Dienstag, 12. März 2019

Lady Despina: Expertin seltener Fetische

Im Rahmen meiner Femdom-Interviewreihe haben wir heute Lady Despina aus München zu Gast. Die attraktive junge Domina weiß, was sie will. Im Interview erfahren wir, was das ist. Viel Spaß!


Lady Despina, Domina in München


Lady Sas: Liebe Despina, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie fing das alles bei Dir an an – und wie ging es weiter?
Lady Despina: Ich lebe SM privat schon lange aus, es ist meine Leidenschaft. Noch bevor mir BDSM ein Begriff war, lebte ich meine Beziehungen immer sehr bestimmend und in allen Lebensbereichen dominierend aus. Ich hatte nie das Verlangen, mich für meine Partner zu verbiegen. Ich habe es geradezu erwartet und eingefordert die entscheidende Kraft zu sein. Als ich dann eines Tages einen Mann kennenlernte, welcher sich als absoluter BDSMler entpuppte, entfachte das in mir eine unfassbare Gier und Verlangen SM voll und ganz in mein Leben zu integrieren. Eine 24/7 Beziehung begann und bis dato kann ich mir keine bessere Beziehung vorstellen. Was soll ich sagen? Kann es Schöneres geben, als seine Überzeugung und Leidenschaft zum Beruf zu machen - deshalb findest Du mich im Studio. Ich habe tierischen Spaß daran :)



Lady Despina aus München im Interview 


Lady Sas: Was fasziniert Dich an BDSM?

Lady Despina: Die Vielfältigkeit diverser Fetische, die Hingabe und die absolute Machtabgabe des Sklaven und die Kontrolle über ihn. Das Eindringen in die Psyche meines Gegenübers und schließlich mein Pendant an seine Grenzen und darüber hinaus zu führen. Sei es bei dem Einen eine deftige körperliche Abstrafung, so ist es bei dem Nächsten das feinfühlige Wort oder der konsequente Antrieb. Zum perfekten Abschluss liegt die Seele meines Spielpartners bibbernd und ausgebreitet vor mir. Das fasziniert mich schon sehr.


Lady Despina

Lady Sas: Du schreibst auf Deiner Website von einem „Friseur Fetisch“. Man ahnt in welche Richtung das geht, aber was verbirgt sich konkret dahinter? Schneidest Du Subs die Haare? 
Lady Despina: Ich sehe mich als Expertin seltener Fetische an. Ob Looning, Gips-, Essens- oder Fartfetisch. Ich bin zu vielen Abstrusitäten und Schandtaten bereit. Dazu gehört auch der Friseur Fetisch. Ja ich schneide, färbe und rasiere willigen Subs die Haare ( nein, ich habe das nicht professionell gelernt) der Sub darf eventuell bei dieser Spielart noch Tage und Wochen beim Blick in den Spiegel an mich denken. Aber auch zum Beispiel das Abrasieren oder Wachsen von Körperbehaarung am Sub kann in einer Friseursession erlebt werden. Auch habe ich einen Gast, der ein Friseur Rollenspiel schätzt, in welchem er gefesselt auf dem Stuhl sitzt und dann realisiert, dass sich sein Friseurtermin als Qual rausstellt. Die böse Friseur Salon Dame wäscht und kämmt sich ihre langen Haare und füttert ihren Sub mit ihren Haaren….






Lady Sas: Wow, ganz schön crazy... Nächste Frage: Auf was könntest Du eher verzichten – auf Dein Handy oder auf Schuhe?
Lady Despina: Leicht zu beantworten: Auf mein Handy. Ich selbst habe einen absoluten High Heel und Stiefelfetisch. Wer mich kennt, weiß das ich im Studio und außerhalb sehr großen Wert auf hochwertigste Fußbekleidung achte. Zartes Leder, per Hand genäht, in perfekter Farbe und mit feinem Innenfutter in dem sich mein Fußabdruck verewigen wird … nein darauf kann ich nicht verzichten.


Lady Despina über Keuschhaltung


Lady Sas: Keuschhaltung im KG ist eine häufige Phantasie. Welches KG-Modell nutzt Du am liebsten für Anfänger?
Lady Despina: Nun der CB-6000S ist natürlich ein gefragtes Model. Für mehr Spaß sei aber auch der Mystim Pubic Enemy No 1 mit stimulierender ;) Elektrofunktion zu erwähnen…


Lady Sas: Deinelangen Beine fallen einem schnell ins Auge. Hast Du mal gemessen, wie lang sie sind?
Lady Despina: 90 cm.



Lady Sas: Welches BDSM-Gerät müsste unbedingt erfunden werden?Lady Despina: Mal überlegen.. tatsächlich rutschfeste High Heel Sohlen für Nasszellenspiele der extremeren Art wären nicht falsch. Und da ich es liebe, die Nippel des Sklaven ordentlich zu quälen, freue ich mich immer über neue Foltergeräte.


Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?

Lady Despina: Ich versuche mich auf mein Pendant emotional einzustellen. Ich nehme das Verlangen / den Fetisch meines Sklaven ernst, dadurch fällt es mir leicht die Session zu genießen. Ich plane sehr wenig im Vorfeld und selten gleichen sich meine Begegnungen. Ich lebe und spiele immer im Jetzt. Da kommen mir die besten sadistischen Perversionen in den Sinn …
Lady Despina

"Ich lebe und spiele immer im Jetzt" – Lady Despina


Lady Sas: Was macht Lady Despina in ihrer Freizeit?
Lady Despina: Wie fast jede Lady genieße auch ich den Besuch im guten Restaurant und Kaffee. Ich lese viel und gern, von klassischer Literatur bis hin zu Krimi und Fantasy. In München trifft man mich im Sommer im Biergarten und in Schwabinger Cafes an. Außerdem treibe ich gerne Sport, bevorzugt im Freien (reiten, schwimmen, wandern) Gegen Shopping-Kurztrips und Kultur und Museumsbesuche in Europas Städten habe ich auch nichts einzuwenden. 


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Lady Despina: Selbstverständlich bin ich weiterhin im Dominastudio München im Stahlgruberring regelmäßig anzutreffen. Geplant sind unter anderem Overnight Specials. Aber auch weitere Städte sind als Gasttermine in Planung. Ab Frühling 2019 besteht die Möglichkeit, mich zu ausgewählten Fetisch Events zu begleiten. Desweiteren dürfen sich meine Gäste auf viele neue atemberaubende High Heels und ausgewählte Latex Outfits freuen – natürlich werden diese fotografisch verewigt und vorgestellt. Man(n) darf also gespannt die neuen Shootings abwarten ;)
Herrin Despina

Lady Sas: Danke für das Interview.


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    Sonntag, 10. März 2019

    Madamé Kali Dreadful: die Außergewöhnliche

    Madamé Kali Dreadful weckt bei mir Assoziationen mit dem Kunst-Bereich. Ja, diese Herrin erinnert mich an eine Künstlerin. Sie ist erreichbar in Mönchengladbach (Homebase) sowie als Gastlady in Hannover, München und Berlin. Viel Vergnügen mit dem Interview! 

    Kali Dreadful

    Lady Sas: Liebe Madamé Kali Dreadful, wie bist Du auf den BDSM Bereich aufmerksam geworden?
    Madamé Kali Dreadful:
    Vorab vielen Dank Lady Sas, ich finde deinen Blog sehr informativ und spannend! Entsprechend habe ich mich sehr über dein Interesse gefreut!

    Die Norm lehrt bzw. zwingt einen sich der Gesellschaft zu unterwerfen auch wenn es bedeutet „Mehr Schein als Sein“ zu leben. Das widert mich an!
    In meiner Jugend fand ich meinen Platz in der Gothic Szene, die noch heute eng mit BDSM verbunden ist. Du lernst frei von Vorurteilen zu Denken, Menschen so wie sie sind anzunehmen. Toleranz und Akzeptanz, Eigenschaften die auch die Gemeinschaft im BDSM widerspiegelt. Musik und Kultur verbindet so auch Sadomasochismus. Ich hatte diesen Drang den ich vorher nie erklären konnte. Dominanz kann man nicht lernen, man ist es oder eben nicht. So soll es sein, so ist es Echt! 

    Meine SM´ler Zeit begann, ich probierte getreu und ausschließlich dem, was ich für vertretbar hielt. Ich war wie ein neugieriger Schwamm, damals war klar dass einige Praktiken einem unglaublich viel Wissen abverlangen, so besuchte ich zunehmend mehr Workshops/Seminare um meinen Horizont zu erweitern. Je sicherer mein Handling wurde, desto extremer kristallisierte sich auch meine sadistische Ader. Obacht, Sadismus hat nichts mit Gewalt zu tun!
    Es kam eine Zeit bei der ich privat an Grenzen kam, die es einzuhalten galt. Das war absolut in Ordnung aber irgendwann reichte es nicht mehr.
    Jeder braucht einen Ausgleich zum Alltag. Mich bereichern tatsächlich auch die Tiefen der Menschen und dessen Facetten. So viele sehnen sich nach einem Raum indem sie einfach sie selbst sein können – ich greife mir unheimlich viel Energie aus den Augen meines Gastes – dieses losgelöste/unverfälschte/geschundene „Funkeln“ – Mehr geht nicht!  

    Interview mit Madamé Kali Dreadful


    Lady Sas: Was hat es mit Deinem Domina-Namen Madamé Kali Dreadful auf sich? 
    Madamé Kali Dreadful:
    Titulierungen erleichtern vllt. eine Art Zugehörigkeit, so jedenfalls nach meinem Verständnis. Ich halte mich vom Alter her so auch stilistisch eher einer Madam zugehörig. 
    Jeden erwischt irgendwann ein Spitzname, meiner war damals schon Kali. 
    Kali gilt als Totengöttin der Zerstörung & Erneuerung im Volksglauben der Hindus, als eine der wenigen Gottheiten die auch Gutes tun konnte. Durch Zufall fand ich eine Kollegin die auch Kali heißt und dachte: “Ok, ich brauch einen Nachnamen :-)“ – Dreadful kann man als die Schreckliche übersetzen oder auch mit meinen Dreads in Verbindung bringen. 


    Lady Sas: Dein Leitfaden lautet „Free Body – Free Mind”. Was heißt das konkret?
    Madamé Kali Dreadful:
    Eine lange Phase einer schwierigen Krebs Diagnose (die heute überwunden ist) hat diesen Leitfaden in Stein gemeißelt. Es ist mein Basis Rezept auf dem irgendwie immer alles aufbaut.
    Jede Session kann ideale Formen annehmen auch so, dass man das Miteinander als wirklich bereichernd empfindet. 


    Madamé Kali Dreadful über Fotokunst


    Madame Kali Dreadful


    Lady Sas: Du hast Fotos auf Deiner Website, die für mich Richtung Kunst gehen. Ist eine Domina eine Art Künstlerin?
    Madamé Kali Dreadful:
    Uh – Ich danke Dir!.
    Ich kann mir vorstellen dass meine Kollegen/Kolleginnen alle etwas künstlerisches an sich haben. Jede(r) hat etwas Besonderes. Viele haben eher eine klare Struktur in den Bildern, dass muss man auch erst einmal können. Als Alternative Model sehe ich Fotografie definitiv auch als Kunst an. Vielleicht falle ich deswegen fototechnisch aus dem Rahmen. 


    Lady Sas: Wie ist Deine Meinung zum Prostitutionsschutzgesetz? Wie fühlst Du Dich damit?
    Madamé Kali Dreadful:
    Die Idee Zwangsprostitution einzudämmen und Menschen zu schützen ist Klasse! Allerdings ist die Gesetzgebung weder durchdacht, transparent gestaltet oder strukturiert geplant worden und zieht nichts als Chaos und Unsicherheit.
    Als Domina biete ich keinen Sex an, also bin ich aus meiner Sicht keine Prostituierte die geschützt werden muss. Im Zuge dessen lasse mich einfach nicht beirren. 

    Madamé Kali Dreadful über die Sonnen- und Schattenseiten als Domina


    Lady Sas: Was ist eine besondere Sonnen- und was ist eine besondere Schattenseite an Deinem Beruf als Domina?
    Madamé Kali Dreadful:
    BDSM steigert meine Lebensqualität enorm, ich bin wesentlich entspannter! Als besondere Schattenseite sehe ich sehr deutlich Gäste die unter den spontan anwachsenden Teil Jung-Dominas leiden die weder ausgbebildet oder gar fähig sind das Fetisch Universum zu begreifen und eben dann als Profi auf Menschen los gelassen werden. 


    Lady Sas: Du bist ja schon einige Jahre dabei – hast Du das Gefühl, dass sich BDSM verändert oder bleibt eigentlich alles wie es ist?
    Madamé Kali Dreadful:
    Das ist schwierig zu beantworten. Sadomasochismus ist schlichtweg unerschöpflich vielseitig. Früher gab es bspw. keine Wunschzettel Möchtegern Geschöpfe die Sklaven spielen wollen.


    Lady Sas: Dein Lieblings-Schlaginstrument ist die Bullwhip. Was muss man als Anfängerin beachten, wenn man sich an diese Peitsche heranwagen möchte?
    Madamé Kali Dreadful:
    Kein Anfänger sollte eine Bullwhip in die Finger kriegen da das Risiko zu hoch ist einen anderen Menschen oder sich selbst zu verstümmeln! Höchste Vorsicht!! Begebt Euch nie in unerfahrene Hände!! 


    Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
    Madamé Kali Dreadful:
    Ich lebe in der Gegenwart, solange ich atme finde ich auch Inspiration und bleibe Euch erhalten! 

    Lady Sas: Danke für das Interview.

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    Freitag, 8. März 2019

    8 Jahre Lady Sas & Sklave Toytoy

    Hurra: 8 Jahre SM- und DS-Beziehung


    Liebe Blog Leserinnen und Leser,

    ich freue mich Euch mitteilen zu können, dass Toytoy und ich seit nunmehr bereits 8 Jahren in einer SM- und DS Beziehung miteinander verbunden sind. Seit Februar 2011 ist Toytoy exklusiv als mein Sub an mich gebunden. In der heutigen schnelllebigen Zeit ist das keine Selbstverständlichkeit.

    Sicher: Ich bin alles andere als einfach, im Gegenteil! Insofern bedanke ich mich bei Toytoy an dieser Stelle sehr herzlich für seine Geduld, Ausdauer, Loyalität und Hingabe. Du bist super so wie Du bist!

    Aufmerksamen Leserinnen und Lesern dürfte nicht entgangen sein, dass ich mich seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema Cuckolding befasse. Nicht nur theoretisch, wie ich schmunzelnd hinzufügen darf...


    8 Jahre SM- und DS-Beziehung


    Wie Ihr wisst, bin ich seit vielen Jahren geschieden und habe eine wundervolle erwachsene Tochter aus dieser Beziehung. Als Frau habe ich meine Bedürfnisse. Ich bin jedoch nicht der Typ Herrin, die sich diese Bedürfnisse von ihrem Sklaven erfüllen lässt. Um es ganz klar zu sagen: Sexuelle Intimitäten mit Toytoy finden nicht statt. Ich nutze ihn ausschließlich für SM- und DS-Spiele. Aus diesem Grund lebe ich mich als Cuckoldress aus. Toytoy ist sozusagen ein C3-never-inside-Cucki. 



    Wie alles vor 8 Jahren begann, erfährst Du hier.

    Sicher ist es für Toytoy nicht einfach, damit umzugehen, aber er ist inzwischen so tief in seiner Sklavenrolle, dass er recht gut damit zurecht kommt.

    Fazit: Ich freue mich schon auf unser 9jähriges!

    Herzlich,
    Lady Sas

    PS: Wie alles vor 8 Jahren begann und sich entwickelt hat, erfährst Du in meinem ersten Buch "Plötzlich Domina".

    Unseren Sklavenvertrag findest Du hier.

    Mittwoch, 6. März 2019

    Small Penis Humiliation im Kopfkino - neues Buch

    Auf der Erwachsenenplattform "Joyclub" bin ich in einer interessanten Gruppe. Sie heißt "Kleiner Penis Nein Danke". Früher ging es hier ausschließlich um Small Penis Humiliation. Heute hat sich das etwas verschoben. Wie auch immer, ich weiß, dass viele Mit-Glieder sehr auf dieses Thema stehen. Sie genießen es wegen ihrem kleinen Penis von Frauen ausgelacht und gedemütigt zu werden. Es gibt auch Männer, die einen normal großen Penis haben, aber trotzdem auf Small Penis Humiliation stehen. 

    Diese Männer bekommen jetzt ein besonderes Leckerli.
    Ich habe gestern das Buch "Small Penis Humiliation" in meiner Kopfkino-Buchreihe veröffentlicht. Das Besondere daran ist, dass der Leser in die Rolle des Mannes schlüpft, der im Buch wegen seinem kleinen Schwanz gedemütigt wird. Ein interaktives Kopfkino-Buch.


    Small Penis Humiliation


    Buchbeschreibung: 
    Lady Sas bestellt dich zu sich nach Hause ein, um dich vor den Augen ihrer attraktiven, sexy Freundinnen Lady Judith und Lady V. bloßzustellen. Die Damen erniedrigen dich intensiv und fassen einen Entschluss, der dein Leben als Kleinschwanz für immer verändern wird...

    Erschienen für Kindl auf amazon.

    Und für Tolino auf Thalia.de
    Ich wünsche viel Vergnügen, Feedback gerne an madamesaskia@web.de

    Weitere Bücher von mir findest Du hier.