei BDSM und Femdom gelandet. Da BDSM viele Facetten hat und ich bisher damit gar nicht in Berührung gekommen bin war ich erstmal überwältigt und musste das Ganze für mich „sortieren“. 
So habe ich geschaut und überlegt was für mich in Frage kommt - was ich mir vorstellen kann bzw. was ich für mich auf jeden Fall erst mal ausschließen kann. 
Ich habe inzwischen einige Workshops besucht. Diese haben mir sehr geholfen mich in meiner Dominanten Rolle zurecht zu finden und nach und nach haben sich Vorlieben für mich herauskristallisiert, die ich gerne auslebe. 


Interview mit der privaten Herrin Lady Sandra



Lady Sas: Welche Probleme und Schwierigkeiten musstest Du rückblickend in Bezug auf BDSM meistern?
Lady Sandra:
Ich muss gestehen es gab einige Probleme. Dies hing aber unter anderem auch damit zusammen, dass ich beruflich gerade eine Fortbildung begonnen hatte und gesundheitlich auch leicht angeschlagen war. Also ein denkbar ungünstiger Einstieg in die Welt des BDSM. Immer hatte ich das Gefühl, ich stehe mir selbst im Weg. Die Ungeduld meines Mannes hat das natürlich noch gefördert. 
Für mich neu war auch, meinem Mann, den ich ja liebe, Schmerzen zuzufügen. Das ist mir vor allem am Anfang sehr schwer gefallen. Ich konnte überhaupt nicht verstehen, was er daran so gut findet und habe mich damit auch nicht so wohl gefühlt. Es hat gedauert bis meine leicht sadistische Ader zum Vorschein kam. Ich musste mich erst einmal von den Gedanken - das macht man nicht, das ist unanständig, das gehört sich nicht, das ist doch krank – lösen um für diese, für mich so neue Welt frei zu sein.


Da ich wenige Fantasien hatte, habe ich mich Anfangs von den Wünschen meines Bückstücks „inspirieren“ lassen. Er war also zunächst mal ein typischer „Wunschzettel-Sub“. Er konnte quasi sein Kopfkino mehr oder weniger gut ausleben.
Es gab viele Momente in denen wir sehr gestritten haben, weil wir unterschiedlicher Auffassung waren. Jeder hatte sein eigenes Bild von einer Femdom/FLR-Ehe im Kopf. Oft genug wollte mein Mann das Thema abschließen und aufgeben. Ich habe jedes Mal daran festgehalten und darauf bestanden dass es weitergeht. Der Workshop „Weibliche Herrschaft“ brachte dann die Wende. Denn der Workshop hat mir sehr geholfen zum einen mich selbst zu finden und meinen Weg unbeirrt weiter zu gehen-auch wenn manches etwas länger dauert. Zum anderen habe ich dort erkannt, dass es noch mehr Frauen gibt, die sich mit dem Thema Femdom beschäftigen und sich unsicher sind. 


Lady Sas: Was kickt Dich am meisten?
Lady Sandra:
Mich kickt es total, wenn ich mein Bückstück mit dem Flogger, dem Strapon oder auch mit Brennnesseln bearbeite. Wenn er dabei fixiert ist, sich nicht rühren kann und mir vertrauen muss, gibt mir das noch mal den besonderen Kick. 


Lady Sas: Du hast eine Vorliebe für Tunnelspiele. Kannst Du uns ein konkretes Beispiel dafür verraten?
Lady Sandra:
Oh ja. Ich bearbeite sehr gerne die Hoden meines Bückstücks mit Brennnesseln. Im Rahmen der Keuschhaltung ist dies ein Mittel für mich, ihm die Geilheit für 1-2 Tage zu nehmen. Eventuell auch mal zur Bestrafung.
Wenn es mal schnell gehen muss wende ich auch gerne das Figging an. Ingwer liegt bei uns daher immer im Kühlschrank.

Welchen KG trägt er und wie gestaltest Du seine Keuschhaltung?


Lady Sas: Du hältst Deinen Sub 24/7 keusch. Welchen KG trägt er und wie gestaltest Du seine Keuschhaltung?
Lady Sandra:
Mit den KG’s gestaltet es sich etwas schwierig. Wir haben unzählige ausprobiert. Leider haben wir keinen gefunden, der Alltagstauglich ist und dauerhaft zu tragen ist. Das hängt mit der Anatomie der Genitalien zusammen.
Also mussten wir uns etwas Neues einfallen lassen: Die Keuschhaltung läuft auf Vertrauensbasis, da für mich persönlich ein Keuschheitsgürtel nicht in Frage kommt. 
Das heißt, ich bestimme ob ich ihn nur auslaufen lasse oder er einen Orgasmus bekommt. Es liegt in meinem Ermessen wie die Zeitabstände sind. Grundsätzlich gestehe ich ihm überwiegend ruinierte Orgasmen zu. Die Ficksahne bekommt er dann oral wieder zu geführt. Wenn mir die Menge zu gering erscheint, gehe ich davon aus, dass er sich heimlich erleichtert hat und wird dafür mit harten Schlägen bestraft. Den extra angefertigten KG von Steelworx trägt er auf Events, bei Spielen mit anderen Paaren und wenn ich es will auch mal stundenweise zu Hause. 


Lady Sas: Hast Du einen Tipp für Frauen, die sich gern als Femdom ausprobieren möchten, aber noch zögern?
Lady Sandra:
Einfach ausprobieren worauf man Lust hat! Nach meiner bisherigen Erfahrung kann man dabei nur gewinnen. Offen sein für neues und sich von alten Rollenmustern verabschieden. Auch wenn der Weg nicht immer einfach ist: an sich zu glauben. Sich nicht beirren lassen, wenn es mal Tiefpunkte gibt. Joyclub ist eine gute Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen und sich über das Thema zu informieren. Wichtig ist, dass man sich selbst dabei nicht aus den Augen verliert und wohl fühlt bei dem was man tut.

"Ich werde meinen Weg als Femdom weitergehen" – Lady Sandra


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Lady Sandra:
Ich werde meinen Weg als Femdom weitergehen und mich in meiner Dominanten Rolle weiterentwickeln. FemDom-Events besuchen, Stammtische und Messen besuchen, sobald das alles wieder stattfinden kann. Denn so kann ich das Leben noch mehr genießen und glücklich sein mit einem Partner, der meine dominante Seite sehr genießt und mir jeden Wunsch von den Augen abliest. Was will Frau mehr?

Lady Sandra und Sub
Lady Sandra

Lady Sas: Vielen Dank für das Interview.

Mittwoch, 25. November 2020

Die schönsten Weihnachtsgeschenke macht man sich selbst.

Küchengeräte und Socken unter dem Weihnachtsbaum machen nicht glücklich, heiße Femdom- und BDSM-Bücher schon. Schau doch mal auf meine Autorinnen-Seite. Viel Spaß und eine schöne Weihnachtszeit wünscht Dir Lady Sas





Montag, 16. November 2020

Ich, die Vertretung

 



Corona wirbelt alles durcheinander. Auch das Leben von Menschen, die sich nicht infiziert haben. Das Wichtigste zuerst: Ja, Lady Sas geht es gut, sie hat kein Corona. Auch mir geht es gut und auch ich habe kein Corona, toi, toi, toi). Toytoy musste zwar in Quarantäne, weil ein Arbeitskollege positiv getestet worden ist, aber er hatte negative Tests und soweit ist alles in Ordnung. Die Quarantäne hat er nun längst beendet. 

Leider hat sich aber die Schwester von Lady Sas mit Covid 19 infiziert und es hat sie schlimm erwischt. Inzwischen ist sie auf dem Weg der Besserung, das ist gut. Ich denke, es ist nachvollziehbar, dass Lady Sas Gedanken bei ihrer Schwester und bei ihrer Familie sind. In so einer Situation hat man kaum das Verlagen nach SM-Spielen. Deshalb hat sie mich gefragt, ob ich Lust hätte, Toytoy am Wochenende zu empfangen. 

Ich kenne Lady Sas und Toytoy seit Juli 2017. Wir haben den Sub oft zusammen erzogen. Aber ganz allein mit ihm spielen? Ich gebe zu: Die Antwort hat ein bisschen gedauert und ich habe auch mit dem Gedanken gespielt Nein zu sagen. Aber am Ende habe ich mich der Herausforderung doch gestellt! Warum auch nicht? Das Ganze hat viele Vorteile: Lady Sas setzt Toytoy im Haushalt ein und davon wollte ich nun auch Gebrauch machen. Ich muss zugeben: So gestrahlt hat meine Wohnung noch nie. Ja, hehehehe, ich habe ihn ganz schön schuften lassen. Er hat lange geputzt, gewaschen, gespült, geschrubbt, poliert und so weiter. Sogar meine Spülmaschine durfte sich ausruhe, wozu hat man schließlich einen Sklaven? 

Lady Sas war (und ist) eine gute Lehrerin und so war natürlich klar, dass der Sub selbst bei größtem Bemühen meinen Ansprüchen nicht gerecht werden konnte. Es hagelte entsprechend Ermahnungen und Ohrfeigen ;-) Das hat mir großen, großen Spaß gemacht. Erschöpft von so viel Aufregung musste ich mich dann erstmal einer Fußmassage hingeben... Nice... 

Ich schickte den Sub zum Duschen und hatte danach eine feine Session mit ihm. 100%ig genießen konnte ich sie ehrlich gesagt nicht, denn oft musste ich mich mit Lady Sas vergleichen und da falle ich natürlich gehörig ab. Trotzdem hatte ich meinen Spaß. Und ich wage zu behaupten: der Sub auch.

Ich hoffe, der Schwester von Lady Sas geht es ganz bald wieder gut. Dann können wir wieder zu zweit mit dem Sub spielen. Ich freue mich schon drauf! 

Passt gut auf Euch auf und bis bald.
Lady V., Frankfurt am Main

Montag, 9. November 2020

Keuschhaltung von Toytoy: statistische Einblicke

Ein Leser meines Blogs hat sich das KG-Tagebuch über Toytoy einmal ganz genau angesehen und einige Statistiken erstellt. Ich finde das sehr interessant, möchte an dieser Stelle aber auch hervorheben, dass ich mich bei der Keuschhaltung des Subs ausschließlich von Gefühle und Launen leiten lasse, nicht aber von Zahlen und Statistiken. Ich lege vielmehr Wert darauf, nicht berechenbar zu sein. Genau das macht für mich einen großen Teil des Reizes aus. Trotzdem finde ich besonders die Statistiken rückblickend interessant, die darstellen, wie lange der Sub enthaltsam sein musste... Enjoy! Und herzlichen Dank an den Statistiker für die Mühe ;-)













2016, 2017 und 2018 bleibt die maximale keusche Zeit recht konstant bei 35 bzw. 36 Tagen (übrigens ohne besondere Absicht oder Berechnung dahinter, wie gesagt: Ich mache das nach Gefühl). 2019 gibt es dann einen Sprung auf 49 Tage, der zufällig auch 2020 eingefordert wird. 

Gerade habe ich eine neue Seite mit dem KG-Tagebuch begonnen. Du findest sie hier.

Die Daten 2016 bis 2020 sind hier zu begutachten.



Dienstag, 27. Oktober 2020

Sissy-Time is over

Die Sissy-Ausbildung von Toytoy hat Spaß gemacht, ist aber nun beendet. Ich denke, die klassische Sklavenrolle steht ihm besser. Wobei ich nicht ausschließe, dass es wieder eine Rückkehr von Sissy Stephanie geben kann... 

Bleibt schön gesund und passt auf Euch auf.

Herzlich

Lady Sas

Dienstag, 13. Oktober 2020

Sissy Stephanie: kleiner Einblick ins Training

 


Toytoy als Sissy zurechtgemacht – das ist schon ein ungewöhnlicher Anblick. Ich kenne ihn als klassisch erzogenen Sklaven. Und jetzt reicht er Lady Sas und mir als süße Zofe zurechtgemacht Kaffee und Kuchen. Den Kuchen hat Sissy Stephanie beim Bäcker gekauft. Wir ermahnen sie, dass wir von einer guten Sissy selbstgebackenen Kuchen erwarten. Stephanies Gang auf den schwarzen Lack-High-Heels wirkt noch etwas unsicher. "Heb dein Röckchen", weist Lady Sas die Kleine an. Schamhaft und mit auf den Boden gerichteten Blick hebt sie das Röckchen ihres Zofen-Outfits. Ein neckisch knappes, schwarzes Spitzenhöschen kommt zum Vorschein, ebenso wie schwarze Halterlose. "Nur nicht so schüchtern, Stephanie. Zeig Lady V. deine kleine gierige Klit", verlangt Lady Sas. 

Sissy Stephanie wird erzogen

Folgsam zieht die Sissy ihr Höschen herunter und offenbart mir so einen pinken Holytrainer V4. "Umdrehen, Hände hinter den Kopf und nach vorne beugen", sagt Lady Sas. Ein süßer kleiner Butt-Plug kommt zum Vorschein. "Oh, auch in Pink, wie süß", sage ich anerkennend und lache. "Ich denke, es wird Zeit für ihr Po-Mösen-Training, oder was meinst du?" – "Unbedingt!", stimme ich zu und stehe vom Kaffeetisch auf. "Heute wollen wir mit dir üben, wie eine kleine schwanzgeile Schlampe zu stöhnen", erkläre ich und lege meinen Strapon an. 

Ich spüre die Vorfreude und Aufregung nun ganz deutlich. Es ist schon erstaunlich: Wenn man denkt, man hätte jetzt eigentlich alles Wesentliche erlebt als Femdom, geht plötzlich eine ganz neue Türe auf und alles fühlt sich wieder so aufregend und bizarr an wie am ersten Tag. Ich wünsche mir noch viele solcher Türen und bin gespannt, was mich erwartet.

Lady V.


Dienstag, 29. September 2020

Sissy Stephie ist stets zu Diensten


Im September war es ruhig auf meinem Blog. Der Grund dafür: Ich war damit beschäftigt, meinen Sklaven Toytoy konsequent mit seiner neuen Rolle vertraut zumachen. Toytoy dient mir nun als Sissy Stephie. Ganz überraschend ist das nicht, dann bereits zum Jahreswechseln 2019/2020 war Stephie einer TS-Herrin brav zu Diensten. Das Ganze war ein Experiment, an dem ich Gefallen gefunden habe und das ich nun konsequent weitertreiben möchte. Wie lange, das steht noch nicht fest. Mal sehen, wie lange es mir Freude bereitet, eine Sissy vor immer neue Herausforderungen zu stellen. 

Sissyfication: der folgerichtige Schritt für Toytoy.

Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich schreibe, das Toytoy schon sehr, sehr lange keinen Verkehr mehr als Mann mit einer Frau hatte. Wer meinen Blog oder meine Bücher regelmäßig liest, der weiß, dass ich ihn konsequent keusch halte und nur ab und zu Erleichterung verschaffe. Da ist es nur folgerichtig, den nächsten Schritt zu gehen und ihm seine Männlichkeit ganz abzusprechen. Sein Sissyschwänzchen wird nun seit August 2020 in einem Holytrainer V4 verwahrt, natürlich in pink und in der Größe Small. 


Zusammen mit meiner Freundin Lady V. habe ich Sissy Stephanie erzogen, gedrillt und trainiert. Da Toytoy eigentlich hetero orientiert ist, war der Weg zur Schwanzgeilen Sissy nicht eben einfach. Doch nach einigen Wochen intensiven Trainings erscheint uns seine Verwandlung nun geglückt zu sein. Stephie findet ihre Erfüllung darin zu dienen und zur Verfügung zu stehen. Sie ist rein passiv und sehr devot. Ich bin gespannt, wie sie sich entwickeln wird. 

Dienstag, 25. August 2020

Mistress Kinga Pearl: Reiseführerin durch die BDSM Welten

"BDSM ist mein Leben. Ich lebe es 24/7", sagt Mistress Kinga Pearl im Interview. Die attraktive Lady aus der Schweiz ist eine facettenreiche Persönlichkeit, die zum Beispiel auch als BDSM-Coach tätig ist und auch die passive Seite kennt. Ich wünsche eine inspirierende Lektüre mit interessanten Einblicken. 

Mistress Kinga Pearl

Lady Sas: Liebe Kinga, bitte schildere uns Deinen Weg in den bizarren Bereich.

Mistress Kinga Pearl: Liebe Lady Sas, erstmal Merci vielmals für das Interview. Gerne beantworte ich Ihre Fragen. Mein Weg in den bizarren Bereich fand bereits in meinem Teenageralter statt. Hier allerdings über BDSM in seiner Reinform. Bizarre Elemente und Fetische entwickelten sich erst im Laufe meines Lebens, als ich zur Frau heranwuchs. So lebte und lebe ich BDSM privat und beruflich bis zum heutigen Tag, ich bin damit quasi gross geworden. 

Mistress Kinga Pearl im Interview

 
Lady Sas: Kinga Pearl ist ein interessanter Name. Wie kamst Du darauf? Was verbindest Du damit?
Mistress Kinga Pearl: Kinga ist mein echter Name. Da ich BDSM im Studio nicht spiele, sondern ebenfalls lebe, würde es mir fern liegen ein Künstlernamen zu benutzen. Ich verbinde also mit meinem echten Namen mein echtes Ich. Den Zusatznamen "Pearl" erhielt ich von der Residenz Hekate, welcher mein Wesen, so wie ich wahrgenommen werde, kurz beschreibt. "Mistress (Mätresse wird davon abgeleitet)" wählte ich bewusst, da es sowohl meine aktive, wie auch erotische Rolle wiederspiegelt. Erotik ist ein fester Bestandteil für mich, ohne das würde mir etwas sehr fehlen. 
 

Lady Sas: Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?
Mistress Kinga Pearl: Heute beschreibe ich mich selbst als eine Frau, die im Leben und bei sich selbst angekommen ist. 

 
Lady Sas: Was reizt Dich daran, die dominante Rolle einzunehmen?
Mistress Kinga Pearl: Seit jeher beschreibe ich mich selbst weniger als Domina, sondern vielmehr als Reiseführerin durch die BDSM Welten. Durch meine intensiven Erfahrungen seit über zwei Jahrzehnten, sowohl als aktive wie auch passive Person, ist mein Ziel, mein Gegenüber SM in seiner positivsten Form erleben zu lassen. Ich dominiere also nicht nach meinem eigenen Verständnis von SM, sondern begleite mit Konsequenz seinen Weg.
 
Mistress Kinga Pearl

Lady Sas: Was ist für Dich BDSM?
Mistress Kinga Pearl: BDSM ist mein Leben. Ich lebe es 24/7.


"BDSM ist mein Leben" – Mistress Kinga Pearl

 
Lady Sas: Hat sich durch Deine Tätigkeit Deine Sicht auf Männer verändert? Und wenn ja: in welcher Hinsicht?
Mistress Kinga Pearl: Diese Frage kann ich so nicht beantworten, da ich mein ganzes Erwachsenenleben diese Tätigkeit ausübe. Ich habe keine spezielle Sicht auf Männer. Ich sehe immer zuerst den Menschen, unabhängig seines Geschlechts und sexueller Ausrichtung. 
 

Lady Sas: Auf Deiner eigenen Website nennst Du beim Thema Repertoire einige wenige Begriffe wie zum Beispiel Klassische Erziehung, Bizarr-Klinik, Rubberplay oder Transformation. Ich war daher erstaunt, als auf der Website der Residenz-Hekate, wo man Dich ebenfalls treffen kann, beim Service ein endloser Wasserfall an begriffen kam. Von A wie Abbinden bis Z wie Zwangsjacken-Bondage. Wie passt das zusammen?
Mistress Kinga Pearl: Nun liebe Lady Sas, das ist eigentlich ganz einfach zu erklären. Die Website www.residenz-hekate.ch ist eine Studioseite, welche professionell auf die Suche eines Gastes eingeht. Hier werden schon im Voraus so viele wie nur möglich offene Fragen beantwortet durch die detailierte Darstellung und wie Sie so neckisch ansprachen, durch einen Wasserfall an Begriffen. Meine eigene Website spiegelt mein Selbst wieder, eine ruhige Frau die wenig schreibt und spricht, umso mehr herausspürt während einer Session, wohin die gemeinsame Reise geht. So ist Ihr Interview tatsächlich sogar eine kleine Herausforderung für mich!
 

Lady Sas: Du bist Switcherin. Gibt es Gäste, bei denen Du es ablehnst, die passive, devote Rolle einzunehmen? Und wenn ja, wie kommunizierst Du das?
Mistress Kinga Pearl: Das ist richtig, ich switche zwischen der passiven und aktiven Rolle in meinem Leben. Ja, es gibt Gäste, bei denen ich es ablehne und kommuniziere es direkt und ehrlich warum. Unabhängig davon lehne ich auch als aktive Person Gäste ab, insofern es für mich nicht stimmig ist. Auch hier kommuniziere ich immer ehrlich. 
 

Coach für Femdoms, Switcher und Sklavinnen


Lady Sas: Du bildest als Coach Femdoms weiter. Was sind die häufigsten Probleme der Damen?
Mistress Kinga Pearl: Grundsätzlich bilde ich SM-Interessierte Damen, welche im professionellem Sektor tätig sein wollen, egal ob Femdom, Switcherin oder Sklavin aus. Nach meinen Erfahrungen bislang kristalisieren sich folgende Probleme immer wieder der Damen heraus: falsche Vorstellungen, Geldgier und keine Geduld. So muss eine Dame verstehen, dass zuerst die Technik stimmen muss, bevor der Kopf so frei ist, um sich emotional auf einen Gast einlassen zu können, denn SM sind Emotionen, ein Fallenlassen ist Vertrauen, ist die Grundvoraussetzung für eine erfüllende Session. All das braucht Zeit für die Damen, lernen, seinen eigenen Weg finden mit eigenen Vorlieben / Stärken und Tabus. Viele kommen mit der Vorstellung schnell Geld mit schwingender Peitsche in Stiefeln verdienen zu können. Die Residenz Hekate steht für Qualität, daher führte mich mein Weg in dieses Studio, da ich mich mit der Philosophie der Residenz Hekate identifiziere, Qualität vor Quantität. Ist leider auch der Grund, warum bei uns im Studio so viele Neulinge so schnell von der Bildfläche verschwinden, weil sie das Wichtigste nicht in sich tragen, echte Leidenschaft für SM. Alles andere ist erlernbar. 
 

Mistress Kinga Pearl


Lady Sas: Hast Du einen Tipp für Frauen, die sich gerne mal als Femdom ausprobieren würden, es sich aber nicht trauen?
Mistress kinga Pearl: Ja klar habe ich das, Pobacken zusammenkneifen, tief durchatmen und einfach ausprobieren! Was gibt es da zu verlieren? Man kann nur gewinnen an Erfahrung und eventuell etwas Schönes für sich entdecken, was das Leben bereichert.
 

Lady Sas: Wie hast Du die Zeit empfunden, als Du wegen Corona keine Termine vereinbaren konntest?
Mistress Kinga Pearl: Zuerst habe ich mich vom Staat sehr bevormundet gefühlt, doch schnell habe ich verstanden, dass es wichtig ist aufeinander acht zu geben, in diesem Fall durch einen Lockdown. Ich bin ein Mensch, der die Dinge so nimmt wie sie kommen. Ich habe die Zeit für mich positiv genutzt und meine Gäste sehr vermisst. 
 

Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Mistress Kinga Pearl: Meine Ziele erreichen, das ist mein Plan für die Zukunft und besseres Zeitmanegement, sprich mehr Freizeit. 


Lady Sas: Danke für das Interview.

Sonntag, 9. August 2020

Peniskäfig: So vermeidest Du den häufigsten Fehler

Ein Peniskäfig soll bittersüßen Lustschmerz bereiten, aber keine körperlichen Qualen.


Ich schlage gerade die Hände über dem Kopf zusammen, denn wieder einmal habe ich mit einem Keuschling zu tun, der mit einem falschen Mindest an die Keuschhaltung herangeht. Eigentlich dachte ich, ich hätte schon mehrere Male über diesen Punkt geschrieben, doch offenbar noch lange nicht genug. Es geht um den vielleicht häufigsten Fehler, den gerade Anfänger bei der Keuschhaltung begehen: Der Keuschling glaubt, er müsse mit dem Peniskäfig auch körperliche Schmerzen aushalten. Schmerzhafte Abschürfungen? Augen zu und durch. Blutige Abschürfungen? Zähne zusammenbeißen und einfach aushalten. So denkt zumindest diese Art von Keuschling. Doch das ist absolut falsch. Nein, nein, nein, darum geht es absolut nicht! 

Keuschhaltung: der bittersüße Lustschmerz.

Keuschhaltung soll im Kopf weh tun, psychisch, aber nicht wirklich körperlich. Es geht hier um einen bittersüßen Lustschmerz. Es geht um das bitterböse Spiel mit wollen, aber nicht dürfen. Mit Tease und Denial. Aber es geht nicht darum, echte körperliche Qualen zu erleiden. Blutige Abschürfungen? Himmel! Bitte sofort den KG ablegen! Ja, sofort. Augenblicklich. Nicht erst morgen, nach ängstlicher Rücksprache mit der Herrin, sondern jetzt. Für diesen Fall hast du einen Notfallschlüssel (den hast du doch, oder?). Also, nicht lange überlegen, sondern aufschließen, verarzten und die Keuschhaltung sofort abbrechen. 

Aufschließen, abbrechen und nach der Ursache forschen.

Überlege dann in aller Ruhe, woran es liegt, dass du körperliche Schmerzen hattest. Lag es am KG, einem Billigprodukt aus Asien? Lag es an der zu klein gewählten Ausführung? Überlege, was du beim nächsten Versuch besser machen könntest. Und jetzt bitte keine Selbstvorwürfe von wegen: Oh, ich habe versagt, ich habe es nicht geschafft, ich bin ja so unfähig. – Das ist Unsinn! Jede verantwortungsbewusste Herrin wird dich loben, dass du so klug warst, abzubrechen. Sollte deine Herrin das nicht so sehen, solltest du dir überlegen, ob sie wirklich die Richtige für dich ist. Schließlich steht Gesundheit an erster Stelle. Ohne Wenn und Aber. Denn nur wenn die Gesundheit stimmt, macht auch alles andere Spaß.

Herzlich 

Lady Sas


Lust, es mal selbst unter meiner Führung zu probieren?

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Freitag, 7. August 2020

Madame Tara: La Provocatrice im Interview

Lady Tara

Willkommen zu einer neuen Folge aus meiner Interviewreihe. Heute ist Madame Tara zu Gast und gewährt uns Einblicke in ihre Welt. Die elegante Herrin ist Französin und in der Nähe von Bern anzutreffen. Viel Vergnügen mit dem Interview. 


Lady Sas: Liebe Tara, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie verlief Dein Weg zur Herrin?

Madame Tara: Vor 21 Jahren, hat mich ein Galant auf meine erste BDSM Party eingeladen, das war der Höhepunkt für mich, es war meine Welt! Zu Herrin habe ich den Weg gefunden, mit einer Begegnung von einem Mann, der eine Muse hatte, die als Herrin lebt, also war es mir ab diesem Moment klar, dass es mein Beruf werden wird!


Interview mit Madame Tara


Lady Sas: Auf Deiner Website beschreibst Du Dich als „La Provocatrice“. Was bedeutet das für Dich? Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?

Madame Tara: Ich sage ja immer, La provocation est ma forme de légitime défense préférée (Romain Gary) auf diese Acht, beschütze ich mich selbst. Ich würde mich als extravagante, verruchte, provokative und ebenso als Femme Fatale, beschreiben.


Lady Tara


Lady Sas: Was reizt Dich an BDSM und am bizarren Spiel?

Madame Tara: Das nicht Konventionelle! Sich selbst sein, ausleben was nicht in einen Rahmen passt. Ich lebe es, ich bin es, ich spiele es nicht.


Lady Sas: Das richtige Outfit scheint eine große Rolle für Dich zu spielen. Was trägst Du gerne und welche Gefühle löst das bei Dir aus?

Madame Tara: Ich lege sehr viel Wert auf mein Outfit. Ich liebe es, mich zu zeigen in Leder, Pelz, echte Nylons und viele Louboutins, das löst in mir diese verruchte Femme Fatale aus.


Lady Sas: Auf Deiner Website gibt es Bilder, auf denen Du eine Sklavin erziehst. Worin liegen für Dich die grundlegenden Unterschiede bei der Erziehung eines Sklavens und einer Sklavin?

Madame Tara: Die Bilder auf der Webseite mit der Sklavin, das war ein Fotoshooting und ich zeige deshalb Frauen weil viele Männer (Sklaven) Bilder von Frauen bevorzugen als von männlicher Sklaven. Frauen (Sklavinnen) sind komplexer und eine Erziehung mit einer Sklavin erfordert mehr Empathie.


Lady Sas: Du bietest auch Gruppenerziehungen an. Wie muss man sich so eine Session vorstellen und worin besteht hier der besondere Reiz?

Madame Tara: Es sind dann mehrere Sklaven und Dominas im Haus, oder noch eine Sklavin.


Madame Tara


Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?

Madame Tara: Der Moment inspiriert mich.


Lady Sas: Wie gestaltest Du Deine Freizeit? Hast Du Hobbys?

Madame Tara: Ich habe ein grosses Haus, dass man Unterhalten muss. Ein Faible für Kochen und deshalb gehe ich auch gerne fein Dinieren und Shopping.


Lady Sas: Seit dem 6. Juni 2020 sind wieder Termine bei Dir möglich. Wie hast Du die Zeit davor erlebt? Wie war es für Dich, aufgrund von Corona keine Termine anbieten zu können?

Madame Tara: Es war ein bisschen einsam Finanziell schlecht, aber ich habe Fernerziehung per WhatsApp angeboten und dabei neue Sklaven gefunden.


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Madame Tara: Ich warte auf den Sklaven (Mann) in den ich mich verlieben kann.


Lady Sas: Danke für das Interview.


Donnerstag, 6. August 2020

BDSM Inspiration von Lady Sas

Es macht mir viel Spaß, mir immer wieder neue Sätze auszudenken. 
In diesem Video habe ich einige für Euch zusammengestellt. 
Und ich denke, ich werde die Reihe noch lange fortsetzen können. Denn die Themen sind sehr vielfältig und ich habe immer wieder neue Ideen.

Herzlich
Lady Sas

Dienstag, 4. August 2020

Lady Constanza aus Berlin: in jeder Hinsicht angekommen

Lady Constanza aus Berlin


Lady Constanza ist in Berlin zuhause, aber auch in anderen Städten anzutreffen, darunter zum Beispiel München und Winterthur in der Schweiz. Im Interview gibt uns die attraktive, erfahrene und stilvolle Herrin einen Einblick in ihre Welt. Viel Vergnügen bei der Lektüre.



Lady Sas: Liebe Constanza, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie fing das alles bei Dir an – und wie ging es weiter?

Lady Constanza: Der innere Drang war bereits frühzeitig mein roter Faden, der Feinschliff kam dann durch Ausprobieren und Studieren, anfänglich versteckter im Privatbereich und im reiferen Alter dann immer offener auch im professionellen Bereich. Jetzt fühle ich mich diesbezüglich in jeglicher Hinsicht angekommen und so ist es gut!

 

Lady Constanza aus Berlin im Interview


Lady Sas: Was fasziniert Dich an BDSM?

Lady Constanza: Die Selbstverständlichkeit des vorurteilsfreiem Aufeinandertreffen unterschiedlichster Charaktere und Neigungen ohne einschränkende gesellschaftlichen Barrieren. Die daraus resultierende gegenseitige Toleranz, Respekt und Wertschätzung. Die Freiheit des Geistes und des Körpers. Gäbe es das nur auch so freiheitlich in unserem sogenannten normalen Miteinander dann wäre unsere Welt eine Bessere!!

 


Lady Sas: Wie würdest Du Dich selbst und Deinen bizarren Stil beschreiben? 

Lady Constanza: Eine erfahrene, sehr vielschichtige, aktive SM-und Klinikgespielin, zu meiner Neigung stehend, ungekünstelt, authentisch, offen und sehr herzlich.

Einfach nur ich und mein Gegenüber – klischeehafte Regeln (z.B. ich als herrschende Bizarrdiva/Klinikerin oder mein Spielpartner als Sub/Patient) spielen für mich längst nicht mehr die allein tragende Rolle. Für mich braucht es nicht unbedingt feste Schubladen, ich geniesse auch gerne mal auf Augenhöhe, würze sehr gerne verstärkend mit meiner Berührbarkeit ohne dabei meine subtile Dominanz aufzugeben. Alles kann – nichts muss – im gegenseitigem Einvernehmen – das ist mein Taktgeber und hat mir schon so einige unvergessliche BDSM- und Kliniklichtblicke verschafft.

 

Lady Constanza
 

Lady Sas: Eines Deiner Lieblingsspiezeuge hat den Namen „Segufix“. Was ist das und warum macht es Dir so viel Spaß? 

Lady Constanza: Es handelt sich dabei um medizinische Fesselgurte mit Magnetverschluss für den Kopf, Oberkörper, Bauch/Hüfte, Oberschenkel, Hände und Füsse. Für mich als Lady oder Frau Doktor bestens geeignet für Langzeitkomplettfixierungen auf der Liege oder im Klinikbett mit vielen ungeahnten Möglichkeiten einer sanfteren oder auch straffen bis sehr harten Bondierung meines Patienten. Was ich dabei liebe? Es gibt kein Entrinnen und jedes Zappeln wird unterbunden. Frau Doktor hat freien Zugriff in vielerlei Hinsicht und ich geniesse dabei die Hilflosigkeit und Ohnmacht ebenso wie den Moment des sich Fügens und Hingebens meines „Opfers“. Segufix beim Patienten anzulegen ist schon eine kleine Kunst für sich und braucht Zeit und Geduld und steigert die Spannung – ich liebe es!

 

Wie erlebst Du die Corona-Zeit?

Lady Sas: Wie erlebst Du die Corona-Zeit? Wie bist Du damit umgegangen, keine Termine anbieten zu können? 

Lady Constanza: Die Folgen sind natürlich auch für mich negativ spürbar (nicht nur finanziell, sondern auch mental diese Freiheitseinschränkung). Als erfahrene und „altgediente“ Bizarrlady/Klinikerin tragen und inspirieren mich aber nach wie vor gute Mail-/Telefonkontakte mit langjährigen Gästen und deren Hilfsangebote. Gesundheit geht vor, aber trotzdem hoffe ich wie alle anderen auch auf ein baldiges Ende dieses unguten Zustandes!

 

 

Lady Sas: Stimmt es, dass gerade junge Subs reife Ladys schätzen? Kommen besonders junge Subs zu Dir oder ist das eher bunt-gemischt?

Lady Constanza: Eher bunt-gemischt mit Tendenz zum reiferen Alter. Ehrlich gesagt sind sehr junge Subs nicht mein Plaisier…

 

 

Lady Constanza


Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?

Lady Constanza: Die unerschöpflichen Fantasien meiner Gäste gemischt mit meinem sehr erfahrungsreichen Kopfkinofundus ist meine Hauptinspirationsquelle, gerne stöbere ich auch mal in literarisch gut geschriebenen Erzählberichten anderer Geniesser, sogenannte BDSM-Romane liegen mir aber nicht sonderlich, ich mag es schon mehr aus dem Leben gegriffen…

 


Lady Sas: Was machst Du in Deiner Freizeit? Hast Du Hobbys?

Lady Constanza: Privat liebe und brauche ich Zurückgezogenheit, ich neige zum Einzelgängertum. Dabei spielen, Lesen (Biografien, Krimis), Gartenaktivität , Wandern (speziell Küstenwanderungen und Berge) und Gourmetgenüsse eine tragende Rolle.

 


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Lady Constanza: Gesund bleiben und im Hier und Jetzt leben und geniessen so lange als möglich, das tue ich jetzt und zukünftig ist das auch mein Plan.

 


Lady Sas: Danke für das Interview.