Sonntag, 9. August 2020

Peniskäfig: So vermeidest Du den häufigsten Fehler

Ein Peniskäfig soll bittersüßen Lustschmerz bereiten, aber keine körperlichen Qualen.


Ich schlage gerade die Hände über dem Kopf zusammen, denn wieder einmal habe ich mit einem Keuschling zu tun, der mit einem falschen Mindest an die Keuschhaltung herangeht. Eigentlich dachte ich, ich hätte schon mehrere Male über diesen Punkt geschrieben, doch offenbar noch lange nicht genug. Es geht um den vielleicht häufigsten Fehler, den gerade Anfänger bei der Keuschhaltung begehen: Der Keuschling glaubt, er müsse mit dem Peniskäfig auch körperliche Schmerzen aushalten. Schmerzhafte Abschürfungen? Augen zu und durch. Blutige Abschürfungen? Zähne zusammenbeißen und einfach aushalten. So denkt zumindest diese Art von Keuschling. Doch das ist absolut falsch. Nein, nein, nein, darum geht es absolut nicht! 

Keuschhaltung: der bittersüße Lustschmerz.

Keuschhaltung soll im Kopf weh tun, psychisch, aber nicht wirklich körperlich. Es geht hier um einen bittersüßen Lustschmerz. Es geht um das bitterböse Spiel mit wollen, aber nicht dürfen. Mit Tease und Denial. Aber es geht nicht darum, echte körperliche Qualen zu erleiden. Blutige Abschürfungen? Himmel! Bitte sofort den KG ablegen! Ja, sofort. Augenblicklich. Nicht erst morgen, nach ängstlicher Rücksprache mit der Herrin, sondern jetzt. Für diesen Fall hast du einen Notfallschlüssel (den hast du doch, oder?). Also, nicht lange überlegen, sondern aufschließen, verarzten und die Keuschhaltung sofort abbrechen. 

Aufschließen, abbrechen und nach der Ursache forschen.

Überlege dann in aller Ruhe, woran es liegt, dass du körperliche Schmerzen hattest. Lag es am KG, einem Billigprodukt aus Asien? Lag es an der zu klein gewählten Ausführung? Überlege, was du beim nächsten Versuch besser machen könntest. Und jetzt bitte keine Selbstvorwürfe von wegen: Oh, ich habe versagt, ich habe es nicht geschafft, ich bin ja so unfähig. – Das ist Unsinn! Jede verantwortungsbewusste Herrin wird dich loben, dass du so klug warst, abzubrechen. Sollte deine Herrin das nicht so sehen, solltest du dir überlegen, ob sie wirklich die Richtige für dich ist. Schließlich steht Gesundheit an erster Stelle. Ohne Wenn und Aber. Denn nur wenn die Gesundheit stimmt, macht auch alles andere Spaß.

Herzlich 

Lady Sas


Lust, es mal selbst unter meiner Führung zu probieren?

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Freitag, 7. August 2020

Madame Tara: La Provocatrice im Interview

Lady Tara

Willkommen zu einer neuen Folge aus meiner Interviewreihe. Heute ist Madame Tara zu Gast und gewährt uns Einblicke in ihre Welt. Die elegante Herrin ist Französin und in der Nähe von Bern anzutreffen. Viel Vergnügen mit dem Interview. 


Lady Sas: Liebe Tara, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie verlief Dein Weg zur Herrin?

Madame Tara: Vor 21 Jahren, hat mich ein Galant auf meine erste BDSM Party eingeladen, das war der Höhepunkt für mich, es war meine Welt! Zu Herrin habe ich den Weg gefunden, mit einer Begegnung von einem Mann, der eine Muse hatte, die als Herrin lebt, also war es mir ab diesem Moment klar, dass es mein Beruf werden wird!


Interview mit Madame Tara


Lady Sas: Auf Deiner Website beschreibst Du Dich als „La Provocatrice“. Was bedeutet das für Dich? Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?

Madame Tara: Ich sage ja immer, La provocation est ma forme de légitime défense préférée (Romain Gary) auf diese Acht, beschütze ich mich selbst. Ich würde mich als extravagante, verruchte, provokative und ebenso als Femme Fatale, beschreiben.


Lady Tara


Lady Sas: Was reizt Dich an BDSM und am bizarren Spiel?

Madame Tara: Das nicht Konventionelle! Sich selbst sein, ausleben was nicht in einen Rahmen passt. Ich lebe es, ich bin es, ich spiele es nicht.


Lady Sas: Das richtige Outfit scheint eine große Rolle für Dich zu spielen. Was trägst Du gerne und welche Gefühle löst das bei Dir aus?

Madame Tara: Ich lege sehr viel Wert auf mein Outfit. Ich liebe es, mich zu zeigen in Leder, Pelz, echte Nylons und viele Louboutins, das löst in mir diese verruchte Femme Fatale aus.


Lady Sas: Auf Deiner Website gibt es Bilder, auf denen Du eine Sklavin erziehst. Worin liegen für Dich die grundlegenden Unterschiede bei der Erziehung eines Sklavens und einer Sklavin?

Madame Tara: Die Bilder auf der Webseite mit der Sklavin, das war ein Fotoshooting und ich zeige deshalb Frauen weil viele Männer (Sklaven) Bilder von Frauen bevorzugen als von männlicher Sklaven. Frauen (Sklavinnen) sind komplexer und eine Erziehung mit einer Sklavin erfordert mehr Empathie.


Lady Sas: Du bietest auch Gruppenerziehungen an. Wie muss man sich so eine Session vorstellen und worin besteht hier der besondere Reiz?

Madame Tara: Es sind dann mehrere Sklaven und Dominas im Haus, oder noch eine Sklavin.


Madame Tara


Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?

Madame Tara: Der Moment inspiriert mich.


Lady Sas: Wie gestaltest Du Deine Freizeit? Hast Du Hobbys?

Madame Tara: Ich habe ein grosses Haus, dass man Unterhalten muss. Ein Faible für Kochen und deshalb gehe ich auch gerne fein Dinieren und Shopping.


Lady Sas: Seit dem 6. Juni 2020 sind wieder Termine bei Dir möglich. Wie hast Du die Zeit davor erlebt? Wie war es für Dich, aufgrund von Corona keine Termine anbieten zu können?

Madame Tara: Es war ein bisschen einsam Finanziell schlecht, aber ich habe Fernerziehung per WhatsApp angeboten und dabei neue Sklaven gefunden.


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Madame Tara: Ich warte auf den Sklaven (Mann) in den ich mich verlieben kann.


Lady Sas: Danke für das Interview.


Donnerstag, 6. August 2020

BDSM Inspiration von Lady Sas

Es macht mir viel Spaß, mir immer wieder neue Sätze auszudenken. 
In diesem Video habe ich einige für Euch zusammengestellt. 
Und ich denke, ich werde die Reihe noch lange fortsetzen können. Denn die Themen sind sehr vielfältig und ich habe immer wieder neue Ideen.

Herzlich
Lady Sas

Dienstag, 4. August 2020

Lady Constanza aus Berlin: in jeder Hinsicht angekommen

Lady Constanza aus Berlin


Lady Constanza ist in Berlin zuhause, aber auch in anderen Städten anzutreffen, darunter zum Beispiel München und Winterthur in der Schweiz. Im Interview gibt uns die attraktive, erfahrene und stilvolle Herrin einen Einblick in ihre Welt. Viel Vergnügen bei der Lektüre.



Lady Sas: Liebe Constanza, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie fing das alles bei Dir an – und wie ging es weiter?

Lady Constanza: Der innere Drang war bereits frühzeitig mein roter Faden, der Feinschliff kam dann durch Ausprobieren und Studieren, anfänglich versteckter im Privatbereich und im reiferen Alter dann immer offener auch im professionellen Bereich. Jetzt fühle ich mich diesbezüglich in jeglicher Hinsicht angekommen und so ist es gut!

 

Lady Constanza aus Berlin im Interview


Lady Sas: Was fasziniert Dich an BDSM?

Lady Constanza: Die Selbstverständlichkeit des vorurteilsfreiem Aufeinandertreffen unterschiedlichster Charaktere und Neigungen ohne einschränkende gesellschaftlichen Barrieren. Die daraus resultierende gegenseitige Toleranz, Respekt und Wertschätzung. Die Freiheit des Geistes und des Körpers. Gäbe es das nur auch so freiheitlich in unserem sogenannten normalen Miteinander dann wäre unsere Welt eine Bessere!!

 


Lady Sas: Wie würdest Du Dich selbst und Deinen bizarren Stil beschreiben? 

Lady Constanza: Eine erfahrene, sehr vielschichtige, aktive SM-und Klinikgespielin, zu meiner Neigung stehend, ungekünstelt, authentisch, offen und sehr herzlich.

Einfach nur ich und mein Gegenüber – klischeehafte Regeln (z.B. ich als herrschende Bizarrdiva/Klinikerin oder mein Spielpartner als Sub/Patient) spielen für mich längst nicht mehr die allein tragende Rolle. Für mich braucht es nicht unbedingt feste Schubladen, ich geniesse auch gerne mal auf Augenhöhe, würze sehr gerne verstärkend mit meiner Berührbarkeit ohne dabei meine subtile Dominanz aufzugeben. Alles kann – nichts muss – im gegenseitigem Einvernehmen – das ist mein Taktgeber und hat mir schon so einige unvergessliche BDSM- und Kliniklichtblicke verschafft.

 

Lady Constanza
 

Lady Sas: Eines Deiner Lieblingsspiezeuge hat den Namen „Segufix“. Was ist das und warum macht es Dir so viel Spaß? 

Lady Constanza: Es handelt sich dabei um medizinische Fesselgurte mit Magnetverschluss für den Kopf, Oberkörper, Bauch/Hüfte, Oberschenkel, Hände und Füsse. Für mich als Lady oder Frau Doktor bestens geeignet für Langzeitkomplettfixierungen auf der Liege oder im Klinikbett mit vielen ungeahnten Möglichkeiten einer sanfteren oder auch straffen bis sehr harten Bondierung meines Patienten. Was ich dabei liebe? Es gibt kein Entrinnen und jedes Zappeln wird unterbunden. Frau Doktor hat freien Zugriff in vielerlei Hinsicht und ich geniesse dabei die Hilflosigkeit und Ohnmacht ebenso wie den Moment des sich Fügens und Hingebens meines „Opfers“. Segufix beim Patienten anzulegen ist schon eine kleine Kunst für sich und braucht Zeit und Geduld und steigert die Spannung – ich liebe es!

 

Wie erlebst Du die Corona-Zeit?

Lady Sas: Wie erlebst Du die Corona-Zeit? Wie bist Du damit umgegangen, keine Termine anbieten zu können? 

Lady Constanza: Die Folgen sind natürlich auch für mich negativ spürbar (nicht nur finanziell, sondern auch mental diese Freiheitseinschränkung). Als erfahrene und „altgediente“ Bizarrlady/Klinikerin tragen und inspirieren mich aber nach wie vor gute Mail-/Telefonkontakte mit langjährigen Gästen und deren Hilfsangebote. Gesundheit geht vor, aber trotzdem hoffe ich wie alle anderen auch auf ein baldiges Ende dieses unguten Zustandes!

 

 

Lady Sas: Stimmt es, dass gerade junge Subs reife Ladys schätzen? Kommen besonders junge Subs zu Dir oder ist das eher bunt-gemischt?

Lady Constanza: Eher bunt-gemischt mit Tendenz zum reiferen Alter. Ehrlich gesagt sind sehr junge Subs nicht mein Plaisier…

 

 

Lady Constanza


Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?

Lady Constanza: Die unerschöpflichen Fantasien meiner Gäste gemischt mit meinem sehr erfahrungsreichen Kopfkinofundus ist meine Hauptinspirationsquelle, gerne stöbere ich auch mal in literarisch gut geschriebenen Erzählberichten anderer Geniesser, sogenannte BDSM-Romane liegen mir aber nicht sonderlich, ich mag es schon mehr aus dem Leben gegriffen…

 


Lady Sas: Was machst Du in Deiner Freizeit? Hast Du Hobbys?

Lady Constanza: Privat liebe und brauche ich Zurückgezogenheit, ich neige zum Einzelgängertum. Dabei spielen, Lesen (Biografien, Krimis), Gartenaktivität , Wandern (speziell Küstenwanderungen und Berge) und Gourmetgenüsse eine tragende Rolle.

 


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Lady Constanza: Gesund bleiben und im Hier und Jetzt leben und geniessen so lange als möglich, das tue ich jetzt und zukünftig ist das auch mein Plan.

 


Lady Sas: Danke für das Interview.


Donnerstag, 30. Juli 2020

Zürich, das SM-Studio Europas


 

In Zürich könnte es bald mehr Dominas als Sklaven geben. Okay, das ist etwas übertrieben, aber die Tendenz gibt es. Beobachtet man die Social Media Kanäle der bekannten Damen, dann fällt schnell auf, dass sich die Szene von Deutschland in die Schweiz verlagert. Genauer gesagt: in die Stadt Zürich. Alles drängt in die Schweizer Metropole. Denn hier dürfen Dominas trotz immer noch andauernder Corona-Pandemie offiziell im Studio die Peitsche schwingen. 

In Deutschland ist das bislang nur in Einzelfällen möglich. So hat zum Beispiel das

Deutschlands Dominas drängen nach Zürich


Das Avalon in Berlin ist ein Lichtblick. Aber eben nur einer. Also drängen Deutschlands Dominas ins Ausland. Und vor allem nach Zürich. Vermutlich gab es noch nie so viele professionelle Herrinnen aus Deutschland gleichzeitig in einer Stadt. Kein Wunder: Zürich ist eine wunderbare Stadt mit einer hohen Lebensqualität. Bei meinem Besuch dort letztes Jahr ist mir unter anderem das "Zunfthaus zur Haue" in Erinnerung geblieben (das ist das Gebäude auf dem Foto). Die Schweizer hatten wohl schon immer eine gewisse Vorliebe... Jetzt können sie das besonders lustvoll ausleben. Denn die Auswahl an erstklassigen Dominas war nie größer für sie. Viel Spaß!




Montag, 27. Juli 2020

BDSM Inspiration von Lady Sas

Seit Kurzem poste ich auf meinem Instagram- und Twitter-Kanal Bilder mit Gedanken rund um das Thema BDSM, Femdom und Keuschhaltung. Wenn Du also auch auf Instagram oder Twitter bist, dann kannst Du mir folgen und Dich so immer auf dem Laufenden halten. Für alle, die nicht in Social Media unterwegs sind, habe ich hier eine kleine Auswahl zusammengestellt. Viel Spaß!

Hier geht es zu meinem Twitter-Kanal.

Hier geht es zu meinen Instagram-Kanal.












Samstag, 18. Juli 2020

Stuttgart verbietet jede Form der Prostitution. Auch SM-Studios.

Die Stadt Stuttgart hat letzte Woche jede Form von Prostitution unter Strafe gestellt. Dazu werden auch SM-Studios gezählt. Damit schließt Stuttgart eine Lücke im Landesinfektionsschutzgesetz von Baden-Württemberg, das nur die Prostitution in Gewerberäumen verbietet. Ab dem 18. Juli 2020 gilt das Verbot auch für selbstständige Sexarbeiter*innen in der Stadt. Verstöße – auch von Freiern – werden mit einem Zwangsgeld von 350 € bestraft.

Als Grund für die neue Regelung gibt die Stadt Stuttgart bzw. der Bürgermeister Folgendes an: "Sexuelle Dienstleistungen basieren auf Körperkontakt, bei denen das Virus übertragen werden kann. Weil die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Spielräume lässt, haben wir diese nun geschlossen." Das Verbot gelte vorerst bis zum 31. August 2020.


Quelle: Twitter


Warum gilt das Verbot auch für Dominas?

Ich kann leider nicht nachvollziehen, warum Dominas ebenfalls nicht arbeiten dürfen. Wo doch das Tragen einer Gesichtsmaske gerade im SM-Spiel eine lange Tradition hat und ohne Probleme ins Spiel integriert werden kann. Zudem ist der auf dem Boden kriechende Sklave ausreichend weit vom Gesicht der Domina entfernt. Es gibt außerdem zahlreiche Peitschen, die so lang sind, dass der 1,5 Meter-Abstand problemlos eingehalten werden kann. Zu körperlichen Intimitäten zwischen Domina und Sklave kommt es ebenfalls nicht. Wo also ist das Problem?

Ein Friseur kommt seinen Kunden jedenfalls deutlich näher als eine Domina. Der Friseur darf arbeiten, die Domina nicht. Das ist schwer zu verstehen. Tinder ist übrigens weiterhin online – auch in Stuttgart. 

Laut Website stuttgart.de sind von diesem Verbot in Stuttgart rund 4.000 Frauen und 300 Männer betroffen. Die Stadt Stuttgart schreibt auf Twitter: "Menschen, die aufgrund der Corona-Pandemie Ihre Tätigkeit nicht ausüben können, haben Anspruch auf eine Entschädigung. Mehr dazu lesen Sie hier: ifsg-online.de/index.html"

Selbst, wenn nun sämtliche Dominas in Stuttgart Anspruch auf eine Entschädigung haben sollten, finde ich das nicht in Ordnung. Meiner Meinung nach könnten diese Damen problemlos arbeiten ohne jemanden zu gefährden, wenn Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Es ist nicht einzusehen, dass der Steuerzahler am Ende belastet wird, weil die Stadt nicht differenziert genug denkt. 

Donnerstag, 2. Juli 2020

Wie spricht Mann eine Femdom online an?


Die Frage ist ein Dauerbrenner: Wie schafft man es als Sub, eine Femdom auf digitalem Weg für sich zu interessieren? Die Lösung ist verblüffend einfach. Nähern wir uns der Frage aber zunächst von der anderen Seite: Wie schafft man es nicht? Auch diese Antwort liegt eigentlich auf der Hand.

 Du hast denkbar schlechte Karten, wenn Du
  • nur die Energie investierst, ein oder zwei Sätze zu schreiben
  • keine individuelle Anrede wählst (Hi! Hallo schöne Frau! Hey Du!)
  • nicht individuell auf die Femdom eingehst (häufigster Fehler, das macht die Dame auswechselbar, was sich ziemlich unschön anfühlt)
  • über deine eigenen Wünsche schreibst statt die Wünsche der Dame in den Mittelpunkt zu stellen
  • über deine Phantasien schreibst statt darzustellen, worin dein Nutzen für die Lady besteht
  • zu unterwürfig bist (das wirkt verzweifelt und verzweifelt ist unsexy)
  • kein Foto im Profil hast (auch Femdoms wollen sehen, woran sie sind)
  • Romane schreibst
  • über deinen Penis schreibst (und ihn anpreist... ui ui ui)
  • ständig Rechtschreibfehler machst (ein paar sind okay, klar, aber irgendwann wirkt es sehr nachlässig geschrieben)

Anschreiben zum Aufschreien


Ich möchte meine Überlegungen mit einigen Anschreiben illustrieren, die ich im Joyclub bekommen habe. Viel Spaß!

  • "Hey würde gerne dein toy werden:)"
  • "Guten Tag, ich unterwerfe mich gern und bin in der Moment auf der Suche nach eine Herrin, sind sie es?vielleicht dein zukünftige Diener, ich würde mich freuen auf eine Antwort von ihnen"
  • "Hi, Du bist eine interessante Frau! Ich bin morgen und Mittwoch mal wieder in Frankfurt. Hast du Lust Dich morgen Abend auf einen Drink in einer netten Location zu treffen? LG"
  • "Hey. Ich bin P. und bin 21 Jahre alt. Ich finde dich sehr sympathisch und attraktiv. Würde mich freuen von dir zu hören. Gruß P."
  • "Was für eine unbeschreiblich tolle Frau!!! Und dann auch noch aus Frankfurt. Wow. Ich verneige mich und sende Ihnen einen bewundernden Gruß S"
  • "Guten Abend ladysas. Ich 23 türke habe Interesse daran als Sklave zu dienen.."
  • "Hi, ich möchte Dich kennenlernen und lecken..."

 

Ein paar Tipps von Lady Sas

  • Schreibe die Femdom immer mit ihrem Namen an
  • Zeige ihr, dass du ihr Profil gelesen hast. Gehe individuell auf sie ein. Anschreiben, die man an jede Dame schicken kann, landen im Papierkorb.
  • Mach dich interessant. Macht die Lady neugierig auf dich. Finde einen interessanten Gedanken als Einstieg. "Hi, wie geht's" ist im Club okay, aber online langweilig.
  • Sei respektvoll, aber nicht gleich ultra-devot. 
  • Mach deutlich, welchen Nutzen du bietest (denk mal darüber nach)
  • Fasse dich kurz. Aber etwas mehr als 3, 4 Sätze dürfen es schon sein.
  • Stelle dich aussagekräftig und interessant vor, so dass sich die Lady ein Bild von dir machen kann. 
Alles verstanden? Prima, ich drücke die Daumen!

Weitere Tipps und Anleitungen findest Du hier: Sklaventraining 1, Sklaventraining 2.



Dienstag, 23. Juni 2020

Wem gehören Session-Ideen?

Any idea?


Sachen gibt's. Ich tausche mich gern mit anderen Femdoms aus. Dafür nutze ich manchmal die Onlineplattform Joyclub. Vor Kurzem kam ich hier mit einer Dame in Kontakt, die offenbar über umfangreiche Kenntnisse im Bereich "Brainfuck" verfügt. Sie fragte mich, was ich darunter verstehe. Ich gab ihr ein konkretes Beispiel: Ein Brainfuck ist etwa, wenn die Femdom dem Sub an gewissen Stellen mit einem Büschel Brennnesseln nahe kommt – es sich dabei aber eigentlich nur um harmlose Taubnesseln handelt. 

Ja gut, meinte die Expertin, das gehe in die richtige Richtung. "Einsteigerlevel." Hmm... ich fühlte mich wie ein kleines, unwissendes Schulmädchen und war nun gespannt, was die Brainfuck-Expertin denn unter einem fortgeschrittenen Spiel verstehen würde. Also fragte ich danach, doch die Antwort war nur theoretisch und nicht konkret. Ich wollte aber gern ein konkretes Beispiel, also hakte ich nach.

Die Brainfuck-Szene, die ich nicht beschreiben darf.

Nun kam eine Antwort, die mich verblüffte. Die Expertin entwarf eine Szene in einem Restaurant, für die ich drei Helfer benötigen würde. Erschwerend kam hinzu, dass einer der Helfer ein Freund/Bekannter des Subs sein sollte. Ich sagte der Dame, dass ich das Szenario nicht realistisch, seltsam und aufwändig fände. Ob sie das denn jemals schon umgesetzt habe. Ja, sagte sie und schien das alles auch weiterhin für eine wirklich gute Idee zu halten. 

Kurze Zeit später meldete sich die Expertin erneut und wies mich darauf hin, dass sie nicht wünsche, dass ich ihre Erlebnisse oder Ideen für meine Bücher nutze. Viele würden dazu neigen, die Gedanken anderer als ihre eigenen zu verkaufen. Nun, ich gab unumwunden zu, dass ich Privates in meine Bücher einfließen lasse. Aber: "Wenn Du nun sagst, ich darf Ideen, die von Dir kommen, nicht verwenden, dann respektiere ich das. Gut finde ich es nicht. Ich denke, auf Ideen dieser Art sollte es kein Copyright geben. (Gibt es ja auch nicht, aber ich möchte mich darüber nicht streiten). Deine Idee mit dem Mindfuck werde ich nicht in meinen Büchern verwenden, da sie für 95% aller Leser zu aufwändig ist." 

Wem gehören Session-Ideen?


Aus dieser kleinen Begebenheit ergibt sich für mich die Frage: Wem gehören Session-Ideen? Meine Meinung: Auf Ideen dieser Art gibt es kein Copyright. Jeder kann und soll sie nutzen. Es könnte zum Beispiel sein, dass ich den SM-Parcours erfunden habe. Aber daraus leite ich nicht ab, dass jeder, der dieses Spiel in seine Session einbaut, nun 5 € an mich zahlen muss. Ich gehe damit auch nicht zum Patentamt oder stelle mich nun immer als "Lady Sas, die Erfinderin des SM-Parcours" vor. Das wäre albern und lächerlich. Solche Ideen sind für alle da. Sie zu teilen ist etwas Positives. Ja, auch dann, wenn sie in einem Buch stehen. Frische Ideen machen jeden Session aufregender und inspirieren uns. Je mehr gute Ideen wir kennen, desto besser. Also: Teilt Eure Ideen, tauscht Euch aus, inspiriert einander. So haben alle etwas davon. 

Herzliche Grüße
Lady Sas

Sonntag, 14. Juni 2020

Anonyme Zucht: So lief der Femdom Gangbang am 26. Oktober 2019




Am Samstag, den 26. Oktober 2019, fand in Frankfurt am Main ein Femdom Gangbang statt, über den ich recht ausführlich auf meinem Blog geschrieben habe. Schließlich verläuft nicht jede Langzeiterziehung so außergewöhnlich wie diese. Die Gruppe war einfach ein Glücksfall. 

Einer der Grundsätze bei solchen Events ist, dass alles anonym und diskret abläuft. Da ist es auf den ersten Blick überraschend, dass ich nun ein Buch herausgebe, in dem ich diese Session beschreibe. Aber keine Sorge: Natürlich oute ich niemanden und ich habe zudem Wert darauf gelegt, die drei Teilnehmerinnen vorher um ihre Erlaubnis zu bitten. Alle Damen waren sofort einverstanden und fanden es aufregend, Teil einer solchen Erzählung zu werden. Ich möchte mit dem Buch andere Femdoms ermutigen, sich lustvoll auszuleben und mutig neue Dinge auszuprobieren. Viel Spaß!

Über das Buch 

"Lady Sas lädt drei Femdoms zu einer BDSM-Langzeiterziehung mit ihrem Sklaven Toytoy nach Frankfurt am Main ein. Das Besondere daran: Keiner kennt den anderen persönlich, alles läuft anonym ab. Auf diese Weise kann die Erziehung des Subs ganz ohne Hemmungen ablaufen. Das Ziel dabei: Toytoy soll so weit ans Limit gebracht werden, dass er den Kopf ausschaltet und den Herrinnen intuitiv und bedingungslos gehorcht. Das gelingt auch – aber völlig anders, als Lady Sas dachte. Die Session bringt eine handfeste Überraschung. 

In diesem Buch schildert Lady Sas anschaulich, was bei der Erziehung passiert. Sie beschreibt auch, wie sie den Event geplant hat und was danach geschehen ist.

INHALT
Hintergrund: Wie kam das alles? 
Der Countdown läuft 
Das Vorspiel 
Die Gang bangt 
Essen ist fertig 
Führung und Verführung 
Zu allem bereit 
Der SM-Parcours 
Die unschöne Belohnung 
Wer bietet mehr? 
Das Event auf meinem Blog 
Feedback & Kontakt 
Weitere Bücher von Lady Sas 
Bonus"

Hier geht es zu einer Leseprobe.