Donnerstag, 27. Juni 2019

Ist SM bald Mainstream?

Mitte Juni erhielt ich eine freundliche und sympathische Anfrage von einer Journalistin. Die Dame schrieb mir, sie plane eine Videoreihe über BDSM für das digitale Bezahlangebot einer großen, überregionalen und seriösen Tageszeitung (die ich hier nicht nennen möchte, aber es geht in die Richtung FAZ/Süddeutsche). Darin wolle sie keinen Voyeurismus betreiben, sondern vielmehr „erwachsen und auf Augenhöhe zum einen über das Thema aufklären und Menschen erreichen, die sich noch nicht trauen, ihre Neigungen auszuleben“. Ob ich mir vorstelle könnte, gemeinsam ein Videoportrait über mich und meine Empfehlungen umzusetzen.

Ich habe dankend abgelehnt und auf eine weitere Nachfrage hin eine sehr gute Profi-Herrin empfohlen, die in der gleichen Stadt wohnt, in der die Zeitung ihren Sitz hat.

Eine Tageszeitung und BDSM? 

Eine überregionale, seriöse Zeitung und BDSM? Wie passt das zusammen? Von einer Zeitung erwarte ich doch eher Rubriken wie Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport. Und weniger Rubriken wie Bondage, Cuckolding und Fetisch. Ist SM inzwischen endgültig im Mainstream angekommen? 

Indizien dafür gibt es einige. Kaum ein Erotik-Online-Versand kommt ohne Fetisch-Utensilien aus. Eine Umfrage, die der Playboy in Auftrag gegeben hat, stellt sogar fest, dass bereits jeder vierte Deutsche Erfahrung mit SM hat (28% der Männer und 21% der Frauen). Das Shades of Grey-Phänomen schließlich war ähnlich populär wie Harry Potter. Werden wir also bald alle insgeheim die Gerte schwingen oder devot vor der Herrschaft auf die Knie sinken? 

Die suche nach den Kicks

Ich habe keine Ahnung, wie sich das Ganze entwickeln wird. Aber ich glaube, wir Menschen haben heute eine ausgeprägte Neigung, unsere Sexualität entwickeln zu wollen. Wir suchen neue Kicks, sind offen für Außergewöhnliches und nutzen das Internet, um uns zu informieren und inspirieren zu lassen. Nackte Tatsachen sind nur wenige Klicks entfernt. Was so leicht zugängig ist, das langweilt irgendwann. Ein stärkerer Reiz muss her. So kann man dann irgendwann bei SM landen, in einer geheimnisvollen, bizarren Welt, in der der Reiz des Verbotenen und Perversen lockt.

Doch auch die SM-Liebhaber gieren nach neuen Kicks. Wer die SM-Welt betreten hat, gibt sich kaum damit zufrieden, sondern möchte das Erlebte weiter steigern. Wohin soll das führen? Was kommt, wenn alle Kicks ausgereizt sind? 

Was meint Ihr, lieber Leserinnen und Leser, verschiebt sich gerade das sexuelle Erleben in Richtung „je härter, desto besser“? Wird SM zum Mainstream? Wird das Außergewöhnliche zum Normalen? Ich bin gespannt auf Kommentare und Einschätzungen auf meinem Blog.


Sonntag, 16. Juni 2019

Dein Keuschheitstraining kann weitergehen

Keuschheitsgürtel Training von Lady Sas

Keuschling,

es hat über eineinhalb Jahre gedauert, aber jetzt ist die Fortsetzung da: Mein Buch Keuschheitsgürtel Tranig 2 ist erschienen. Für dich bedeutet das: ein noch intensiveres, konsequenteres und fieseres Training als in Band 1. Der Clou: Ich werde Dich dabei begleiten. (Wenn ich Lust habe und du dich gut anstellst.)

Im Klappentext heißt es:
Keuschling, dein KG-Training geht weiter. Diesmal jedoch macht es dir Lady Sas nicht so leicht. Diesmal ist dein Training noch konsequenter und das Spiel mit deiner Lust noch fieser und einfallsreicher. Bist du stark genug, dich von Lady Sas 14 Tage lang demütigen und teasen zu lassen und dabei die ganze Zeit verschlossen zu bleiben? 
In diesem Buch hat die erfahrene Femdom und Schlüsselherrin Lady Sas in Kooperation mit willigen KG-Sklaven Aufgaben für 14 Tage zusammengestellt, die jeden Sub an seine Grenzen bringen. Nach Lust und Laune wird Lady Sas deine Bemühungen überwachen und dich per E-Mail begleiten.

Das Buch habe ich über Monate mit Test-Keuschlingen sorgfältig entwickelt. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Keuschlinge, die mir dabei geholfen haben. Ich hatte sehr viel Spaß!

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Buch 1 verpasst? Hier geht's zum eBook.
Und hier zur Taschenbuchausgabe.