Dienstag, 5. November 2019

Sklave Toytoy: 7 Tage KG-Pause. Fragen und Antworten.

Nach dem Femdom-Gangbang am 26. Oktober habe ich meinem Sklaven Toytoy erlaubt, als Belohnung für seine ausgezeichnete Leistung eine Woche auf die Keuschhaltungsschelle verzichten zu dürfen. Sogar eine Orgasmuserlaubnis hat er bekommen. Einzige Bedingung: Er muss mir offen sagen, wie oft er sich an den 7 Tagen einen Höhepunkt gönnt. 

Nun, ich muss zugeben, dass ich nicht damit gerechnet hätte, dass es am Ende so viele Orgasmen sind. 22 mal spritzen in 7 Tagen? Auch in meinen sozialen Kanälen war das Erstaunen groß. Ein Interview über die 7 Tage ohne KG.


Lady Sas: Toytoy, ist dein Penis schon wund vom vielen Wichsen? 22 Mal in nur 7 Tagen ist ganz schön gierig.
Toytoy: Mein Penis ist nicht wund, Lady Sas, aber Sie haben natürlich Recht. Ich habe mich wirklich nicht zurückgehalten und war viel mit mir beschäftigt.

Sklave Toytoy über 7 Tage ohne Keuschheitsgürtel (KG)


Lady Sas: Was war das für ein Gefühl, nach so langer Zeit im KG plötzlich keinen mehr zu tragen?
Toytoy: Es war wirklich seltsam, ich hatte das Gefühl, dass etwas fehlt. Gerade in den ersten zwei Tagen. Gleichzeitig war da aber auch ein Gefühl von Freiheit und Erleichterung. Ich habe meinen Penis ein Stück weit neu entdeckt. Es war großartig. Sonst stehe ich dabei ja immer unter Beobachtung.


Lady Sas: 6 x Selbstbefriedigung an einem Tag – hast du auch noch etwas anderes gemacht am Sonntag?
Toytoy: Da stand ich noch unter den Eindrücken des Femdom-Gangbangs und schwelgte sozusagen in Erinnerungen... Außerdem war es der erste Tag ohne KG, an den anderen Tagen war die Selbstbefriedigung nicht mehr so maßlos. Ich wollte meine Chancen eben nutzen. Die KG-freie Zeit war ja von Anfang an auf 7 Tage begrenzt.


Lady Sas: In der Tat, am Ende wurden die Orgasmen weniger. Woran lag das?
Toytoy: Es ist, glaube ich, ein bisschen wie einen Heißhunger, den man stillt. Wenn man satt ist, muss es nicht mehr so viel sein. 


Lady Sas: Irgendwelche Erkenntnisse gewonnen in den 7 Tagen?
Toytoy: Ich glaube, die ersten Orgasmen waren am intensivsten. Die gegen Ende waren eher okay. Mir ist bewusst geworden, dass meine Orgasmen, die ich während der Keuschhaltung erleben darf, weitaus intensiver sind als ohne Keuschhaltung. Also nicht ein bisschen intensiver, sondern sehr viel intensiver. Sogar die ruinierten Orgasmen haben ein anderes Level.


Lady Sas: Eine schöne Erkenntnis. Dann wirst du dich sicher freuen, dass deine Keuschhaltung jetzt weitergeht, oder?
Toytoy: Es ist eine Hassliebe. Ich hasse den KG, aber ich brauche ihn irgendwie auch. Jedenfalls bin ich Ihnen sehr, sehr dankbar, dass ich dieses Erlebnis machen durfte, Lady Sas.


Die Keuschhaltung von Toytoy dokumentiere ich öffentlich auf meinem Blog. Und zwar hier. 

Samstag, 2. November 2019

1 Woche KG-frei: Was Toytoy daraus gemacht hat

Aufgrund seiner ausgezeichneten Leistungen beim Femdom-Gangbang am 26.10.2019 habe ich mich zu einer außergewöhnlichen Belohnung entschlossen. Toytoy bekommt 1 Woche KG-frei, er muss seinen Keuschheitsgürtel nicht tragen und darf sogar nach Herzenslust an sich herumspielen und sogar ohne Erlaubnis Orgasmen bekommen. 

Nun könnte man meinen: Ok, das ist aber etwas übertrieben und zuviel des Guten. Aber ich denke, dass Toytoys Leistungen dieses Geschenk rechtfertigen.

Vielen Dank an dieser Stelle an Miss Jade, die einen sehr schönen Kommentar auf meinen Blog gepostet hat: 


Liebe Saskia,
herzlichen Dank, dass ich dabei sein durfte!!! Es war mit Sicherheit die aufregendste und geilste Session die ich bis jetzt erleben durfte und ich bin sehr dankbar dafür die Gelegenheit bekommen zu haben. Alles war supertop organisiert, dein Sklave ist phantastisch mitgegangen und die Damen waren ebenfalls top!!! 
1000 Dank, XXX Miss Jade


1 Woche ohne KG


Nun ist natürlich interessant, was Toytoy aus diesem Geschenk gemacht hat. Die Bedingung war ja, dass er ehrlich sagen muss, wie oft er sich zum Höhepunkt gebracht hat. Hier das Ergebnis: 

27. 10. bis 3. 11. 1 Woche KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 
27. 10. KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 6 x Selbstbefriedigung 
28. 10. KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 3 x Selbstbefriedigung  
29. 10. KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 2 x Selbstbefriedigung  
30. 10. KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 3 x Selbstbefriedigung  
31. 10. KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 3 x Selbstbefriedigung  
1. 11. KG-frei wegen ausgezeichneter Leistungen am 26.10. 1 x Selbstbefriedigung 

6 + 3 + 2 + 3 + 3 + 1 = 18 Orgasmen

Ach du meine Güte! Da hat sich aber einiges aufgestaut...
Das verhagelt mir die Statistik für 2019 gehörig und ich werde als Herrin dastehen, die ganz schön großzügig und locker mit der Keuschhaltung ihres Subs umgeht – aber egal, ich finde das Experiment interessant und aufschlussreich.

Die komplette Übersicht über die Keuschhaltung von Toytoy gibt es übrigens hier. 

Sonntag, 27. Oktober 2019

Femdom-Gangbang: So war's

Gestern war ein ganz besonderer Tag. Ein Tag, den man nicht vergisst. Ein Tag, der lange nachhallen wird. Ein Tag, der zu den Highlights 2019 zählen wird. Pünktlich und wie geplant ab 11 Uhr haben vier Femdoms und ich meinen Sklaven Toytoy in einem professionell aufgerüsteten Studio in Frankfurt am Main einer intensiven Langzeiterziehung unterzogen. 

Wie bereits berichtet hatten wir die Erziehung schon Wochen vorher über das Onlinetool Trello geplant. Aber: Keine der Damen kannte die anderen vorher persönlich. Insofern war es ein Tag, dem wohl alle mit Spannung und Ungeduld entgegengefiebert haben. Es war auch ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Schließlich weiß man nie, ob und wie die Gruppe zusammenfindet und agiert.

Mädels, ihr wart großartig! Herzlichen Dank.


Ich bin froh einen Tag danach rückblickend feststellen zu können, dass alles super geklappt hat. Ich hatte vier wundervolle Gäste, die sich sehr gut und engagiert in die Session eingebracht haben. Vier attraktive, charismatische, einfühlsame und kluge Herrinnen, mit denen ich richtig Spaß hatte. Mädels, ihr wart großartig! Herzlichen Dank, dass ich an Eurer Kreativität und Spielfreude teilhaben durfte. Es war ein einziges großes Vergnügen.

Ich denke, das Konzept, dass alles anonym abläuft und keine Kontaktdaten geteilt werden, hat dazu beigetragen, dass niemand aus falscher Scham mit angezogener Bremse gespielt hat. Ich hatte das Gefühl, dass sich meine Gäste wohl fühlen und ausleben. Wunderbar, so muss es sein.

Ein Kompliment an Toytoy


Auch an Toytoy möchte ich an dieser Stelle ein Kompliment richten. Ich war gestern sehr stolz auf dich. Du hast alles gegeben und jeder einzelnen Herrin hingebungsvoll gedient. Du hast jede Strafe bereitwillig angenommen, bist nie aus der Rolle gefallen und hast gezeigt, wie sich ein wahrer Sklave verhält. Ich könnte nicht stolzer sein. Sicher gab es Momente, in denen du aufgeben wolltest. In denen du nicht mehr konntest. In denen du am Ende warst. Es gehört zu deinen großen Stärken, dass du mental so stark bist, trotzdem nicht aufzugeben, sondern alles hinzunehmen und auszuhalten, um deiner Herrin zu gefallen. Das hast du ganz wunderbar gemacht! 

Geplant war eine Langzeiterziehung von 11 bis 21 Uhr, was schon sehr lang ist. Natürlich mit Pausen, die wir aber ebenfalls mit schönen Ideen gefüllt haben. Trotzdem haben wir am Ende sogar eine knappe Stunde überzogen und bis 22 Uhr gespielt. Das heißt: Toytoy Erziehung hat 11 Stunden gedauert. 11 Stunden von 5 Femdoms in die Mangel genommen zu werden – das ist nichts für Anfänger und Subs mit schwachen Nerven. Es bedarf nicht nur körperlicher Fitness, Ausdauer und Leidensfähigkeit, sondern vor allem auch einer enormen mentalen Stärke. Respekt, dass Toytoy das alles so gut gemeistert hat! 

Ich denke, wir waren hart, aber fair. Tabus wurden nicht angetastet. Ich selbst habe bewusst darauf geachtet, meiner Aufsichtspflicht nachzukommen und dafür zu sorgen, dass Grenzen eingehalten werden. Das Schöne ist: Ich musste nie ernsthaft einschreiten. Unser Team hat Toytoy Tabus jederzeit respektiert und hatte auch ein gutes Gefühl dafür, wann der Sub eine Pause braucht oder wann es mal genug ist. Dafür bin ich dankbar. Ich musste daher nicht wie ein Schießhund ständig angespannt aufpassen, sondern konnte mich entspannen und in einer tollen, sehr reizvollen Atmosphäre das BDSM-Spiel genießen.

Mein persönliches Highlight war die Zeit ab etwa 16.30 Uhr, als wir Toytoy – wie soll ich das formulieren? – "soweit hatten". Als er seinen rationalen Panzer abstreifen musste, den Kopf ausgeschaltet hat und seinem Gefühl gefolgt ist. Er hat sich uns ab diesem Zeitpunkt intuitiv hingegeben, nicht mehr voller Selbstbeherrschung, sondern voller Hingabe und Ergebenheit. Das war wirklich sehr schön mitzuerleben. Es ist sicher nicht selbstverständlich, dass man sich vier fremden Frauen so schnell anvertraut und sich völlig fallenlässt. Respekt dafür!

Eine besondere Belohnung für besondere Leistungen


Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen gestern beim Femdom-Gangbang habe ich Toytoy als Geste meiner Zufriedenheit für eine Woche das Tragen des KGs erlassen. Toytoy darf nach Lust und Laune an sich herumspielen, inkl. Orgasmuserlaubnis. Ja, das ist ein ziemlicher Schritt. Aber diese Belohnung ist durch den gestrigen Tag voll gerechtfertigt. Einzige Bedingung: Toytoy muss mir nach einer Woche ehrlich sagen, wieviele Orgasmen er sich gegönnt hat. Nach dieser Woche wird er wieder in den KG gesperrt. Wir wollen mal nicht übertreiben...

Fazit: Es war ein super Event und ich freue mich daher schon sehr auf den nächsten Femdom-Gangbang, der in 4 Wochen stattfindet und bereits komplett durchorganisiert ist.

Übrigens: Auch im Blog wird es bald sehr schöne, positive Neuerungen geben, die den Blog bereichern werden. Mehr dazu gibt es bald.

Herzliche Grüße,
Lady Sas

PS: Femdoms, die Interesse an einer Femdom-Gangbang Teilnahme 2020 haben, erreichen mich unter madamesaskia@web.de – Ort: Frankfurt/Main – Dauer: 1 Tag – Kein finanzielles Interesse – Toytoy macht dir ein Geschenk

Freitag, 25. Oktober 2019

Femdom-Gangbang: die Grenzerfahrung für Toytoy

In meinem Blogpost vom 9. Oktober zum Thema Locktober habe ich erwähnt, dass es mit der langen Keuschhaltungszeit von Toytoy eine besondere Bewandnis hat. Tatsächlich hat Toytoy seit dem 7. 9. 2019 keinen Höhepunkt mehr erleben dürfen. 7 Wochen ohne Orgasmus! Eine beachtliche Zeit, wie ich finde (Details: siehe hier). Heute möchte ich die Gründe dafür offenlegen. Dabei möchte ich allerdings etwas ausholen, um ein möglichst nachvollziehbares und klares Bild zeichnen zu können. 

Die große Herausforderung: frischer Wind und neue Ideen


Seit Februar 2011 ist mein Sklave Toytoy in meinem Besitz. Ein Sklavenvertrag regelt unsere Spielbeziehung. Die größte Herausforderung, vor der ich immer wieder stehe, ist die für Abwechslung und für Überraschungen zu sorgen. Für frischen Wind sozusagen. An Ideen, Phantasie und Kreativität mangelt es mir zum Glück nicht, schließlich habe ich sogar den dritten Band meiner Buchreihe „111 SM Spielideen, Herrin – Sklave“ herausgebracht. Aber: Auch für mich ist es immer wieder eine Herausforderung, die Beziehung aufregend und spannend zu halten. Als Femdom kommt mir die Rolle der Führenden zu, daher kann und will ich diese Aufgabe auch nicht an den Sub abgeben. Nein, darum muss man sich als Femdom schon selbst kümmern.

Schon seit längerer Zeit verfolge ich die Idee, Sessions dadurch interessant zu gestalten, dass ich eine Vorführung integriere. Dabei verabrede ich mich mit einer unbekannten, privaten Femdom und führe ihr Toytoy in seiner Sklavenrolle vor, lasse ihn Gehorsamkeitsübungen machen und stelle der Besucherin dar, was mit ihm möglich ist. Ich lege Wert darauf, vorher möglichst nur den groben Rahmen abzustecken und die Dame auch nicht näher persönlich kennenzulernen. So wird die Session bzw. die Vorführung auch für mich zu einem Abenteuer und zu einer Überraschung. Schließlich denke ich bei solchen Events auch an mich selbst. Es soll mir schließlich auch Spaß machen. Einen Einblick in solche Sessions gewähre ich übrigens in meinem Buch „Fremden Femdoms vorgeführt“.

Solche Vorführungen sind sicher ein Highlight und etwas Besonderes. Aber auch diese besonderen Ereignisse nutzen sich etwas ab. Jedes Treffen ist zwar anders, aber eine gewisse Routine entwickelt sich eben doch. Deshalb habe ich begonnen, Toytoy neu herauszufordern. Es war (und ist) ein Experiment, deshalb habe ich bis jetzt noch nichts dazu auf meinem Blog veröffentlicht. Aber jetzt scheint sich doch inzwischen herauskristallisiert zu haben, dass es ein Session-Format zu sein scheint, dass ich noch häufiger durchführen möchte. Die Rede ist von einer ganztätigen Session, die ich nicht zusammen mit einer weiteren Femdom bestreite, sondern gleich mit drei oder vier Damen.

Der Femdom-Gangbang


Bei einer devoten Frau und dominanten Männern würde man wohl von einem Gangbang sprechen. Umgekehrt ist dieses Spielformat eher selten. Einen Sklaven, der von einer Gruppe Femdoms erzogen wird, gibt es meines Wissens eher selten. Das liegt wohl auch daran, dass es eine Art von Session ist, die dem Sub sehr, sehr viel abverlangt. Nicht nur körperlich, sondern auch vom Kopf her. Ich habe den Eindruck, dass viele Sklaven so einen Femdom-Gangbang mit mehreren Herrinnen reizvoll finden, aber nur die wenigstens das auch tatsächlich durchhalten würden. Viele Subs neigen ohnehin dazu, sich zu viel zuzutrauen. Nach dem Motto: Sie können A L L E S mit mir machen, Herrin. Außer… – und dann kommt eine lange, lange Liste an Tabus. Zudem neigen diese Subs dazu, Wunschlisten zu schreiben, was sie gerne erleben wollen.

Genau das jedoch bremst die Euphorie von privaten Femdoms. Sie wollen gern spielen, Spaß haben, sich verehren lassen, ihre Weiblichkeit feiern, den Sklaven teasen, schikanieren, demütigen, bestrafen und zum betteln bringen. Und das geht am besten mit wenig Tabus und keiner Wunschliste. Ich glaube behaupten zu können, dass das bei Toytoy der Fall ist. Sicher: Jeder hat Tabus, so auch Toytoy. Aber sie sind bei ihm inzwischen erfreulich reduziert. Und Wunschlisten gestatte ich ihm ohnehin nicht. Sein Wunsch hat zu sein, die Herrinnen zufriedenzustellen.

Über die Planung mit dem Onlinetool Trello


Die Planung einer Vorführung ist zwar nicht einfach, aber doch übersichtlich. Schließlich muss man sich nur mit einer einzigen Femdom auf eine Richtung bei der Erziehung, einige Eckpunkte und einen Termin einigen. Bei einer Tageserziehung mit 3 – 4 Femdoms jedoch liegt die Sache anders. Das ist aufwändig. Zum Glück ist mir ein hilfreiches Online-Tool empfohlen worden, das bei der Planung und Abstimmung wertvolle Unterstützung bietet: trello. Ein kostenloses Onlineprogramm, mit dem Teams sich abstimmen und zusammenarbeiten können. 


Verpixelter Screenshot aus unserer Trello-Planung


In der Diskussion auf Trello hatten wir die Idee, Toytoy durch eine besonders lange Keuschhaltungszeit im Vorfeld der gemeinsamen Langzeiterziehung entsprechend sensibel für Tease & Denial zu machen. Ein Sub, der lange ohne Orgasmus auskommen musste, ist auch deutlich leidensfähiger als ein Sub, der sich erst vor Kurzem entspannen durfte. Wir werden diesen Umstand zu nutzen wissen, da bin ich mir sicher. 

Der nächste Femdom-Gangbang mit Toytoy findet morgen ab 11 Uhr in Frankfurt am Main statt. Dabei sind wir insgesamt, mich dazugerechnet, 5 Teilnehmerinnen. Ein weiterer ist am 30. November geplant, diesmal mit ingesamt 4 Teilnehmerinnen. Und zu Silvester steht erneut etwas Besonderes an, das aber wieder völlig anders sein wird als der Femdom-Gangbang.

Bei so einem Event muss vieles geplant und besprochen werden. 
-       Was ist die übergreifende Idee für die Session?
-       Welche Einzelideen gibt es?
-       Wo findet die Session statt?
-       Wann haben alle Zeit?
-       Wie lange wollen wir spielen? (11 bis ca 21 Uhr)
-       Welche Regeln gibt es zu beachten?
-       Bleiben alle anonym oder dürfen Daten getauscht werden? (anonym)
-       Darf fotografiert und gefilmt werden? (nein)
-       Welche Tabus hat der Sub?
-       Welche Dinge wollen wir ausprobieren?
-       Welche Geschenke soll der Sub überreichen?
-       Wann machen wir Mittagspause?
-       Was essen wir? Und wie und wo?
-       Wie sieht es mit Kaffee und Kuchen aus?
-       Was isst und trinkt der Sub?
-       Wie gestalten wir die Pausen des Subs?
-       Wie wollen wir damit umgehen, wenn Toytoy aufs WC muss?
-       Welche Getränke sollen bereitstehen?
-       Wie regeln wir, ob er einen Orgasmus haben darf?
-       Und so weiter und so fort…
 Eine Menge Fragen, die wir über Trello gut diskutieren konnten. Wirklich empfehlenswert.

Der besondere Reiz eines Femdom-Gangbangs


Was ist nun der besondere Reiz an so einem Femdom-Gangbang? Zum einen ist es natürlich reizvoll, sich als Femdom mit Gleichgesinnten in einem geschützten, sicheren, diskreten und anonymen Rahmen ausleben zu können. Es gibt Dinge, die kann man als Femdom nicht alleine umsetzen. Dafür ist der Gangbang ideal. Außerdem stelle ich immer wieder fest, welche Eigendynamik so eine Gruppe auslösen kann. Zusammen kommt man viel leichter auf neue Ideen als alleine. Und es macht einfach sehr viel Spaß.

Für die privaten Damen liegt der Reiz oft darin, neue Praktiken üben zu können. Und zwar mit Gleichgesinnten und einem Sub, der nicht beim ersten Schmerz das Safeword schreit. Mit Toytoy ist so einiges möglich und das macht natürlich Spaß.

Auch für den Sub lohnt es sich. Er erlebt ein Highlight, das ihn jedoch bis an seine Grenzen fordert. Wie erwähnt habe ich bereits versuchsweise solche Veranstaltungen ausgerichtet und man konnte dabei gut verfolgen, wie eine Entwicklung beim Sub stattfindet. 

Am Anfang ist er noch voller Selbstbeherrschung. Rational, kontrolliert und nicht aus der Ruhe zu bringen. Demütigungen und Abstrafungen nimmt er in einer Weise an, die man routiniert nennen könnte. Erst nach und nach bröckelt dieser Panzer. Toytoy wird nicht länger von seinem Kopf bestimmt, sondern allmählich von seinem Instinkt. Er gehorcht instinktiv, ohne zu zögern und denkt nicht mehr darüber nach. Schwer zu beschreiben, aber wunderbar anzuschauen. Das Gefühl der Macht ist hier intensiv ausgeprägt. Die Verehrung ist ultimativ. Klar, wer über Stunden von mehreren Femdoms hart rangenommen wurde, der gehorcht aufs Wort und strengt sich sehr, sehr an, die Damen zufrieden zu stellen. Eine ganz wunderbare Erfahrung. 

Kurzum: Ich freue mich auf morgen! 
Herzliche Grüße,
Lady Sas 



Freitag, 18. Oktober 2019

111 SM Spielideen: Band 3 ist da!

Neu: Band 3 ist da.
Frische Inspirationen und Ideen für die  nächste BDSM-Session: Band 3 meiner meiner Buchserie "111 SM Spielideen" ist erschienen.

Zum Inhalt: 
"Abwechslung ist die Würze in jeder Session. Wie gewohnt möchte ich Sie nun auch in Band 3 meiner 
beliebten Buchserie 111-SM-Spielideen dazu inspirieren, etwas Neues auszuprobieren. Lassen Sie Ihrem Spieltrieb freien Lauf und betreten Sie Neuland. Bringen Sie frischen Wind ins Schlaf- bzw. BDSM-Spielzimmer und überraschen Sie Ihren Partner mit neuen Ideen.  

1. MindGames: psychologische Spiele. 


2. SessionPlay: das Spiel Herrin – Sklave. 

3. Rollenspiele: Femdom und Sklave tauchen in Rollen ab. 

4. KG-Training: Spiele mit der Keuschhaltung. 

5. Humiliation: besonders demütigende Spiele. 

6. PartyPlay: Ideen für BDSM-Partyspaß und mehrere Mitspielerinnen."


Ich wünsche viel Spaß mit der Ideensammlung und eine inspirierende Lektüre.

Herzlich,
Lady Sas

Hier geht es zum Taschenbuch mit kostenloser Leseprobe.

Hier geht es zum eBook.


Freitag, 11. Oktober 2019

Outdoor-Spielmöglichkeiten gesucht

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute ist unsere Schwarmintelligenz gefragt.

Ein Leser meines Blogs sucht ein professionelles Dominastudio oder eine einzelne Profi-Domina mit dem Angebot einer Outdoorerziehung. Mit Outdoorerziehung meint der Leser, dass er gerne in einem Garten oder in einem Wald/Feld/Hinterhof/abgeschiedene Straße/verlassenes Grundstück erzogen werden möchte. 

Die Jahreszeit erscheint mir dafür gerade etwas fragwürdig, aber gut, offenbar ist der Sub hart im nehmen und stört sich nicht an kalten Temperaturen.

Wer kennt so eine Möglichkeit?
Bitte nutze die Kommentarmöglichkeit hier im Blog oder sende mir eine Mail an: madamesaskia@web.de

Herzlich,
Lady Sas

  
UPDATE.
Leser W. weist darauf hin, dass das Domizil der Gräfin in Düsseldorf einen Garten/Outdoorbereich hat. Danke für den Hinweis.

Und danke an Lady Pascal aus Berlin für ihren Hinweis, dass sie ebenfalls einen Außenbereich zur Verfügung hat, siehe Blog-Kommentar.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Locktober: Keuschheitsgürteltraining 3 gestartet



Liebe Leserinnen und Leser,

der Locktober ist da. Lockwas? Locktober – ein kleines Wortspiel und der Mix aus dem englischen Wort "Lock" – also verschlossen – und Oktober. Ein wundervoller Anlass, um mit Keuschheitsgürteltraining 3 zu starten. Wie schon beim letzten Training werde ich die Aufgaben vor der Veröffentlichung in Buchform wieder mit ausgewählten KG-Sklaven testen. Die Teilnahme an diesen Tests ist kostenlos. Bewerbe dich also jetzt mit einer kurzen, aussagekräftigen Mail an: madamesaskia@web.de

Hier geht es zum Keuschheitsgürteltraining 1.

Hier geht es zum Keuschheitsgürteltraining 2.

Nette news am Rande: Mein Sklave Toytoy schmachtet nun schon seit ziemlich genau 4 Wochen ohne Höhepunkt im KG. Vier Wochen finde ich schon sehr beachtlich. Und es könnten noch mehr Wochen werden... Warum, das verrate ich demnächst.

Herzliche Grüße,
Lady Sas 

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Domina Empress MaXime von Luven: den Verstand Amok laufen lassen

MaXime von Luven
Domina Empress MaXime von Luven hat das Karlsruher Studio Novem Viginti aufgebaut. Im Interview verrät die erfahrene Domina mehr über sich und Ihre Art BDSM auszuleben.


Lady Sas: Liebe MaXime, bitte schildere uns, wie Du Dich zur Femdom und Domina entwickelt hast.
Domina Empress MaXime von Luven: Zu einer FemDom zähle ich mich nicht. Mein naturell ist sadistisch veranlagt und das lebe ich kreativ und bis ins lezte Detail mit meinen und von mir auserwählten Gästen aus. Ich passe in keine Begriffsschublade und erfülle keine Klisches. Es ist ein ständiges Inspirieren und experemtieren, was mich und mein Spiel entwickelt.



Interview mit Domina Empress MaXime von Luven vom Studio NOVEM VIGINTI


Lady Sas: Du bist die Hausherrin des Studios Novem Viginti in Karlsruhe. Hast Du das Studio auch selbst gegründet? Und wenn ja, wie kam es dazu?
Domina Empress MaXime von Luven:Das NOVEM VIGINTI stellt selbstredend das beeindruckende Ergebnis meiner Kreativität dar, was ausgefallene Spielorte und Spielmöglichkeiten betrifft. Angefangen habe ich in einem kleinen Studio in Karlsruhe: Studio MaXime. Dies habe ich damals übernommen und im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten spannend und einfallsreich gestaltet. In den Räumlichkeiten war meine Kreativität dauerhaft enorm eingeengt. Die Gefahr des täglich Wiederkehrenden war gegeben. Eintönigkeit ist nicht mein Ding. Das NOVEM VIGINTI entstand nach 2 Jahren harte Arbeit mit Planung, Umsetzung und Umbaumaßnahmen. Mit dem NV habe ich ein Ort geschaffen in dem die Vielfältigen Perspektiven der eigenen Ambivalenz hautnah erlebt und erfahren werden können. Es bietet sowohl für unsere Damen wie auch die Gäste ein nie endendes Sprektrum an Möglichkeiten. 




MaXime von Luven

Lady Sas: Was hat es mit den Namen „Novem Viginti“ und „Empress Maxime von Luven“ auf sich? Steckt eine bestimmte Philosophie dahinter?
Domina Empress MaXime von Luven: Fühle mich speziell und einzigartig. Daher lag es nahe auch einen Namen zu wählen, der dies zum Ausdruck bringt. Während des Umbau sagten wir immer wir fahren in die 29. Novem steht also für die 9 und Viginti für die 20. So ist ein wunderschöner Name entsprungen. MaXime steht für: am meisten und Luven für das Luv: der Wind im Segel. da sich sehr Zielstrebig bin und mein Ziel verfolge bis ich es habe, fand ich das auch heir der Name sehr gut passt;) Ich fühle mich sehr authentisch damit.



Ohnmacht erleben, Grenzen überschreiten


Lady Sas: Was macht für Dich den besonderen Reiz von BDSM aus?Domina Empress MaXime von Luven: BDSM zu leben und zu einem festen Bestandteil seines Lebens zu machen ist in der heutigen Gesellschaft immer noch mit negativen Bewertungen besetzt. Daher ist es wichtig Räume und Möglichkeiten zu schaffen wo ein Auskosten, genießen und ausleben mit viel Spaß und Kreativität und ohne Grenzen möglich ist. Wo sonst ist Vertrauen so wichtig um Macht auszuüben, Ohnmacht zu erleben, Grenzen zu überschreiten, zu starten mit der Ungewissheit, was kommt. Ein Ort der Sicherheit mit allen Facetten und Reizen für alle Spielpartner. Ergebnis offen.


Lady Sas: Du bietest auch Waterboarding an. Ist das eine Spielart, die Extremsklaven wählen, die mit den eher klassischen Praktiken durch sind? Wie sind hier Deine Beobachtungen, was die Gäste betrifft?
Domina Empress MaXime von Luven: Für mich gibt es kein Ranking an Spielarten. Waterboarding ist eine besondere Spielart, um den Verstand Amok laufen zu lassen. Hier brauchst Du viel Gefühl für den richtigen Drive in der Session. Klar habe ich meine Vorstellungen für wen das was ist und ob hier Kopfkino und Ralität übereinstimmen. Mir persönlich gefällt es sehr, denn mehr Macht geht nicht. Wie Zuckerbrot und Peitsche nur mit Wasser...


Lady Sas: Nach dem neuen Prostitutionsschutzgesetz erreichen mich immer mehr Nachrichten von Dominas und Bizarrladys, die die Peitsche an den Nagel hängen. Wie sind Deine Beobachtungen dazu?
Domina Empress MaXime von Luven: Das mag sein und soll jeder für sich selbst entscheiden. Entwicklung und Neugier treibt mich an. Wie überall verändern sich Märkte, Angebote und Kunden. Wenn ich für BDSM brenne werde ich mich auch entwickeln und weiterhin die Liebe dazu haben. Bin ich stehengeblieben und somit nicht authentisch, dann sollte ich aufhören.



Charmant in der Sprache und klar und kompromisslos im Spiel



Lady Sas: Was unterscheidet in Deinen Augen eine exzellente Domina von einer durchschnittlichen?
Domina Empress MaXime von Luven: Schwierige Frage! Die gespielte Authentizität. Bin ich es mit Haut und Haaren, dann merkt es der Gast auch. Bin ich es nur teilweise oder steht der Verdienst im Vordergrund merkt er auch das. Charmant in der Sprache und klar und kompromislos im Spiel ist entscheidend. Der monitäre Erfolg geht nur über die Authentizität.


Lady Sas: Was sind wohl die klassischen Anfängerfehler bei angehenden Dominas?
Domina Empress MaXime von Luven: Evtl. Geldgier und kein Interesse sich zu entwickeln.


Lady Sas: Nehmen wir an eine junge Femdom möchte sich professionell im Studio ausleben. Hast Du einen Tipp für sie?
Domina Empress MaXime von Luven: Workshops sind sicher hilfreich.


Lady Sas: Was inspiriert Dich, wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions?

Domina Empress MaXime von Luven: Da gibt es keinen Plan. Wir starten und dann beginnt die Reise. Oft sind es Spielsachen, die mir ins Auge fallen oder Positionen des Gastes, die mich einladen Dinge zu tun, die mir gefallen. Ab und an bestimmen auch Worte oder Reaktionen den Weg. Bin ich in meinem Element dann bringe ich den Gast über die Klippe, lasse ihn springen und lehre ihm das fliegen.


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Domina Empress MaXime von Luven: Dass ich mit 80 immer noch den Po mit der Gerte treffe und keinen in der Zelle vergesse ;)

Lady Sas: Danke für das Interview.



  • Hier geht es zur Website von MaXime von Luven.
  • Weitere Femdom und Domina Interviews auf deutsch

  • Erfahre mehr über Lady Sas 
  • Sonntag, 22. September 2019

    Domina Katharina: die schöne Kreative

    Domina Katharina
    Domina Katharina ist in Berlin zuhause, aber als Reisende auch in Dubai oder in Gdansk anzutreffen. Im Interview erfahren wir mehr über die junge und überaus attraktive Herrin. Viel Spaß dabei. 


    Lady Sas: Liebe Katharina, bitte schildere uns, wie du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist und dich zur Domina entwickelt hast.
    Domina Katharina:  Eine Freundin von mir hatte  damals als Domina angefangen und ich war schon immer eine starke Frau und hatte gerne die Zügeln in der Hand und so beschloß ich, ich mache  es einfach und habe in einem Studio angerufen und angefangen dort alles zu lernen. Ich war bei anderen Dominas mit der Session, habe viel darüber gelesen und über BDSM recherchiert und habe sehr schnell meine Leidenschaft dafür entdeckt. Ich habe in Köln im Studio angefangen und habe hier in Berlin in Studios als Teil des Teams gearbeitet, bis ich mich irgendwann dazu entschlossen hatte meinen eigenen Weg zu gehen und Studio unabhängig zu sein.

    Interview mit Domina Katharina

    Lady Sas: Auf deiner Website steht als Titel „Dominatrix Katharina“, die Webadresse lautet „Domina-Katharin“ und bei „über mich“ steht: „Ich bin Katharina“. Welche Anrede bevorzugst du in der Session? Wirst du gesiezt?
    Domina Katharina: Ich bevorzuge es Grundsätzlich gesiezt zu werden und in der Session  soweiso. Die genaue Anrede  in der Session ist für mich irrelevant, sei es Lady Katharina , Domina Kathaina, Herrin, Mistress., etc. Es geht um die Geste.


    Lady Sas: Was reizt dich an BDSM?
    Domina Katharina: Ich mag  Sessions, in der ich eintauchen kann und die einen gewissen Anspruch mit sich bringen. Besonders liebe ich Psycho- und Fixierungsspiele. Ich sehe das immer als Challange jemanden so zu fixieren, dass derjenige nicht die geringste Chance hat auszubrechen. Und Psychospiele fordern sehr viel Kreativität und vor allem mehr Empathie und Feingefühl.


    Lady Sas: Du bist in Berlin tätig. Kannst du uns etwas über die BDSM-Szene in Berlin erzählen? Kennst du viele Dominas in Berlin?
    Domina Katharina: Die Szene in Berlin ist sehr groß, unter anderem auch deshalb, weil wir viel SM-Sudios hier haben. Jedes hat sein eigenen Stil und Konzept. Die Auswahl ist also auch sehr groß. Hinzu kommt, dass wir Clubs haben wie das berühmt berüchtigte KitKat  oder Insomnia, wo regelmäßig die Berliner BDSM Szene unterwegs ist. Ich kenne einige Kolleginnen aus Berlin, man folgt sich gegenseitig auf Instagram und dann trifft man sich auf der ein oder anderen Fetisch Event. Während German Fetish Ball (GFB) ist das dann alles noch internationaler.

    Domina Katharina

    Domina Katharina auf Reisen


    Lady Sas: Du arbeitest nicht nur in Berlin, sondern gehst auch auf Reisen. Zum Beispiel nach Gdansk in Polen und nach Dubai. Wie kamst du auf diese beiden Reiseziele?
    Domina Katharina:  Ich reise einfach sehr gerne und entdecke gerne neue Orte. Während GFB habe ich dann Melisande Sin kennengelernt, die ihr eigenes  Studio in Gdansk hat und wir hatten uns so gut verstanden, dass wir uns auch privat angefreundet haben und ich sie und ihre Kollegin und beste Freundin Maya Sin in Gdansk besuchen was und das habe ich dann mit dem beruflichen verbunden. Dubai war schon seit längerem eines meiner Reiseziele und hier verbinde ich das selbe mit meiner Arbeit.


    Lady Sas: Unter deinen Vorlieben ist „Psychofolter“. Klingt spannend. Wie kann das zum Beispiel aussehen?
    Domina Katharina: Psychofolter ist eine Foltermethode ohne physische Gewalt aber genau so wirkungsvoll. Zum Beispiel habe ich mal bei einer Overnight Session dem Sklaven eine kugelförmige Edelstahlmaske  und -fäustlinge angezogen und dazu musste er noch einen kratzigen Sack tragen. Ich habe ihn dann in einer Zelle  streng fixiert und ihn die ganze Nacht mit Hatebreed (eine Hardcore Punkband) auf volle Lautstärke zugedröhnt. Natürlich war er dabei komplett im dunkeln und hatte somit auch kein Gefühl wie viel Zeit vergangen ist oder ob es schon hell wurde. Das hat mir sehr viel  Spaß gemacht!


    Lady Sas: Hat sich dein Verhältnis zu Männern verändert seit du professionelle Domina bist?
    Domina Katharina: Nein, ich sehe alle Menschen individuell. Ich kann nicht die Männer pauschalisieren, nur weil ich mit einer Sorte Männer zu tun hab die besondere Vorlieben haben. Ich spreche ja eine gewisse Zielgruppe an und das sind nicht alle Männer.

    Was inspiriert dich?

    Domina Katharina

    Lady Sas: Was inspiriert dich? Wie kommst du auf neue Session-Ideen?
    Domina Katharina:  Manchmal werde ich während der Session inspiriert, wenn man voll und ganz im Spiel drin ist. Wenn man eine Leidenschaft für etwas hat, kommen die Ideen von selbst.


    Lady Sas: Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?
    Domina Katharina: Es werden einige Veränderungen stattfinden, über die ich noch nicht reden möchte. Daher bleibt auf dem Laufenden ;)

    Lady Sas: Danke für das Interview.




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  • Montag, 16. September 2019

    Liebe Domina – 10 Anschreiben, die mich fassungslos machen

    Ich freue mich immer über Mails und Nachrichten. Auf welcher Plattform auch immer. Und ich tue mein Bestes darauf zu antworten, wenn ich das Gefühl habe, dass es um ein ernsthaftes Anliegen geht. Manchmal jedoch habe ich da so meine Zweifel. Dann schüttle ich nur kurz den Kopf und verbanne die Nachricht mit einem Klick in den Papierkorb.

    Nun dachte ich mir: Wäre doch fein, wenn ich Nachrichten dieser Art nutzen würde, um daraus einen interessanten Blogpost zu machen. Voila! Hier ist eine kleine Auswahl aus den Nachrichten der letzten Zeiten, die wohl kaum mit einer Antwort von mir rechnen sollten. 


    Liebe Domina – 10 Anschreiben, die keine Antwort bekommen

    1. Der Flexible.
    "Hallo schöne Frau! Ich bin ein begeisterter Leser deines Blogs. Wie wäre es wenn wir deinen Sklaven zusammen erziehen (Bin bi) Wir können auch vereinbaren dass du deinen Sklaven und mich zusammen erziehst. Oder aber wir machen es so dass du und dein Sklave mir beide dienen. Du siehst es ist vieles möglich und wir müssten und eben einfach mal treffen und kennenlernen und alles besprechen. Melde dich doch bitte mal bei mir. Grüße H."


    2. Der Verbindliche.
    "Liebe Domina, 
    ich habe deinen Blog gelesen und möchte gern dein Sklave sein. Wann können wir uns wo und wie treffen und was muss ich mitbringen? Dein Sklavenanwärter R."


    3. Der DummDom.
    "Hallo..
    Wenn du Lust hast einen sehr dominanten Mann, groß und sehr gut bestückt kennenzulernen, dann melde dich doch einfach bei mir!"

    Hier habe ich mir einen Spaß daraus gemacht, doch zu antworten. Natürlich in meinem Frame als Femdom: 

    "Hallo A,
    danke für Deine Nachricht. Ich habe bereits einen Sub.
    Hier ein Tipp, wie Du private dominante Damen erfolgreich anschreiben kannst:
    https://tinyurl.com/yxjzuy9o
    Viel Erfolg,
    Lady Sas

    4. Der Lecksklave.
    "Hallo! Hast du Interesse an einem persönlichen Lecksklaven? Ich lecke sehr gut und ausdauernd!"


    5. Der Kurz-angebundene.
    "hi ich bin gerne sklave und interessiert an cuckold".


    6. Der Rechtschreibfremde.
    "Wunder hübsch ladysas, wie gehts dir?"


    7. Der Kryptische.
    "Late Night Vino? ☀"


    8. Der Locker-Langfristige.

    "Hallo
    Ich hoffe dir geht es gut??

    Ich falle mal ganz direkt mit der Tür ins Haus 🙈

    Ich suche was lockeres das langfristig ausgelegt ist. Also sowas wie "Freundschaft plus".

    Wärst du denn so offen?

    Liebe Grüße"



    9. Der Beratung-suchende.
    "Hallo,hier schreibt der Männliche Part.
    Ich wollte mal fragen ob sie auch Beratungen hinsichtlich
    cuckolding durchführen?
    Gruss d."



    10. Der Hallo-Sager.
    "Guten Abend".

    Ein paar Tipps für alle unwissenden Subs und Sklaven.

    Damit der Post nun konstruktiv und hilfreich wird hier ein paar Tipps und Hinweise.

    1. Mir fällt auf, dass viele Anschreiben nicht mal meinen Namen nennen. Sie könnte auch an jede andere Frau versendet worden sein. Inhaltlich nehmen diese Anschreiben Null Bezug auf mich als individuelle Person. 

    2. Ein oder zwei schnell hingerotzte Sätze werden ja wohl kaum Erfolg haben. Rechtschreibfehler machen es nicht besser, sondern verstärken nur den Eindruck, dass es dem Schreiberling ziemlich egal ist, welchen Eindruck er macht. Wie soll man das ernst nehmen?

    3. ICH möchte dieses, ICH möchte jenes. Ja, schön. Aber als Femdom bin ich es gewohnt, dass sich der Sub um mich bemüht und nicht um sich selbst.

    4. Was hast du mir zu bieten, Sklave? Warum sollte ich mich für dich interessieren? Diese grundlegende Frage bleibt meist unbeantwortet.

    5. Warum gleich mit der Tür ins Haus fallen? Hast du es so eilig? Das ist uncool und wirkt verzweifelt. 

    6. Was macht dich interessant? Was hebt dich von anderen ab? Schreib das gerne auf.

    7. Wirf dich nicht wie ein wertloses Stück vor meine Füße. Das wirkt alles andere als sexy. Was jeder haben kann, will am Ende niemand. Das wirkt nicht begehrlich. 

    8. Eine Femdom wie ich lässt sich lieber siezen als duzen.

    Tipp: Stell Dir vor, Du würdest eine Frau an der Bar ansprechen. Da gehst Du ja hoffentlich auch etwas langsamer und taktvoller vor. Online solltest Du genau das Gleiche tun. 

    Herzliche Grüße und viel Erfolg,
    Lady Sas


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