Sonntag, 3. Juli 2016

Keuschhaltung: Was mich daran reizt

Keuschhaltung kickt die Leser am meisten
Leser "S." fragt mich in einem Kommentar: "Hallo Lady Sas, gibt es eigentlich so etwas wie ein Ziel bei der Keuschhaltung ihres Sklaven? 4 Wochen keusch, 8 Wochen, 3 Monate...? Grüße S."

Ich nutze die Frage, um einige Gedanken dazu loszuwerden.

"Keuschhaltung" bedeutet im Fall meines Sklaven Toytoy konkret, dass er eine CB 6000-Keuschheitsschelle trägt, zu der ich beide Schlüssel habe. Der Sinn des Ganzen ist, die vollständige Kontrolle über die Sexualität des Sklavens zu übernehmen. Warum? Da sehe ich vor allem zwei Gründe. Zum einen, weil mich das Gefühl der Macht kickt. Ich liebe es, die absolute Kontrolle über den Trieb meines Sklavens zu haben. Nun gehört es zu den normalen menschlichen Grundbedürfnissen, Sex zu haben oder zumindest Orgasmen zu haben. Es ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig, diesen Trieb nicht grundlegend und langfristig unterdrücken zu wollen. Das könnte zu Potenzproblemen führen. Wenn der Sklave am Wochenende bei mir ist, wird der KG zeitweise abgelegt und der Sklave darf (und soll) eine Erektion bekommen, damit der Sexualapparat im Training bleibt. 


Das Spiel mit der Keuschhaltung


Es gehört aber zu meinem großen Vergnügen, den Sklaven jederzeit völlig im Unklaren darüber zu lassen, ob er an diesem Wochenende kommen darf oder nicht. Dieses Machtgefühl ist äußerst reizvoll und macht großen Spaß. Es ist auch der Grund, warum ich die Frage von Leser S. nicht eindeutig beantworten möchte, denn dann würde ich ja Licht ins Dunkel bringen und wäre damit nun deutlich berechenbarer. 

Der zweite Punkt, warum ich mit einem Keuschheitsgürtel (KG) gern die Kontrolle übernehme, liegt darin, dass sich das Verhalten des Sklaven dadurch deutlich verändert. Und zwar zum Positiven hin. Der Sklave ist eifriger und leidenschaftlicher in der Verehrung der Herrin, als wenn er ständig spritzen dürfte. Schließlich weiß er, dass er ganz in der Hand der Herrin ist und sich nur durch ein einwandfreies Verhalten einen Orgasmus verdienen kann. Es gehört zu den kleinen Gemeinheiten meiner Erziehung, dass allerdings selbst ein erstklassiges Verhalten keine Garantie dafür ist, dass der Sklave kommen darf. Andererseits ist klar, dass ich schlechtes Verhalten und mangelnde Leistung – etwa im Haushalt – erst Recht nicht belohnen werde. Auch Abstrafungen erträgt der Sklave deutlich tapferer, wenn er eine Weile nicht zum Höhepunkt kommen durfte. 

Als Frau spiele ich gerne mit meinen weiblichen Reizen und das Tease & Denial-Spiel mit einem KG-Sklaven ist besonders intensiv und emotional. Für mich ist also ganz klar, dass die Keuschhaltung sehr reizvoll ist und einen positiven Einfluss auf den Sklaven hat.


Keuschhaltung auf Platz 1 der Leserumfrage


Interessanter Weise hat meine letzte Leserumfrage, bei der es darum ging, welches SM-Thema am meisten reizt, ergeben, dass es eben die Keuschhaltung ist. Erst auf Platz zwei kam das Thema Abstrafung. Ich denke, für einen Sklaven wird durch einen KG ständig deutlich, dass er einer Herrin dient und von ihr dominiert wird. Er wird ja oft genug durch den KG daran erinnert.

Gern würde ich in meinem Femdom Blog weitere Stimmen zu diesem Thema einfangen. Wenn Du also das Thema Keuschhaltung als Sklave oder Herrin auslebst, dann schreibe mir gern über Deine persönlichen Erfahrungen. Bitte berichte dabei, welches KG-Modell der Sklave trägt, wie lange er den KG meistens trägt und was der Sklave/die Herrin darüber denkt bzw. dabei empfindet. Sende einige Zeilen an: madamesaskia@web.de

Ich bin gespannt.

Herzlich,
Lady Sas 


1 Kommentar:

  1. Guten Tag Lady Sas,
    Kompliment zu Ihrem Blog, den ich gerne lese. Meine Erfahrungen mit dem Thema Keuschhaltung sind zu vielfältig, um diese in einem Kommentar auszudrücken. Indes blogge ich selbst zu diesem Thema. Meine Erfahrungen sind hier zu finden: http://chastity-enclosure.blogspot.de/

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