Freitag, 26. November 2021

Aurelia van Foxx: die Newcomerin

Aurelia van Foxx

Während der Corona-Krise gab es einige Dominas, die die Peitsche an den Nagel gehängt haben. Umso schöner, dass es auch Damen gibt, die die Szene neu bereichern. Eine dieser noch recht neuen Dominas ist Aurelia von Foxx aus Dresden. Im Interview dürfen wir mehr über sie erfahren. Enjoy.  

Lady Sas: Liebe Aurelia, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie fing das alles bei Dir an – und wie ging es weiter?

Aurelia van Foxx: Zunächst einmal vielen Dank für die Einladung zu diesem Interview! Gerade als Newcomerin habe ich mich total gefreut von dir zu hören.

Um deine erste Frage zu beantworten muss ich etwas ausholen: Sexualität hat seit meiner Pubertät einen essentiellen Stellenwert in meinem Leben und in meinen Partnerschaften eingenommen. Dabei hat frühzeitig das Spiel mit Macht und Dominanz Eindruck bei mir hinterlassen. Ich habe daraufhin sehr viel ausprobiert und mich immer wieder mit Menschen in meinem Umfeld ausgetauscht – meine engsten Freunde waren dann entsprechend auch nicht verwundert, als ich ihnen sagte, dass ich mich als Domina selbständig machen werde.

Nachdem ich also privat schon einiges von der bizarren Welt gesehen hatte, war der Weg zur Domina nicht mehr weit – zu stark war der Reiz, die Chance zu nutzen und beruflich das zu tun, worin ich privat total viel Erfüllung finde. Das, gepaart mit dem Wunsch nach einem Ausbruch aus den konventionellen „Fesseln“ des Arbeitsmarktes und der Gelegenheit mich zu verwirklichen und weiterzuentwickeln, hat mich dazu bewegt. 


Aurelia van Foxx im Interview 


Lady Sas: Was fasziniert Dich an BDSM?

Aurelia van Foxx: BDSM ist für mich in erster Linie eine unendlich groß erscheinende Spielwiese in unseren Köpfen. Es ist ein Kosmos, der einzig durch Vorstellungskraft und Fantasie begrenzt ist. Ich vergleiche die BDSM-Welt daher gerne mit dem Wunderland von Alice, nur eben für Erwachsene.

Sehr spannend finde ich in diesem Zusammenhang die, für Nicht-BDSMler, absurd klingenden Fetische und Fantasien, mit denen ich in der Vergangenheit in meinem Privatleben kaum Berührungspunkte hatte, die nun aber zu meinem Alltag gehören: Looning, Ekel-Specials, Forced Bi Games, um hier nur einige zu nennen. Mich fasziniert vor allem die Vielfalt, die diese sexuelle Spielart mit sich bringt und dass es eben häufig gerade nicht um den schnellen nächsten Kick, den nächsten Orgasmus, geht, sondern dass BDSM sehr viel tiefer geht und Glücksgefühle hervorrufen kann, die sonst kaum erreichbar sind. 

Ich teile jedenfalls die Auffassung, dass insbesondere beim Praktizieren von BDSM unser Gehirn das entscheidende Sexualorgan ist. Es geht hier um die Inszenierungen von im Kopf gereiften Ideen und Fantasien. Meinen Job als Domina verstehe ich dann auch genauso: Meine Aufgabe ist es, im Vorfeld die Träume meiner Gäste klar zu identifizieren, mich darauf intensiv einzustellen und entsprechend sorgfältige Vorbereitungen zu treffen, um dann in der Session mit meiner Inszenierung die richtigen Triggerpunkte anzusprechen.

Für mich persönlich ist es dann auch immer ein Glücksmoment, wenn ich, durch meine Art BDSM zu interpretieren, mir bisher unbekannte Menschen nach einer Session mit einem Grinsen auf dem Gesicht glücklich in ihren Alltag entlassen kann. Schön, dass es dich gibt, BDSM.

 

Aurelia van Foxx


Lady Sas: Aurelia van Foxx ist ein interessanter Name. Verbindest Du damit eine besondere Aussage?

Aurelia van Foxx: Der Name „Aurelia“ kommt aus dem lateinischen, bezieht sich auf einen Sonnengott und bedeutet so viel wie die „aus Gold gemachte“ – ein, wie ich finde, wunderschön daherkommender, klassischer Name mit Pathos. Er passt auch deshalb so gut zu mir, da ich im Übrigen gerne Goldschmuck trage und mit meinen golden-rötlich-schimmernden Haaren auch ein wenig „fuchsig“ wirke. Das ist dann auch die Erklärung für den Nachnamen Foxx.

 

"Ich bin höflich, aber bestimmend" – Aurelia van Foxx


Lady Sas: Wie würdest Du Dich selbst und Deinen bizarren Stil beschreiben? 

Aurelia van Foxx: Es ist etwas schwierig für mich die Frage nach meinem Stil zu beantworten – wahrscheinlich müsstest Du dazu mal meine Gäste befragen. Wobei, auch da wirst du vermutlich dann ganz unterschiedliche Antworten bekommen. 

Ich kann es so pauschal nicht sagen, da ich mich bewusst entschieden habe, mich nicht auf eine Rolle zu beschränken bzw. mich auf einen bestimmten Stil festzulegen. Wie ich in einer Session auftrete ist abhängig davon, welche Vorstellungen ein Gast mitbringt – da bin ich natürlich auch Dienstleisterin mit dem Anspruch, möglichst nah an das Bild aus dem Kopfkino zu kommen. Und es ist ja nun mal ein Unterschied, ob mich ein erfahrener Flagellant oder ein Newbee besucht, der beispielsweise mein Kinky-Wellness-Angebot erleben möchte. Wieder komplett anders trete ich auf als Frau Dr. Aurelia van Foxx auf, wenn z. B. eine Vorsorgeuntersuchung ansteht.

Ein Aspekt, der fast immer einer Rolle bei mir spielt, ist das Spiel mit meinen weiblichen Reizen: Weil ich mich als selbstbewusste Frau in meinem Körper sehr wohl fühle, überträgt sich das auf mein Umfeld und hilft mir natürlich auch in den Sessions. Einen Gast mit gezielten Einblicken bis zur Schmerzgrenze zu teasen, macht mir jedesmal aufs Neue total viel Spaß und ich gehe da, zumindest wenn es sich anbietet, auch ein Stück weiter als „klassische Dominas”, wenn ich z. B. auch Nacktsessions oder Cuckold-Erziehung anbiete.

Eine Frage des Stils ist sicherlich auch, dass ich in meinen Sessions verschiedene Spielarten kombiniere. Beispielsweise übertrage ich sehr gerne spezielle Elemente aus dem weißen Bereich in den schwarzen Bereich und umgekehrt. 

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ich bin höflich aber bestimmend – so sind zumindest oftmals die Ansagen gegenüber meinen Gästen. Konsequenz gepaart mit viel Fantasie sind dabei meine besten Ratgeber während einer Session. 

 

Dr. Van Foxx


Lady Sas: Du bietest als Dr. Van Foxx Klinik-Erotik an. Wie würdest Du diesen Bereich beschreiben? Um was geht es hier und welche Phantasien stehen hier im Mittelpunkt? 

Aurelia van Foxx: Der Klinik-fetisch hat seinen ganz eigenen Reiz: Mit der strengen Ärztin Frau Dr. Aurelia van Foxx oder – bei Angstpatienten sehr beliebt – einfühlsamen Schwester, tauchen die Gäste in das Setting einer Vorsorgeuntersuchung, betriebsärztlichen Untersuchung oder Musterung ein. Meine Gäste erleben in der Fetisch-Klinik in Dresden einen Arzt-Besuch der anderen Art: mit beeindruckend authentischer Klinikausstattung, OP-Saal und Pflegeraum werden Fantasien von OP-Simulation über Rektoskopie bis hin zu Windelerziehung Wirklichkeit. 


Aurelia van Foxx über die BDSM-Szene in Dresden 


Lady Sas: Du bist in Dresden tätig. Was kannst Du uns über die BDSM-Szene in Dresden sagen?  

Aurelia van Foxx: Die BDSM-Szene in Dresden ist, entsprechend der Größe der Stadt, überschaubar und natürlich nicht vergleichbar mit der Vielfalt wie sie in Berlin zu finden ist. Allerdings kann man schon sagen, dass es hier dennoch vielfältig und bunt ist. Es gibt in der Region eine Reihe an etablierten Fetisch- und BDSM-Partys, die regelmäßig stattfinden genauso wie szenetypische Stammtisch-Formate. Zudem haben wir mit dem „Rubbermagic” einen weit über die die Grenzen der Landeshauptstadt bekannte Manufaktur für Latexliebhaber. Meine Empfehlung für den nächsten Besuch in Dresden, denn hier erfährt man nebenbei auch das neuste Szenegeflüster.

Im professionellen Kontext gibt es in Dresden mehrere Studios und mit der Fetisch-Klinik Dresden auch mindestens eins mit internationaler Strahlkraft – mit Stammgästen z. B. aus Italien und Schweden – ganz einfach weil es mit seiner umfangreichen Ausstattung einzigartig ist.

Neben einigen Dresdner Kolleginnen, die auch national und international unterwegs sind, ist Syonera von Styx wohl die über die Stadtgrenzen hinaus bekannteste Institution in der Dominaszene.

 


Lady Sas: Wie erlebst Du die Corona-Zeit? Wie bist Du damit umgegangen, keine Termine anbieten zu können? 

Aurelia van Foxx: Glücklicherweise haben mich die Corona-Einschränkungen nicht betroffen. Zu der Zeit habe ich angefangen mein Business zu planen und bin erst damit gestartet, als es wieder möglich war, Prostitutionsstätten zu öffnen.

In dieser Vorbereitungsphase, wo sowieso nichts ging, habe ich auch verschiedene Dinge im Online-Bereich ausprobiert: meine Social Media Präsenz ausgebaut, mein Angebot auf OnlyFans geschärft und dadurch auch einiges an Onlineerziehung umgesetzt. 

 

Was inspiriert Dich?



Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?

Aurelia van Foxx: Meine Inspiration schöpfe ich im Wesentlichen aus zwei Quellen, die sich gegenseitig hervorragend befruchten: durch meine Gäste und über privaten Austausch. In meiner öffentlichen Kommunikation betone ich immer wieder, dass ich mich nicht auf einen ganz spezifischen bizarren Stil beschränke, sondern erstmal grundsätzlich offen bin für alle erdenklichen Szenarien. Und das meine ich auch so! Ich animiere meine Gäste, sich mir zu öffnen und ihre Fantasien frei auszusprechen. Und das machen sie glücklicherweise häufig auch. Obwohl ich ja noch nicht so lange im Business bin, bekomme ich immer wieder auch sehr außergewöhnliche Anfragen. Ich freue mich dann immer, weil es jedes Mal ein neuer Impuls ist, selbst wenn ich dann auch mal etwas ablehnen muss, wenn es meine Grenzen überschreitet.

Die zweite Inspirationsquelle sind meine privaten BDSM-Erfahrungen und der Austausch mit meinem direkten Umfeld. Einige außergewöhnliche Dinge, die ich in Sessions mit meinen Gästen umsetze stammen daher auch aus Ideen, die in gemütlicher Runde bei einem Glas Wein entstanden sind, und nicht selten dann auch erstmal in privater Atmosphäre praktisch ausprobiert wurden.

 


Lady Sas: Was machst Du in Deiner Freizeit? Hast Du Hobbys?

Aurelia van Foxx: Ich bin glücklich, ein wirtschaftlich verwertbares Hobby zu haben, das mir so viel Spaß macht, dass ich häufig nicht bemerke, dass es eigentlich ein Job ist. Aber darüber hinaus: Ich liebe es zu reisen, viel von der Welt zu sehen und mich mit den Menschen vor Ort auszutauschen – leider ist das momentan sehr schwierig. Aber da ich es liebe, zu essen und zu kochen, hole ich mir gerne die kulinarische Vielfalt aus der Welt in meine Küche. Kunst und Kultur sind ebenfalls Dinge, mit denen ich mich privat wahnsinnig gerne beschäftige.


Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus? 



Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Aurelia van Foxx: Kurz- und mittelfristig möchte ich mich zunächst weiter als professionelle Domina etablieren. Ich möchte gerne weitere Studios und Kolleginnen im In- und Ausland kennenlernen, um mich weiterzuentwickeln und ggf. auch die Bandbreite meiner Services weiter auszubauen.

Der klassische Domina-Service im Studio, der unter dem Label DominaDresden.com läuft, ist aber bei weitem nicht das einzige, woran ich arbeite: Ich habe verschiedene Projekte in der Pipeline, mit denen es zukünftig noch ein paar Überraschungen geben wird. Ich schreibe sehr gerne und mich interessiert das Filmen. Der Erotik-/Pornomarkt ist übersättigt, allerdings ist es sehr auffällig, dass auch im BDSM- und Fetisch-Genre nur wenig innovative Arbeiten im Umlauf sind. Und an dieser Stelle möchte ich gerne ansetzen. Schauen wir mal, was ich zukünftig von meinen Ideen umsetzen kann.

Mein langfristiges Ziel ist es, Aurelia van Foxx als etablierte Marke im Bizarr- und Fetischbereich aufzubauen und dabei wird es eben ausdrücklich nicht nur um die „Domina” Aurelia gehen.


Lady Sas: Danke für das Interview.


 

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Folge der Herrin auf Twitter.

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Montag, 15. November 2021

Lady Alexa Wolf: die Charismatische

"BDSM ist meine Leidenschaft, ein Teil von mir", erklärt Lady Alexa Wolf auf Twitter. Und in der Tat: Die attraktive Herrin hat etwas, womit nur die Wenigsten in der Domina-Szene gesegnet sind: Charisma. Ihre erotisch-dominante Ausstrahlung zwingt Sklaven auf die Knie und unter ihren Absatz. Zum Beispiel in Berlin im Studio Tartarus sowie in Clubs. Und in Hannover. Im Interview verrät uns Lady Alexa Wolf mehr von sich. 


Lady Alexa Wolf


Lady Sas: Liebe Alexa, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie verlief Deine Reise zur Domina?

Lady Alexa Wolf: Das war tatsächlich eher Zufall: Vor einigen Jahren spürte ich, dass mir sexuell etwas fehlte, wusste jedoch nicht, wonach ich suchte. Also besuchte ich erstmal Swingerveranstaltungen. Auf einem Event kam ich mit einem SM-Pärchen ins Gespräch und wurde neugierig. Dementsprechend tastete ich mich heran, erst an die devote Seite, später an die sadistisch-dominante. Als ich dann eine Weile als Femdom in festen Spielpartnerschaften unterwegs war, gab es bei mir einen beruflichen Umbruch und den nutzte ich (nicht ohne Zweifel) für meinen Weg in die Selbstständigkeit - als Domina. 

 

Interview mit Lady Alexa Wolf


Lady Sas: Hat der Zusatz “Wolf“ in Deinem Namen eine bestimmte Bedeutung?

Lady Alexa Wolf: Schon, ja. In meinen Augen strahlt ein Wolf Stärke aus. Er beobachtet, wägt ab, weiß seinen Körper und insbesondere seine Zähne einzusetzen… Das passt einfach gut zu mir. Inzwischen ist der Wolf zudem mein Firmenlogo.



Lady Alexa Wolf

 


Lady Sas: Was fasziniert Dich an BDSM?

Lady Alexa Wolf: Diese unfassbar intensiven Gefühle, die dabei erlebt werden.

Für mich ist es zum Einen diese Macht, die ich habe und das Vertrauen, das mir geschenkt wird. Beides in Kombination löst ein unglaublich starkes, positives Befinden bei mir aus. 

Zum Anderen kickt es mich, wenn ich meinem Spielpartner meine Zähne in sein Fleisch schlage oder ihm anderweitig Schmerz zufüge. Wie ein Orgasmus im Kopf. Ich bin Sadistin und genieße das Quälen meines Gegenübers. Oft muss ich währenddessen Lachen oder bekomme das breite Grinsen nicht mehr weg. 

 


Lady Sas: Eine Deiner besonderen Leidenschaften ist die Langzeiterziehung. Dabei gibt es das Special „Eine Woche Sklave“. Was darf man sich darunter vorstellen?

Lady Alexa Wolf: Das Spezial enthält eine Session zu Beginn der Woche, Aufgaben von mir und zum Ende eine weitere Session. Dieses Spezial wird den Neigungen des Sklaven angepasst. Im besten Fall wird er keusch gehalten und nur ich hab den Schlüssel. Dementsprechend ist er mir völlig ausgeliefert und muss alle peinlichen Aufgaben erfüllen…


 

Lady Alexa Wolf

 

Lady Sas: Du bietest auch Keuschhaltung an. Gibt es einen Peniskäfig, den Du Anfängern empfehlen kannst? Und: Wie lange kann die Keuschhaltung eines Anfängers bei Dir dauern?

Lady Alexa Wolf: Da jeder Penis anders ist, empfehle ich keinen Käfig standardmäßig. Jeder Sub muss für sich selbst herausfinden, welcher für ihn individuell geeignet ist. Nachdem ein passender Käfig gefunden wurde, starte ich bei Anfängern mit ein paar Tagen. Dann wird gesteigert.

 

Wie läuft eine Vorführung bei Dir ab?


Lady Sas: Wie läuft eine Vorführung bei Dir ab? 

Lady Alexa Wolf: Völlig unterschiedlich. Zum Einen kommt es darauf an, ob im Studio, auf einem Event oder outdoor, zum Anderen auf die Neigungen des Subs und auf meine Laune. 

 


Lady Sas: Wie bist Du bisher durch die Covid-Krise gekommen? 

Lady Alexa Wolf: Bis auf die Lockdowns ganz gut. Aber die waren echt beschissen. Dem zweiten ist sogar mein geliebtes Studio Avalon (Berlin) zum Opfer gefallen. Während der mehrmonatigen Berufsverbote war es schwierig. Online-Sessions machen zwar auch Spaß, sind aber kein wirklicher Ersatz für reale Sessions. Seit Sommer 2021 darf ich wieder richtig arbeiten. Das Studio Tartarus Berlin ist mein neues Stammstudio. Hier fühle ich mich sehr wohl und habe tolle Kolleginnen. Inzwischen reise ich auch, meist nach Hannover und Hamburg. 

 


Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?

Lady Alexa Wolf: So einiges; Erzählungen meiner Sklaven, Kolleginnen, Freunde. Aber auch oft Bücher, so wie dein Buch "111 SM Spiel Ideen". Manchmal sind es Szenen auf SM-Events oder auch Orte, egal ob im Studio oder outdoor.


 

Lady Alexa Wolf


Hast Du Hobbys?


Lady Sas: Wie gestaltest Du Deine Freizeit? Hast Du Hobbys?

Lady Alexa Wolf: Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Familie, meinem Sub und Freunden. Ich koche gern, liebe meinen Garten und Thermenbesuche. Abends werde ich zum Serienjunkie mit dem schnurrenden Kater auf meinem Schoß.

 


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Lady Alexa Wolf: Da ich als Domina meine Berufung gefunden habe, will ich hier noch mehr entdecken und ausprobieren, noch tiefer eintauchen. 

Liebe Saskia, ich fühle mich geehrt, dass du mich für dieses Interview ausgewählt hast. Vielen Dank dafür und für deine Arbeit im BDSM-Bereich. 



Lady Sas: Ich danke Dir.



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Donnerstag, 4. November 2021

Locktober mit Sklave Toytoy




Der Oktober wird in Femdom-Malesub-Beziehungen traditionell gerne zum Locktober. Also zu einem Monat, in dem der Sub im Peniskäfig verschlossen bleibt und keinen Orgasmus gewährt bekommt. So auch bei Lady Sas und ihrem Sklaven Toytoy. Ganze 36 Tage ohne Orgasmus hatte der gute Toytoy nun schon hinter sich, als ich mich am Sonntag, den 31. Oktober, in der Wohnung von Lady Sas in Frankfurt am Main einfand. Der letzte Höhepunkt fand am 24. September statt, 

Lady Sas treibt es eben gerne auf die Spitze – und darüber hinaus. So wunderte es mich auch nicht, als mir Lady Sas gleich zu Beginn der Session die Frage stellte, ob es nicht eine gute Idee sei, auf den Locktober einen NO-vember folgen zu lassen. 

Kommt nach dem Locktober der NO-vember?


Die vor Schreck geweiteten Augen von Toytoy brachten uns beide zum Lachen und ich stimmte sofort zu, dass das eine hervorragende Idee sei. Wir fragten Toytoy, was er davon halte. Wenig überraschend: Er bat uns sehr devot und mit aller Leidenschaft um Erlösung. Also beschlossen wir, das von seinen Leistungen in der Session abhängig zu machen. 

Ich muss zugeben, dass es durchaus beeindruckend war, wie hingebungsvoll er uns in den folgenden zwei Stunden zu Diensten war. Leider bin ich einfach viel zu weich und großzügig, so dass ich Toytoy am Ende mit zwei Orgasmen belohnte. Ich bin sicher, dass er mir meine Großzügigkeit nicht so schnell vergessen wird, denn ich hatte durchaus den Eindruck, dass Lady Sas offen dafür gewesen wäre, Toytoy noch etwas länger keusch schmachten zu lassen. Ich finde: 36 Tage sind schon sehr ordentlich. Und der nächste Locktober kommt bestimmt. 

Wie war Eucher Locktober? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

Grüße
Lady V. 

Freitag, 22. Oktober 2021

Patrizia von Bergfeld: jetzt auch mit neuen Fotos

Patrizia von Bergfeld ist wieder da. Darüber habe ich im Juli berichtet. Gegen den Trend in der Domina-Szene hat sich die schöne Mistress zurückgemeldet. Allerdings gab es damals Stimmen, die angemerkt haben, dass die Lady sich mit Fotos zurückgemeldet hat, die bereits viele Jahre alt sind. Damit wurde ein Problem angesprochen, das in der Szene durchaus verbreitet ist. Und dass die Optik eine Rolle bei der Wahl der Profi-Herrin spielt, das ist wohl unstrittig.


Eine Antwort, die sich sehen lassen kann.

Jetzt ist die Antwort von Patrizia von Bergfeld da. Und diese Antwort kann sich sehen lassen! Sie hat auf Twitter neue Bilder gepostet, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Die Zeiten haben sich geändert, aber die Herrin sich nicht. Patrizia von Bergfeld zeigt sich auf den Fotos so strahlend schön wie in den Jahren zuvor. Na dann: Schnell einen Termin für Zürich vereinbaren :)


Patrizia von Bergfeld


Patrizia von Bergfeld

Patrizia von Bergfeld

Patrizia von Bergfeld


Freitag, 15. Oktober 2021

Femdom Deva im Interview

Deva, Berlin

Deva ist eine attraktive Femdom, deren Wesen nicht einfach zu fassen ist. Das liegt auch daran, dass sie überaus facettenreich und vielseitig interessiert und talentiert ist. Im Studio Lux Berlin bietet Deva unter anderem klassische Erziehung und Training an. In ihrer neu eröffneten Coaching Praxis SPIELRAUM in Berlin Weißensee dagegen mischt sich BDSM mit Coaching sowie Körper- und Energiearbeit. Besonders interessant: Deva leitet auch eine Klinik/Zahnklinik. Ja, mit der Einsortierung in die Schublade Domina wird man Deva keinesfalls gerecht. Am besten, Du machst Dir selbst ein Bild und liest das Interview, das ich mit Deva geführt habe. Enjoy.


Lady Sas: Liebe Deva, bitte schildere uns deinen Weg zum BDSM.

Deva: Zu BDSM kam ich durch reinen Zufall vor ca. acht Jahren. Davor hatte ich nichts mit diesem Thema zu tun gehabt. Eine Freundin hatte mich zu einer Session eingeladen. Sie hatten jemanden kennen gelernt, der es reizvoll fand, sich zwei Freundinnen für sadistische Praktiken zur Verfügung zu stellen. Er hatte sehr viel Equipment bei sich zu Hause und er war sehr belastbar. Es gab einen Tribut und Champagner. Es war einfach ein lustiger Abend. Das war also mein Einstieg, direkt ins kalte Wasser.  Und offensichtlich hat mich diese Erfahrung geprägt. Bis zu meinem Start als Domina hat es aber noch einige Zeit gedauert. Erst 2 Jahre später habe ich in einem SM Studio angefangen und so nach und nach die vielen Facetten von BDSM kennen und lieben gelernt. 

Im Laufe der Zeit habe ich auch ein viel besseres Gefühl bekommen was für mich BDSM ausmacht und das über den Spaßfaktor hinaus. Beispielsweise die Arbeit mit Menschen, die Verantwortung, was man alles bewirken kann und wie man richtig führt und auffängt. Auch habe ich mich und meine persönlichen Stärken im Laufe der Zeit besser kennen gelernt und geformt. 


Interview mit Femdom Deva aus Berlin

 

Lady Sas: Wenn Du in die Rolle der klassischen Herrin schlüpfst, welche Anrede hat Dein*e Sub dann zu wählen?

Deva: Das kann ich nicht pauschal beantworten, denn es muss zur/zum Sub passen und zur jeweiligen Situation. Auf jeden Fall sollte es respektvoll sein. Auf das Respekt- und hingebungsvolle lege ich sowieso viel mehr Wert als auf Formalitäten.

Die Anrede Herrin zum Beispiel hat für mich keine Bedeutung, wenn daran nicht ein entsprechend angebrachtes Verhalten geknüpft ist. Genauso kann es sein, dass der oder dem Sub kein Titel über die Lippen kommt, aber ich spüre an allem die Devotion und Hingabe. Das zählt für mich.

 

 

Lady Sas: Was fasziniert dich daran, Männer und Frauen zu dominieren? 

Deva: Das ist für mich etwas Natürliches. Und ich finde es einfach spannend. Nicht auf Grund der eventuellen Genderunterschiede, sondern einfach weil ich alle möglichen, unterschiedlichen Menschen spannend finde. 


 

Deva

Lady Sas: Auf einer Skala von 0 (kaum) bis 10 (extrem) – wie sadistisch bist Du, wenn Dein Gegenüber die 10 verträgt und liebt?

Deva: Lassen wir mal gefährliche Praktiken und Risiken außen vor, dann kann ich sehr sadistisch sein. Eine Session lebt davon, dass man berührt und in seinem Gegenüber etwas bewirkt. Es gibt nichts unbefriedigenderes, als wenn man einen Menschen nicht in seinem Wesenskern erreicht. Wenn die Person es also vertragen kann, es liebt oder braucht - dann finde ich sehr sadistische Praktiken und Grenzerfahrungen wunderbar. Ich würde es nicht in Skalen allgemein einteilen, jeder hat ja ein anderes Schmerzempfinden. Ich würde ehr davon sprechen, dass ich mein Gegenüber an eine persönliche Schmerzgrenze und vielleicht sogar ein Stück weit darüber hinaus bringe, wenn das zur Session passt. Das sind oftmals auch die schönsten, ehrlichsten Momente. Was ich überhaupt nicht mag sind grober, stupider Sadismus. Einfach aus der Zerstörungslust heraus. Da bin ich nicht die Richtige für. 

 

Erziehungserfolg: Wenn der oder die Sub komplett in der devoten Rolle ankommt.


Lady Sas: Wie würdest Du Deinen Erziehungsstil beschreiben?

Deva: Ich würde meinen Stil als individuell und ehrlich beschreiben. Aufgesetzte Settings und Ansagen sind nicht meins. Das heißt mein Erziehungsstil ist wandelbar, so kann ich auch den größten Erziehungserfolg erreichen. Das kann sanfte aber konsequente Führung sein oder aber harter Drill. Ein Erziehungserfolg ist für mich zum Beispiel, dass der oder die Sub komplett in der devoten Rolle ankommt. Oder dass die Session noch lange nachwirkt. 

 


Lady Sas: Vor kurzem hast Du eine BDSM Coaching Praxis eröffnet. Um was geht es hier genau und an wen richtet sich Dein Angebot?

Deva: Das Angebot ist weit gefächert, auch ganz klassisches Coaching ist möglich. 

Sehr spannend finde ich die Kombination aus BDSM Elementen und Coaching. Ich nenne es das Dynamische Coaching. Das hat dann einen spielerischen Charakter und kann so effektiver sein.  

 

Um ein paar Situationen zu nennen: Wer devot veranlagt ist, kann durch eine strenge Führung besser Ziele in Angriff nehmen und umsetzen, Zahnarztangst kann in einer Art Konfrontationstherapie direkt auf dem Zahnarztstuhl aufgearbeitet werden oder man setzt sich mit seiner Infantilität in einem Age Play Rollenspiel auseinander. 

 

Dass ich BDSM so vielseitig finde, war im Grunde auch der Auslöser für den Wunsch eine Coaching Praxis zu eröffnen, in der auch SM, Fetisch und Dominanz Raum finden - aber eben neu interpretiert. Das Angebot richten sich also sowohl an Menschen, mit oder ohne BDSM Erfahrung. BDSM kann ein Thema sein, muss es aber nicht.

 

Devas Dental Klinik


Lady Sas: Du hast auch eine Dental Klinik im Portfolio. Wie muss man sich eine Behandlung vorstellen? Wie beim Zahnarzt oder auch sexuell orientiert? 

Deva: Als das Studio Avalon seine Türen geschlossen hat, war für mich klar, dass ich umbedingt meinen eigenen Dentalbereich haben will. Im Avalon gab es ja neben dem eigentlichen Klinikbereich auch einen komplett ausgestatteten Zahnarztstuhl.  Ich selbst habe einige Jahre in Zahnkliniken gearbeitet und bin gelernte Zahnmedizinische Fachangestellte. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal in dieser Form damit zu tun haben werde. Aber ja, das Thema liegt mir. Und hat mich nie ganz losgelassen.

 

Meine Behandlungen sind zahnmedizinisch authentisch. Ich weiß ja was ich tue. Das ist für mich der Reiz daran, denn ich will den Praxisalltag wirklich ins Leben rufen. Natürlich bohre ich nicht oder ziehe keine Zähne, auch wenn da die Phantasie bei einigen durch geht… Aber auch so ist sehr viel möglich. Abdrücke, verschiedene Pasten, Polituren, Ultraschall…Und schon alleine das Liegen auf einem Zahnarztstuhl ist ja für die diejenigen, die sich von diesem Thema angesprochen fühlen ein Highlight.

 

Die Sessions auf dem Zahnarztstuhl sind, wie übrigens auch alle meine anderen Sessions auch, nicht direkt sexuell orientiert. Ich biete keine direkte sexuelle Stimulation oder den obligatorischen Orgasmus am Ende einer Session an. Bei mir steht, zum Beispiel bezogen auf die Zahnklinik, der Dentalfetisch im Vordergrund und wird zelebriert. Ich kombiniere das auch gerne mit anderen BDSM Elementen, wie strikte Fixierungen, Dominanz oder Fetischkleidung. Natürlich arbeite ich somit mit der Sexualität des Menschen.

 

Ich habe aber im Laufe meiner Arbeit als Domina gelernt worauf ich den Fokus legen will und worauf nicht. Manchmal kann es bereichernd sein, das Augenmerk auf das Wesentliche zu legen. 


Deva in ihrer Dental Klinik

 

Lady Sas: Du kommunizierst offen, dass Du privat lesbisch bist. Wie gehen männliche Sklaven damit um, dass Du Frauen bevorzugst und sie sich somit nicht einmal theoretisch Hoffnungen machen dürfen?

Deva: Wie haben die Sklaven schon damit umzugehen? *lach

Ich bin eben so, wie ich bin. Das gilt es natürlich zu akzeptieren. Im klassischen Erziehungskontext hat der Sub sich generell keine Hoffnungen zu machen, weil die Herrin unerreichbar ist, egal welche sexuelle Orientierung sie hat. Die Qualität meiner Session hängt im übrigen nicht davon ab, mit welchem Gender ich spiele. 

 


Lady Sas: Ist es vielleicht sogar besonders reizvoll für männliche, devote Sklaven, wenn die Herrin Null sexuelles Interesse an Männern hat?

Deva: Daran ist tatsächlich etwas Wahres dran. Das wurde mir auch schon genau so beschrieben. Ich denke, das verstärkt den Charakter des sowieso schon unerreichbar-seins noch mehr. Auch die Tatsache, das meine Sessions keinen direkten sexuellen Charakter haben, können genau deshalb einen Reiz haben. 


Klassische Erziehung und Training

 

Lady Sas: Zu Deinen Lieblingsaktivitäten gehört „Klassische Erziehung und Training“. Was trainierst Du konkret? 

 

Deva: Das kann ein ganz klassisches Sub-Training sein. Ich finde ich es immer wieder schön, Dinge aus dem Alltag oder dem Hier und Jetzt aufzugreifen. Alles was irgendwelchen persönlichen Bezug hat, zum Beispiel etwas belangloses wie die Körperhaltung oder der Blick der oder des Subs.  Oder die Fähigkeit, auf Fragen, die ich stelle,  fließend antworten zu können. Gerade bei schwierigen Themen kann das eine Herausforderung sein.

 

Man kann auch die körperliche Belastbarkeit trainieren, dafür bietet sich die Rohrstockerziehung oder Bastonade wunderbar an. Oder die psychische Belastbarkeit. Wenn der oder die Sub Ängste hat und diese überwinden will, ist so ein Setting perfekt dafür. 

 

Das Training bezieht sich auch auf die devoten Vertreter:innen, die ein Dynamisches Coaching in Anspruch nehmen. Wo steht der oder die Sub gerade im Leben, wo will er oder sie hin und wie kann das ganze erreicht werden? Das können dann zum Beispiel tragende Fragestellungen sein. 


Klassische Herrin Deva


Lady Sas: Wie ist Deine berufliche Situation aktuell vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie?

Deva: Das Timing war für mich nicht das schlechteste, denn ich wollte zu dieser Zeit sowieso eine Auszeit nehmen, noch bevor ich wusste, dass die Pandemie aufkommt.

Natürlich hat mich diese Situation trotzdem, wie alle, zu schaffen gemacht. Vor allem die Ungewissheit und dass ich nicht richtig planen konnte. Trotzdem habe ich mich in der Zeit fortgebildet und meine Praxis eröffnet. Somit hätte es für mich nicht besser laufen können. Dafür bin ich sehr dankbar bin!

 

 

Lady Sas: Verrate uns bitte, wie Du Deine Freizeit gestaltest.

Deva:  Ich liebe Reisen. Davon kann ich nie genug haben und zehre sehr davon. 

Dann interessiere ich mich für Kunst und Fotografie und neuerdings auch für Medium Film. In der Pandemie habe ich Videoediting gelernt, das macht mir sehr viel Spaß. 



Deva

 

Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Deva: Diesen Sommer habe ich meine Coaching Praxis eröffnet. Dieser Bereich wird zukünftig weiter von mir ausgebaut und darum drehen sich die meisten meiner Projekte. Demnächst stehen ein paar neue Fotoshootings und Drehst an. Darauf freue ich mich schon. Außerdem bereite ich mit Lady Giorgina aus dem Studio Lux gerade einen eintägigen Workshop zum Thema PainPlay vor. Dort geht es um unterschiedliche sadistische Praktiken, ihre Wirkung und wie man eine Session gestaltet, in der das Thema Schmerz im Vordergrund steht. 



Lady Sas: Danke für das Interview.



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Mehr über Deva erfährst Du auf ihrer Website.


Donnerstag, 30. September 2021

Locktober-Training bei Lady Sas – jetzt bewerben

 




KG-Sklave, der Locktober beginnt morgen. 


Du bist willig und bereit, hast aber keine Schlüsselherrin, die dich durch den Locktober führt und deine Geilheit zu zügeln weiß? Du hast keine Keyholderin, die dich mit immer neuen Aufgaben herausfordert und dich mit raffinierten Teasings in den Wahnsinn treibt? Dann bewerbe dich jetzt bei mir für eine Position als KG-Sklave und mein individuelles Locktober-Training.

Erfahre jetzt mehr per Mail an: dearladysas@gmail.com

Ich erwarte eine aussagekräftige, devot vorgetragene Bewerbung, KG-Sklave.

Grüße
Lady Sas





Freitag, 23. Juli 2021

Herrin Patrizia von Bergfeld: gegen den Trend

Herrin Patrizia von Bergfeld 

 

Der Trend ist derzeit leider, dass Studios schließen und Dominas sich verabschieden. Das Ende des Studios Avalon in Berlin hat uns alle überrascht und erschüttert. Doch es gibt auch Lichtblicke und schöne Überraschungen gegen den Trend. So ist Herrin Patrizia von Bergfeld wieder präsent. Natürlich überblicke ich nicht die gesamte Szene und kann daher nicht einschätzen, ob sie wirklich jemals nicht mehr präsent war. Sagen wir mal so: Ich habe sie schon seit Jahren nicht mehr wahrgenommen. Umso überraschter war ich, als ich auf Twitter erfuhr, dass sie im August 2021 Termine in Zürich anbietet. 




Betrachtet man den Twitter Account von Patrizia von Bergfeld etwas näher, fällt auf, dass es zwischen 2014 und 2020 keinen Eintrag gibt. Ein User kommentierte: "Die Fotos sind doch schon 20 Jahre alt". Nun ja, das ist wohl übertrieben, denke ich, aber ein Körnchen Wahrheit könnte in dieser Aussage enthalten sein. Jedenfalls freue ich mich, dass der aktuelle Trend auch erfreuliche Ausnahmen hat. Wer die Dame in Zurück erleben möchte, findet hier mehr: Studio Der Femdom, Zürich.



Freitag, 2. Juli 2021

Domina-Studios öffnen wieder: Yes, we are open.

Darauf hat die Sklavenwelt sehnsüchtig gewartet: Deutschlands Domina-Studios öffnen wieder. Allerdings unter Auflagen, die die Freude bei vielen Sklaven dämpfen dürften. So ist zu lesen, dass Gäste eine zweite Schutzimpfung belegen müssen, um dienen zu dürfen. Das ist aktuell, Anfang Juli, sicher noch nicht bei allen Subs der Fall. Klar: Es ist vernünftig und richtig. Aber es bedeutet eben auch, dass viele der jüngeren Subs weiter auf eine Session warten müssen. Auch das Tragen des Mundschutzes macht Sinn und ist notwendig und richtig. Spaß macht das aber wohl nicht jedem. Wobei doch eigentlich gerade Masken in BDSM-Sessions eine gute Tradition sind ;-) 

Hoffen wir, dass die Impfkampagne schnell vorankommt und wir Covid so schnell wie möglich überwinden können. Dann klappt es auch mit dem Termin im Studio.



Diese Information finden interessierte Subs auf der Website des Düsseldorfer Studios House of Bizarre Dreams.


Montag, 17. Mai 2021

Auf dem Weg zum Mini-Minipenis: Sklave Simon



Sklave Simon hat sich bei mir um ein Interview beworben, weil ihn das Thema Small Penis Humiliation umtreibt. Er ist 30 Jahre, 185 cm groß, 72 kg schwer und – oh – nur 10 cm kurz sowie 3 cm dünn. Doch diese Maße sollen sogar noch jämmerlicher werden. Warum, das liest Du im Interview.

 

Lady Sas: Auf einer Skala von 0, völlig unwichtig, bis 10, extrem wichtig: Wie wichtig ist dir das Thema Schwanzlänge und wie sehr beschäftigt es dich?

Eine 10, ohne Zweifel. Seit meiner Pubertät beschäftigt mich das Thema Penisgrösse sehr. Damals wünschte ich mir nichts sehnlicher, als einen richtig grossen Penis zu haben und legte regelmässig das Massband an, um zu sehen, ob er schon grösser geworden war. Es blieb dann aber bei knapp 13cm, was man wohlwollend noch als unteren Durchschnitt bezeichnen könnte. In meiner jetzigen Funktion als Sklave, ist mein Penis nun schon seit mehreren Jahren von meiner Herrin in einem Peniskäfig weggesperrt und darf nur selten aufgeschlossen werden. Dadurch hat er deutlich an Länge und Umfang eingebüsst, sodass ich mittlerweile noch auf 10cm komme. Ich hab nun also wirklich einen Kleinen.


SPH-Interview mit Sklave Simon 

 

Lady Sas: Welche Auswirkungen hat es in Bezug auf Frauen, dass du einen kleinen Penis hast?

Ich fühle mich Frauen gegenüber generell unterlegen, da ich weiss, dass ich eine Frau damit nie richtig befriedigen kann. Diese Tatsache mir selber gegenüber einzugestehen, hat allerdings eine Weile gedauert und ich musste einige schmerzhafte Lektionen erleben. Es ist war wohl auch kein Zufall, dass meine erste Freundin eine zierliche Asiatin war, da ich bewusst oder unbewusst hoffte, dass sie in Bezug auf die Penisgrösse keine allzugrossen Ansprüche hat. Doch da hatte ich mich gewaltig getäuscht.

 

 

Lady Sas: Wie waren bis jetzt die Reaktionen von Frauen auf deinen kleinen Schwanz?

Die meisten sind erstmal überrascht, da sie aufgrund meiner Körpergrösse von 1.85m wohl auch unterhalb der Gürtellinie deutlich mehr erwarten. Spätestens wenn es zum Verkehr kommt, setzt dann aber die Enttäuschung ein. Die meisten Sexstellungen funktionieren nicht wirklich und beide sind in der Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, da er sonst sofort rausrutscht. Nicht selten reagieren die Frauen an diesem Punkt verständlicherweise genervt und brechen dann ab. Meine Herrin hat mir schon früh zu verstehen gegeben, dass sie sich nach echter Befriedigung sehnt und vergnügt sich deshalb regelmässig mit gutbestückten Männern, während ich dabei zusehen darf.

 

Von 13 cm auf 10 cm auf 8 cm...


Lady Sas: Was denkst du denn selbst, ab wieviel Zentimetern du mit deinem Penis zufrieden wärst?

Früher wollte ich am liebsten einen 20cm Schwanz, je grösser desto besser. Mittlerweile hab ich mich als Sklave jedoch mit meinem Penis abgefunden, bzw empfinde sogar Gefallen an seiner kleinen Grösse. Meine Herrin findet, er dürfe ruhig noch ein wenig schrumpfen, 8 cm schweben ihr vor. Damit hätte ich dann einen richtigen Minischwanz.

 


Lady Sas: Was kickt dich an Small Penis Humiliation? 

Ich mag es, auf meinen Penis reduziert zu werden, da es mir immer wieder vor Augen führt, dass ich eine Frau damit nie richtig befriedigen kann und ihr nicht ebenbürtig bin. Und ich geniesse die damit verbundene Demütigung, wenn mich die Frauen in der Sauna mitleidig angrinsen oder sogar miteinander tuscheln.

 


Lady Sas: Kann man deiner Ansicht nach einen kleinen Penis bei einem Mann vergleichen mit kleinen Brüsten bei einer Frau?

Auf gar keinen Fall! Ob man grosse oder kleine Brüste als schön empfindet ist ja eher eine Frage des Geschmacks bzw der Ästhetik. Bei der Penisgrösse geht es um die Befriedigung der Frau, das kann man nicht miteinander vergleichen.

 


Lady Sas: Kannst du dir vorstellen, eine Frau zu finden, die deine Persönlichkeit viel mehr interessiert als die Länge deines Fortpflanzungsorgans?

Vielleicht schon, aber ich bin in meiner jetzigen Beziehung sehr glücklich und es erregt mich zu sehen, wie sich meinen Herrin von sehr gut bestückten Männern verwöhnen lässt.


"Es erregt mich zu sehen, wie sich meinen Herrin von sehr gut bestückten Männern verwöhnen lässt."


Lady Sas: Was sagst du jemandem, der meint, ein kleiner Penis sei nicht so schlimm, du hättest ja auch Hände und Zunge, um eine Frau zu befriedigen?

Ja das ist so ein üblicher Standartsatz, der aus meiner Sicht gänzlich widerlegt ist. Natürlich kann man einer Frau Befriedigung durch Hände und Zunge verschaffen, ich habe mich darin ja jahrelang bis zur Perfektion geübt und die Frauen waren am Ende trotzdem nur halb befriedigt. Tiefe und ausgiebige Penetration bleibt meiner Ansicht nach einfach die Königsdisziplin und ist durch nichts zu ersetzen.

 


Lady Sas: Dem Klischee nach fahren Männer mit kleinem Penis große Autos, um das zu kompensieren. Was für ein Auto fährst du? 

Einen 10-jährigen VW Passat.



Lady Sas: Danke für deine Offenheit.


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Montag, 26. April 2021

Small Penis Humiliation ohne kleinen Penis? Interview mit Sklave M.

Gar nicht mal so klein der Cock.

Sklave M trat zum Small Penis Humiliation (SPH) Interview an. Doch dann stellte sich heraus: So winzig klein ist sein Penis gar nicht. Sklave M bedauert das (manchmal). Klingt nach einem interessanten Interview.


Lady Sas: Auf einer Skala von 0, völlig unwichtig, bis 10, extrem wichtig: Wie wichtig ist dir das Thema Schwanzlänge und wie sehr beschäftigt es dich?

Sklave M.: Auch, wenn ich weiss, dass es in den meisten „normalen“ Beziehungen nicht so eine grosse Role spielt ist es aber so das es in meinem (Sexual-)Leben eine zentrale Rolle spielt. Also gebe ich eine glatte 10! 

 

Was, wenn der Small Penis Humiliation-Penis gar nicht so klein ist?


Lady Sas: Welche Auswirkungen hat es in Bezug auf Frauen, dass du einen kleinen Penis hast?

Sklave M.:  Ich denke das ich einen durchschnittlich großen habe (ca. 15cm im steifen Zustand) ich es aber mag erniedrigt und gedemütigt zu werden wegen meines kleinen Schwanzes. In jungen Jahren hatte ich wirklich die Angst, dass er klein ist. Mittlerweile weiss ich, dass er das nicht ist und ich in keinem Bereich damit ein Problem habe, aber irgendwie finde ich das schade. Wünsche mir jetzt manchmal, dass er wirklich mini ist und Frauen ihn wirklich lächerlich finden.

 


Lady Sas: Wie waren bis jetzt die Reaktionen von Frauen auf deinen Schwanz?

Sklave M.: Natürlich haben dominante Frauen wären des „Spiels“ mich dafür ausgelacht und erniedrigt, aber die ein oder andere Herrin hat schon mal gesagt: „so klein ist er ja gar nicht“. Das will ich eigentlich nicht hören!

 

 

Lady Sas: Was denkst du denn selbst, ab wieviel Zentimetern du mit deinem Penis zufrieden wärst?

Sklave M.: Obwohl meine Grösse im steifen zustand ganz passabel ist, habe ich wenigstens einen Blutpenis, der im schlaffen Zustand sehr klein ist. 

Die frage kann ich nur umgekehrt beantworten: ein paar Zentimeter weniger könnten es schon sein.


 

Lady Sas: Was kickt dich an Small Penis Humiliation? 

Sklave M.: Die Aufmerksamkeit und auch die „Freiheit“ ganz offen gesehen und bloßgestellt zu werden. Es klingt jetzt vielleicht etwas komisch, aber es ist wirklich ein Gefühl der Befreiung, das sich dann einstellt. 


"Ein paar Zentimeter weniger könnten es schon sein" – Sklave M 


Lady Sas: Kann man deiner Ansicht nach einen kleinen Penis bei einem Mann vergleichen mit kleinen Brüsten bei einer Frau?

Sklave M.:  Nein, auf keinen Fall (aus meine Sicht). Egal, ob grosse oder kleine Brüste ich finde beides sehr attraktiv und Frauen sollten sich nicht so viele Gedanken darüber machen. 


 

Lady Sas: Kannst du dir vorstellen, eine Frau zu finden, die deine Persönlichkeit viel mehr interessiert als die Länge deines Fortpflanzungsorgans?

Sklave M.: Ja kann ich, aber sie soll es mir so nicht fühlen lassen und mir genau das Gegenteil sagen. Ich wünsche mir eine Beziehung zu einer dominanten Frau, die auf grosse Schwänze steht und auch eine aktive Cuckoldbeziehung, in der sie immer wieder den Vergleich mit anderen Männern und Schwänzen anstellt.  

 


Lady Sas: Was sagst du jemandem, der meint, ein kleiner Penis sei nicht so schlimm, du hättest ja auch Hände und Zunge, um eine Frau zu befriedigen?

Sklave M.: Das Beste ist für die Herrin gerade gut genug und sie soll sich in ihrem Sexualleben nicht einschränken. Natürlich ist es meine Aufgabe die Herrin mit Zunge und Finger zu befriedigen, aber das ist nur ein kleiner Teil ihrer Befriedigung, weil sie einfach auf Grösse steht. Dafür stehen gut gebaute Liebhaber zur verfügung. Und den logischen Schluss die die Herrin daraus zieht ist: Wenn ich sie mit meinem Schwanz nicht befriedigen kann (das ich nichtmal versuchen darf), dann habe ich auch keine sexuelle Befriedigung verdient.

 

 

Lady Sas: Dem Klischee nach fahren Männer mit kleinem Penis große Autos, um das zu kompensieren. Was für ein Auto fährst du? 

Sklave M.: Hyundai Ioniq Elektro



Lady Sas: Danke für diese Einblicke unterhalb der Gürtellinie.


Lady Sas: Danke für das Interview.

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