Sonntag, 13. März 2016

3 Wochen keusch – und es geht weiter

Ich führe ja seit einiger Zeit eine öffentlich einsehbare Liste, in die ich eintrage, wann mein Sklave Toytoy kommen durfte. Diese Liste hilft mir, als Schlüsselherrin möglichst unberechenbar zu blieben. Toytoy kann sich nie sicher sein, wenn er zum Höhepunkt kommen darf und wann nicht. Schwierig wird es für ihn auch dadurch, dass er nur an den Wochenenden die Chance hat, aufgesperrt zu werden (CB 6000). Unter der Woche sehen wir uns nicht. Pinkant wird es für ihn auch dadurch, dass die Liste öffentlich einsehbar ist... Ich bekommen ab und zu Hinweise und Wünsche dazu, zum Beispiel von meiner Freundin Lady Judith. Wer sie ein bisschen kennt, weiß, dass sie meistens eine strenge Linie verfolgt und nicht eben eine Fürsprecherin von erlösenden Maßnahmen ist ;-)

Das Spiel mit der Keuschhaltung

Jetzt habe ich die Abstimm-Funktion auf Twitter entdeckt und das mal ausprobiert (hier geht's zu meinem Twitter Profil: @BDSMLadySas). Die Frage, die ich gestellt habe, war, ob Toytoy kommen darf – nachdem er zuletzt am 20.2.2016 durfte, also vor drei Wochen. Aktuell (19 Uhr) haben 22 Personen abgestimmt. Es gibt ein Unentschieden. 11 sind dafür, 11 dagegen. Na, diese Umfrage hat sich doch mal gelohnt! ;-)
Meine kleine Umfrage auf Twitter

Gut, ich hatte heute den Eindruck, dass Toytoy noch nicht am Limit ist. Und darum geht es mir: Toytoy in vielerlei Hinsicht ans Limit bringen. 

Das Schöne an der Keuschhaltung ist, dass der Sklave dadurch die Macht seiner Herrin ständig spürt. Sie ist ständig in seinen Gedanken präsent – selbst dann, wenn sie nicht persönlich anwesend ist. Außerdem steigert es die Hingabe an die Herrin extrem. Der Sklave gibt seine sexuelle Energie auf andere Weise ab. Zum Beispiel durch eine besonders intensive und leidenschaftliche Verehrung der Herrin.

Für die Herrin bringt die Keuschhaltung eine wunderbares Gefühl von Macht und Kontrolle. Wie schon so oft weise ich auch an dieser Stelle darauf hin, wie wichtig es aus medizinischer Sicht ist, dass der Penis regelmäßig steif werden kann. Das kann man wunderbar im Rahmen von Tease- und Denial Spielen machen, also Spielen, bei denen der Sklave wichsen darf, bis er kurz davor ist. Doch dann gibt es keine Erlösung, sondern eine kalte Dusche. Wobei ich aus Erfahrung sagen kann – und das ist wirklich überraschend – dass bei Toytoy nach einigen Tagen Keuschhaltung selbst eine kalte Dusche die Errektion nicht vermindert. Das Duschen sollte man den Sklaven übrigens unbedingt unter Aufsicht durchführen lassen. Man kann ihm auch die Hände hinter dem Rücken fixieren und ihn selbst duschen. Wie gesagt: Der Penis wird durch das kalte Wasser nicht mehr klein, aber es ist gut für die Hygiene. Außerdem macht es mir Spaß...

Vier Wochen keusch

Ich weiß, dass ein Mann seine Bedürfnisse hat. Frauen haben das ja auch. Trotzdem hatte ich heute den Eindruck, dass ich Toytoy noch etwas mehr abverlangen kann. Grausam? Übertrieben? Ein Anfänger wäre mit meiner Entscheidung wahrscheinlich überfordert gewesen. Ein ganzer Monat ohne Orgasmus ist sicher extrem, das gebe ich gerne zu. Aber Toytoy hat ein langes, intensives Sklaventraining hinter sich und hat so reagiert, wie ich es erwartet habe. Als ich ihm gesagt habe, dass er auch heute nicht spritzen darf, hat er "Ja, Herrin" gesagt. Er hat die Muskeln angespannt und tief durchgeatmet. Das macht er oft, wenn er sich zusammennehmen muss. Was ihm dann hilft, ist eine strenge Abreibung. Das lenkt ab. Immerhin durfte er mir heute eine ganze Weile die Füße und High-Heels verwöhnen, das ist auch etwas wert. Ob er nächste Woche erlöst wird? Wer weiß, sicher ist das nicht ;-) 

Lady Sas 


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