Montag, 28. Dezember 2015

Mein Femdom Silvesterrückblick auf 2015

Ist es schon wieder soweit? Hui, das ging aber schnell! Silvester steht vor der Türe und ich nehme das zum Anlass, zurück zu blicken und mir Gedanken über 2016 zu machen.

Mein Femdom-Jahr war geprägt von einem Gastspiel, das leider nur für kurze Zeit gehalten hat. Miss J. hat die Erziehung meines Sklavens vorangebracht und bereichert. Mehr dazu habe ich im Buch "Domina Duell" aufgeschrieben. Wie der Titel schon andeutet: Am Ende war es eher ein Gegen- als ein Miteinander. Ich habe einiges daraus gelernt – hoffe ich. Die Sache hat mich gedanklich das ganze Jahr beschäftigt. Ich bin nicht immer so hart im Nehmen, wie es scheint. Aber keine Sorge: Ich gehe gestärkt aus der Angelegenheit hervor und Toytoy konnte gut mit der Angelegenheit umgehen.

Mit den Fortschritten meines Sklavens bin ich recht zufrieden. Ja, stimmt, Begeisterung hört sich anders an. Ich denke, nein, ich bin sicher, dass dieses Urteil ungerecht ist, denn er bemüht sich ernsthaft, mich zufrieden zu stellen. Trotzdem bin ich mit meiner Erziehung nach immerhin vier Jahren (!) nicht dort, wo ich sein könnte. Noch immer bin ich viel zu gnädig, lasse Dinge zu schnell durchgehen und verlange ihm nicht wirklich 100 Prozent ab. Ich möchte, nein, ich werde (!) das 2016 ändern. Toytoy wird sich weiter entwickeln. Wir haben im Februar 2016 unser 5jähriges. Ob ich es bis dahin schaffe, ihn wesentlich voranzubringen, weiß ich nicht. 

Gut gefällt mir der Schritt aus 2015, seine Keuschhaltung öffentlich in meinem Femdom Blog zu dokumentieren (siehe die Rubrik "Mein Sklavenstall"). Erfreulich waren auch die Experimente, ihn als Putzsklaven auszuleihen. Es ging dabei in der Tat (fast) nur ums Putzen. Ich habe ihn verschlossen übergeben und wieder abgeholt. Das hat gut geklappt, war interessant für die Damen und frustrierend für den Sklaven, da er sich insgeheim wohl mehr erhofft hatte, als nur zu putzen ;-)

Mein Femdom Blog: Rückblick auf 2015

Etwas unglücklich bin ich darüber, dass ich 2015 nur halb so viele Posts (41) für meinen Femdom Blog geschrieben habe wie 2014 (80). Auch das soll 2016 besser werden. Es gab bescheidene acht Interviews. Auch bei den neuen Berichten sieht es mager aus: "Amsterdom", "So wirst du eine gute Sklavin" und "Domina Duell" sind als Bücher neu bei amazon erschienen. 

Überaus zufrieden bin ich dagegen mit der Idee, eine interaktive Buchreihe zu starten, in der der Leser in die Rolle des Sklavens schlüpft und so in seinem Kopfkino BDSM Sessions mit mir erleben kann. Ich habe bereits zwei Folgen auf amazon veröffentlicht und werde diese Arbeit 2016 fortsetzen, weil es mir Spaß macht!

Grundsätzlich entwickelt sich mein Femdom Blog sehr gut – trotz meines begrenzten Engagements. Im Januar 2015 hatte der Blog rund 200.000 Klicks, jetzt sind es rund 460.000 Klicks, das ist eine super Entwicklung.

Auch in Sachen Feedback gibt es den einen oder anderen Lichtblick: Ich freue mich immer wieder wie ein Schneekönig, wenn jemand eine Buchbewertung auf amazon schreibt. Denn in 95 Prozent der Fälle sind diese Bewertungen überaus positiv. Es gibt einige Säulen, die sich immer wieder einen Ruck geben und eine Bewertung schreiben. Diesen Leserinnen und Lesern gebührt mein großer Dank! Dann sie sind es, die mich motivieren, weiterzuschreiben. Ich muss dazu sagen: Ich liebe es, meine Erlebnisse aufzuschreiben. Aber es ist für eine Autorin langweilig, wenn sie keine Reaktionen bekommt. Also: Bitte Feedback geben und sich nicht darauf verlassen, dass es andere schon tun werden. Die BDSM Femdom Community ist nicht so groß, als dass man sich auf die anderen verlassen könnte. 

Mein Femdom Blog: Ausblick auf 2016

Meine Blog-Ziele für 2016 sind somit klar:mehr interessante Beiträge, mehr Engagement und gern auch mehr Berichte in Buchform. Es soll keine Ausrede sein, aber als berufstätige Frau ist das leider auch eine Zeitfrage. Doch Bange machen gilt nicht! Ich werde 2016 mit frischem Schwung starten und den Blog noch spannender, interessanter und informativer für meine Leserinnen und Leser machen. 

Toytoy werde ich noch konsequenter formen und ihm noch deutlich mehr abverlangen. Oft frage ich mich, wo das hinführen soll? Vielleicht gelingt es mir ja, ihn zu einer Art männlicher "O" abzurichten. Es ist schade, dass es für einen hörigen Sklaven keinen solchen Begriff gibt, wie es ihn für Sklavinnen mit dem Begriff "O" gibt. Aber wer weiß: Vielleicht finde ich 2016 ja so ein Wort ;-) Wichtig ist mir dabei das Wohlbefinden meines Sklavens. Ich werde nichts gegen seinen Willen tun, völlig klar. So eine Entwicklung ist nur dann von Dauer, wenn der Sklave sie wirklich will. 

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch und ein gradioses 2016!

Herzlich,
Lady Sas 



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