Samstag, 22. Oktober 2016

Sklave Toytoy: das große Interview

Mein Sklave Toytoy beantwortet Leserfragen. 


Sklave T: Hast du Tipps, was man machen kann, wenn während der Keuschhaltung Geilheit aufkommt?
Toytoy: An die kalte Dusche glaube ich nicht. Ablenkung dagegen hilft. Man muss etwas machen, das einen auf andere Gedanken bringt. Ist zumindest bei mir so. Je weiter man sich in sexuelle Phantasien hineinsteigert, desto schlimmer wird es.


Sklave T: In den Büchern erscheint mir Lady Sas zwar streng, aber immer besonnen. Ist das so? Oder dreht sie auch mal, überspitzt gesagt, durch?
Toytoy: Lady Sas ist streng, aber nie kopflos. Ich habe immer totales Vertrauen. Das ist super, denn nur mit Vertrauen kann man sich fallen lassen.


Interview mit Sklave Toytoy


Sklave T: Hast Du eigentlich mal ihren Exmann oder ihre Tochter kennengelernt?
Toytoy: Nein. 


Sklave T: Was war bist jetzt deine schlimmste Strafe?
Toytoy: Ignoriert zu werden.


Ralf: Wenn Dir Lady Sas erlaubt zu kommen, wie kommt es dann dazu? 
Musst Du es Dir jeweils selbst vor ihr machen (wenn ja, erhältst Du dafür evtl. auch etwas Gleitcreme) oder hilft Lady Sas mit ihren Händen, Füßen ;-) etc. etwas nach?
Toytoy: Das ist ganz unterschiedlich und hängt von der Laune der Herrin ab. 


Ralf: Nach längerer Zeit ohne Orgasmus, teilweise einige Wochen, wie geht es Mann mit diesem aufgestautem Druck, wie stark beeinträchtigt das den Tagesablauf und die Konzentration auf andere Dinge?
Toytoy: Am Anfang war es extrem schwer. Ich konnte mich am Anfang nicht mehr richtig auf die Arbeit konzentrieren. Ich war unruhig, gereizt, schlecht gelaunt, fahrig, konnte nicht einschlafen. Ich muss zugeben, dass ich dann am Anfang eingeknickt bin und glaubte, es nicht länger aushalten zu können. Ich habe Lady Sas schon nach 7 Tagen gebeten, mich zu erlösen. Sie hat damals gemeint, dass ich noch längst nicht am Ende bin und noch wesentlich längere Zeiträume aushalte. Ich bekam eine ziemliche Abreibung. Dann ging es wieder. Daran sieht man: Ohne eine konsequente Herrin geht es nicht. 
Inzwischen habe ich gelernt, wie ich mit dem Druck umgehe. Es ist immer noch sehr schwierig, aber ich versuche mich abzulenken.



Über den CB 6000

Ralf: Manchmal kommt es ja vor, dass man von anderen Menschen nackt gesehen wird (z.B. beim Duschen im Fitness-Studio). Wie gehst Du damit um, dass der CB 6000 dann evtl. sichtbar ist?
Toytoy: Ich achte darauf, dass man den CB6000 nicht sieht. Im Fitnessstudio dusche ich nach dem Training nicht, sondern gehen unauffällig nach Hause, um mich dort zu duschen. 


Lila: Im Buch "Dominaduell" liest es sich so, als wärst du ziemlich auf diese Miss J. abgefahren. Wie war es für dich, als sie dann nicht mehr mitspielen durfte?
Toytoy: Es hat sehr gut gepasst. Deshalb war ich natürlich enttäuscht, als es zuende war. Ich möchte dazu aber hier nicht mehr sagen. Schwieriges Thema.


Lila: Ist es eigentlich kein Problem für dich, von fremden Femdoms benutzt zu werden? Das hat mich bei der Erzählung "Amsterdom" ziemlich gewundert. Oder kannst du die Frauen schon vorher?
Toytoy: Nein, ich kannte die Herrinnen nicht schon vorher. Es war kein Problem. Lady Sas war ja dabei. Ich hatte zwar schon ein bisschen Angst vor der Situation, aber ich vertraue da Lady Sas.


Lila: Fehlt dir manchmal eine Vanilla-Partnerin? Ich meine, auch für Liebe und Sex?

Toytoy: Ich würde lügen, wenn ich das leugnen würde. Aber es ist gut so wie es ist. Ich habe lange vergeblich eine private Herrin gesucht. Ich weiß, dass ich mit Lady Sas sehr großes Glück habe. Ich bin dankbar dafür. 


Lila: Sind die Szenen in den Büchern aus deiner Sicht realistisch beschrieben?
Toytoy: Ja, auf jeden Fall. Ich erkenne das wieder. Für mich ist interessant zu sehen, wie sie das aus ihrer Perspektive empfunden hat. Dazu gehört auch die Auswahl der Szenen. 


Über heimliches pull out

Jo aus Österreich: Der CB 6000 ist nicht ausbruchsicher – wurde schon einmal gemogelt, Stichwort "pull out"?
Toytoy: Ganz am Anfang, ja, da hab ich mal etwas gemogelt. Aber das war keine gute Idee, Stichwort "Abstrafung".


Jo: Ist es ein tiefer Wunsch Lady Sas zu dienen bzw. ist es schwierig die Macht über die eigenen Orgasmen permanent abzugeben?
Toytoy: Sicher steht über allem der Wunsch Lady Sas zu dienen. Die Macht über die Orgasmen abzugeben ist das Schwierigste überhaupt.


Jo: Ging es bereits zu weit nach dem Motto - be careful what you ask for.

Toytoy: Ich weiß genau, was du meinst. Ja, man muss sehr vorsichtig sein. Ich frage aber kaum nach neuen Herausforderungen. Lady Sas ist die treibende Kraft.


Jo: Welche Hard Limits gibt es? Ist es reizvoll diese Linie zu verschieben ?
Toytoy: Wir haben ja seit Mai 2016 einen Sklavenvertrag. Da steht das genau drin.
 Ich möchte diese Limits nicht verschieben, nein.



Jo: Eine Never-inside-Beziehung – befriedigt dies die Gelüste? Oder gibt es doch
Lust auf richtigen GV? Eventuell zu einem besonderen Anlass mit einer Sub ?
Toytoy: Natürlich gibt es die Lust auf GV, ganz klar! 



Lady Jen: Wer hatte eigentlich die Idee mit dem CB6000? Du oder deine Herrin?
Toytoy: Lady Sas.



Lady Jen: Ich verfolge Deine Keuschhaltung auf dem Blog schon eine ganze Weile. Wenn Du entscheiden dürftest, würdest Du die Keuschhaltung beenden wollen?
Toytoy: Klar, ich würde die Keuschhaltung sofort beenden. Aber Lady Sas macht es Spaß. Also sehe ich wenig Chancen.


Lady Jen: Kommt es vor, dass Du auch mit CB6000 erregt bist?
Toytoy: Ja, das kommt oft vor. Der KG verhindert keine Erregung an sich. Er verhindert, dass sich der Schwanz aufstellen kann und entsprechend auch Orgasmen.



Über Tabus

Lady Jen: Wenn Dir Deine Herrin einen Befehl geben würde, der ein Tabu von Dir verletzt, würdest Du ihn trotzdem ausführen?
Toytoy: Nein, Tabu ist Tabu. Ich darf für so eine Weigerung nicht bestraft werden, sagt unser Sklavenvertrag.


Lady Jen: Hast Du schon mal Hundefutter probiert?
Toytoy: Nein.


Ziperzapp: Eine Bekannt, die ich von einem SM-Stammtisch kenne, hat erzählt, dass du manchmal auf SM-Partys im Ausland dienst und dabei auch vorgeführt wirst. Stimmt das? Warum nicht in Deutschland? 
Toytoy: Lady Sas geht in Deutschland nicht auf solche Partys. Aus Diskretionsgründen. Das mit Partys im Ausland kommt sehr selten vor. 


Zipperzapp: Wie ist Lady Sas so?
Toytoy: Sie hat eine einmalige Ausstrahlung als Frau und Herrin. Lady Sas ist klug, warmherzig, humorvoll und großzügig. Aber sie ist auch streng, ehrgeizig und konsequent. 


R.: Hattest du vor Lady Sas schon eine Herrin? Wie sahen deine Erfahrungen vor Lady Sas aus?
Toytoy: Vor Lady Sas hatte ich keine private Herrin. Ich hatte versucht eine kennenzulernen, aber private Herrinnen gibt's nicht so viele und ich hatte vorher kein Glück damit. Ich habe zum Beispiel die Webseiten des Other Word Kingdom (OWK) besucht und war bei Profidominas. 


R.: Hast du einen Tipp wie man eine private Herrin wie Lady Sas findet?
Toytoy: Ich glaube, über das Internet geht das am besten. Es gibt ja Plattformen, auf denen man sich mit seiner Neigung registrieren kann. Das finde ich gut. Das macht alles einfacher. Ansonsten hat Lady Sas ja zu dem Thema einen eigenen Ratgeber geschrieben (Sklaventraining). SM-Stammtische sind auch gut, denke ich.


R.: Hast du ab und zu Angst, Lady Sas könnte sich einen anderen Sub nehmen, wenn du nicht gehorchst?
Toytoy: Solche Gedanken gibt es, ja. Ich weiß, dass sie oft Bewerbungen bekommt. Ist kein besonders angenehmes Gefühl das zu wissen. Aber so ist es eben.


Mehr über Toytoy erfährst Du hier.


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Kommentare:

  1. Hast Du aus versehen mal was aus dem Vertrag vergessen und wurdest dann betraft ?

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