Dienstag, 15. Januar 2019

Sklave A.: die Entwicklung eines Subs

Sklave A. im Interview


Mit Sklave A. setze ich meine Interviewreihe im Bereich der Subs weiter fort. Ich denke, dass wir im Interview einige interessante Einblicke in die Psyche eines Sklaven gewinnen können. Ich wünsche eine inspirierende Lektüre.

Sklave A. im Interview

Lady Sas: Sklave A., bitte schildere uns, wie du mit BDSM in Berührung gekommen bist und wie du dich als Sklave entwickelt hast.
Sklave A.: Ich glaube der Ursprung meiner sehr devoten Neigung entwickelte sich bereits im zarten Alter von 16 bis 20 Jahren. Meine ersten sexuellen Erfahrungen waren für mich und vor allem für meine Partnerinnen sehr enttäuschend. Zum einen, weil ich mit einen sehr kleinen Penis (13 cm Maximum) ausgestattet bin und zum anderen, weil ich über wenig Standvermögen (Schnellspritzer) verfüge. (Ja, ich weiß, das kann „Mann“ wohl angeblich trainieren. Ich habe es sehr lange trainiert und es hat sich leider nicht maßgeblich verändert).

Die frühen Erfahrungen, Frauen im Bett nicht richtig befriedigen zu können hat mich im Laufe der Jahre immer unsicherer und devoter im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht gemacht. Irgendwann habe ich wohl eingesehen, dass ich als Liebhaber bei keiner Frau wirklich landen konnte und mein Interesse für Femdoms und selbstbewussten Frauen, die sich Sklaven und dienende Männer hielten, um sich verwöhnen und bedienen zu lassen, wurde immer größer. Einige Jahre hat es gedauert, bis ich meinen Mut zusammen nahm und begann eine solche Frau zu suchen.

Erst vor einigen Jahre bekam ich die Möglichkeit mich als Sklave zu entwickeln. Ich meldete mich auf ein Inserat von einer Dame, die einen Masseur suchte. Ich bekam die Stelle und war fast drei Jahre lang ihr devoter Masseur und Haussklave. Kein Sex, ich hatte sie ausschließlich zu massieren, zu verwöhnen und zu bedienen. Es gefiel mir sehr, dass sie eine sehr selbstbewusste und starke Frau war und wie selbstverständlich es für sie war mich komplett nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen.

Dienen als Massagesklave und Hausdiener


Lady SasWas reizt dich daran, die Rolle eines Subs einzunehmen?
Sklave A.: In meiner Rolle als Sub, habe ich keinen GV mit meiner Herrin. Kann sie somit auch nicht enttäuschen. Trotzdem darf ich als Massagesklave und Hausdiener einen Beitrag für die allgemeine Zufriedenheit und Verwöhnung meiner Herrin leisten.

Ausserdem entlastet es mich sehr zu wissen, dass meine Herrin für ihre sexuelle Bedürfnisse andere Liebhaber hat, die sie auch befriedigen können. Und natürlich genieße ich als devoter Mann ihre Macht und starke Präsenz und ihre kleinen Demütigungen und Erniedrigungen sehr.


Lady SasWir wollen uns ein Bild von deiner privaten Situation machen. Was kannst du uns darüber sagen?
Sklave A.: Ich bin Mitte 40ig, Single und alleinerziehender Vater eines 16-jährigen Sohnes.


Lady SasBesuchst du regelmäßig Studios? Wie lebst du deine Neigungen aus?
Sklave A.: Nein. Ich habe noch nie ein Studio besucht. Geld dafür zu bezahlen, um meine Wünsche erfüllt zu bekommen, hat nichts mit meinem Neigungen zu tun. Das würde nicht funktionieren. Zur Zeit Lebe ich meine Neigungen nicht real aus.

 

Lady SasSind dir in den letzten Jahren Veränderungen im BDSM Bereich aufgefallen? Und wenn ja: welche?
Sklave A.: Ich glaube die gesellschaftliche Akzeptanz ist deutlich größer geworden. Wenngleich das Rollenverhältnis devote Frau/ dominanter Mann immer noch deutlich mehr Akzeptanz bekommt als umgekehrt. Auch glaube ich, dass die Ansprüche der Femdoms an den Sub/Sklaven in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Sowohl optisch als auch an die allgemeinen Fähigkeiten des Sklaven. Das ist aber nur meine bescheidene, persönliche Meinung.

Fetisch Fußerotik


Lady SasDu hast eine besondere Vorliebe für Fußerotik. Was macht den Reiz für dich aus?
Sklave A.: Oh ja. Ich liebe schöne Frauenfüße. Sie haben für mich einen sehr starker optischer Reiz. Im Sommer schaffe ich es nur mit großer Anstrengung meinen Blick von den hübschen Füssen in offenen Schuhen, Sandalen, Flip-Flops zu lassen. Speziell Füße in Flip-Flops oder (das sogenannte) Zehendekolleté in High Heels erregen mich sehr. Für mich als Fußliebhaber ist demnach der Sommer sowohl die schönste als auch die anstrengendste Jahreszeit.
Ein andere Reiz  der Fußerotik für mich als devoter Sklave ist das automatische Machtgefälle das entsteht, wenn ich meiner Herrin die Füße verwöhne. Ich bin unten, diene und Sie blickt von oben auf mich herab, gibt mir Befehle und lässt sich verwöhnen.

 

Lady SasWie lange könntest du dich wohl mit den Füßen einer Herrin beschäftigen und sie verehren?
Sklave A.: Oh, ich denke da würde mir nie langweilig. Es gibt ja so viele schöne Sachen für die Füße einer Herrin: ausgiebige Fußmassagen, Fußbäder, Pediküre, Füße wärmen, Fußküsse und Liebkosungen jeglicher Art. Meine, bis dato, längste Fußanbetung dauerte über vier Stunden. Und ich habe jede Minute leidenschaftlich genossen. Die Frage wie lang ich mich mit den Füßen einer Herrin beschäftigen könnte stellt sich mir aber nie, weil selbstverständlich die Herrin alle Entscheidungen trifft.

Wie bist du auf den Blog aufmerksam geworden? 



Lady SasWie bist du auf meinen Blog aufmerksam geworden?
Sklave A.: Durch Ihre sehr hilfreichen und kompetent geschriebenen Bücher Sklaventraining 1 und Sklaventraining 2.

 

Lady Sas: Schön, das freut mich. Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?
Sklave A.: Ich suche weiterhin eine passende Femdom für mich. Und ich verfolge selbstverständlich mit großen Interesse Ihren Blog und Ihre Literatur. Vielen Dank und schön, dass es Sie gibt, Lady Sas. Ich hoffe das Sie noch lange so weitermachen. 


Lady Sas: Danke für das Kompliment und Deine Zeit, Sklave A.



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