Mittwoch, 27. November 2019

Lady V: eine Bereicherung für meinen Blog



Schöne Neuigkeiten: Ab sofort werde ich auf meinem Blog von Lady V. unterstützt. Die junge, sportliche Herrin wohnt wie ich in Frankfurt und bringt mit ihren 24 Jahren eine andere Perspektive ein. The next generation of Femdom sozusagen. Wir kennen uns seit Juli 2017 und ich kann sagen, dass die Chemie von Anfang an gestimmt hat. So waren wir im September 2017 eine Woche zusammen mit Toytoy im Femdom-Urlaub. Hier einige Fragen an Lady V., damit Du Dir Dein eigenes Bild machen kannst.

The next generation of Femdom


Lady Sas: Liebe V., wie bist Du auf den BDSM Bereich aufmerksam geworden?
Lady V.: Ich bin im Internet auf Entdeckungsreise gegangen und bei Fetisch-Filmen hängen geblieben. Es hat mich sofort fasziniert, wie selbstbewusst die Femdoms ihre Wünsche ausleben und welche Macht sie über die Sklaven haben. Dann habe ich weiter über SM recherchiert und fand dann auch ziemlich schnell Deinen Blog, liebe Saskia. Lustig, dass ich jetzt selbst für den Blog schreiben darf. Das ist eine riesengroße Ehre für mich! Herzlichen Dank an dieser Stelle für Dein Vertrauen.


Lady Sas: Wir haben uns das erste Mal bei einer privaten Vorführung von Toytoy gesehen. Was hat Dich gereizt, zur Verführung zu kommen?
Lady V.: Ich bin sehr, sehr neugierig. Außerdem hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon ein Buch von Dir gelesen. Nämlich "Sklaventausch". Und da wollte ich natürlich gern wissen, ob das wirklich so ist wie im Buch (an alle: Ja, das ist tatsächlich so). Außerdem wohne ich ja auch in Frankfurt und da war der Aufwand überschaubar. Wenn's blöd gewesen wäre, wäre ich eben nach 1 Stunde wieder gegangen und gut. War's aber nicht. 


Lady Sas: Wie würdest Du Deine Art von BDSM beschreiben?
Lady V.: Ich bin eine klassische, unberührbare Herrin. Also keine Bizarrlady, die man anfassen darf. Ich liebe es, klare Befehle zu geben und das Geschehen zu bestimmen. Ich bin keine Wunscherfüllerin und tue nur das, was mir selbst Freude bereitet. Mein Sadismus ist durchaus vorhanden, aber ich bin niemand, die einen Sub blutig schlagen muss, um sich gut zu fühlen. Ich bin in der Session niemals laut und muss mich nicht über meine Rolle als Femdom profilieren. Ich denke, ich habe in Dir eine sehr gute Lehrerin und weiß, was ich tue. Außerdem habe ich gelernt, ruhig zu bleiben, in mir zu ruhen und das Geschehen entspannt zu genießen. Am Anfang war ich sehr aufgeregt und hatte Herzklopfen. Adrenalin pur. So, als ob ich zuviel Kaffee getrunken hätte. Inzwischen bin ich entspannter.

Wie siehst Du den Blog und meine Bücher?


Lady Sas: Wie siehst Du den Blog und meine Bücher?
Lady V.: Ich finde, dass man gerade am Anfang sehr viel an Wissen und Erfahrung daraus ziehen kann. Das war für mich extrem hilfreich. Gerade auch die Bücher, in denen du ja Deine Erlebnisse beschreibst. Das ist so gut geschrieben, dass man sich fühlt, als sei man dabei. Das heißt, man "erlebt" das Geschehen sozusagen live mit und kann dadurch sehr viel lernen. Wie man mit einem Sklaven spricht, wie man ihn erzieht, wie man sich dabei fühlt, welche Ideen es gibt und so weiter. Ich würde mir wünschen, dass Du noch mehr Erlebnisse aufschreibst. Da ich ja nun einen Einblick in Deine Welt habe, weiß ich, dass Du viele tolle Erlebnisse nicht aufgeschrieben hast. Ich weiß, das kostet immer enorm viel Zeit und ich möchte das auch nicht als Kritik verstanden wissen, aber schön wäre es schon. Ich denke, ich spreche da auch für viele andere Leserinnen und Leser.


Lady Sas: Wie siehst Du Deine Rolle bei der Gestaltung des Blogs?
Lady V.: Ich hoffe, ab und zu interessante Gedanken beisteuern zu können und möchte Dir eine gute Sparringspartnerin sein. Ich denke, der Blog ist super so wie er ist, aber noch mehr Beiträge und eine andere Perspektive sind sicher nicht verkehrt. 


Lady Sas: Was magst Du den Leserinnen und Lesern über Dich als Person noch verraten?
Lady V.: Ich habe mein Studium erfolgreich beendet (yeah!) und starte jetzt gerade meine Karriere in einem großen Familienunternehmen. Ich bitte um Verständnis, wenn ich nur wenig über mich öffentlich preisgebe, da ich meine Femdom-Leidenschaft nur nebenbei und rein privat auslebe. An bezahlten Treffen habe ich absolut kein Interesse, das ist nichts für mich. Ich bin keine Domina, die Wünsche erfüllt, sondern eine private Herrin, die ihre eigenen Phantasien auslebt. Ich bin in einem Sportverein, reise gerne, liebe Hamburg und Berlin und bin vielseitig interessiert – auch politisch. Ich bin also keine Frau, die nur Beauty und Fashion im Kopf hat. 


Lady Sas: Und nun noch eine Frage, die sicher vielen Lesern unter den Nägeln brennt. Hast Du einen privaten Sklaven oder bist Du vergeben?
Lady V.: (lacht) Nein, ich habe keinen privaten Sklaven und ich bin auch noch nicht vergeben. Aber ich möchte auch keine Bewerbungen erhalten. So wie es im Moment ist, passt es gut. Meine SM-Neigung darf ich ja zusammen mit Dir und Toytoy ausleben, das passt wunderbar. Und um Mr. Right kümmere ich mich schon selbst :) Für mehr habe ich im Moment auch gar keine Zeit. Sollte sich das ändern, sage ich gerne Bescheid.


Lady Sas: Sehr schön. Willkommen an Bord, liebe V.

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