Montag, 7. Mai 2018

Der SubDom


Mir ist eine Art von Sub aufgefallen, die ich SubDom nenne. Sub + Dom ist ein Widerspruch in sich, denn damit meine ich nicht etwa einen Switcher. Nein, ich meine damit einen Mann, der sich selbst als Sklaven versteht und sich liebend gerne einer Femdom unterordnen möchte. Allerdings nur – und hier ist eben der Haken bei der Sache – wenn die Herrin nach seiner Pfeife tanzt. 

Totale Unterwerfung – aber nach eigenen Regeln

Der SubDom folgt dem Prinzip: Ich unterwerfe mich total und absolut, ABER alles hat gefälligst nach meinen Wünschen zu gehen. Diese Haltung jedoch hat kaum etwas damit zu tun, was einen echten Sub ausmacht. Einen wahren Sub zeichnet aus, dass er nicht an sich selbst denkt, sondern an seine Herrin. Der SubDom dagegen denkt immer an sich und fragt sich zu jedem Zeitpunkt: What's in for me. 

Keine gute Basis, um langfristig eine Femdom für sich einnehmen zu können. Ich empfehle SubDoms den Gang in ein Profi-Studio. Dort kann er seine Wünsche äußern und sich im Rahmen dieser Vorstellungen erziehen lassen. Finde ich in Ordnung. Im privaten Bereich jedoch wird es schwierig. Denn eine Femdom, die auf sich hält, wird sich kaum auf der Nase herumtanzen lassen.

1 Kommentar:

  1. Guten Morgen Lady Sas,

    ein interessanter Beitrag. Ich frage mich allerdings, ob es sich dabei nicht vllt. sogar um Neulinge handelt bzw. ob diese sich überhaupt merken, dass sie sich wie ein SubDom verhalten. Vielleicht hilft da ja schon ein klärendes Gespräch.

    Gruß aus dem sonnigen Köln
    Christian

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