Samstag, 1. Februar 2020

Keuschheitsgürtel Training 3 ist da

Neu: Teil 3 ist da
Im Juni 2019 erschien Band 2 des Keuschheitsgürtel Trainings. Habe ich dich also ein kleines bisschen warten lassen, KG-Sklave? Über ein halbes Jahr? Na sowas, das tut mir aber überhaupt nicht leid ;-) Nun aber ist es soweit: Der dritte Teil des Peniskäfig Trainings ist erschienen. Ich freue mich, dass MEIN SPASS und deine Qual nun fortgesetzt werden.  

Zum Inhalt:
Absolviere 7 kreative und interaktive Aufgaben von Lady Sas. Die erfahrene Schlüsselherrin hat 7 neue Aufgaben für dich zusammengestellt, die dich jeden Tag an deine Grenzen bringen werden. Nach Lust und Laune wird Lady Sas deine Erziehung streng überwachen, sich über dich amüsieren und dich per E-Mail begleiten.

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Über Schmerz, Sicherheit und Hygiene.
Deine Materialliste.
Der erste Tag: Blumengrüße an Lady Sas.
Der zweite Tag: das KG-Kunstwerk.
Der dritte Tag: die attraktive Buchhändlerin.
Der vierte Tag: das Abspritzen, das keines ist.
Der fünfte Tag: das brennende Verlangen.
Der sechste Tag: das KG-Glöckchen.
Der siebte Tag: Bettel-Mail & Ingwer.
Dokumentation einer Keuschhaltung.
Weitere Bücher von Lady Sas.


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Hier geht es zur Taschenbuch Version. 

Noch nicht Band 1 durchgearbeitet? Dann schau mal hier.


Dienstag, 28. Januar 2020

Lady Lou aus München: Du gehörst hierher

Domina Lady Lou aus München
Domina Lady Lou aus München erzieht ihre Sklaven nur einmal in der Woche. Eine interessante Besonderheit, die sie uns im Interview erklärt. Doch damit hören die interessanten Besonderheiten nicht auf, sie fangen erst an. Viel Spaß mit diesem außergewöhnlich spannenden und vielschichtigen Beitrag. 


Lady Sas: Liebe Lou, bitte beschreibe uns deinen Weg zur Domina.
Lady Lou: Gern, liebe Saskia. Über viele Umwege fand ich Lou in mir. Es war eine lange Suche, nach dem richtigen Platz für mich, der mich erfüllt, ich meine Fähigkeiten ausleben kann und noch viel besser - der Platz „schlecht hin“, an dem ich mich nicht verändern muss, sondern genau so sein kann, wie ich bin.

In einer Zeit, in der mein Leben auf sämtlichen Ebenen total den Bach runter ging, las ich eine kleine Anzeige in einem Klatschbatt - welche normalerweise immer ungelesen im Altpapier landet - „suche bizarr interessierte Frauen“. Ich konnte mir nicht viel darunter vorstellen, war allerdings so neugierig, dass ich anrief. Ich traf eine der besten Dominas Münchens. Heute weilt sie zum Bedauern vieler nicht mehr unter uns, doch sie war es, die beim Treffen meinte „Du gehörst hierher“. Was soll ich sagen.. sie hatte recht. Ich bin ihr unendlich dankbar dafür.

Domina Lady Lou aus München im Interview


Lady Sas: Was reizt Dich an BDSM?
Lady Lou: Die endlose Weite der Möglichkeiten. Ebenso wie, dass nichts - also kein Tag, kein Treffen - dem anderen gleicht. Träume, Sehnsüchte und Gelüste zum Leben zu erwecken ist in meinen Augen wie ein Kurzurlaub in der Extase - also genau die „Auspause“ zwischendurch, die neue Energien weckt bzw. verbrauchte auftankt.


Lady Sas: Du bist im Münchner Studio Avantgarde de Sade nur an einem einzigen Wochentag erreichbar. Wie kommt das?
Lady Lou: Das ist seit 2012 so ;) als ich nach meiner ersten Babypause zurückkam, hat sich mein Leben verändert, doch auf den einen Tag in der Woche wollte ich nicht verzichten. Das ist mein Tag :)) bis vor etwa 2 Jahren war Sonntag mein Tag. Meine 2 Kinder wurden mit der Zeit immer trauriger, dass ich an einem Wochenendtag nicht da war. Also wechselte ich auf den Mittwoch zurück, an dem ich vor meinen Kindern auch bereits im Studio anzutreffen war.


Lady Sas: Stehst du ganz offen dazu, als Domina tätig zu sein? Keine Sorge, dass sich etwa deine Kinder deswegen einen dummen Spruch anhören müssen?
Lady Lou: Sie wissen es zwar indirekt, dass ich jeden Mittwoch im „Fasching“ bin. Sie kennen auch das ein oder andere Bild ;) allerdings werde ich sie noch einige Zeit vor der Außenwelt schützen, bis sie selbst wissen, dass es nicht immer leicht ist, mit der ganzen Wahrheit ins Haus zu fallen.
Lady Lou aus München


Lady Sas: Gibt es Gäste, die sich viel zutauen und die dann aber nur einen Bruchteil davon aushalten? Und wenn ja: Wie gehst du damit um?
Lady Lou: Ja die gibt es. Kopfkino ist teils weiter davon entfernt, von dem was in der Realität für gut bzw. erträglich empfunden wird, als gedacht. Genau dafür bin ich unter anderem ebenso da! Dies zu erkennen, aufzufangen und ohne Abbruch den Moment, der vllt doch zu weit ging, in das zu verwandeln, wie es sein darf und soll. 
Hier und da gibt es Ausnahmen, die es noch nicht wissen, dass ihr Kopfkino absolut richtig ist. Diese jene führe ich gern an und über ihre Grenzen hinaus.


Lady Sas: Welches BDSM-Gerät müsste unbedingt mal erfunden werden?
Lady Lou: Oh da hätte ich ein richtig geniales Fixierungsgerät im Sinn: der größte Teil des Körpers bleibt frei - also alle intimen Stellen vorne, hinten, oben und unten - die restliche Haut ist kaum bedeckt.. gerade so, dass das Fesselstück ordentlich fixiert ist. Die Fixierung erfolgt durch Schellen die aus Metall sind, überzogen mit Schaumstoff und Leder. Bestehend aus 2-3 Gliedern, damit sich jede Fixierung so gut wie jedem Körper anpassen kann.
Es ist beliebig erweiterbar durch Steck-Anbauten, damit auch der Kopf so richtig festgeschnallt, die Finger einzeln gefesselt, die Zehen fixiert sind.. auch hier beliebig erweiterbar durch Gurte/Schellen für Zwischenbereiche (wie Waden und noch mehr Bewegungslosigkeit an Armen und Körper) bzw. Löcher um Seile oder Ketten zu verwenden.

So und das beste an dem Gerät ist nicht nur die Erreichbarkeit, sondern dass das Fesselstück in jede x-beliebige Position gebracht werden kann: stehend, auf dem Kopf, waagerecht nach oben/unten, ausgeliefert wie auf einem Bock. Jetzt fehlen nur noch Rollen mit Bremse unten dran und ich wäre wunschlos glücklich ;))



Lady Lou – "One-way-Ticket in den Wahnsinn"


Domina Lady Lou aus München


Lady Sas: Du hast dir den Slogan „One-way-Ticket in den Wahnsinn“ zugelegt. Wie bist du darauf gekommen und was soll der Slogan ausdrücken?
Lady Lou: Der Slogan fiel mir ein, weil es einige Menschen waren/sind, die mir einen süchtig machenden Charakter und eine unter die Haut fahrende Stimme nachsag(t)en. So entstand das one-way-Ticket. Der Wahnsinn ist nur einen Katzensprung davon entfernt. Die Bedeutung darin ist, dass es in meinen Augen nur eine Richtung im BDSM gibt => die Suche und Hoffnung auf Erfüllung der Sehnsüchte, was einem in dem Moment, in dem es passiert, positiv wahnsinnig macht.


Lady Sas: Ich habe dich vorab um einige Infos gebeten. Besonders interessant fand ich, dass du dich mit weißer Magie beschäftigst. Wie kam das? Und welche Rolle spielt weiße Magie bei deiner Tätigkeit als Domina? Was bedeutet das für deine Spielpartner?
Lady Lou: Vorweg will ich anmerken, dass ich dieses Thema kaum jemandem verrate, da es sich an dieser Stelle ebenso verhält, als würde ich in der Vorstellungsrunde einer Gruppe frigider bzw. verschlossener und voreingenommener Menschen sagen „Guten Tag, mein Name ist Lou, ich bin Domina“ *lach* 

Die Magie begleitet mich seit ich denken kann. Danach gesucht habe ich nie, sie begegnete mir an vielen Stellen und tut es noch. So habe ich mit der Zeit angefangen, mich eingehender damit zu beschäftigen. 

Was es bei Lou bewirkt.. kann ich nicht sagen, da ich ein Leben ohne Magie nicht kenne. Fakt ist: Magie muss ungezwungen entstehen, dann wird es magisch ;) alles andere führt zu nichts.

"Magie muss ungezwungen entstehen" – Lady Lou


Lady Sas: Das hat jetzt nichts direkt mit BDSM zu tun, aber es ist interessant: Was ist der Unterschied zwischen weißer und schwarzer Magie? Wer nutzt typischer Weise weiße und wer schwarze Magie?
Lady Lou: Magie an sich ist weder schwarz noch weiß. Die Färbung wird durch die ausführende Person festgelegt. Will sie eine positive Beeinflussung erwirken, spricht man von „weißer“ Magie. Will eine Person einer anderen schaden, so trifft dies auf die Anwendung von „schwarzer“ Magie zu.


Lady Sas: Eine große Frage, aber ich bitte dich um eine überschaubare Antwort: Welches Weltbild hast du, wenn du an Magie glaubst bzw. diese sogar einsetzt?
Lady Lou: Danke für diese schöne Frage in dem Zusammenhang. 
Meiner Meinung nach existiert eine Art Matrix - nicht so direkt wie in dem gleichnamigen Film - viel mehr für jeden selbst. Die eigene Sichtweise definiert diese Matrix. Als Beispiel: für mich gibt es das Wort „Stress“ nicht, zumindest nicht in negativem Sinne. Wenn ich der Welt zuhöre, versinken all zu viele im Stress - doch hier tatsächlich im negativen Sinne. 
Zu meinem Weltbild: würde jeder Mensch bewusster zu leben, zu fühlen und zu genießen lernen, als auch sich zu trauen, zur eigenen Meinung zu stehen, Dinge anzusprechen, wenn etwas stört, Probleme nicht vor sich herzuschieben, die eigenen Fähigkeiten zu entdecken und auszuleben, im Einklang mit Natur und Mitmenschen, Toleranz in Bezug auf Individualität zeigen, wären wir einen riesigen Schritt weiter, gesünder und glücklicher.

Wie ist es, in München Domina zu sein?


Lady Sas: Wie ist es, in München Domina zu sein? Wie sind die Gäste, wie verhalten sich die Behörden, wie die Studio-Betreiber?
Lady Lou: Nun, Lou rief ich am 18.03.2010 in München ins Leben. Als echtes Münch‘ner Kindl mag ich München natürlich - ganz klar. Viel gereist bin ich nicht. In Nürnberg und Augsburg hab ich mir Studios angesehen. Es war nett, doch zog es mich mehr nach München. Ich mag die Gäste, nur das Wort „Gast“ an sich nicht. Es klingt so unpassend, darum habe ich ein eigenes Wort erfunden - Desima(s). 

Soweit mir bekannt ist, ging es in München schon immer etwas strenger zu - also was nun mit dem ProstSchG z. B. in punkto „offizielle Anmeldung“ schon sehr lange in München gilt, ist nun Deutschland weit so. Gut, dass es nun einen extra Ausweis gibt, der alle 1-2 Jahre erneuert werden muss.. als auch eine Gesundheitsunterweisung, die ebenso erneuert werden muss.. ist in meinen Augen eher Papier, Zeit und Geldverschwendung - zumindest was die Damen betrifft, die längst aufgeklärt sind. Wer eine längere Pause macht oder neu anfängt und eben nicht gesundheitlich geschult ist, da macht das dann Sinn.

Die Betreiber waren teils ganz schön damit beschäftigt Veränderungen nach den neuen Vorschriften umzusetzen. 


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Lady Lou: Evtl. ins Filmbiz einzutauchen, meine Gedanken in einem Buch festhalten (darin erkläre ich dann auch mein Wort Desima) oder vielleicht sogar eine Art Podcast ins Leben rufen, ein neues Lied schreiben und noch viele sündige Gedanken erfahren, als auch zum Leben zu erwecken ;) Mal sehen, was sich 2020 alles verwirklichen lässt


Lady Sas: Danke für das Interview.




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  • Mittwoch, 15. Januar 2020

    Cara von Teese: das Comeback

    Dominante Schönheit: Cara von Teese
    Sie ist wieder da: Cara von Teese. Die dominante Schönheit aus Düsseldorf, die sich statt Domina lieber Professorin nennt. Warum aber hatte Prof. Cara von Teese die Peitsche an den Nagel gehängt? Und warum startet sie jetzt doch wieder durch? Ich habe sie gefragt – und interessante Antworten sowie Einblicke bekommen. Viel Spaß mit dem Interview. 


    Lady Sas: Liebe Cara, du warst ein Weilchen weg und feierst 2020 dein Comeback. Willkommen zurück. Was kannst du uns über die Hintergründe dazu sagen?
    Cara von Teese: Erstmal vielen Dank erneut die Ehre zu haben in deinem Blog zu erscheinen. Ich blicke auf ein für mich sehr intensives Jahr 2019 zurück.
    Es ist richtig, im Januar 2019 hatte ich meinen letzten Studiotag – im März erfolgte die offizielle Gewerbeabmeldung. Zum einen war mein kreatives Mojo komplett ausgeschöpft und wollte nicht mehr so recht fließen, zum anderen habe ich mich aufgrund einer Beziehung ins Privatleben zurückgezogen. 

    Es hatte sich für mich nicht mehr richtig angefühlt als Domina zu agieren, im Vordergrund standen im letzten Jahr eher private  Belange – das große Thema "Selbstfindung – wo gehe ich hin und wer bin ich" musste neu definiert werden. 
    Nach meiner hauptberuflichen Studioarbeit an mehreren Standorten, nach unzähligen Sessions und dem wirklichen vertraut werden der Brancheninternen Strukturen,  mit denen man als 'Newbie' noch nicht wirklich in Kontakt kommt, bin ich nicht nur teilweise moralisch sondern auch geistig und körperlich erschöpft an meine Grenzen gestoßen. 

    Oft habe ich in der Zeit gesagt bekommen meine moralischen Wertvorstellungen seien zu hoch um in einem Job wie diesem bestehen zu können. Ich kann diese Aussage aber heute definitiv immer noch mit einem klaren Nein widerlegen, denn gerade diese Werte sind es die meine Sklaven/Klienten  immer wieder zu mir zurückkehren lassen.


    Da ich ich auch von Anfang an an mein Konzept geglaubt habe und die Arbeit der Professorin von jeher auf den Standbeinen von Kreativität sowie geistiger Arbeit mit meinen Kliienten gestanden hat und es bei mir noch nie um das 'Abarbeiten von Gästen'  und das füllen meiner Geldtasche oder der Studiobetreiber gegangen ist, bin ich zwar nie die reichste Domina gewesen , aber eine, die immer mit einem reinen Gewissen ins Bett gehen konnte. Damit verurteile ich die Arbeit in Studios nicht grundsätzlich. Ich habe auch positive Erfahrungen machen dürfen, hervorzuheben ist hier definitiv das Palace of Sin in Berlin - wo ich auch definitiv eine erneute Kooperation spätestens im März 2020 anstrebe. 

    Ich bin im Jahr 2019 einem regulären Job nachgegangen, vom Ruhrgebiet in meine Heimatstadt Düsseldorf umgezogen. Der Spirit der Professorin ist aber nie verloren gegangen. Ich habe sozusagen – wie jede gute Lehrerin – ein Sabbatjahr benötigt.

    Interview mit Prof. Cara von Teese aus Düsseldorf


    Lady Sas: Wie hast du dich gefühlt, als du die Profi-Peitsche an den Nagel gehängt hast? War es schwer?

    In Düsseldorf zuhause: Cara von Teese
    Cara von Teese: Die Profipeitsche an den Nagel zu hängen sowie die damit verbundene Gewerbeabmeldung waren somit eher ein schleichender Prozess. 
    Zuerst habe ich meine letzte Studiokooperation aufgegeben, dann kaum mehr Sessions geführt – bei den letzten Sessions war für mich persönlichen auch spürbar, dass der Spirit der Professorin nicht oder kaum noch mehr vorhanden gewesen ist – für mich ein ganz klares Indiz vorläufig nicht mehr zu agieren. Mag vielleicht auch damit zusammen hängen dass ich damals sehr verliebt gewesen bin. 
    Ich habe und nehme die Arbeit mit meinen Klienten nach wie vor sehr ernst. Bei meinen Sessions habe ich einen extrem hohen Anspruch an mich selbst. Wenn ich eine Session anleite, möchte ich immer 100% geben. Das bin ich mir selbst schuldig sowie dem Klienten der mit seinen Bedürfnissen und seinem Vertrauen, dass er sich mir ausliefern kann, in meine Hände begibt. 

    Lady Sas: Geb es Erkenntnisse in 2019, die dich bestärkt haben, als Domina zurückzukehren?
    Cara von Teese: Indirekt ja. Ich habe damals sehr hart gekämpft um mich, mein Konzept, meine Integrität. Wurde damals mit dem Konzept der Professorin sogar bei der Agentur für Arbeit vorstellig, habe einen offiziellen Businessplan erstellt und an Arbeitsgruppen für Selbstständige mit Start Up Business teilgenommen – bei denen ich mich und mein Konzept immer wieder erklären musste, um nicht direkt in die "Rotlichtschublade" (Was macht die überhaupt hier? Und warum wird sowas überhaupt gefördert?) gesteckt zu werden. 

    Stell dir mal bitte vor, du sitzt in einem Raum voll mit Menschen und jeder stellt sein Start Up vor, u.a. Brautmodenschneiderei, Dachdeckerfirma etc und du sitzt da und sagst, dass dein Start Up das einer Domina ist und wirst ausgelacht. 
    Ich bin trotzdem da geblieben und habe im Endeffekt einen Raum mit 20 Menschen überzeugt.

    In dem Moment wurde mir erstmal klar,  wieviel gesellschaftliche Aufklärung es noch benötigt, um überhaupt in dem Beruf anerkannt zu werden. Aber wenn man mal genauer hinschaut, wird klar: Das gesellschaftliche Bild auf Prostituierte oder uns Dominas kommt nicht von ungefähr: Es sind genau die schwarzen Schafe unserer Branche, die es leider prägen. Es sind die Frauen oder Männer ohne Verantwortungsgefühl – es sind die unter uns, die Menschen nicht als Menschen sehen, sondern als Möglichkeiten. Vertrauen in eine andere Person auf Sicherheit im sexuellen oder auch im wirtschaftlichen Sinne, ist die höchste Form der Wertschätzung – dieses wird aber oft missbraucht.

    Legt man es in die verkehrten Hände, kann dies ganz schön nach hinten los gehen, ja sogar zu regelrechten Traumata führen. Ich habe das immer anders gehalten und sehe es auch weiterhin als meine Aufgabe an meine Klienten in diesem Punkt nicht im Stich zu lassen und weiterhin an der Front zu bleiben. 
    Lange Rede kurzer Sinn: Das Konzept der Professorin ist ein besonderes, es hat mein Leben verändert in dem ich in meinem Schaffen eine Befriedigung gefunden habe. Der Beruf der Domina ist nicht nur ein Beruf für mich, sondern auch zeitgleich Berufung.


    Teils hart, teils heilsam: Cara von Teese 


    Lady Sas: Was möchte die neue Cara anders machen als die frühere Cara?
    Cara von Teese: Eine 'neue Cara ' gibt es an sich nicht, ich bin immer noch die alte, aber mit mehr (Lebens-)Erfahrung. Teils hart, teils heilsam. Das Vertrauen, das meine Klienten mir gegenüber bringen, werde ich in Zukunft wohl aus meinen persönlichen Erfahrungen heraus noch mehr wertschätzen. Und so präferiere ich als persönliche Zielgruppe weiterhin Klienten, denen intellektueller Freigeist und individuelle Arbeit wichtig ist – den Gast, der eine 30minütige Wunscherfüllerin sucht, werde ich nach wie vor ablehnen. 

    Domina aus Düsseldorf: die Professorin


    Lady Sas: Was nimmst du dir für 2020 vor?
    Cara von Teese: 2020 steht eine erneute Kooperation mit Kates Palace of Sin im Raum –das Studio, die Betreiberin sowie die Mädels dort sind alle toll. Für meine Arbeit in NRW werde ich mich weiterhin keinem Studio anschließen und Freiberuflich arbeiten. Hier suche ich mir meine Gäste genau aus, nicht jeder wird die Priorität haben einen Termin bei mir zu bekommen. Gewisse Kooperationen zu einzelnen Kolleginnen bestehen auch im Raum NRW auf Anfrage. 
    Ich freue mich auf jeden Fall unglaublich auf mein Comeback und wieder kreativ arbeiten zu können. Ab Februar bin ich wieder offiziell aktiv.  Das kreative Mojo ist wieder aufgeladen und möchte genutzt werden. 



    Lady Sas: Danke für das Interview.



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  • Donnerstag, 9. Januar 2020

    Frische SM Spielideen für 2020



    Good news: Band 3 meiner SM Spielideen-Reihe ist jetzt auch für die Konstellation Herr – Sklavin verfügbar. 

    Zum Inhalt:
    Abwechslung und frische Ideen halten jede Beziehung aufregend und lebendig. In Band 3 der Buchreihe stellt Lady Sas 111 SM-Spielideen vor. Für mehr Spaß in den Sessions und für frischen Wind im Bett. 

    1. MindGames: psychologische Spiele.
    2. SessionPlay: das Spiel zwischen Herr und Sklavin.
    3. Rollenspiele: Maledom und Sklavin tauchen in Rollen ab.
    4. KG-Training: Spiele mit der Keuschhaltung der Sub.
    5. Humiliation: besonders demütigende Spiele.
    6. PartyPlay: Ideen für BDSM-Partyspaß und mehrere Mitspieler/innen.


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    Hier geht's zur kostenlosen Vorschau für das Taschenbuch.

    Band 1 und 2 verpasst? Oder lieber Lust auf die Konstellation Herrin – Sklave. Dann klicke hier. 


    Mittwoch, 8. Januar 2020

    Sissy-Abenteuer in Amsterdam

    Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gesundes und frohes neues Jahr!

    An Silvester habe ich mit der schönen Tradition gebrochen, gemeinsam mit anderen Femdoms und Subs im kleinen privaten Rahmen ins neue Jahr reinzufeiern. Aber das hatte einen guten Grund. 

    Ich war mit Toytoy in Amsterdam zu einer lange geplanten Silvesterparty der besonderen Art. Hier waren wir mit TS-Herrin JJ verabredet. Toytoy war als Sissy Stephanie zurechtgemacht und sah einfach fabelhaft aus. Es war das erste Mal, dass Toytoy als Sissy von einer TS-Herrin benutzt wurde. Eine sehr gelungene Session, die mich außerordentlich begeistert und beeindruckt hat. Und ein großer Schritt für Toytoy, denn es ist schon wirklich alles andere als alltäglich, einer TS-Herrin zu dienen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern für dieses Jahr den Mut Neuland zu betreten und weiterhin viel Spaß beim Spielen.

    Herzlich
    Lady Sas

    Dienstag, 31. Dezember 2019

    Femdom Blog Jahresrückblick: Tschüss 2019, hallo 2020!

    Happy New Year!
    Traditionell möchte ich den Jahreswechsel mit einem persönlichen Jahresrückblick einläuten. Diesmal in Form eines Interviews. Lady V. hat gefragt, ich habe geantwortet. Viel Spaß!


    Lady V.: Liebe Saskia, wie war 2019 für dich? Bist du zufrieden?
    Lady Sas: 100prozentig zufrieden bin ich eher selten, das gilt auch für 2019. Trotzdem blicke ich durchaus entspannt und überwiegend zufrieden auf das vergangene Jahr. Wichtig ist mir immer, den Blog kontinuierlich zu führen. Das hat 2019 gut geklappt. 60 Beiträge waren es dieses Jahr, das sind 6 mehr als 2018. Ich denke bzw. hoffe, dass auch die Qualität in Ordnung war. Quantität und Kontinuität allein reichen ja nicht aus, die Inhalte müssen stimmen. Aber da habe ich ein ganz ordentliches Gefühl. Außerdem freue ich mich sehr auf 2020, denn mit Dir hat der Blog ja nun eine tolle Unterstützung bekommen!


    Jahresrückblick 2019


    Lady V.: Was war Dein Highlight 2019 und was war Deine größte Enttäuschung?
    Lady Sas: Das Highlight 2019 waren die Femdom-Gangbangs, das war außergewöhnlich großartig. So intensiv und emotional – ich bin immer noch begeistert. Ebenfalls ein sehr, sehr schönes Highlight war mein Femdom-Urlaub mit Toytoy auf Sylt. 
    Enttäuschungen gab es auch ein paar, auch persönliche von Subs, aber nichts Dramatisches. Ärgerlich finde ich es, wenn mir eine Domina ein Interview zusagt, ich mir Fragen überlege und ich dann nichts mehr von ihr höre. Das ist unschön. Aber was soll's, damit muss man umgehen können.


    Lady V.: Dein Blog steht kurz davor, 2 Millionen Seitenaufrufe zu verzeichnen, wird diese Schwelle aber wohl erst 2020 knacken. War das ein Ziel, das Du schon 2019 erreichen wolltest?
    Lady Sas: Nein, solche Ziele habe ich grundsätzlich nicht. Ich starre nicht gebannt auf den Seitenaufruf-Zähler. Der läuft einfach nebenbei mit und wenn er dann mal 2 Millionen anzeigt, dann ist das nett, mehr aber auch nicht. Mir ist das direkte Feedback von Leserinnen und Lesern viel wichtiger. Das brauche ich und das schätze ich sehr.


    Lady V.: Wie siehst Du das Jahr 2019 als Femdom-Autorin?
    Lady Sas: Tja, aus Autorensicht bin ich leider etwas unzufrieden. Ich habe so viele interessante Dinge erlebt, komme aber einfach aus Zeitgründen nicht dazu, sie aufzuschreiben. Der Tag hat einfach zuwenig Stunden. Allein der Femdom Urlaub auf Sylt müsste eigentlich unbedingt als Buch festgehalten werden. Aber ich bin beruflich sehr eingespannt, da bleibt kaum Zeit für Bücher. Immerhin gab es 2019 einen Lichtblick: Ich habe die Femdom Akademie mit einem SM-Kurs herausgebracht. Erst wollte ich das Buch gar nicht schreiben, aber es gab viele Stimmen, die sich genau soetwas von mir gewünscht haben. Also habe ich mir die Zeit dafür genommen – und es ist super, dass das Buch so gut ankommt. Ich hoffe, ich schaffe es 2020, mir wieder Zeit für so ein Projekt zu nehmen. 


    Wie lief es mit der Keuschhaltung von Toytoy?


    Lady V.: Wie lief es mit der Keuschhaltung von Toytoy?
    Lady Sas: Im Prinzip sehr gut, er ist da inzwischen sehr brav und leidensfähig. Aber: Nach dem ersten Femdom Gangbang habe ich ihm ja einige Tage KG-frei gegeben, so begeistert war ich. Im Nachhinein war das wohl etwas übertrieben und ein Fehler. Toytoy hat die KG-freie Zeit genutzt und sich 22 eigene Orgasmen gegönnt. So hatte ich das nicht erwartet, das gebe ich zu. Zur Statistik 2019: Er hatte 26 normale Orgasmen, 7 ruinierte im KG, 6 ruinierte ohne KG und wie erwähnt 22 mal einen Orgasmus durch Selbstbefriedigung. Das sind 61 Orgasmen. Zum Vergleich: 2018 waren es 29, 2017 43 und 2016 50. (Wer es genau wissen möchte, kann hier nachsehen.) Da bin ich also zu großzügig gewesen, denke ich. Ich habe immer wieder betont, dass es mir nicht darum geht, Toytoy möglichst selten kommen zu lassen. Aber 61 Höhepunkte erscheint mir nun doch etwas zu viel des Guten. Da wird er 2020 wohl etwas mehr Strenge zu erwarten haben...


    Lady V.: Wie soll 2020 werden?
    Lady Sas: Ich wünsche mir, dass der Blog noch etwas abwechslungsreicher und interessanter wird. Außerdem hoffe ich, dass ich 2020 mehr Bücher herausbringen kann, als das 2019 der Fall war. Am wichtigsten ist mir aber weiterhin, Spaß zu haben, neugierig zu bleiben und mich von neuen Dingen überraschen zu lassen. 

    Meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und die Unterstützung, die ich 2019 erfahren durfte. 2020 wird bestimmt mindestens genauso schön.

    Freitag, 27. Dezember 2019

    Herrin Eva aus Köln: mein Lebenselexier

    Herrin Eva aus Köln
    Herrin Eva ist eine erfahrene Domina und führt das Kölner Studio K!NKY KOKOON. Sie veranstaltet hier auch Partys. Besonders interessant finde ich, dass Herrin Eva mitten in Köln in einem uneinsehbaren Waldstück Outdoor-Sessions durchführt. Mehr dazu erfährst du im Interview. Viel Spaß.


    Lady Sas: Liebe Eva, bitte beschreibe uns, wie Dein Weg zur Domina verlaufen ist.
    Herrin Eva: Schon in jungen Jahren habe ich meine älteren Brüder gescheucht und ihnen gezeigt, dass nach meinen Vorgaben gespielt wird. Als ich dann älter wurde, hat mir die „Vanilla“-Beziehung nicht gereicht. Für mich stand schon ziemlich früh fest, dass ich nur mit einem Partner zusammenleben kann, wenn er devot ist und ich ihn führen kann. Ich werde von meinen Gästen als sehr authentisch wahrgenommen, da ich die Dominanz nicht spiele, sondern lebe! Hinzu kommt dass ich sadistisch bin und anderen mit Spaß weh tun kann. -Das kann man nicht spielen!

    Interview mit Herrin Eva aus Köln


    Lady Sas: Was reizt dich daran, Subs zu dominieren?
    Herrin Eva: Es ist dieses Machtgefühl, was ich habe und was ich gleichzeitig in den Augen der Subs sehe. Das kickt mich ungemein und zeigt mir, dass ich das Richtige mache. Gemeinsam mit dem Sub in einer Session zu fliegen und ihn zu dominieren ist mein Lebenselixier!


    Lady Sas: Du bist in Köln tätig, wo es ja eine ganze Reihe von Studios gibt. Gibt es Berührungspunkte mit den Kolleginnen? Wie sieht es in Köln mit SM-Locations aus?
    Herrin Eva: Ich schaue nur auf mich in diesem Punkt. Meine lange Erfahrung in der BDSM Branche hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt stehe. Mit meinem eigenen SM Studio: Kinky Kokoon habe ich mir meinen Traum erfüllt und mir DAS Studio in Köln realisiert, welches für mich das Schönste ist. Ich vergleiche mich nicht mit anderen Kolleginnen. Das machen schon die Gäste! :-) In meinem Kinky Kokoon ist man mit mir IMMER alleine und hat dadurch auch kein „Laufhaus“ Charakter. Ob das nun dem Gast gefällt oder nicht entscheidet er ganz alleine!

    Herrin Eva

    Lady Sas: In deinem Studio K!NKY KOKOON veranstaltest du aktuelle Partys, zum Beispiel zum Oktoberfest oder zu Halloween. Wie darf man sich das vorstellen? Sind das Spielpartys? Auch mit mehreren Damen?
    Herrin Eva: Die regelmäßig stattfindenden Partys haben sich peu-a-peu entwickelt. Viele Stammgäste von mir möchten auch mal eine Gruppenerziehung erleben. Ich lasse mir dann immer etwas einfallen, um die richtige Party zur richtigen Jahreszeit anzubieten. Die Partys stehen somit immer unter einem anderen Motto. Mit meinem NS Pool, dem Latexbett und den vielen Aufhängemöglichkeiten bieten sich vielerlei Möglichkeiten um Spaß zu haben. Meine weibliche und mein männlicher Sub sind dann immer mit anwesend.

    Outdoor Sessions mitten in Köln


    Lady Sas: Wenn es wärmer ist, führst du auch Outdoor Session in einem Wald durch. Bist du dabei schon mal beobachtet worden? Was macht man in so einer Situation?
    Herrin Eva: Hierzu habe ich ein uneinsehbares Waldstück mitten in Köln gefunden. Ich möchte nicht dabei beobachtet und dieser Situatation ausgesetzt werden. Die Outdoorsessions bieten einen ganz besonderen Kick!


    Lady Sas: Du bist auch offen für Paare und weibliche Gäste. Wie ist hier die Resonanz?
    Herrin Eva: Ich finde die Chemie bei einer Session mit einem Paar oder einer Lady ganz besonders. Leider kommt es viel zu selten vor. Sehr gerne hätte ich mehr Paare oder weibliche Gäste.

    Herrin Eva

    Lady Sas: Gibt es eine Phantasie, die bei den Gästen besonders beliebt ist oder ist wirklich jeder Gast völlig anders?
    Herrin Eva: Es sind immer Wellen, die einen Fetisch gerade „in“ machen. Mal ist es die TV-Sissy-Welle, dann ist es die NS- oder Strapon-Welle. Am beliebtesten ist aber sicherlich NS zu nennen. Darauf stehen viele Gäste und hierzu lasse ich mir auch immer wieder etwas einfallen. Meine große begehnbare Dusche oder der NS Pool sind nur 2 Möglichkeiten dazu.


    Lady Sas: Wie hat sich die Profi-BDSM-Szene in deinen Augen in den letzten Jahren entwickelt?
    Herrin Eva: Mir steht es nicht zu über andere Kolleginnen zu urteilen. Egal in welche Branche man schaut sind es doch immer die selben Regularien.
    1.)   Qualität zahlt sich langfristig immer aus
    2.)   Das schnelle Geld verdienst du nicht ohne Gegenleistung zu erbringen
    3.)   Sei authentisch und real


    Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?
    Herrin Eva: Gerne lasse ich mir das Kopfkino von Gästen erzählen. Das inspiriert mich ungemein! Ebenso die vielen Videos und Filme auf den diversen SM-Portalen.

    "Mein ganzes Leben dreht sich mehr oder weniger um BDSM."

    Herrin Eva aus Köln

    Lady Sas: Wie gestaltest Du Deine Freizeit? Hast Du Hobbys?
    Herrin Eva: Mein ganzes Leben dreht sich mehr oder weniger um BDSM. In meiner Freizeit gehe ich unwahrscheinlich gerne auf Electropartys. Hierzu lade ich auch schon mal Gäste ein. Wir glühen dann im Kinky Kokoon Studio vor und ziehen dann in einer größeren Gruppe auf die Party. Wenn dann alle in Lack & Latex tanzen ist es für mich Glück pur. - Daraus ziehe ich meine Kraft.


    Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
    Herrin Eva: Das Jahr 2020 wird ein super Jahr für mich! Die ersten Partys habe ich organisiert und werden kurzfristig online gestellt. Ich werde im Februar mein nächstes Fotoshooting mit einem szenebekannten Fotografen haben. Am 06+07. Juni werde ich auf der Ero'n'Joy BDSM Messe in Köln einen eigenen Stand haben. Dort werde ich mein aufrechtes Latexbett präsentieren und noch einige Überraschungen mehr präsentieren. Im Juli fahre ich nach Amsterdam um mich dort bei Demask neu einzukleiden. Für andere ist es Stress, für mich ist es mein ganz normales BDSM Leben! :-)


    Lady Sas: Danke für das Interview.



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  • Montag, 23. Dezember 2019

    Frohe Weihnachten

    Liebe Leserin, lieber Leser,

    ich wünsche Dir frohe Weihnachten im Kreise deiner Lieben und entspannte Feiertage. Vergessen wir nicht: Weihnachten ist nicht etwa das Fest der Geschenke, sondern das Fest der Liebe und der Nächstenliebe. 

    An dieser Stelle lieben Dank für alle Weihnachtsgrüße, die mich erreicht haben. 

    Herzlich
    Lady Sas


    Mittwoch, 18. Dezember 2019

    Domina Enna Divine: Meine Schönheit polarisiert

    Domina Enne Divine
    Eigentlich lässt Domina Enna Divine ihren äußerst attraktiven Körper für sich sprechen. Ein Blick – und alles ist klar. Für diesen Blog aber macht sie eine Ausnahme und gibt im Rahmen eines Interviews Einblicke in ihre Welt. Viel Spaß.


    Lady Sas: Liebe Enna Divine, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie fing das alles bei Dir an an – und wie ging es weiter?
    Domina Enna Divine: Es ging in meiner Pubertät los, mir haben ältere Männer gefallen. Warum auch immer, vielleicht weil mein Vater mir zu wenig Aufmerksamkeit als Kind geschenkt hat. Als ich in der Schule und Gymnasium war, gefielen mir Lehrer und später in der Uni Dozenten und Professoren. Ich habe langsam die Art in mir entdeckt, sie in meinen Bann ziehen zu wollen,  durch Intelligenz und elegantes Sexappeal. Mehrere Abenteuer habe ich damit erlebt und erforscht die Psyche eines so reifen Mannes. Irgendwie stand ich drauf als  19 Jährige Studentin schon im 3. Semester im Lehrstuhl für Fremdsprachen an meiner Uni. Ich konnte schnell herausfinden was mein Ding ist. Immerhin, aus sehr strengem Elternhaus kommend, brav und exzellent das Studium bringen zu müssen, haben sich meine anderen Seiten sehr extrem angefangen zu entwickeln. Je strenger daheim es mit Disziplin ging, desto mehr unmoralische und auch sexuelle Gedanken verbreiteten sich tiefer und tiefer in meinem Wesen. 

    Interview mit Domina Enna Divine aus München


    Lady Sas: Wie kamst Du auf Deinen Namen „Enna Divine“ bzw. „Miss Badgirl”?
    Domina Enna Divine: Meinen neuen Namen Enna Divine ganz ehrlich gesagt habe ich Tage- und Nächte lang gedacht und gefunden. Erstens, wollte ich keinen typischen klassischen Namen,  und zweitens sollte er aussagekräftig sein. Enna heißt noch keine Domina in der Szene und ich möchte unbedingt unverwechselbar sein. Enna Divine habe ich dann sofort in den Markenregister eintragen lassen. 
    Enna bedeutet „Schwertspitze“ , das passt perfekt zu meinem Charakter. Und Nachname Divine (=die göttliche) habe ich dazu ausgedacht, dann klingt es schön zusammen. 
    Bezüglich Miss BadGirl, ja Miss BadGirl ist eine sofortige Bedeutung für devoten Mann. Als ich Anfang 20 war, war Miss BadGirl  super als Junge BDSM Star anyway, und Enna Divine ist feiner und besser passend  zu Lady 30+. Auch wenn man lange jung und schön ist, BadGirl will Enna Divine heissen 🥰 Ich bin im Inneren für immer BadGirl💥🔥🔥🔥 
    Beide Namen sind als Marken eingetragen, so ist es und so wird es immer sein :-)  Darum habe ich aktuell auch zwei Webseiten www.miss-badgirl.de und www.enna-divine.com 


    Lady Sas: Was fasziniert Dich an BDSM?
    Domina Enna Divine: Die Macht, meine dominante Erotik auszuleben! 

    Domina Enna Divine

    Lady Sas: Du sprichst Deutsch, Englisch und Russisch. Kommst Du ursprünglich aus Russland? 
    Domina Enna Divine: Nein, nicht aus Russland, meine Wurzeln stammen aus Litauen und Ukraine, 1/4 aus Deutschland. 


    Lady Sas: Du bietest neben Sessions im Studio oder in einem Hotel auch Outdoor Spiele an. Wo setzt Du das um? Und worin besteht der besondere Reiz daran, draußen zu spielen?
    Domina Enna Divine: Das ich richtig, ich spiele sehr gern Outdoor und habe ganze Menge Spaß dabei, das inspiriert mich für geile Abenteuer. Der besondere Reiz ist gesehen zu werden und Reaktion von Leuten macht mich an :-)  Das kommt bei meinen Subs sehr auf- und erregend an. 


    Lady Sas: Was darf man sich unter einem BizarrDinner mit Dir vorstellen?
    Domina Enna Divine: BizarrDinner ist ein Ausflug in das von mir ausgesuchte Restaurant während dessen ich ein kinky Erlebnis kreiere, selbstverständlich berücksichtige ich dabei Tabus meines Gastes. Kinky Erlebnis kann unterschiedlich sein, anfangend von kinky Autofahrt z.B. gefesselt und geknebelt, Vorstellung des Subs als ****** beim Kellner, was man auch alles unter dem Tisch anstellen kann, und auf dem Tisch, was kriegt denn der Sub zum Essen (Vielleicht nur altes Brot 😂 von gestern). Szenarien variieren wie gesagt abhängig von Vorlieben des Gastes. Manche wollen es versaut mit viel Verbal Erotik, manche wollen es eben elegant und sexy. 

    Gibt es Frauen, die eifersüchtig uns stutenbissig reagieren?


    Lady Sas: Deine Bilder sind atemberaubend. Welche Vor- und Nachteile bringt Deine Schönheit im Alltag? Gibt es Frauen, die eifersüchtig und stutenbissig reagieren?
    Domina Enna Divine: Danke für Dein Kompliment! Meine Schönheit polarisiert. Die meisten Frauen sind eifersüchtig und stutenbissig. Ich spüre das sofort ohne mit denen ein Wort zu wechseln. Es gibt aber auch viele Frauen, die auf schöne Frauen stehen und nicht weil sie lesbisch oder bisexuell sind. Ich bekomme übrigens mehr Komplimente beim Weggehen von Frauen als von Männern. 


    Domina Enna Divine

    Lady Sas: Was tust Du, um derart in Topform zu sein, wie Du es bist? 
    Domina Enna Divine: Ich passe sehr auf meine Ernährung auf und treibe Sport. 


    Lady Sas: Die Liste Deiner Vorlieben ist umfangreich. Von Tabus habe ich dagegen nichts gesehen. Hast Du welche?
    Domina Enna Divine: Als Domina biete ich keinen Sex an. Es kann vorkommen bei manchen Gästen, dass sie spezielle Wünsche haben, die ich ablehnen kann, wenn es zum Beispiel lebensbedrohlich ist. 


    Lady Sas: Dein Auftritt wirkt sehr elegant und edel. Können sich Deinen Service nur gutbetuchte Premium-Kunden leisten oder bewegen sich die Preise auf einem Level, der in der Branche üblich ist? 
    Domina Enna Divine: Ich bin sehr glücklich dass ich zu 99% Premium Kunden anziehe. Meine Preise sind schon etwas höher wie die üblichen, jedoch nicht so viel höher. Dabei schaue ich nicht auf die Uhr und mag es nicht das Gefühl des Zeitdrucks zu vermitteln. Ein Premium Kunde weißt es dann, dass ihn eine top aussehende Mistress empfängt in teueren edlen Outfits/Schuhen und dass es seinen Preis hat. 

    Was inspiriert Dich? 


    Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?
    Domina Enna Divine: Wenn mir ein Gast schreibt und seine Fantasie erzählt sogar im groben, male ich mir schon eine Szene aus, ganz unwillkürlich. Manchmal reicht es ein kurzes Vorgespräch für eine Inspiration interessantes Rollenspieles. Oder ich bin im Baumarkt und Zeug sehe was mir eine Idee für Session gibt. Und manchmal kommt Inspiration von allein, öfters im Urlaub passiert es. 


    Lady Sas: Wie gestaltest Du Deine Freizeit? Hast Du Hobbys?
    Domina Enna Divine: In erster Linie Beauty Salons, Fitness und gute Restaurants. Ich reise unheimlich gerne. Zu meinem großen Hobby gehört Schiessen. Ich liebe Tiere, habe auch einen Jagdhund mit dem ich viel Freizeit verbringe und diese total genieße. 


    Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
    Domina Enna Divine: Das Leben GENIESSEN ! 


    Lady Sas: Danke für das Interview.



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