Montag, 9. Dezember 2019

Femdom Gangbang in Frankfurt/Main: ein Rückblick

Die Weihnachtszeit sollte eigentlich besinnlich und ruhig sein. Stattdessen ist sie bei mir eher stressig und voller Termine. Daher finde ich erst jetzt die Zeit für einen Rückblick auf den erneuten Femdom Gangbang Ende November.

Diesmal gab es "nur" drei Gäste, eben private Femdoms, weil es mit einer Dame aus Termingründen nicht geklappt hat. Wir haben uns wieder in einem Domina-Studio getroffen, was den Vorteil hat, dass es wirklich hervorragend ausgerüstet ist. Das Konzept, dass man sich im Vorfeld nicht persönlich kennenlernt und auch später keine Kontaktdaten tauscht, ging auf, wie ich finde, denn so kann jede Dame wirklich befreit spielen und kann sich völlig frei ausleben. Klar, die einzigen Grenzen bilden dabei die Tabus des Subs.


Ich möchte betonen, dass es bei dieser Langzeiterziehung nicht etwa darum geht, den Sklaven zufrieden zu stellen. Das ist tatsächlich überhaupt nicht relevant. Es geht einzig und allein darum, dass die Damen ihren Spaß haben und zufrieden aus der Session gehen.


Femdom Langzeiterziehung in Frankfurt/Main


Wir haben von 11 bis 21 Uhr gespielt. Genau wie geplant. Schon gegen kurz vor 14 Uhr konnte Toytoy den Tease & Denial Spielen einer Teilnehmerin nicht mehr Stand halten und kam ohne Erlaubnis. Es ist selbstverständlich, dass die Gruppe so ein Fehlverhalten nicht ungestraft lassen konnte... Die Abstufung erfolgte so konsequent, dass ich etwas überrascht war, als Toytoy schon eine knappe Stunde später "soweit war" und sein rationales Schutzschild ablegte. Ich weiß, dass ich das immer nur schwer erklären kann, was ich damit meine. Toytoy ist eigentlich sehr rational und kontrolliert. Ab einem gewissen Punkt aber gibt er sich tatsächlich völlig hin und "auf". Diesen Punkt suche ich und liebe ich. Denn das Gefühl der Macht ist hier sehr stark und es ist ein extremer Kick, wenn der Sklave sich völlig ausliefert und hingibt.

Toytoy durfte im weiteren Verlauf noch zweimal kommen. Aufgrund seines Fehlverhaltens beim Tease & Denial bekommt er aber diesmal keine KG-Freigabe von mir. Der Sklave wird sich 2020 bei weiteren Femdom-Gangbangs beweisen müssen. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei den Teilnehmerinnen und denke, dass wir einen wirklich ganz besonderen Tag erleben durften, den wir so schnell nicht vergessen werden :)

Herzliche Grüße,
Lady Sas

PS: Femdoms, die Interesse an einer Femdom-Gangbang Teilnahme 2020 haben, erreichen mich unter madamesaskia@web.de – Ort: Frankfurt/Main – Dauer: 1 Tag – Kein finanzielles Interesse – Toytoy macht dir ein Geschenk

Mittwoch, 27. November 2019

Lady V: eine Bereicherung für meinen Blog



Schöne Neuigkeiten: Ab sofort werde ich auf meinem Blog von Lady V. unterstützt. Die junge, sportliche Herrin wohnt wie ich in Frankfurt und bringt mit ihren 24 Jahren eine andere Perspektive ein. The next generation of Femdom sozusagen. Wir kennen uns seit Juli 2017 und ich kann sagen, dass die Chemie von Anfang an gestimmt hat. So waren wir im September 2017 eine Woche zusammen mit Toytoy im Femdom-Urlaub. Hier einige Fragen an Lady V., damit Du Dir Dein eigenes Bild machen kannst.

The next generation of Femdom


Lady Sas: Liebe V., wie bist Du auf den BDSM Bereich aufmerksam geworden?
Lady V.: Ich bin im Internet auf Entdeckungsreise gegangen und bei Fetisch-Filmen hängen geblieben. Es hat mich sofort fasziniert, wie selbstbewusst die Femdoms ihre Wünsche ausleben und welche Macht sie über die Sklaven haben. Dann habe ich weiter über SM recherchiert und fand dann auch ziemlich schnell Deinen Blog, liebe Saskia. Lustig, dass ich jetzt selbst für den Blog schreiben darf. Das ist eine riesengroße Ehre für mich! Herzlichen Dank an dieser Stelle für Dein Vertrauen.


Lady Sas: Wir haben uns das erste Mal bei einer privaten Vorführung von Toytoy gesehen. Was hat Dich gereizt, zur Verführung zu kommen?
Lady V.: Ich bin sehr, sehr neugierig. Außerdem hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon ein Buch von Dir gelesen. Nämlich "Sklaventausch". Und da wollte ich natürlich gern wissen, ob das wirklich so ist wie im Buch (an alle: Ja, das ist tatsächlich so). Außerdem wohne ich ja auch in Frankfurt und da war der Aufwand überschaubar. Wenn's blöd gewesen wäre, wäre ich eben nach 1 Stunde wieder gegangen und gut. War's aber nicht. 


Lady Sas: Wie würdest Du Deine Art von BDSM beschreiben?
Lady V.: Ich bin eine klassische, unberührbare Herrin. Also keine Bizarrlady, die man anfassen darf. Ich liebe es, klare Befehle zu geben und das Geschehen zu bestimmen. Ich bin keine Wunscherfüllerin und tue nur das, was mir selbst Freude bereitet. Mein Sadismus ist durchaus vorhanden, aber ich bin niemand, die einen Sub blutig schlagen muss, um sich gut zu fühlen. Ich bin in der Session niemals laut und muss mich nicht über meine Rolle als Femdom profilieren. Ich denke, ich habe in Dir eine sehr gute Lehrerin und weiß, was ich tue. Außerdem habe ich gelernt, ruhig zu bleiben, in mir zu ruhen und das Geschehen entspannt zu genießen. Am Anfang war ich sehr aufgeregt und hatte Herzklopfen. Adrenalin pur. So, als ob ich zuviel Kaffee getrunken hätte. Inzwischen bin ich entspannter.

Wie siehst Du den Blog und meine Bücher?


Lady Sas: Wie siehst Du den Blog und meine Bücher?
Lady V.: Ich finde, dass man gerade am Anfang sehr viel an Wissen und Erfahrung daraus ziehen kann. Das war für mich extrem hilfreich. Gerade auch die Bücher, in denen du ja Deine Erlebnisse beschreibst. Das ist so gut geschrieben, dass man sich fühlt, als sei man dabei. Das heißt, man "erlebt" das Geschehen sozusagen live mit und kann dadurch sehr viel lernen. Wie man mit einem Sklaven spricht, wie man ihn erzieht, wie man sich dabei fühlt, welche Ideen es gibt und so weiter. Ich würde mir wünschen, dass Du noch mehr Erlebnisse aufschreibst. Da ich ja nun einen Einblick in Deine Welt habe, weiß ich, dass Du viele tolle Erlebnisse nicht aufgeschrieben hast. Ich weiß, das kostet immer enorm viel Zeit und ich möchte das auch nicht als Kritik verstanden wissen, aber schön wäre es schon. Ich denke, ich spreche da auch für viele andere Leserinnen und Leser.


Lady Sas: Wie siehst Du Deine Rolle bei der Gestaltung des Blogs?
Lady V.: Ich hoffe, ab und zu interessante Gedanken beisteuern zu können und möchte Dir eine gute Sparringspartnerin sein. Ich denke, der Blog ist super so wie er ist, aber noch mehr Beiträge und eine andere Perspektive sind sicher nicht verkehrt. 


Lady Sas: Was magst Du den Leserinnen und Lesern über Dich als Person noch verraten?
Lady V.: Ich habe mein Studium erfolgreich beendet (yeah!) und starte jetzt gerade meine Karriere in einem großen Familienunternehmen. Ich bitte um Verständnis, wenn ich nur wenig über mich öffentlich preisgebe, da ich meine Femdom-Leidenschaft nur nebenbei und rein privat auslebe. An bezahlten Treffen habe ich absolut kein Interesse, das ist nichts für mich. Ich bin keine Domina, die Wünsche erfüllt, sondern eine private Herrin, die ihre eigenen Phantasien auslebt. Ich bin in einem Sportverein, reise gerne, liebe Hamburg und Berlin und bin vielseitig interessiert – auch politisch. Ich bin also keine Frau, die nur Beauty und Fashion im Kopf hat. 


Lady Sas: Und nun noch eine Frage, die sicher vielen Lesern unter den Nägeln brennt. Hast Du einen privaten Sklaven oder bist Du vergeben?
Lady V.: (lacht) Nein, ich habe keinen privaten Sklaven und ich bin auch noch nicht vergeben. Aber ich möchte auch keine Bewerbungen erhalten. So wie es im Moment ist, passt es gut. Meine SM-Neigung darf ich ja zusammen mit Dir und Toytoy ausleben, das passt wunderbar. Und um Mr. Right kümmere ich mich schon selbst :) Für mehr habe ich im Moment auch gar keine Zeit. Sollte sich das ändern, sage ich gerne Bescheid.


Lady Sas: Sehr schön. Willkommen an Bord, liebe V.

Dienstag, 26. November 2019

Mistress Julia Taylor: This Artform runs so much deeper

Mistress Julia Taylor
Mistress Julia Taylor is an experienced, outstanding Mistress from the United Kingdom. She is a true inspiration for all BDSM enthusiasts. I'm glad she took the time to answer some questions. Enjoy the interview! 


Lady Sas: Dear Julia, when you look back to the very beginning – how did you get in touch with BDSM and Femdom? How did it all start?
Mistress Julia Taylor: ooh well that is a question, haha. My dominant nature was with my from birth I do believe. Being the elder of 3 siblings with 2 younger brothers, I quickly found that dominating them allowed me to get what I want. I distinctly recall cutting spikes from an evil plant called a “gorse bush” and using them to torture my younger brothers haha oh laugh I did. I also recall torturing and gagging one of my brothers to ensure he would sit and listen to the story I was trying to read to him. Swine, once released he ran to mother and told on me. I was often in trouble!


I also believe I grew up in a time that strong dominant were very much on the increase, after all Margaret Thatcher was decidedly dominant haha plus being inspired by so many fabulous female, my young eyes drank ladies such and Grace Jones, Annie Lennox & let’s not forget a young Madonna who all inspired me to be proud, independent, dominate female.

I could talk on this matter for years! I must also mention the strong dominant females in my family who inspired me daily.



Mistress Julia Taylor

Interview with Mistress Julia Taylor

Lady Sas: What fascinates you about BDSM?


Mistress Julia Taylor: A beautiful artform that creates such emotion with in us, both my submissive and myself!. On the surface of BDSM we have such fun and enjoyment, what truly fascinated me is how deeply I can touch my submissive. The power my position gives me to delve deeply into my submissive souls (when they are brave enough to truly let go.) has astounded me.
Over the years I have discovered that being in my position allows me to heal & teach my boys how to manage & deal with emotions. This artform runs so much deeper than just kinky play.


Lady Sas: On your website I saw you wearing a really giant strap-on. Does it really fit into a slave? What is the attraction of such extreme anal games for you and for the slave?

Mistress Julia Taylor: Hehe my famous extreme strapon collection and I am delighted to say that every single extreme strapon I own has been used. There are very few boys who can house some of my strapons, and a meeting with a Bumwhore (I named all my strapon loving boys, Bumwhores, superb name hehe) called Kinky Steph allowed me to push my own experiences of strapon play as he is able to house such extreme dildos as Goliath.
Like a lot of my wonderful visitors, I have a nature that likes to take everything to the extreme, so this has been a natural evolving of myself and become one of my favourite forms of play. It feels totally natural to me that it is my boys that her fucked haha and the bigger the toy the more satisfy pour moi.


Lady Sas: You are an experienced Femdom. Is there something you have learned about men you can share with us?

Mistress Julia Taylor: How sad it is that boys are so nervous of communicating and being open with them selves and others. We have many reasons in society as to why this is the way of things and something I work to correct with the boys who step into my Lair. I have lost count of the dear boys who have tortured themselves for years berating themselves due to the interests and fetishes they have, some put in place in formative years due to abuse, and this abuse then continues for the rest of their lives if they are not taught differently and given the opportunity to express what they desperately hide within themselves.

We all deserve to be at peace and free, which is why I continue to build and improve my play space to allow the chosen few who kneel before me to not just indulge in kinky play/femdom but to learn, accept & and grow personally.

When this works, there is nothing better in the whole world than to see one of my boys accept themselves and find the self love and pride that is so important for a healthy human being.

Has BDSM changed your view of men?


Lady Sas: Has BDSM changed your view of men?

Mistress Julia Taylor: Oh most definitely and I adore them!. My journey has taught me about people, and myself, which after all is what life is all about.
What saddens me is the lack of self worth and self love I find with people, so through my art I endeavour to show those I come in contact with how important this is.


Lady Sas: What do you do when you don't dominate men? Are there any hobbies or activities?

Mistress Julia Taylor: I made a choice many years ago to devote my life to my chosen path, so 6 days of the week I am to be found at my Lair ready and available to tend to my dear beasties, on the odd occasion I am not you will find me at home with my beautiful daughter & dog, family is very important to me also so any spare time I have I spend it with them. I raised my beautiful daughter on my own, we are blessed with a beautiful relationship and I immerse myself in that as often as I can. I am quite a home bird when out of latex hehe.


Lady Sas: What are your plans for the future?

Mistress Julia Taylor: Ever since I first stepped into a dungeon I had always dreamed of owning my own, I made this a reality almost 10 years ago, and have been working ever since to improve my space. Now I have just extended my original play space to 4x the original size. The Taylor Lair now house 11 rooms which I have just begun to refurb, my 2nd play room is due for completion this week then I begin on a new much larger Medical Room. Once we have all 11 rooms and communal areas completed The Taylor Lair will be available to hire for private sessions and events. Finally fulfilling my life’s dream better than I ever imagined. We have a very exciting 2020 ahead.

So finally I just wish to Thank you for first inviting me to do this interview my lovely and also to you the reader for taking the time out of your day to sit and read my interview. Stay Blessed & Thank You. MJTx


Lady Sas: Thank you very much.


  • Find out more about Mistress Julia Taylor and visit her Website.
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  • Mittwoch, 20. November 2019

    Post an Lady Sas: Frage & Antwort

    Liebe Leser*innen, 

    im Folgenden gebe ich zwei Nachrichten an mich wieder, natürlich diskret in anonymisierter Form. Ich denke nämlich, dass die Antworten durchaus auch den einen oder anderen interessieren könnten.

    Liebe Madame Saskia, sicherlich erhalten Sie viel Fanpost und meine Email sollten Sie bitte auch als solches sehen, wenn sie auch mit einer etwas kritischen Frage verknüpft ist. 
    Ich bin ein großer Fan Ihrer Buchreihe, insbesondere über die mit Ihren Erlebnisse mit ToyToy. Ihre Bücher haben einen nicht unerheblichen Teil dazu beigetragen, dass meine Ehefrau und ich nach 20 Jahren Partnerschaft und Ehe in eine Femdom/Sub –Beziehung „abgerutscht“ sind. Ihre Bücher habe ich regelrecht eingesaugt, weil sie mich erregt und meine Ehefrau auch inspiriert haben. Nun zu meiner Frage: Weshalb spielt in Ihrem Neuen Buch „Femdom Akademie“ das Thema Spermaspiele keine Rolle? Ich finde, man kann so herrlich demütigende Spiele in diesem Bereich machen. Schade, dass dieses Thema keinen Platz fand.Ansonsten bitte ich Sie, meine Eheherrin, mich und Ihre gesamte Leserschaft weiterhin mit Ihren tollen Erlebnissen mit ToyToy zu beglücken. Alles Gute und viele Grüße,T."

    Lieber T.,

    herzlichen Dank an dich und an deine Eheherrin. Es freut mich, dass euch meine Bücher gefallen. Deinen Hinweis zum Thema Spermaspiele kann ich nachvollziehen. BDSM ist ein unermesslich großes Spielfeld. Da kann ich leider nicht auf alles eingehen, was es gibt. Ich denke jedoch, dass ich die wesentlichen Punkte in meinem Femdom Akademie-Buch bespreche. Um die individuellen Vorlieben darf sich dann jeder selbst kümmern. 

    Ob ich weitere Erlebnisse veröffentliche, hängt zum einen von meiner Zeit ab und zum anderen davon, wie das Feedback zu den bisherigen Büchern ist. Wenn du mich motivieren möchtest, dann freue ich mich immer über Buchbewertungen auf Amazon. Ich schaue da regelmäßig, ob es etwas Neues gibt.

    Viele Grüße,
    Lady Sas

    Nachricht von J.



    Guten Tag verehrte Lady Sasimmer mal wieder besuche ich Ihren tollen Blog. Ganz besonders angetan hat es mir dabei das Tagebuch Ihres Sklaven Toytoy, in welchem wunderbar dargestellt wird, wann er verschlossen ist, und wann Sie ihm Erlösung in Form eines Orgasmus gewähren. Nun ist offenbar etwas ganz aussergewöhnliches passiert. Denn das erste Mal überhaupt haben Sie Toytoy für eine Woche aus dem KG befreit, wovon er auch fleissig gebrauch gemacht hat. Als Begründung steht da, wegen Zitat "ausgezeichneter Leistung" beim Femdom-Gangbang. Sie würden mir eine grosse Freude machen, wenn Sie hier - zumindest ansatzweise - etwas konkreter benennen würden, inwiefern Toytoy bei dieser Gelegenheit eine ausgezeichnete Leistung abgeliefert hat.Mit demütigem Dank und ergebenen Grüssen


    Lieber J,

    danke für deine Nachricht. Es freut mich sehr, dass du meinen Blog regelmäßig besuchst. Du hast Recht, das ist wirklich sehr außergewöhnlich. Aber wie man sich vorstellen kann, ist eine Langzeiterziehung in einer Femdom-Runde kein Zuckerschlecken und es bedarf größter Selbstbeherrschung, nicht um Gnade zu bitten und vorzeitig abzubrechen. Nein, ich möchte an dieser Stelle nicht auf Details eingehen, aber Toytoy hat sich so gut geschlagen (bzw. schlagen lassen...), dass ich ihm dieses Geschenk gerne gemacht habe. Die Praktiken, nach denen du fragst, kann man sich doch vorstellen, denke ich. Wir haben jedenfalls nicht "Blinde Kuh" oder "Mensch ärgere dich nicht" gespielt... Für genaue Details habe ich ja zahlreiche Bücher veröffentlicht, in denen Sessions beschrieben werden. 

    Viele Grüße,
    Lady Sas 


    Dienstag, 19. November 2019

    Wenn der Keuschheitsgürtel-Schlüssel im Eis steckt

    Der reguläre Keuschheitsgürtel-Schlüssel von KG-Sklave R. ist gut in einem Eisblock eingeschlossen, damit der Sub nicht auf dumme Gedanken kommt. Nun habe ich ihm erlaubt, den Schlüssel aufzutauen, um sich kurz aufzuschließen. Natürlich nicht, damit er sich erleichtern kann. Davon kann er träumen! Nein, natürlich nur deshalb, um ihn weiter zu teasen... und einzuheizen...

    KG-Sklave R. hat dokumentiert, wie lange es dauert, bis der Schlüssel aufgetaut war. Ein stilles und ziemlich langes Leiden. So war der Schlüssel erst nach 5 Stunden und 35 Minuten aufgetaut. Man könnte in diesem Zusammenhang fast vom "ewigen Eis" sprechen. Was für ein Spaß – für mich natürlich, nicht für ihn.

    Wer ebenfalls Freude an solchen KG-Spielen hat, dem empfehle ich meine Buchreihe Keuschheitsgürtel-Training.




    Dienstag, 5. November 2019

    Sklave Toytoy: 7 Tage KG-Pause. Fragen und Antworten.

    Nach dem Femdom-Gangbang am 26. Oktober habe ich meinem Sklaven Toytoy erlaubt, als Belohnung für seine ausgezeichnete Leistung eine Woche auf die Keuschhaltungsschelle verzichten zu dürfen. Sogar eine Orgasmuserlaubnis hat er bekommen. Einzige Bedingung: Er muss mir offen sagen, wie oft er sich an den 7 Tagen einen Höhepunkt gönnt. 

    Nun, ich muss zugeben, dass ich nicht damit gerechnet hätte, dass es am Ende so viele Orgasmen sind. 22 mal spritzen in 7 Tagen? Auch in meinen sozialen Kanälen war das Erstaunen groß. Ein Interview über die 7 Tage ohne KG.


    Lady Sas: Toytoy, ist dein Penis schon wund vom vielen Wichsen? 22 Mal in nur 7 Tagen ist ganz schön gierig.
    Toytoy: Mein Penis ist nicht wund, Lady Sas, aber Sie haben natürlich Recht. Ich habe mich wirklich nicht zurückgehalten und war viel mit mir beschäftigt.

    Sklave Toytoy über 7 Tage ohne Keuschheitsgürtel (KG)


    Lady Sas: Was war das für ein Gefühl, nach so langer Zeit im KG plötzlich keinen mehr zu tragen?
    Toytoy: Es war wirklich seltsam, ich hatte das Gefühl, dass etwas fehlt. Gerade in den ersten zwei Tagen. Gleichzeitig war da aber auch ein Gefühl von Freiheit und Erleichterung. Ich habe meinen Penis ein Stück weit neu entdeckt. Es war großartig. Sonst stehe ich dabei ja immer unter Beobachtung.


    Lady Sas: 6 x Selbstbefriedigung an einem Tag – hast du auch noch etwas anderes gemacht am Sonntag?
    Toytoy: Da stand ich noch unter den Eindrücken des Femdom-Gangbangs und schwelgte sozusagen in Erinnerungen... Außerdem war es der erste Tag ohne KG, an den anderen Tagen war die Selbstbefriedigung nicht mehr so maßlos. Ich wollte meine Chancen eben nutzen. Die KG-freie Zeit war ja von Anfang an auf 7 Tage begrenzt.


    Lady Sas: In der Tat, am Ende wurden die Orgasmen weniger. Woran lag das?
    Toytoy: Es ist, glaube ich, ein bisschen wie einen Heißhunger, den man stillt. Wenn man satt ist, muss es nicht mehr so viel sein. 


    Lady Sas: Irgendwelche Erkenntnisse gewonnen in den 7 Tagen?
    Toytoy: Ich glaube, die ersten Orgasmen waren am intensivsten. Die gegen Ende waren eher okay. Mir ist bewusst geworden, dass meine Orgasmen, die ich während der Keuschhaltung erleben darf, weitaus intensiver sind als ohne Keuschhaltung. Also nicht ein bisschen intensiver, sondern sehr viel intensiver. Sogar die ruinierten Orgasmen haben ein anderes Level.


    Lady Sas: Eine schöne Erkenntnis. Dann wirst du dich sicher freuen, dass deine Keuschhaltung jetzt weitergeht, oder?
    Toytoy: Es ist eine Hassliebe. Ich hasse den KG, aber ich brauche ihn irgendwie auch. Jedenfalls bin ich Ihnen sehr, sehr dankbar, dass ich dieses Erlebnis machen durfte, Lady Sas.


    Die Keuschhaltung von Toytoy dokumentiere ich öffentlich auf meinem Blog. Und zwar hier. 

    Samstag, 2. November 2019

    1 Woche KG-frei: Was Toytoy daraus gemacht hat

    Aufgrund seiner ausgezeichneten Leistungen beim Femdom-Gangbang am 26.10.2019 habe ich mich zu einer außergewöhnlichen Belohnung entschlossen. Toytoy bekommt 1 Woche KG-frei, er muss seinen Keuschheitsgürtel nicht tragen und darf sogar nach Herzenslust an sich herumspielen und sogar ohne Erlaubnis Orgasmen bekommen. 

    Nun könnte man meinen: Ok, das ist aber etwas übertrieben und zuviel des Guten. Aber ich denke, dass Toytoys Leistungen dieses Geschenk rechtfertigen.

    Vielen Dank an dieser Stelle an Miss Jade, die einen sehr schönen Kommentar auf meinen Blog gepostet hat: 


    Liebe Saskia,
    herzlichen Dank, dass ich dabei sein durfte!!! Es war mit Sicherheit die aufregendste und geilste Session die ich bis jetzt erleben durfte und ich bin sehr dankbar dafür die Gelegenheit bekommen zu haben. Alles war supertop organisiert, dein Sklave ist phantastisch mitgegangen und die Damen waren ebenfalls top!!! 
    1000 Dank, XXX Miss Jade


    1 Woche ohne KG


    Nun ist natürlich interessant, was Toytoy aus diesem Geschenk gemacht hat. Die Bedingung war ja, dass er ehrlich sagen muss, wie oft er sich zum Höhepunkt gebracht hat. Hier das Ergebnis: 

    27. 10. bis 3. 11. 1 Woche KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 
    27. 10. KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 6 x Selbstbefriedigung 
    28. 10. KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 3 x Selbstbefriedigung  
    29. 10. KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 2 x Selbstbefriedigung  
    30. 10. KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 3 x Selbstbefriedigung  
    31. 10. KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 3 x Selbstbefriedigung  
    1. 11. KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 1 x Selbstbefriedigung 

    6 + 3 + 2 + 3 + 3 + 1 = 18 Orgasmen

    Ach du meine Güte! Da hat sich aber einiges aufgestaut...
    Das verhagelt mir die Statistik für 2019 gehörig und ich werde als Herrin dastehen, die ganz schön großzügig und locker mit der Keuschhaltung ihres Subs umgeht – aber egal, ich finde das Experiment interessant und aufschlussreich.

    Die komplette Übersicht über die Keuschhaltung von Toytoy gibt es übrigens hier. 

    Sonntag, 27. Oktober 2019

    Femdom-Gangbang: So war's

    Gestern war ein ganz besonderer Tag. Ein Tag, den man nicht vergisst. Ein Tag, der lange nachhallen wird. Ein Tag, der zu den Highlights 2019 zählen wird. Pünktlich und wie geplant ab 11 Uhr haben vier Femdoms und ich meinen Sklaven Toytoy in einem professionell aufgerüsteten Studio in Frankfurt am Main einer intensiven Langzeiterziehung unterzogen. 

    Wie bereits berichtet hatten wir die Erziehung schon Wochen vorher über das Onlinetool Trello geplant. Aber: Keine der Damen kannte die anderen vorher persönlich. Insofern war es ein Tag, dem wohl alle mit Spannung und Ungeduld entgegengefiebert haben. Es war auch ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Schließlich weiß man nie, ob und wie die Gruppe zusammenfindet und agiert.

    Mädels, ihr wart großartig! Herzlichen Dank.


    Ich bin froh einen Tag danach rückblickend feststellen zu können, dass alles super geklappt hat. Ich hatte vier wundervolle Gäste, die sich sehr gut und engagiert in die Session eingebracht haben. Vier attraktive, charismatische, einfühlsame und kluge Herrinnen, mit denen ich richtig Spaß hatte. Mädels, ihr wart großartig! Herzlichen Dank, dass ich an Eurer Kreativität und Spielfreude teilhaben durfte. Es war ein einziges großes Vergnügen.

    Ich denke, das Konzept, dass alles anonym abläuft und keine Kontaktdaten geteilt werden, hat dazu beigetragen, dass niemand aus falscher Scham mit angezogener Bremse gespielt hat. Ich hatte das Gefühl, dass sich meine Gäste wohl fühlen und ausleben. Wunderbar, so muss es sein.

    Ein Kompliment an Toytoy


    Auch an Toytoy möchte ich an dieser Stelle ein Kompliment richten. Ich war gestern sehr stolz auf dich. Du hast alles gegeben und jeder einzelnen Herrin hingebungsvoll gedient. Du hast jede Strafe bereitwillig angenommen, bist nie aus der Rolle gefallen und hast gezeigt, wie sich ein wahrer Sklave verhält. Ich könnte nicht stolzer sein. Sicher gab es Momente, in denen du aufgeben wolltest. In denen du nicht mehr konntest. In denen du am Ende warst. Es gehört zu deinen großen Stärken, dass du mental so stark bist, trotzdem nicht aufzugeben, sondern alles hinzunehmen und auszuhalten, um deiner Herrin zu gefallen. Das hast du ganz wunderbar gemacht! 

    Geplant war eine Langzeiterziehung von 11 bis 21 Uhr, was schon sehr lang ist. Natürlich mit Pausen, die wir aber ebenfalls mit schönen Ideen gefüllt haben. Trotzdem haben wir am Ende sogar eine knappe Stunde überzogen und bis 22 Uhr gespielt. Das heißt: Toytoy Erziehung hat 11 Stunden gedauert. 11 Stunden von 5 Femdoms in die Mangel genommen zu werden – das ist nichts für Anfänger und Subs mit schwachen Nerven. Es bedarf nicht nur körperlicher Fitness, Ausdauer und Leidensfähigkeit, sondern vor allem auch einer enormen mentalen Stärke. Respekt, dass Toytoy das alles so gut gemeistert hat! 

    Ich denke, wir waren hart, aber fair. Tabus wurden nicht angetastet. Ich selbst habe bewusst darauf geachtet, meiner Aufsichtspflicht nachzukommen und dafür zu sorgen, dass Grenzen eingehalten werden. Das Schöne ist: Ich musste nie ernsthaft einschreiten. Unser Team hat Toytoy Tabus jederzeit respektiert und hatte auch ein gutes Gefühl dafür, wann der Sub eine Pause braucht oder wann es mal genug ist. Dafür bin ich dankbar. Ich musste daher nicht wie ein Schießhund ständig angespannt aufpassen, sondern konnte mich entspannen und in einer tollen, sehr reizvollen Atmosphäre das BDSM-Spiel genießen.

    Mein persönliches Highlight war die Zeit ab etwa 16.30 Uhr, als wir Toytoy – wie soll ich das formulieren? – "soweit hatten". Als er seinen rationalen Panzer abstreifen musste, den Kopf ausgeschaltet hat und seinem Gefühl gefolgt ist. Er hat sich uns ab diesem Zeitpunkt intuitiv hingegeben, nicht mehr voller Selbstbeherrschung, sondern voller Hingabe und Ergebenheit. Das war wirklich sehr schön mitzuerleben. Es ist sicher nicht selbstverständlich, dass man sich vier fremden Frauen so schnell anvertraut und sich völlig fallenlässt. Respekt dafür!

    Eine besondere Belohnung für besondere Leistungen


    Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen gestern beim Femdom-Gangbang habe ich Toytoy als Geste meiner Zufriedenheit für eine Woche das Tragen des KGs erlassen. Toytoy darf nach Lust und Laune an sich herumspielen, inkl. Orgasmuserlaubnis. Ja, das ist ein ziemlicher Schritt. Aber diese Belohnung ist durch den gestrigen Tag voll gerechtfertigt. Einzige Bedingung: Toytoy muss mir nach einer Woche ehrlich sagen, wieviele Orgasmen er sich gegönnt hat. Nach dieser Woche wird er wieder in den KG gesperrt. Wir wollen mal nicht übertreiben...

    Fazit: Es war ein super Event und ich freue mich daher schon sehr auf den nächsten Femdom-Gangbang, der in 4 Wochen stattfindet und bereits komplett durchorganisiert ist.

    Übrigens: Auch im Blog wird es bald sehr schöne, positive Neuerungen geben, die den Blog bereichern werden. Mehr dazu gibt es bald.

    Herzliche Grüße,
    Lady Sas

    PS: Femdoms, die Interesse an einer Femdom-Gangbang Teilnahme 2020 haben, erreichen mich unter madamesaskia@web.de – Ort: Frankfurt/Main – Dauer: 1 Tag – Kein finanzielles Interesse – Toytoy macht dir ein Geschenk

    Freitag, 25. Oktober 2019

    Femdom-Gangbang: die Grenzerfahrung für Toytoy

    In meinem Blogpost vom 9. Oktober zum Thema Locktober habe ich erwähnt, dass es mit der langen Keuschhaltungszeit von Toytoy eine besondere Bewandnis hat. Tatsächlich hat Toytoy seit dem 7. 9. 2019 keinen Höhepunkt mehr erleben dürfen. 7 Wochen ohne Orgasmus! Eine beachtliche Zeit, wie ich finde (Details: siehe hier). Heute möchte ich die Gründe dafür offenlegen. Dabei möchte ich allerdings etwas ausholen, um ein möglichst nachvollziehbares und klares Bild zeichnen zu können. 

    Die große Herausforderung: frischer Wind und neue Ideen


    Seit Februar 2011 ist mein Sklave Toytoy in meinem Besitz. Ein Sklavenvertrag regelt unsere Spielbeziehung. Die größte Herausforderung, vor der ich immer wieder stehe, ist die für Abwechslung und für Überraschungen zu sorgen. Für frischen Wind sozusagen. An Ideen, Phantasie und Kreativität mangelt es mir zum Glück nicht, schließlich habe ich sogar den dritten Band meiner Buchreihe „111 SM Spielideen, Herrin – Sklave“ herausgebracht. Aber: Auch für mich ist es immer wieder eine Herausforderung, die Beziehung aufregend und spannend zu halten. Als Femdom kommt mir die Rolle der Führenden zu, daher kann und will ich diese Aufgabe auch nicht an den Sub abgeben. Nein, darum muss man sich als Femdom schon selbst kümmern.

    Schon seit längerer Zeit verfolge ich die Idee, Sessions dadurch interessant zu gestalten, dass ich eine Vorführung integriere. Dabei verabrede ich mich mit einer unbekannten, privaten Femdom und führe ihr Toytoy in seiner Sklavenrolle vor, lasse ihn Gehorsamkeitsübungen machen und stelle der Besucherin dar, was mit ihm möglich ist. Ich lege Wert darauf, vorher möglichst nur den groben Rahmen abzustecken und die Dame auch nicht näher persönlich kennenzulernen. So wird die Session bzw. die Vorführung auch für mich zu einem Abenteuer und zu einer Überraschung. Schließlich denke ich bei solchen Events auch an mich selbst. Es soll mir schließlich auch Spaß machen. Einen Einblick in solche Sessions gewähre ich übrigens in meinem Buch „Fremden Femdoms vorgeführt“.

    Solche Vorführungen sind sicher ein Highlight und etwas Besonderes. Aber auch diese besonderen Ereignisse nutzen sich etwas ab. Jedes Treffen ist zwar anders, aber eine gewisse Routine entwickelt sich eben doch. Deshalb habe ich begonnen, Toytoy neu herauszufordern. Es war (und ist) ein Experiment, deshalb habe ich bis jetzt noch nichts dazu auf meinem Blog veröffentlicht. Aber jetzt scheint sich doch inzwischen herauskristallisiert zu haben, dass es ein Session-Format zu sein scheint, dass ich noch häufiger durchführen möchte. Die Rede ist von einer ganztätigen Session, die ich nicht zusammen mit einer weiteren Femdom bestreite, sondern gleich mit drei oder vier Damen.

    Der Femdom-Gangbang


    Bei einer devoten Frau und dominanten Männern würde man wohl von einem Gangbang sprechen. Umgekehrt ist dieses Spielformat eher selten. Einen Sklaven, der von einer Gruppe Femdoms erzogen wird, gibt es meines Wissens eher selten. Das liegt wohl auch daran, dass es eine Art von Session ist, die dem Sub sehr, sehr viel abverlangt. Nicht nur körperlich, sondern auch vom Kopf her. Ich habe den Eindruck, dass viele Sklaven so einen Femdom-Gangbang mit mehreren Herrinnen reizvoll finden, aber nur die wenigstens das auch tatsächlich durchhalten würden. Viele Subs neigen ohnehin dazu, sich zu viel zuzutrauen. Nach dem Motto: Sie können A L L E S mit mir machen, Herrin. Außer… – und dann kommt eine lange, lange Liste an Tabus. Zudem neigen diese Subs dazu, Wunschlisten zu schreiben, was sie gerne erleben wollen.

    Genau das jedoch bremst die Euphorie von privaten Femdoms. Sie wollen gern spielen, Spaß haben, sich verehren lassen, ihre Weiblichkeit feiern, den Sklaven teasen, schikanieren, demütigen, bestrafen und zum betteln bringen. Und das geht am besten mit wenig Tabus und keiner Wunschliste. Ich glaube behaupten zu können, dass das bei Toytoy der Fall ist. Sicher: Jeder hat Tabus, so auch Toytoy. Aber sie sind bei ihm inzwischen erfreulich reduziert. Und Wunschlisten gestatte ich ihm ohnehin nicht. Sein Wunsch hat zu sein, die Herrinnen zufriedenzustellen.

    Über die Planung mit dem Onlinetool Trello


    Die Planung einer Vorführung ist zwar nicht einfach, aber doch übersichtlich. Schließlich muss man sich nur mit einer einzigen Femdom auf eine Richtung bei der Erziehung, einige Eckpunkte und einen Termin einigen. Bei einer Tageserziehung mit 3 – 4 Femdoms jedoch liegt die Sache anders. Das ist aufwändig. Zum Glück ist mir ein hilfreiches Online-Tool empfohlen worden, das bei der Planung und Abstimmung wertvolle Unterstützung bietet: trello. Ein kostenloses Onlineprogramm, mit dem Teams sich abstimmen und zusammenarbeiten können. 


    Verpixelter Screenshot aus unserer Trello-Planung


    In der Diskussion auf Trello hatten wir die Idee, Toytoy durch eine besonders lange Keuschhaltungszeit im Vorfeld der gemeinsamen Langzeiterziehung entsprechend sensibel für Tease & Denial zu machen. Ein Sub, der lange ohne Orgasmus auskommen musste, ist auch deutlich leidensfähiger als ein Sub, der sich erst vor Kurzem entspannen durfte. Wir werden diesen Umstand zu nutzen wissen, da bin ich mir sicher. 

    Der nächste Femdom-Gangbang mit Toytoy findet morgen ab 11 Uhr in Frankfurt am Main statt. Dabei sind wir insgesamt, mich dazugerechnet, 5 Teilnehmerinnen. Ein weiterer ist am 30. November geplant, diesmal mit ingesamt 4 Teilnehmerinnen. Und zu Silvester steht erneut etwas Besonderes an, das aber wieder völlig anders sein wird als der Femdom-Gangbang.

    Bei so einem Event muss vieles geplant und besprochen werden. 
    -       Was ist die übergreifende Idee für die Session?
    -       Welche Einzelideen gibt es?
    -       Wo findet die Session statt?
    -       Wann haben alle Zeit?
    -       Wie lange wollen wir spielen? (11 bis ca 21 Uhr)
    -       Welche Regeln gibt es zu beachten?
    -       Bleiben alle anonym oder dürfen Daten getauscht werden? (anonym)
    -       Darf fotografiert und gefilmt werden? (nein)
    -       Welche Tabus hat der Sub?
    -       Welche Dinge wollen wir ausprobieren?
    -       Welche Geschenke soll der Sub überreichen?
    -       Wann machen wir Mittagspause?
    -       Was essen wir? Und wie und wo?
    -       Wie sieht es mit Kaffee und Kuchen aus?
    -       Was isst und trinkt der Sub?
    -       Wie gestalten wir die Pausen des Subs?
    -       Wie wollen wir damit umgehen, wenn Toytoy aufs WC muss?
    -       Welche Getränke sollen bereitstehen?
    -       Wie regeln wir, ob er einen Orgasmus haben darf?
    -       Und so weiter und so fort…
     Eine Menge Fragen, die wir über Trello gut diskutieren konnten. Wirklich empfehlenswert.

    Der besondere Reiz eines Femdom-Gangbangs


    Was ist nun der besondere Reiz an so einem Femdom-Gangbang? Zum einen ist es natürlich reizvoll, sich als Femdom mit Gleichgesinnten in einem geschützten, sicheren, diskreten und anonymen Rahmen ausleben zu können. Es gibt Dinge, die kann man als Femdom nicht alleine umsetzen. Dafür ist der Gangbang ideal. Außerdem stelle ich immer wieder fest, welche Eigendynamik so eine Gruppe auslösen kann. Zusammen kommt man viel leichter auf neue Ideen als alleine. Und es macht einfach sehr viel Spaß.

    Für die privaten Damen liegt der Reiz oft darin, neue Praktiken üben zu können. Und zwar mit Gleichgesinnten und einem Sub, der nicht beim ersten Schmerz das Safeword schreit. Mit Toytoy ist so einiges möglich und das macht natürlich Spaß.

    Auch für den Sub lohnt es sich. Er erlebt ein Highlight, das ihn jedoch bis an seine Grenzen fordert. Wie erwähnt habe ich bereits versuchsweise solche Veranstaltungen ausgerichtet und man konnte dabei gut verfolgen, wie eine Entwicklung beim Sub stattfindet. 

    Am Anfang ist er noch voller Selbstbeherrschung. Rational, kontrolliert und nicht aus der Ruhe zu bringen. Demütigungen und Abstrafungen nimmt er in einer Weise an, die man routiniert nennen könnte. Erst nach und nach bröckelt dieser Panzer. Toytoy wird nicht länger von seinem Kopf bestimmt, sondern allmählich von seinem Instinkt. Er gehorcht instinktiv, ohne zu zögern und denkt nicht mehr darüber nach. Schwer zu beschreiben, aber wunderbar anzuschauen. Das Gefühl der Macht ist hier intensiv ausgeprägt. Die Verehrung ist ultimativ. Klar, wer über Stunden von mehreren Femdoms hart rangenommen wurde, der gehorcht aufs Wort und strengt sich sehr, sehr an, die Damen zufrieden zu stellen. Eine ganz wunderbare Erfahrung. 

    Kurzum: Ich freue mich auf morgen! 
    Herzliche Grüße,
    Lady Sas 



    Freitag, 18. Oktober 2019

    111 SM Spielideen: Band 3 ist da!

    Neu: Band 3 ist da.
    Frische Inspirationen und Ideen für die  nächste BDSM-Session: Band 3 meiner meiner Buchserie "111 SM Spielideen" ist erschienen.

    Zum Inhalt: 
    "Abwechslung ist die Würze in jeder Session. Wie gewohnt möchte ich Sie nun auch in Band 3 meiner 
beliebten Buchserie 111-SM-Spielideen dazu inspirieren, etwas Neues auszuprobieren. Lassen Sie Ihrem Spieltrieb freien Lauf und betreten Sie Neuland. Bringen Sie frischen Wind ins Schlaf- bzw. BDSM-Spielzimmer und überraschen Sie Ihren Partner mit neuen Ideen.  

    1. MindGames: psychologische Spiele. 


    2. SessionPlay: das Spiel Herrin – Sklave. 

    3. Rollenspiele: Femdom und Sklave tauchen in Rollen ab. 

    4. KG-Training: Spiele mit der Keuschhaltung. 

    5. Humiliation: besonders demütigende Spiele. 

    6. PartyPlay: Ideen für BDSM-Partyspaß und mehrere Mitspielerinnen."


    Ich wünsche viel Spaß mit der Ideensammlung und eine inspirierende Lektüre.

    Herzlich,
    Lady Sas

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