Donnerstag, 4. Juni 2015

Praxis-Beobachtungen zur Keuschhaltung

Ich experimentiere schon länger mit dem Thema Keuschhaltung und möchte in diesem Beitrag einige Beobachtungen mit Euch teilen.

Regelmäßig trainieren

Wie bereits beschrieben, ist es sehr wichtig, den männlichen Sexualapparat regelmäßig zu trainieren, da sonst Impotenz droht. Es ist wie bei einem Muskel: Wenn man ihn nicht trainiert, wird er schwächer. Aus diesem Grund hat eine verantwortungsbewusste Herrin dafür zu sorgen, dass der Sklave regelmäßig eine Erektion bekommen kann. Wie wir alle wissen, geht dass nur ohne Keuschheitsgürtel (KG). Phantasien der totalen Keuschhaltung sind somit unrealistisch.

Nach etwa zwei Wochen ohne Orgasmus erlaubte ich meinem Sklaven Toytoy, selbst Hand an sich zu legen. Interessant fand ich, dass seine abgegebene Spermamenge nach den zwei Wochen doppelt bis dreifach so hoch war wie sonst. Er selbst beschrieb das Orgasmusgefühl als deutlich intensiver. 

Ablenkung hilft

Sklaven, die Schwierigkeiten haben, die Keuschhaltung brav und willig zu überstehen, können die Herrin um Ablenkung bitten. Nach meiner Beobachtung hilft es, wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf Nicht-Sexuelle-Dinge lenken. Zum Beispiel darauf, zu putzen, zu waschen, bügeln etc. Genau das Gegenteil ist der Fall, wenn die Herrin den Sklaven mit sexuellen Reizen stimuliert, also zum Beispiel in sexy Fetischkleidung herumläuft oder ihn ihre High Heels säubern lässt. Dann wird es für den Sklaven sehr hart, durchzuhalten. 

Ein amüsantes Spiel in diesem Zusammenhang ist, den Sklaven aufzuschließen und ihn masturbieren zu lassen. Steht der Sklave kurz davor, wird er wieder in den KG gesperrt. Die Frustration macht ihm deutlich, wer wirklich die Macht hat. 

Exzellentes Erziehungsmittel

Ganz grundsätzlich ist Keuschhaltung ein exzellentes Mittel, Sklaven wirklich nachhaltig zu erziehen und abzurichten. Wenn man schon bei kleinen Fehlern die Erlösung um eine Woche nach hinten verschiebt, hat das den Effekt, dass sich der Sklave doppelt und dreifach bemühen wird, die Herrin zufrieden zu stellen. Sklaven, die so eine Erziehung erhalten, sind ultimativ devot und hingebungsvoll. Auch Abstrafungen ertragen sie deutlich konzentrierter. 

Einfühlungsvermögen ist unabdingbar, um Abstürze zu vermeiden. Die Herrin muss spüren, wie es um den Sklaven steht und ob er stabil ist. Keuschhaltung stellt hohen Anforderungen an Körper und Geist. Es liegt in der Verantwortung der Herrin, es nicht zu übertreiben.

Die Erlösung bewusst zelebrieren.

Wenn die Erlösung ansteht, muss sie entsprechend zelebriert werden. Abgespritzt ist meistens schnell. Deshalb ist es die Aufgabe der Herrin, für einen bewussten Genuss zu sorgen und Ruhe in die Angelegenheit zu bringen. Der Sklave soll den Orgasmus bewusst erleben, genießen und erinnern können. 

Sollte er allerdings nur einen ruinierten Orgasmus bekommen dürfen, hat er Pech gehabt und muss erneut warten ;-)

Lady Sas 


Kommentare:

  1. Sehr schöne Zusammenfassung des Themas.

    Mein persönlicher Verbesserungsvorschlag: Dem Sklaven sollte NIE erlaubt sein, "selbst Hand an sich zu legen", also zu masturbieren. Die Erlösung sollte ausschließlich von der Herrin herbeigeführt werden.

    Lorem ipsum

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  2. In dem Fächer möglicher Belohnungen halte ich es schon für richtig, das die Herrin beaufsichtigtes masturbieren ansetzt. Es ist eine deutliche Belohnung, verdeutlicht aber gleichzeitig die Machtverhältnisse...

    LG andreas

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