Donnerstag, 12. Dezember 2013

Interview mit Baroness Mercedes













Baroness Mercedes ist eine erfahrene Herrin und eine interessante Persönlichkeit, die sehr natürlich wirkt. Sie leitet das Studio Art of Pain in Gelsenkirchen. Obwohl sie sehr beschäftigt ist, hat sie sich die Zeit genommen, mir ein Interview zu geben. Ich hoffe, Ihr findet es ebenso spannend wie ich.



Lady Sas: Liebe Mercedes, du bist mit 18 Jahren nach Holland umgezogen, um in einem SM-Studio zu arbeiten, weil das in Deutschland erst ab 21 Jahren möglich war. Das klingt nach einer leidenschaftlichen Entscheidung für Deinen Beruf. Hattest Du einen Plan B? Welchen Beruf hättest du wohl gewählt, wenn der Job als Domina nichts für dich gewesen wäre?
Baroness Mercedes: Ich hatte zwei Wunschberufe aus denen aus verschiedenen Gründen nichts wurde. Also begann ich damals eine Ausbildung im sozial-erzieherischem Bereich. Dies wäre dann wohl Plan B gewesen. Doch als ich in Holland startete, war es für mich einfach nur noch ein MUSS "nebenbei" diese Ausbildung abzuschließen. Meiner Meinung nach eines der wichtigsten Dinge im Leben, eine abgeschlossene Berufsausbildung. Doch wirklich arbeiten wollte ich in diesem Beruf nie. Es wäre immer nur ein "arbeiten müssen" gewesen. 

Lady Sas: Du bist über den privaten Bereich zu deinem Beruf als Domina gekommen. Wo liegen für dich die wichtigsten Unterschiede zwischen dem privaten Spiel und der Session als professionelle Herrin?
Baroness Mercedes: Wenn ich privat, z.B. auf einer Party, spiele, akzeptiere ich keinen Spielpartner, der an diesem Abend nicht nach meinen Vorstellungen spielen mag. Sollte sich kein passender Partner finden, spiele ich lieber gar nicht. 
In meinem Beruf verhält es sich anders. Der Gast darf sich – im Rahmen meiner Neigungen – quasi etwas aussuchen. Er kommt ja mit seiner Vorstellung zu mir. Wenn das Spiel einmal begonnen hat, habe ich erneut die Zügel in der Hand, doch im Vorfeld muß ich mich auf seine Wünsche einstellen, nicht anders herum.
Dabei darf man nie aus den Augen verlieren, welches die eigenen Grenzen sind. Ansonsten überschreitet man schnell die Grenze zum "sich verkaufen". 
Ich habe ganz klare Prinzipien. Was ich privat nie spielen würde kann man auch im Studio nicht mit mir erleben. Und bei einer deutlichen Antipathie lehne ich die Session auch ab. Genau wie jeder Gast aus dem gleichen Grund die Session ablehnen und das Studio wieder verlassen kann. Das ist einer der Gründe, warum ich bis heute meinen Job liebe.




Lady Sas: Sexuelle Intimitäten zwischen Herrin und Sklave gelten als Tabu. Herren dagegen genießen den Sex mit ihren Sklavinnen. Warum ist das so? Sind Dominas verklemmter als männliche Doms?
Baroness Mercedes: Ich denke nicht, daß das was mit Verklemmtheit zu tun hat. Schließlich gibt es genügend aktive Damen, die sich auch körperlich Befriedigung durch ihren Spielpartner holen. Privates Spielen ist dabei, mit Sicherheit für die meisten professionellen Aktiven, auch noch einmal etwas ganz anderes als das Spiel im Studio. In der professionellen Szene wird deswegen ja auch zwischen der Bizarrlady – berührbar – und der Domina – unberührbar – unterschieden. So weiß der potentielle Gast direkt an wen er gerät wenn er auf die Dame aufmerksam wird. Allerdings muß ich für mich auch sagen, dass die körperliche Befriedigung beim Spiel nebensächlich ist. Mich kickt mehr, was der Mann bereit ist für mich zu ertragen ohne diese "Belohnung" vor Augen zu haben. Die Befriedigung im Kopf ist wesentlich größer als es die körperliche je sein könnte.



Lady Sas: Gibt es noch Wünsche, die dich aus der Fassung bringen? Oder sagst du: Mich kann nichts mehr überraschen.
Baroness Mercedes: Es kommt nur noch selten vor, doch hin und wieder erstaunt mich dann doch schon mal die Vorstellung eines Gastes. Das wird wahrscheinlich auch nie ganz aufhören ;) 


Lady Sas: Was würdest du tun, wenn du für einen Tag ein Mann wärst?
Baroness Mercedes: Wenn ich ehrlich bin, weiß ich es nicht. Ich wüsste gerne, wie ein Mann einen Orgasmus oder Sex generell körperlich empfindet. Aber wenn ich ehrlich bin, wüsste ich darüber hinaus nichts mit den 24 Stunden anzufangen. Ich fühle mich in meinem Frauenkörper sehr wohl.



Lady Sas: Endet jede Session mit dem Orgasmus des Gasts? Kommen auch Männer zu dir, die am Ende der Session nicht zum Höhepunkt kommen wollen? 
Baroness Mercedes: Nein, nicht jede endet mit körperlicher Befriedigung. Es gibt sehr viele Gäste, die das aus den unterschiedlichsten Gründen "nicht haben müssen" bis "nicht haben wollen".



Lady Sas: Was war das Lustigste, was Dir in einer Session passiert ist?
Baroness Mercedes: Oh Mann....da gibt es zahllose Geschichten von denen ich gar nicht beurteilen kann, welche die Lustigste ist. Das geht bei meinen Missgeschicken los und endet bei den urigsten Fehlinterpretationen und Umsetzungen meiner "Befehle". Ich erinnere mich jetzt aber spontan an einen Sklaventreff in Köln. Ich wollte einem Sklaven den (sehr schnellen) Takt vorgeben in welchem er auf High Heels "den Hampelmann" springen sollte. Meine TV münzte das allerdings auf sich während sie einen anderen Gast oral befriedigte. Das Ganze hatte optisch einen Nähmaschineneffekt, als sie vor dem Gyn-Stuhl mit dem Kopf auf und nieder sauste...


Lady Sas: Das klingt wirklich lustig! Meine nächste Frage ist: Wie hat deine Tätigkeit als Domina deinen Blick auf die Männer verändert?
Baroness Mercedes: Ich bin verständnisvoller geworden. Je mehr ich erlebe und erfahre, desto mehr verstärkt sich das auch noch.


Lady Sas: Was meinst du, warum gehen devote und/oder masochistische Bi-Frauen bzw. Lesben nicht ins Domina-Studio?
Baroness Mercedes: Unsere Gesellschafft ist noch nicht so weit. Und da es eine devote Frau viel einfacher hat ein dominantes Gegenstück zu finden, wird das auch noch eine lange Zeit so sein.


Lady Sas: Beschreibe bitte, wie du die Branche der SM-Studios gerade erlebst. Was fällt Dir auf?
Baroness Mercedes: Deutschland hat eine enorm große und gute Szene. Leider gibt es in großen Szenen auch immer schwarze Schafe. Von daher würde ihr ein Gesundschrumpfen wahrscheinlich gar nicht schaden. Doch ich nehme stark an, dass das nicht passieren wird und wenn nur als kurzweiliger Prozess.
Doch die Gäste können viel dazu beitragen schwarze Schafe auszusortieren. Wenn sie nicht auf unseriöse Angebote eingehen oder ein Studio auch mal nach einem Vorgespräch verlassen, sollten sie das Gefühl haben dort schlecht bedient zu sein, würde so manch ein Studio seine Geschäftspolitik ändern.
Doch zum Glück überwiegen bei uns ja die positiven Bespiele.

Lady Sas: Vielen Dank für das Gespräch!

Mehr über Baroness Mercedes unter: Link nicht mehr erreichbar, Stand 2018

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Danke für über 10.000 Klicks!

Liebe Lieben und Nicht-so-lieben,

es freut mich sehr, dass mein privater Blog so eifrig gelesen wird. Über 10.000 Klicks in wenigen Wochen, das ist eine tolle Sache! Und damit es noch mehr werden, gibt es interessante Neuigkeiten: neuer Lesestoff ist online. Zwei spannende Interviews mit zwei ganz besonderen Damen aus der Hauptstadt: Madame Jasmin und Lady Kira Page. Das Spiel von Frage und Antwort findet Ihr rechts in der Menüleiste.


Ich wünsche Euch schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest und viele böse Spiele während der Feiertage!

Lady Sas


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Donnerstag, 28. November 2013

Fetisch.de interviewt mich zu meinem Buch.



Vielen Dank an Fetisch.de für das Interesse!
Hier das Interview. Quelle: http://blog.fetisch.de


<<Ausgedachte SM-Romane gibt es viele. Echte Geschichten dagegen kaum. Wir sprachen mit Lady Sas über den Reiz, die eigene Geschichte zu erzählen. Ihr Buch „Plötzlich Domina – mein geheimes Leben als private SM-Herrin“ ist Ende September auf amazon.de erschienen.


Fetisch.de: Lady Sas, beschreibe uns bitte kurz, um was es in Deinem Buch geht.
Lady Sas: Kurz gesagt: Ich erzähle meine Entwicklung zur privaten Domina. Wie alles begann, wie ich dazu kam und was ich dabei alles erlebt habe.

Fetisch.de: Du sagst „private Domina“. Was verstehst du darunter?
Lady Sas: Ich habe den SM- und Fetischbereich erst recht spät für mich entdeckt. Jetzt lebe ich mich im Privatleben aus. Das heißt, ich bin keine professionelle Domina, sondern eine rein private Herrin ohne finanzielle Absichten.

Fetisch.de: Die Einblicke in Deine Welt sind teilweise sehr intim. Du beschreibst detailliert, wie Sessions zwischen Dir und Deinem Sklaven ablaufen. Was reizt dich an dieser Offenheit?
Lady Sas: Meine Idee war es, ganz authentisch zu beschreiben, wie ich mich langsam Schritt für Schritt entwickelt habe. Am Anfang war ich unsicher und hatte keine Ahnung von Fetischen, Dominanz und Unterwerfung. Ich glaube, es ist für den Leser interessant, mitzuerleben, wie ich nach und nach immer sicherer und selbstbewusster werde. Um das vermitteln zu können, muss man ins Detail gehen, sonst kommt das Feeling nicht rüber. Und ja, zugegeben: Ich finde es auch durchaus anregend, andere an meinen Abenteuern teilhaben zu lassen.

Fetisch.de: Du bist also exhibitionistisch veranlagt?
Lady Sas (lacht): Was Erlebnisse und Gefühle angeht: ja. Aber ich habe nicht das Bedürfnis, nackt durch den Park zu laufen.

Fetisch.de: Gibt es neben diesem Reiz noch weitere Gründe, warum Du das Buch geschrieben hast?
Lady Sas: Ja sicher. Meinem Selbstbewusstsein hat die Entwicklung zur Herrin sehr gut getan, heute fühle ich mich super. Ich möchte Frauen Mut machen, sich auf neue Dinge einzulassen, sich auszuprobieren und keine falsche Scham zu haben. Deshalb ist mir auch die authentische Darstellung so wichtig. Die Leserin soll sehen, dass niemand perfekt ist und Unsicherheit am Anfang ganz normal ist und dazu gehört.

Fetisch.de: Wie ist denn das Feedback bis jetzt?
Lady Sas: Ich habe viele positive Mails bekommen. Auf amazon.de gibt es bis jetzt vier Rezensionen. Ein Paar und zwei Männer haben mir fünf von fünf Sternen gegeben und sind absolut begeistert. Eine Dame hat mir nur zwei Sterne gegeben. Ich tippe aber eher auf einen Verehrer, den ich habe abblitzen lassen…

Fetisch.de: Man kann es nicht jedem Recht machen.
Lady Sas: Ja, Everybody’s Darling will ich auch gar nicht sein.

Fetisch.de: Stimmt, das passt eher wenig zu einer Herrin. 
Danke für das interessante Gespräch.>>

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Mittwoch, 20. November 2013

Interviews mit spannenden Persönlichkeiten der Fetisch-Szene

Liebe Lieben und Nicht-so-Lieben,

ich plane eine Reihe von Interviews mit spannenden Persönlichkeiten aus der SM- und Fetisch-Szene.
Den Auftakt macht die wundervolle Baroness Mercedes vom Studio Art-of-Pain in Gelsenkirchen. Das Gespräch könnt Ihr nachlesen im Bereich "Interviews". Für alle, die ebenso technik-affin sind wie ich: Das Auswahlmenü befindet sich am rechten Rand der Seite, dort auf "Interviews" klicken ;-)

Lady Sas


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Dienstag, 19. November 2013

Wie man eine Herrin findet. 10 Tipps von Lady Sas.

Viele devote Männer träumen davon, einer privaten Herrin zu Füßen zu liegen. Klar, sie könnten zu einer Profidomina gehen, aber das kostet ja Geld. Lieber also eine private Herrin kennenlernen. Doch in den meisten Fällen klappt das nicht. Wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, wie die Männer vorgehen, dann wundert einen das nicht. Im Gegenteil: Es ist völlig klar, dass es so nichts werden kann. 

Auch ich werde immer wieder angeschrieben. Nun habe ich 10 Tipps für willige Subs zusammengestellt, wie sie bei ihrer Suche mehr Erfolg haben können. 

Wie Du eine private Herrin findest.


Tipp 1.
Viele Sklaven machen den Fehler, SICH SELBST in den Mittelpunkt zu stellen und immer nur über sich zu erzählen. ICH habe folgende Wünsche. ICH möchte dies, ICH möchte jenes. Cleverer wäre es, die Dame ins Zentrum zu stellen. Und ihr klar zu machen, was SIE davon hat, wenn sie dich als Sklave aufnimmt.

Tipp 2.
Mach ihr klar, was das Besondere an dir ist. Und warum sie aus der Flut an Bewerbern ausgerechnet dich auswählen sollte. Was ist das, was dich unterscheidet und so reizvoll macht? Dir fällt nichts ein? Dann ab zum Massage-Kurs, ins Fitness-Studio oder in den Photokurs... 

Tipp 3.
Das Auge isst mit. Fotos sind ein Plus. Wenn etwas Reizvolles drauf ist, sowieso. Bilder von deinem Schwanz solltest du nicht verschicken, das ist nicht sexy, sondern niveaulos. Wir wissen recht gut, wie so etwas aussieht, danke.

Tipp 4.
Wähle die richtige Plattform. Im Forum des Gartenzüchtervereins gibt es wohl eher nicht so viele dominante Damen. Google mal mit entsprechenden Begriffen. Im Joyclub gibt es auch eine Community.

Tipp 5.
Richte Dir ein aussagekräftiges Profil ein. Wenn man den Menschen spürt, dann ist es gut. Überfrachte es nicht, es geht nur darum, einen kurzen Eindruck von dir zu bekommen.


Tipp 6.
Ergreife die Initiative. Schreib die Dame deiner Wahl an. Gehe dabei individuell auf sie ein, auf Dinge, die im Profil stehen. Langweile sie nicht, sei geistreich und halte dich kurz. Mehr als vier, fünf Sätze liest keiner.

Tipp 7.
Dominante Damen erhalten viel Post. Sie können gar nicht auf alles antworten. Ein einfaches "Hallo, wie geht's?" genügt nicht, um sie auf dich aufmerksam zu machen. Lass dir etwas Intelligentes/Witziges einfallen, dann ist die Chance auf eine Antwort größer. Gib dir Mühe.

Tipp 8.
Zeige echtes Interesse. Ich zum Beispiel habe einen Blog. Wer sich damit auseinandersetzt und zeigt, dass er den Blog liest, scheint schon mal ernsthaftes Interesse zu haben.

Tipp 9.
Akzeptiere ein Nein wie ein Mann. Lass dich nicht aus der Fassung bringen, wenn sie negativ oder gar nicht antwortet. Es gibt noch viele Frauen da draußen, die sich freuen würden, von Dir zu hören. Denke positiv.

Tipp 10.
Bleib locker. Versuche, das Ganze als das zu sehen, was es ist: ein Spiel für Erwachsene. Manche können es spielen, andere nicht. Gut, wenn man ein paar Regeln kennt.

Noch weitere Tipps? Bin gespannt.

Lady Sas

Update: Damit Du mehr Erfolg dabei hast, private dominante Damen anzuschreiben, habe ich in einem Buch zusammengefasst, wie Du am besten vorgehst und was Du beachten solltest. Hier geht's zur kostenlosen Leseprobe von "Sklaventraining 1".

Sklaventraining 1


Dienstag, 12. November 2013

Die Nein-Sagerin


Als Sklave/in gibt es nur eine richtige Antwort auf alle Fragen, Wünsche, Befehle und Kommentare: Ja, Herrin. Als Herrin kann man freilich sagen, was man möchte. Dabei ist mir aufgefallen, dass es unglaublich viel Spaß macht, Nein zu sagen.

Kennt Ihr die US-Filmkomödie „Der Ja-Sager“? Jim Carrey spielt darin einen Mann, der plötzlich aufwacht und feststellen muss, dass sein Leben furchtbar öde und langweilig ist. Er beschließt, zu allen Chancen, Möglichkeiten und Dingen konsequent „Ja“ zu sagen. Das führt mitunter zu absurden Situationen. Er sagt zum Beispiel auch zu einem Typen „ja“, der ihn ausrauben will. Aber auch zum Sprachkurs und 1000 anderen Dingen. Ein sehenswerter, inspirierender Film.

Ich habe es einen Tag lang genau umgekehrt gemacht und nur „Nein“ gesagt zu meinem Sklaven. Das war spannend. Ja-Sager gibt's schließlich schon genug. 
Nein, du darfst meine Schuhe nicht küssen. Nein, du darfst nicht aufhören. Nein, du darfst jetzt nichts sagen. Nein, du darfst jetzt keine Pause machen. Nein, du darfst nichts davon essen. Nein. Nein. Und nochmals: nein. Nur einmal habe ich „Ja“ gesagt: Als er auf die Toilette musste ;-)

Lady Sas

PS: Die Umfrage ist bis Dezember verlängert. Nimm teil, es dauert nur 10 Sekunden.

Montag, 11. November 2013

Der Zickenkrieg ist eröffnet.

Liebe Lieben und Bösen,

seit ich mein Buch veröffentlicht habe, erreicht mich immer mehr Feedback. 90% positiv, 10% negativ. Die Kritik ist entweder super oder vernichtend. Dazwischen gibt es nichts.
Negative Kritik kommt fast immer von Frauen. Warum ist das so? Stutenbissigkeit? Eifersucht? Oder sind Frauen einfach ehrlicher als Männer?

Gerade habe ich auf eine Rezension bei amazon.de geantwortet.
Amüsant: Die Dame wirft mir vor, viele Rechtschreibfehler im Buch zu haben – dabei wimmelt ihr Kommentar selbst nur so von Fehlern.
Hier mein Kommentar im vollen Wortlaut.

Ich bin immer offen für Kritik – wenn sie fundiert und fair ist.

Eine faire und respektvolle Woche wünscht Euch,
Lady Sas


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Sonntag, 3. November 2013

Das ist ja interessant.

Hallo liebe Lieben und Nicht-so-Lieben,

ich sitze gerade hinter meinem Notebook und höre BDSMradio.eu.
Bei meinem Stöbern in Internet stoße ich immer wieder auf interessante Seite wie diese, die mit dem Thema BDSM zu tun haben. Es gibt relativ viele Seiten, die mich nicht ansprechen. Aber auch immer wieder Lichtblicke.

Gerne würde ich hier einige gute links teilen und freue mich auf Vorschläge an: madamesaskia@web.de
Bitte nur Seiten vorschlagen, die eine gewisse Qualität haben. Müll kommt dorthin, wo er hingehört: in den Papierkorb :)

Wünsche Euch einen guten Start in die Woche.
Lady Sas

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Dienstag, 29. Oktober 2013

Ein kleines Dankeschön an alle Leserinnen und Leser.


Liebe Lieben und Nicht-so-Lieben,

ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar zu meinem Blog und zu meinem Buch. Es macht Freude, meine Gedanken und Erlebnisse mit Euch zu teilen und Eure Sicht der Dinge zu erfahren.

Ich möchte mich gern dafür bedanken, indem ich allen Leserinnen und Lesern eine Erzählung schenke. In der Schule hätten wir gesagt: einen Erlebnisbericht.
Ihr dürft gespannt sein, worüber ich berichte... ;-)

Wer also  Lust darauf hat, schickt mir einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Erlebnisbericht“ an: madamesaskia@web.de

Wenn ich auf meine Amazon-Seite schaue, bin ich immer etwas ernüchtert, weil es nur zwei Kommentare zum Buch gibt. Das ist seltsam, weil ich wie gesagt recht viel Feedback bekomme. Nur leider nicht auf amazon.de.

Deshalb habe ich mir überlegt, den kostenlosen Erlebnisbericht als kleine Motivation zu nutzen und ihn erst dann zu schreiben, wenn insgesamt acht Amazon-Bewertungen auf der Seite stehen. Ich hoffe, das ist Motivation genug, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und einen Kommentar abzugeben. Ich bin gespannt!

Herzlich,
Lady Sas



Sonntag, 20. Oktober 2013

Warum permanente Keuschhaltung nicht sinnvoll ist.

Liebe Lieben und Bösen,

oft höre ich von Sklaven den Wunsch, dauerhaft (24/7) keusch gehalten zu werden. Das ist allerdings reines Kopfkino und in der Praxis weder wünschenswert noch realistisch. Eine verantwortungsvolle Herrin sollte so einen Wunsch nicht erfüllen. Denn bei dauerhafter Keuschhaltung droht noch etwas anderes Dauerhaftes: der Verlust der Potenz.

Das Sexualsystem des Mannes muss regelmäßig trainiert werden. Ähnlich wie ein Muskel. Sonst verkümmert es. Und das wäre doch schade! Schließlich gibt es kein ehrlicheres Kompliment für eine Frau als einen steifen Penis.

Also: Regelmäßiges Training nicht vergessen!
Viel Spaß dabei wünscht,

Lady Sas

Samstag, 12. Oktober 2013

Spielzeug gesucht

Liebe Lieben und Nicht-So-Lieben,

da ich weiß, dass mein Blog auch von Sklaven/Sklavinnen gelesen wird, versuche ich es über diesen Beitrag: Ich suche einen Sub für eine kleine, feine Gemeinschaftserziehung mit Lady Cornelitas. Gern auch eine Sklavin, aber hier machen wir uns kaum Hoffnungen, da wir wissen, wie schwierig dieses Thema ist.

Termin: Sa, 23. November 2013 in Frankfurt/Main. 
18 Uhr bis open end...

Teilnehmen werden: Lady Cornelitas und ich sowie Toytoy und das gesuchte Objekt.

Zu Dir: Du hast eine Vorliebe für schlanke, dominante und stilvolle Damen, die im besten Alter sind und über große Erfahrung in diesem Bereich haben. Du bist interessant, gepflegt und belastbar. 

Was spricht noch für Dich? Überzeuge uns von deinen Qualitäten. Außerdem sollte es kein Problem für Dich sein, zusammen mit Toytoy erzogen zu werden (keine Bi-Spiele). Tabus werden beachtet. Alles nur im gegenseitigen Einvernehmen. Diskretion wird garantiert und verlangt. Es wird keine Fotos geben – auch, wenn das Cornelitas sehr schwer fällt ;-) Kein finanzielles Interesse. 

Bewerbungen nehme ich in der Sklavenzentrale oder auf Facebook entgegen.
https://www.facebook.com/saskia.sas.794/

Grüße,
Lady Sas

PS:
Einen Einblick in unser Spiel findest Du in meinem Buch "Plötzlich Domina" bei amazon.de
  

Sonntag, 6. Oktober 2013

Erste Reaktionen auf mein Buch.

Das gedruckte Buch ist da.
Ich sitze in meinem Wohnzimmer auf dem Sofa und habe einen lieben Gast neben mir: Cornelitas, die ja auch in meinem Buch auftaucht. Toytoy kniet vor ihr und massiert ihre Füße, während wir uns über das Buch unterhalten.

Lady Sas: Cornelitas, Du hattest das Buch ja schon vorab gelesen und erst Dein OK gegeben, weil Du darin auftauchst. Was ist Dein Eindruck davon?

Cornelitas: Ich bleibe ja anonym, insofern ist mir das OK leicht gefallen. Mir gefällt Dein Buch wirklich gut, weil es nicht nur reizvolle Szenen beschreibt, sondern man sich auch gut in Dich hineinversetzen kann. Du lässt den Leser an Deinen Gefühlen und Gedanken Teil haben, das finde ich toll.

Lady Sas: Danke, süß von dir! Gibt es auch Dinge, die Dir nicht gefallen?

Cornelitas: Ja, da wäre zum Beispiel mein Alter. (Sie lacht.) Im Nachhinein hätten wir das etwas nach unten korrigieren sollen, aber was soll's. Manchmal sind mir ein paar Tippfehler aufgefallen, aber das war's dann auch schon.

Lady Sas: Oh ja, die Tippfehler. Sorry! Wenn es einen Schriftgelehrten unter den Lesern gibt: Bin für jeden Hinweis dankbar, vielleicht erstelle ich eine überarbeitete Version. Du erreichst mich zum Beispiel über facebook: https://www.facebook.com/saskia.sas.794

Cornelitas: Wie waren denn die Reaktionen?

Lady Sas: Sehr gut, inhaltlich kommt das Buch gut an. Ich habe viel positives Feedback bekommen, sogar die eine oder andere Bewerbung... Noch schöner wäre es allerdings, wenn die Leserinnen und Leser das tolle Feedback auch bei amazon eintragen würden. Da sieht es noch sehr dünn aus. Es gab erst eine Bewertung, die aber immerhin mit 5 von 5 Sternen. Also: Bitte ran an die Tasten! Danke...

Cornelitas: Stichwort "Bewerbung". Muss sich Toytoy Sorgen machen?

Lady Sas: Nicht unbedingt... Ich könnte mir aber durchaus noch einen zweiten Sklaven vorstellen. Oder eine Sklavin, aber Sklavinnen sind kaum zu finden... 

Cornelitas: Ernsthaft? Sind zwei Sklaven nicht ein bisschen viel?

Lady Sas: Ich sage ja nicht, dass ich aktiv einen Zweitsklaven suche. Aber ich bin nicht exklusiv an Toytoy gebunden. Ich kann tun und lassen, was ich möchte. Auch, wenn man das moralisch jetzt nicht gut findet. 

Cornelitas: Aber Toytoy dagegen ist immer noch exklusiv an Dich gebunden?

Lady Sas: Was heißt exklusiv? Wie Du ja weißt, bin ich gern bereit zu teilen...
Aber er gehört mir und natürlich sehe ich nicht ein, dass er eine andere Herrin neben mir haben sollte.

Cornelitas: Schade. (lacht) Wie geht es jetzt weiter?

Lady Sas: Mal sehen. Auf Wunsch einiger Leute gibt es neben der digitalen Version jetzt auch ein gedrucktes Buch.

Cornelitas: Ach was! Coole Sache.

Lady Sas: Ja, ganz traditionell gedruckt. Gibt's ebenfalls auf amazon.de. Ich werde jetzt mal die weiteren Reaktionen abwarten und dann entscheiden, ob ich meine Geschichte weiter aufschreibe.

Cornelitas: Ich bin gespannt! Mich würde noch interessieren, was Toytoy zu dem Buch sagt? Du stellst ja freizügig dar, wie er erzogen wird. Ist Dir das nicht peinlich, Sklave?

Toytoy: Ja, das ist es, Lady Cornelitas.

Lady Sas: Er hat vorab sein OK gegeben, richtig?

Toytoy: Ja, das stimmt natürlich.

Cornelitas: Trotzdem ist es Dir peinlich? Müsstest du nicht stolz sein, unser Spielzeug sein zu dürfen?

Toytoy: Ich bin auch stolz und dankbar dafür. Aber es ist ungewohnt, wenn ich eine weitere Herrin kennenlerne und sie diese Dinge über mich weiß...

Cornelitas: Was heißt denn "weitere Herrin"?

Lady Sas: Das muss ich etwas erklären... Ich hatte vor Kurzem Kontakt zu einer Leserin, der ich Toytoy vorgeführt habe. 

Cornelitas: Oh – und ich dachte schon, nur ich hätte das Vergnügen gehabt.

Lady Sas: Tja... nein, nicht so ganz. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.







Freitag, 27. September 2013

Warum ich meine Geschichte aufgeschrieben habe.


HURRA: MEIN BUCH IST JETZT ERSCHIENEN! :-)

Ich muss zugeben: Es prickelt ganz schön! Mehr, als ich dachte... Offenbar bin ich exhibitionistisch veranlagt, denn ich habe ein Buch über meine Erlebnisse geschrieben. Was ist der Grund dafür?

Zum einen kickt es mich, andere an meinen Spielen und Sessions Teil haben zu lassen und selbst intime Details über die Erziehung meines Sklaven zu enthüllen. Tatsächlich wäre es Toytoy lieber, ich hätte das Buch nicht veröffentlicht. Denn ich erzähle sehr genau, welche Demütigungen er über sich ergehen lassen muss... (Oh, wie das prickelt...!)

Doch das alleine wäre mir zu oberflächlich. Noch reizvoller ist für mich, dass ich dem Leser/der Leserin einen Einblick in meine Gedanken und Gefühle ermögliche. Kannst du nachvollziehen, warum ich so bin, wie ich bin? Verstehst du mich? Verstehst du den Sklaven? Spürst du die tiefe Sehnsucht und Leidenschaft, die ich beschreibe? Erkennst du dich vielleicht sogar darin wieder?

Ich enthülle, auf welchem Weg ich zum SM-Bereich kam. Ich beschreibe eine einschneidende private Krise (meine Scheidung) und wie ich sie überwunden habe. Damit möchte ich Frauen Mut machen, die ebenfalls manchmal an sich zweifeln und sich zeitweise fragen, ob es das nun wirklich schon gewesen sein soll mit ihrem Liebesleben. 

Ich glaube, meine autobiografische Geschichte wird Frauen Mut und Sklaven Hoffnung machen. Das Buch soll Kopf, Herz und Schwanz bzw. Pussy ansprechen. Ich bin schon sehr gespannt, was du darüber denkst.

Eine kostenlose Leseprobe, gibt's hier:

Grüße,
Lady Sas

Foto: Lady Cornelitas

Dienstag, 17. September 2013

Es lebe das Rollenspiel!


Rollenspiele begleiten uns ein Leben lang. Angefangen von Kinderspielen, bei denen wir in die Rolle der Prinzessin oder des Piraten schlüpfen, über die Rolle der Verführerin, der umsichtigen Hausfrau oder der Bilderbuchmutti bis hin zu... nunja... Rollenspiele für Erwachsene. Zum Beispiel: Herrin und Sklave. Ärztin und Patient. Offizierin und Rekrut. Königin und Köter. Polizistin und Dieb. Und so weiter und so weiter. 

Es gibt so viele Möglichkeiten. Denn in unserer Phantasie ist alles möglich. Als Kind war es kein Problem, sich vorzustellen, ein Sandkuchen wäre etwas wirklich Köstliches, das wundervoll duftet und frisch aus dem Ofen kommt. Diese Vorstellungskraft fehlt uns als Erwachsener oft. Rollenspiele im SM-Bereich sind eine schöne Möglichkeit, wieder ins Reich der Phantasie einzutauchen. Abzutauchen in eine Welt ohne Grenzen. In eine Welt, in der man das sein kann, was man sich insgeheim wünscht. Und sei es auch nur für wenige Stunden.

Unser Alltag ist stressig genug. Da tut es gut, mal alles hinter sich zu lassen. Eine völlig andere Rolle einzunehmen. Und für ein paar Stunden ganz neue Gefühle zu erleben. Für mich ist es immer sehr erfrischend, wenn ich in die Rolle der Herrin schlüpfe. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue darauf. Es prickelt, es ist aufregend, es ist verboten, es ist meine ganz private Zeit.

Gerade in Beziehungen, die schon lange bestehen, ist es eine sehr gute Möglichkeit, frischen Wind und Abwechslung ins Spiel zu bringen. Denn Routine ist Gift für eine Beziehung. Je abwechslungsreicher und phantasievoller das Miteinander ist, desto besser stehen die Chancen, dass man sich auch nach Jahren noch aufeinander freut – weil es immer wieder etwas Neues zu entdecken und zu

erleben gibt.

In diesem Sinne: Ich wünsche Euch allen viel Spaß beim nächsten Rollenspiel.
Probiert mal wieder etwas Neues aus!

Herzlich,
Lady Sas

PS: Ich bin jetzt auf Facebook. Du auch?
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Sonntag, 8. September 2013

Mythos OWK, The Other World Kingdom

Es war einmal eine Frau, die wünschte sich nichts sehnlicher, als über Männer zu herrschen. Also krönte sie sich kurzerhand selbst zur Königin und rief ihr eigenes Königreich aus, in dem Frauen über Männer herrschen sollten. Sie nannte es The Other World Kingdom, kurz OWK. Es lag in Cerna, in der Tschechischen Republik. Und als "echter" Staat erhielt das Reich seine eigene Flagge, seine eigene Hymne, seine eigene Garde und seine eigene Hauptstadt. Die Hauptstadt hieß "Black City" und war amüsanter Weise identisch mit dem ganzen Reich sowie identisch mit einem Chateau aus dem 16. Jahrhundert. Hinter den Mauern des Anwesens regierte die Königin und ihre schönen, jungen, aber auch grausamen Gardistinnen.

Was klingt wie ein spannendes Märchen, wurde am 1. Juni 1996 Wirklichkeit. Das OWK war ein Refugium für SM-Liebhaber aus aller Welt, geführt von Königin Patricia I. Das größte SM-Studio, das die Welt je gesehen hat. Deshalb gab es auch eine eigene Währung, denn die Besucher wurden zur Kasse gebeten. Es gab ein Gefängnis, in dem der gestresste Manager bei Wasser, Brot und stumpfsinniger Arbeit abschalten und sich erholen konnte. Geknechtet von den hinreißenden Wärterinnen. Darüber hinaus gab es Events mit besonderen Veranstaltungen und Wettbewerben. Ein Pferderennen mit männlichen Gäulen. Eine Sklavenjagd. Oder den Wettbewerb um den am schönsten gepeitschten Hintern. Was für eine tolle Idee. Videos wurden gedreht, Magazine gedruckt, Artikel verkauft.

Aber: Das Konzept ging nicht auf. Die Kunden blieben aus bzw. kamen nicht so zahlreich wie erhofft. Das OWK wurde nach 13 Jahren zum Verkauf angeboten. Soweit ich weiß, erst für die Kleinigkeit von 7,5 Millionen Euro (oder waren es 8,5?). Da sich kein Käufer fand, liegt der Preis nun bei 5 Millionen Euro. Wer nicht weiß, wohin mit seinem Geld: Hier geht es zum Angebot ;-)
http://castles.glo-con.com/property.php?property_no=AD1_22340&

Als ich anfing, mich mit SM zu beschäftigen, habe ich gelegentlich auf die OWK-Website geklickt und mich inspirieren lassen. Ich habe einige OWK-Videos gesehen und war fasziniert von der Atmosphäre, den schönen jungen Gardistinnen und der Location. Meine zwei Stars waren Madam Loreen und Lady Nicole. Sie sehen in den Videos aus wie Models und ich frage mich bis heute, ob das OWK Models gecastet hat, die alles nur spielen oder ob es echte Veranlagung ist, die sich hier auslebt. Teilweise waren die gezeigten Szenen sehr hart. Es gab Staatssklaven, die zwar nicht besonders attraktiv aussahen, aber unglaublich viel aushalten konnten...

Schließlich gab es noch einmal eine Initiative, das Königreich doch noch zu retten, es über Genossenschaftsscheine aufzuteilen, aber daraus ist nichts geworden.

Was bleibt, ist eine große Vergangenheit, ein Mythos. Denn das OWK war wirklich einzigartig. Ich kenne nichts Vergleichbares. Die Frage ist: Braucht die Welt ein OKW? Ich für meinen Teil finde: "Brauchen" tut die Welt so etwas nicht. Aber es wäre schon ganz nett, da mal vorbeischauen zu können.

Grüße,
Lady Sas


Sonntag, 1. September 2013

Der Nervenkitzel des Entdeckt-Werdens: Outdoor-Spiele.

Eigentlich bin ich vom Typ her völlig ungeeignet für Outdoor-Spiele: Ich lege großen Wert auf Diskretion, bin ein Angsthase und gehe ungern Risiken ein. Trotzdem finde ich Outdoor-Spiele einfach heiß.

Moment mal, was ist das eigentlich? Unter Outdoor-Spielen versteht man SM-Aktivitäten, die draußen statt finden. Am liebsten praktiziere ich: mit dem Sklaven-Hundi Gassi gehen.
Um das Risiko des Entdeckt-Werdens zu minimieren, fahre ich mit meinem Sklaven gern früh am Morgen tief in den Wald. So früh, dass (hoffentlich) noch kein anderer da ist. Und so weit abseits der bekannten Wege, dass das Risiko noch weiter sinkt. Ich fahre immer viel weiter weg, als ich eigentlich müsste. Denn wie gesagt: Ich bin ein Angsthase. Trotz allem ist und bleibt es natürlich ein Nervenkitzel.

Als wir das erste Mal draußen unterwegs waren, haben wir den Boden unterschätzt. Es empfiehlt sich, Knieschoner anzuziehen, wenn man auf allen Vieren vorwärtskriechen soll. Sonst kommt der Sklave nur sehr langsam voran und ruiniert sich auf Dauer die Knie. Ich nehme meinen Sklaven an die Leine und spaziere durch die Natur. Ich trage dabei keine Fetischkleidung, sondern ein ganz normales, bequemes Wander-Outfit. Mein Sklave dagegen ist nackt. Er trägt sein Halsband, an dem ich die Leine befestige. Dazu Knieschoner, Schuhe und Handschuhe – damit kann das Hundchen schnell vorwärtskommen. Natürlich darf auch der CB6000 nicht fehlen, das ist eine Art Keuschheitsgürtel, wobei das Wort "Gürtel" irreführend ist, weil das Teil nur am Penis und an den Hoden angebracht ist.

Ein großer Vorteil ist der Platz, den man hat. Man kann den Sklaven nach Herzenslust Stöckchen holen lassen. Sehr, sehr Fortgeschrittene schätzen den Platz auch, weil sie so gut mit der Bullwhip üben können. Das ist eine sehr lange Peitsche. Eine Praxis, die ich meinem Sklaven erspare (Ausnahmen bestätigen die Regel), da es sich hier um eine extrem harte Abstrafung handelt, für die man sehr viel Erfahrung benötigt und bei der das Verletzungsrisiko hoch ist. Beliebt ist auch die Nutzung von Brennnesseln, die Verwendung von Bäumen als Bondage-Vorrichtung oder das sprichwörtliche "hinter die Büsche gehen", um gewisse Geschäfte zu verrichten. Das klingt zwar heiß, will aber gut überlegt sein. Denn später muss man den angestrahlten Sklaven ja auch wieder im Auto mitnehmen... Zu lösen ist das Problem, indem man im Auto ein paar Wasserfalschen lagert, den Sklaven damit abduscht, säubert und abtrocknet.

Einmal ist die Sache mit dem Outdoor-Spaß übrigens schon schief gegangen. Es war früh am Morgen und ich spaziere mit Toytoy an der Leine, der auf allen Vieren neben mir her kriecht, über einen Waldweg – da kommt uns ein Paar entgegen. Ich gebe zu: Ich bin sehr erschrocken! An ein Ausweichen in die Büsche war nicht mehr zu denken, dazu waren die beiden schon zu nahe. Also bin ich weiter gegangen, als wäre nichts, als hätte ich keinen Sklaven an der Leine, sondern einen Hund. "Hallo", sage ich freundlich, als das ältere Ehepaar an uns vorbei kommt. Die beiden sehen mich neugierig an, sagen ebenfalls freundlich "Hallo" und gehen lächelnd weiter. War doch gar nicht so schlimm, der Ernstfall.

Lady Sas
 

Samstag, 24. August 2013

Der Rollentausch aus Frauensicht

In unserer Gesellschaft wird das Männliche mit dem Aktiven gleichgesetzt und das Weibliche mit dem Passivem. Reduzieren wir den Mann auf seinen Penis und die Frau auf ihre Pussy, dann macht das durchaus Sinn. Der Mann gibt (es ihr), die Frau empfängt.

Was ist nun der Reiz daran, diese Rollen zu tauschen? Ich möchte die Frage gern aus meiner Sicht betrachten. Zunächst einmal: Ich fühle mich gern als Frau und habe auch gern Sex mit einem aktiven Partner, schließlich war ich lange Jahre verheiratet und habe eine Tochter. Aber es ist auch sehr reizvoll, in die aktive Rolle zu schlüpfen. Im SM gibt es diese Möglichkeit, indem sich die aktive Frau/Top/Herrin/Domina zum Beispiel einen Gummischwanz umschnallt (Umschalldildo) und damit ihren Sub/Sklaven penetriert. Penetriert? Ach, sagen wir ruhig "fickt", wir sind ja unter uns ;-)

Dieser radikale Tausch der Rollen, in der die Frau zum Mann und der Mann zur Frau wird, ist aus meiner Sicht deshalb so eine kraftvolle Erfahrung, weil ich pure Macht spüre. Ich verfüge in diesem Moment über den Sklaven. Ich dringe in ihn ein – nicht nur körperlich, sondern auch symbolisch. Ich nehme ihn in Besitz. Das ist ein sehr starkes, intensives Gefühl, das ich gerne auskoste. Manchmal ist es wie ein Orgasmus im Kopf. Nur, weil ich kein Gefühl im Umschalldildo habe, heißt das also noch lange nicht, dass ich bei diesem Spiel nichts empfinde.

Besonders reizvoll ist es, wenn ich die enge Po-Möse meines Sklavens auch mit anderen Dingen nehme. 21 x 4,5 cm Durchmesser sind Maße, an die kaum ein normaler Penis herankommt. Eigentlich schade, dass solch ein Prachtstück an Sklaven verschwendet wird und nicht zur Lustbefriedigung von Frauen... ;-)

Ich habe mit meinem Sklaven ausprobiert, wie in diesem Zusammenhang Feminisierung wirkt. Dazu habe ich ihm ein Dienstmädchenoutfit gekauft, eine Langhaar-Perrücke und halterlose Strümpfe besorgt. Dazu musst er einen Damen-String tragen. Was soll ich sagen? Ich war guter Hoffnung, aber das Ganze sah so dämlich aus, dass ich es nach nur einem einzigen Tag gelassen habe. Ich weiß nicht, wie es anderen Frauen geht, aber ich sehe einen Mann auch als Sklaven gern als Mann und genießen den Rollentausch auf die dargestellte Weise. Einen kompletten Tausch, also auch die Kleidung betreffend, finde ich weniger interessant.

Es bleibt ein spannendes Spiel, das jede dominante Frau einmal ausprobiert haben sollte!

Sonntag, 11. August 2013

Du bist gefragt.

Hallo, ich habe eine kleine Umfrage in meinen Blog eingetragen.

Welches Thema interessiert Dich am meisten?
- Keuschhaltung
- Schuh-/Fußerotik
- NS
- Abstrafung/Flag

Sei so gut und nimm Dir eine Minute Zeit, um abzustimmen.
Du findest die Umfrage in meinem Blog auf der rechten Seite.
Fahre mit der Maus an den rechten Rand, dann erscheinen Symbole.
Klicke auf das Symbol mit den drei Balken.
Eigentlich ganz einfach ;-)

Schönen Sonntag noch,
Lady Sas





Samstag, 10. August 2013

24/2 statt 24/7.

Unter "24/7" versteht man eine SM-Beziehung, in der beide Partner rund um die Uhr in ihrer "Rolle" sind. Ich finde das schwierig. Ja nahe unmöglich. Wer kann und will schon 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche die Domina geben? Ich bin berufstätig, mein Sklave auch. Für 24/7 Spiele bleibt da einfach keine Zeit.

Realistischer erscheint mir meine Variante: 24/2, der Spaß am Wochenende. Mein Sklave, der seine eigene Wohnung hat, besucht mich am Samstag und bleibt bis Sonntag Abend in seiner Rolle. Eine Herausforderung? Ich glaube, eher eine Leidenschaft. Eher eine Flucht aus dem Alltag. Eine willkommene Abwechslung zur täglichen Routine im Büro. Ich hatte am Anfang Bedenken, dass ich mich nun jede freie Minute um den Sklaven kümmern müsste. Darauf hatte ich absolut keine Lust. Schließlich soll er mir mein Leben erleichtern und versüßen – und nicht erschweren. Ich habe es trotzdem ausprobiert und möchte meine Erkenntnisse nun gern mit Dir teilen.

Erste Erkenntnis: Die Praxis zeigt, dass man als dominante Dame nicht ständig in Fetischkleidung herumlaufen muss, um als Top akzeptiert zu werden. Ich trage zum Beispiel oft eine ganz normale Jeans und und eine Bluse, wenn er da ist. Das kombiniere ich mit High Heels – und fertig. Mehr ist gar nicht nötig. Außerdem schminke ich mich kaum. Du wirst sehen: Es geht auch mit minimalem Aufwand.

Zweite Erkenntnis: Man muss den Sklaven nicht ständig beschäftigen. Ich benutze den Sklaven oft wie einen Gebrauchsgegenstand. Wenn ich ihn brauche, z.B. fürs Putzen oder Bügeln, hole ich ihn und gebe ihm Aufgaben. Wenn ich ihn nicht brauche, stelle ich ihn ab.

Tipp: Wenn Du eine kleine Rumpelkammer hast, kannst Du ganz leicht einen "Sklavenstall" daraus zaubern. Einfach eine Decke hineinlegen, fertig. Abwechslung ist natürlich immer etwas Feines. So kannst Du den Sklaven auch mal ein paar Stunden in der Dusche lassen und ihn von Zeit zu Zeit mit goldenem NS beglücken... Es gibt auch viele Möglichkeiten, ihn zu beschäftigen, wenn Du Gewissensbisse hast, weil Du ihm keine Aufmerksamkeit schenkst. Lass ihn zum Beispiel alle Deine Schuhe säubern. Das macht ihn glücklich, beschäftigt ihn und Du hast Ruhe. Oder aber, um das Ganze etwas spannender zu gestalten: Du funktionierst ihn zu einem Tischchen um. Zum Beispiel, indem Du ihn auf allen Vieren hinknien lässt und eine Glasplatte auf ihm abstellst. Mit etwas weniger Aufwand funktioniert es auch, wenn Du einfach eine Tischdecke auf seinen Rücken legst und etwas darauf stellst, was nicht runterfallen darf. Mit der Zeit wird es eine ziemliche Herausforderung für ihn sein, die Balance zu halten...

Am meisten lohnt sich 24/2, wenn Du Deinen Sub als Putzsklaven nutzt. Am besten, er beginnt am Samstag morgen mit der Arbeit. Achte darauf, dass Du ihm sehr genau erklärst, was Du von ihm willst und wie es funktioniert. Tipp: Gib ihm eine Liste, was er zu tun hat. Plane viel Zeit ein, wenn er sich noch nicht so gut auskennt. Mach ihm am Anfang deutlich, dass Du nachlässiges Arbeiten auf keinen Fall akzeptieren wirst. Drohe ihm wirklich, wirklich harte Strafen an. Er muss verstehen, dass er Dich hier besser nicht provozieren sollte. Wenn das erst mal klar ist und er brauchbar arbeitet, dann ist 24/2 eine super Sache!

Zum einen musst Du Dich nicht mehr um den Haushalt kümmern und kannst entspannen. Zum anderen ist es natürlich auch eine anregende Sache. Denk mal drüber nach.

Lady Sas









Mittwoch, 7. August 2013

Der 24-Stunden-Orgasmus.

Vor einiger Zeit wurde in den Medien über eine Frau berichtet, die an einer seltenen Krankheit leidet: dem Dauerorgasmus (Persistent Genital Arousal Disorder). Die Engländerin Sarah Carmen kommt am Tag bis zu 200 Mal zum Höhepunkt – ohne besonders erotische Gedanken zu haben. Schon ein vibrierendes Handy kann genügen, damit sie kommt. Diese Störung wurde 2001 zum ersten Mal wissenschaftlich dokumentiert. Sie kommt vor allem bei Frauen in den Wechseljahren vor. Oder bei Frauen, die eine Hormonbehandlung hatten. Oder aber: Bei dominanten Frauen, die ihren Sklaven keusch halten. 

Ich gehöre – wen wunder's – zu den Letztgenannten. Meinen Sklaven keusch zu halten, bereitet mir ein unglaubliches Vergnügen. Gut, es geht nicht so weit, dass ich von einem echten Orgasmus sprechen würde. Aber es ist ein andauerndes reizvolles Gefühl. Mein Sklave trägt einen CB6000. Das ist ein transparenter Kunststoff-Käfig, der den Penis vollständig einschließt und nach unten drückt. Ich habe das Teil selbst bestellt und weiß daher genau, dass ich auch wirklich alle (!) Schlüssel zu seinem kleinen Gefängnis besitze. Unter einer Hose fällt das Ganze nicht weiter auf, Mann kann es also auch im Alttag tragen ohne sich outen zu müssen. 

Was gefällt mir daran? Nun, es ist im Wesentlichen die Macht, die mich anregt. Es ist ein prickelndes Gefühl für mich als Frau Ende 40, den Schlüssel zum Sexualleben eines attraktiven 36jährigen in den Händen zu halten... Mein Sklave könnte viele Frauen haben. Hat er aber nicht. Weil er mir gehört. Freiwillig. Natürlich ist es nicht einfach für ihn. Am Anfang war er begeistert von der Idee, nun ganz in meinen Händen zu sein. Doch dann wurde es immer härter für ihn, durchzuhalten... Und damit umso schöner für mich... Sicher: Ab und zu erlöse ich ihn natürlich. Wir wollen ja nicht übertreiben... 

Lady Sas