Sonntag, 14. April 2019

KG-Sklave gesucht


Hallo, ich suche aktuell zuverlässige KG-Sklaven, die Aufgaben für mein neues Buch testen wollen. Das kostet nichts, bringt aber viel. Bittersüßen Lustschmerz zum Beispiel. 

Bist du stark genug und möchtest du konsequent an deine mentalen Grenzen geführt werden? Dann bewirbt dich angemessen per E-Mail an: madamesaskia@web.de

Hier geht es zu Buch 1 für KG-Sklaven: "Keuschheitsgürteltraining".


Mittwoch, 10. April 2019

Ein KG in pink: das Sahnehäubchen der Demütigung

Pink is beautiful


Manchmal überrascht man sich selbst. Nein, ich hätte nicht gedacht, dass mein Sub Toytoy mal bei einem CB6000 in pink landen würde. Ich kann mich noch gut an meine Anfänge als KG-Halterin erinnern. Damals war es mir wichtig, dass mein Sub möglichst männlich wirkt. Das Thema Feminisierung hat mich einfach nicht angesprochen. Klar, ich hatte es mal probiert und Toytoy ein Dienstmädchenoutfit, schwarze haltlose Strümpfe, eine Perücke mit langen schwarzen Haaren und schwarze Lack-High-Heels besorgen lassen, dazu einen knappen Damen-String. Aber: Ich fand dieses Outfit einfach nur lächerlich und fand insgesamt wenig Gefallen oder Reiz daran.

Ein KG im süßen Girly-Pink.


Die Zeiten haben sich geändert! Heute finde ich es amüsant, Toytoy als "Schwanzmädchen" oder "Sissy" zu inszenieren. Und der pinke KG ist nun die Krönung dieser süßen Demütigung. Was kann es Gemeineres für einen Mann geben, als wenn ihn eine Frau seine Männlichkeit "nimmt" bzw. sie feminisiert? Einfach köstlich! Allerdings sei an dieser Stelle erwähnt, dass ich Toytoy weiterhin hauptsächlich als klassischen Sklaven halte, nur eben mit einem pinken KG. Komplett feminisiert wird er nur selten. 

Kleiner Blick zurück: Wir haben mit dem CB 6000 begonnen, sind im Jahr 2017 auf den Steelheart 2 umgestiegen und haben nun also den CB 6000 in pink in Gebrauch. Am 1. März 2019 hat Toytoy die neue Keuschheitsschelle vor den Augen von Lady Cornelias und Lady V. angelegt. Ich kann sagen, dass die Session ein voller Erfolg war und wir viel Spaß hatten. Deshalb mein Rat: Probiert öfter mal einen neuen KG aus! Gerade vor anderen Femdoms, vor denen der Sub sich als Mann zeigen möchte, ist ein pinken KG einfach super. Man kann ihn wunderbar damit aufziehen. 

Sicher: Der CB 6000 ist alles andere als sicher. Aber Keuschhaltung beginnt im Kopf und wer es darauf anlegt zu betrügen, der schafft es auch. Deshalb ist mir der Aspekt der Ausbruchsicherheit relativ egal. Ich setze auf meine nachdrückliche Erziehung. Bis jetzt bin ich gut damit gefahren. Was Toytoy wohl Ende des Jahres tragen wird? Wir dürfen gespannt sein.

Hier geht es zur öffentlichen Dokumentation von Toytoys Keuschhaltung.


Dienstag, 9. April 2019

Das Zuchthaus: die Aufseherin im Interview

Aufseherinnen im Zuchthaus
"Military", "Imprisonment" oder "Prison Play" sind moderne Umschreibungen für den guten alten Knast. Gemeint ist ein Szenario, in dem eine Femdom in die Rolle der strengen Aufseherin schlüpft, der Sub als Sträfling hinter Schloss und Riegel landet und seiner (un-)gerechten Strafe entgegenfiebert. Im Kreis Meißen bei Dresden gibt es nun eine Einrichtung, die "eine besondere SM & Prison Play Erfahrung" verspricht: das Zuchthaus. 

Kenner der Szene werden sich bei dem Namen "Das Zuchthaus" an ein SM-Studio in München erinnern. Ja, der Name ist nicht neu. Aber das, was dahinter steckt, durchaus. Denn hier geht es offenbar tatsächlich um ein konsequent inszeniertes Erlebnis, das von der Aufseherin mit viel Liebe zum Detail zelebriert wird. Mehr dazu erfahrt Ihr im Interview.



Lady Sas: Guten Tag, Frau Aufseherin. Es freut mich, dass Sie Zeit für das Interview finden. Wie ich höre, sind Sie überaus beschäftigt mit ihrem Projekt „Das Zuchthaus“. Um was handelt es sich dabei?
Aufseherin: Wir können uns in dem Zuchthaus, welches tatsächlich ein altes reales Zuchthaus gewesen ist, abseits jeglicher Studio Atmosphäre der Erziehung und Bestrafung verschiedenster Vergehen gegen das Matriarchat intensiv und ungestört widmen. Das Projekt spricht dabei verschiedene Interessen a n und die aktive Mitarbeit von der anderen Seite ist unerlässlich für ein gutes Gelingen. Schon im Vorfeld beschäftigen wir uns bereits mit der Auswahl der Häftlinge ausgiebig. Wichtig ist uns an dieser Stelle dass kein direkter Kontakt von mir als ausführendem Organ und dem Häftling gegeben ist. Alles wird bürokratisch über das Sekretariat, dem Dreh und Angelpunkt des Projektes, erledigt.
Als Aufseherin liegt meine Hauptaufgabe in der Durchführung und Überwachung des verhängten Strafmaßes.

Das Zuchthaus: Die Aufseherin gibt Auskunft


Home sweet Home
Lady Sas: Das Zuchthaus liegt in Dresden. Welchen Hintergrund hat das Gebäude? 
Aufseherin: Das Zuchthaus liegt im Kreis Meißen bei Dresden, um genau zu sein. Von Ende des 19. Jahrhunderts bis 1963 handelte es sich um eine echte Justizvollzugsanstalt. Ab 1991 wurde das Gebäude von der Treuhand in private Hände gegeben und ist nun in Besitz eines Imprisonment Spezialisten mit dem wir eng zusammenarbeiten.


Lady Sas: Was macht den besonderen Reiz für Sie beim Prison Play aus?
Aufseherin: Prison Play in Studioatmosphäre ist nicht authentisch! Dieses Rollenspiel bedarf einer speziellen Atmosphäre und Know How , wo wir über jeden Schritt von der Kommunikation bis zur Durchführung einer Inhaftierung akribisch arbeiten. Alles ist sozusagen „tailormade“-maßgeschneiderte Rollenspiele, die von der Garderobe bis zur Entlassung des Häftlings-als hoffentlich geläuterter und besserer Mensch….


Lady Sas: Sie haben zahlreiche Häftlinge ausgiebig studieren können und sind tief in ihre Psyche eingedrungen. Was sind häufige Beweggründe der Häftlinge, sich dem Zuchthaus auszuliefern?
Aufseherin: Der Ausbruch aus der Komfortzone! Der Wunsch, echte Angst zu spüren und Grenzerfahrungen zu machen. Wir sind dabei gerne kompetent behilflich.

Die "sehr fragile Gunst" der Aufseherin im Zuchthaus


Lady Sas: Auf der Website des Zuchthauses lese ich über Die Aufseherin: „Zweifellos steht fest, dass Die Aufseherin äußerst versiert, konsequent und wählerisch vorgeht. Sie erscheint auf den ersten Blick, vermeintlich, verständnisvoll, jedoch ist ihre Gunst sehr fragil.“ Mich erinnert das an Texte von Kafka. Haben Sie selbst Vorbilder oder Inspirationsquellen?
Aufseherin: Ich war nie ein Freund von Kafka, von daher ist er weder Vorbild noch Inspirationsquelle. Es kommen immer wieder Ideen in meinen Kopf, die ich stellenweise über Wochen und Monate ausreife. So war es für mich von Anfang an klar mit Voicefiles zu arbeiten, eine alternative Form der gängigen Webpräsentationen darzustellen. Auch ist Namedropping bei dem Projekt verpönt. Es geht um das Erreichen der Ziele, mit mehr oder minder psychisch anspruchsvoller Methodik. Jeder Häftling bringt beim Haftantritt eine gehörige Portion Mut mit, wir sind im Zuchthaus die Regisseure und nicht die Hauptdarsteller, weswegen wir in der Regel auch Interviews mit Häftlingen bevorzugen als selbst welche zu geben.

Bürokratie im Zuchthaus

Lady Sas: Wie lange verbleiben Häftlinge durchschnittlich im Zuchthaus?
Aufseherin: Wir berücksichtigen Anfragen ab 3 Stunden bis zu 3 Tagen und prüfen, ob der Bewerber in unser Setting passt. Zukünftig wird es als unterstützende Maßnahme ein virtuelles optimiertes Trainingsprogramm geben, manchen Häftlingen bekommt die Freiheit auf Dauer einfach nicht gut….

Keuschheitstraining im Zuchthaus


Lady Sas: Bezieht Das Zuchthaus auch die sexuelle Ebene der Häftlinge mit ein oder ist das ausgeschlossen? Ist etwa ein Keuschheitstraining denkbar? Ein Gefängnis im Gefängnis sozusagen?
Aufseherin: Keuschheitstraining ist mehr als denkbar und äußerst erwünscht! Die sexuelle Komponente lassen wir nicht außen vor. Allerdings verfolgen wir natürlich andere Ziele als ein Studiobetrieb, wo mit dem „Schuss“ die Session beendet ist. Ob es dazu überhaupt kommt entscheidet die Gunst der Aufseherin. Manchmal endet man nur als Omegatierchen, auch im Knast gibt es eine Hierarchie, die sich über die Haftdauer entwickelt.

Essen fassen im Zuchthaus

Lady Sas: Geben Sie uns bitte einen Tipp, Frau Aufseherin, wie man sich als Femdom gegenüber den Häftlingen am besten verhält, um von Anfang an angemessen behandelt zu werden.
Aufseherin: Sollte eine gewisse Grundrenitenz vorhanden sein erfolgt die erste Einschüchterung zumeist schon durch eine Leibesvisitation oder der Dunkelhaft als kleiner Willkommensgruß des Hauses. Wenn man sich immer wieder die Hausregeln zu Gemüte führt und diese idealerweise auch im Laufe des Aufenthalts nicht nur verinnerlicht, sondern auch auswendig gelernt hat so ist der erste Schritt in die richtige Richtung getan. Schlaf und Essensentzug sind weitere mögliche Bausteine eines nachhaltig angepassten Verhaltens gegenüber der weiblichen Obrigkeit. Aber selbstverständlich verfügen wir über mannigfaltige Möglichkeiten einen Aufenthalt so unangenehm wie möglich zu gestalten, auf die ich an dieser Stelle nicht detailliert eingehen möchte.


Lady Sas: Sind Ihre Arbeiten am Zuchthaus abgeschlossen oder gibt es hier noch etwas zu tun?
Aufseherin: Die Arbeit am und mit dem Zuchthaus ist ein stetiger Prozess, der nicht nur mit 2-3 Events pro Jahr abgeschlossen ist. Wir arbeiten derzeit an Möglichkeiten unsere Häftlinge auch außerhalb der Haftzeit virtuell und bilingual zu betreuen. Studien zufolge gibt es immer noch eine 50 Prozentige Rückfallquote, obwohl wir mit dem Zuchthaus und unseren Methoden schon sehr erfolgreich sind und mehrfach vom Ministerium Prämien erhalten haben. Präventiv muss gehandelt werden, das steht außer Frage!


Lady Sas: Danke für diese Einblicke.


Montag, 8. April 2019

Keuschheitsgürtel: Feuerwehr muss helfen, weil Domina den Schlüssel nicht herausgibt

Sachen gibt's! Die Presse berichtete in den letzten Tagen über einen 38jährigen Mann, der zur Polizei ging, weil seine Domina ihn nicht aus seinem Keuschheitsgürtel befreien wollte. 

Laut Medien musste die Feuerwehr den Metallkäfig öffnen. Bei der Beschuldigten handelt es sich um eine 25jährige Lübeckerin, die als Webcam-Girl und Teilzeitdomina tätig ist, Stella L. Doch die Frau ist sich keiner Schuld bewusst und erklärt, es sei alles abgesprochen gewesen. Die beiden hätten sich auf einer Raststätte getroffen, wo es zur Schlüsselübergabe gekommen sei. 


Domina besteht auf Geschenk für KG-Schlüssel

Auf die spätere Bitte des Mannes ein paar Tage später, ihr den Schlüssel wieder auszuhändigen, habe sie nicht reagiert. "So funktioniert das nicht“, sagt sie laut Darstellung von FOCUS. Als Domina müsse sie Härte ausstrahlen, ihr Gegenüber sei ihr „Sklave“ und nichts anderes. Das mache auch das sexuelle Rollenspiel aus.Erst gegen ein „Geschenk" hätte sie ihm den Schlüssel wiedergegeben. „So war es vereinbart und so läuft es auch in der Szene ab. Das hat nichts mit Erpressung zu tun. Er hat ja dafür bezahlt.“

Der Mann hat Anzeige erstattet, ist aber offenbar untergetaucht und hat sich nicht mehr bei der Polizei gemeldet. Daher wird die Anklage wohl fallengelassen.

Was lernen wir daraus? – Klar, man sollte sich genau überlegen, ob man sein Kopfkino wirklich real ausleben möchte und welcher Domina man sich da anvertraut. Kleiner Tipp: Deutlich weniger gefährlich ist mein Buch "Keuschheitsgürteltraining".

Dienstag, 12. März 2019

Lady Despina: Expertin seltener Fetische

Im Rahmen meiner Femdom-Interviewreihe haben wir heute Lady Despina aus München zu Gast. Die attraktive junge Domina weiß, was sie will. Im Interview erfahren wir, was das ist. Viel Spaß!


Lady Despina, Domina in München


Lady Sas: Liebe Despina, bitte beschreibe uns, wie Du auf den bizarren Bereich aufmerksam geworden bist. Wie fing das alles bei Dir an an – und wie ging es weiter?
Lady Despina: Ich lebe SM privat schon lange aus, es ist meine Leidenschaft. Noch bevor mir BDSM ein Begriff war, lebte ich meine Beziehungen immer sehr bestimmend und in allen Lebensbereichen dominierend aus. Ich hatte nie das Verlangen, mich für meine Partner zu verbiegen. Ich habe es geradezu erwartet und eingefordert die entscheidende Kraft zu sein. Als ich dann eines Tages einen Mann kennenlernte, welcher sich als absoluter BDSMler entpuppte, entfachte das in mir eine unfassbare Gier und Verlangen SM voll und ganz in mein Leben zu integrieren. Eine 24/7 Beziehung begann und bis dato kann ich mir keine bessere Beziehung vorstellen. Was soll ich sagen? Kann es Schöneres geben, als seine Überzeugung und Leidenschaft zum Beruf zu machen - deshalb findest Du mich im Studio. Ich habe tierischen Spaß daran :)



Lady Despina aus München im Interview 


Lady Sas: Was fasziniert Dich an BDSM?

Lady Despina: Die Vielfältigkeit diverser Fetische, die Hingabe und die absolute Machtabgabe des Sklaven und die Kontrolle über ihn. Das Eindringen in die Psyche meines Gegenübers und schließlich mein Pendant an seine Grenzen und darüber hinaus zu führen. Sei es bei dem Einen eine deftige körperliche Abstrafung, so ist es bei dem Nächsten das feinfühlige Wort oder der konsequente Antrieb. Zum perfekten Abschluss liegt die Seele meines Spielpartners bibbernd und ausgebreitet vor mir. Das fasziniert mich schon sehr.


Lady Despina

Lady Sas: Du schreibst auf Deiner Website von einem „Friseur Fetisch“. Man ahnt in welche Richtung das geht, aber was verbirgt sich konkret dahinter? Schneidest Du Subs die Haare? 
Lady Despina: Ich sehe mich als Expertin seltener Fetische an. Ob Looning, Gips-, Essens- oder Fartfetisch. Ich bin zu vielen Abstrusitäten und Schandtaten bereit. Dazu gehört auch der Friseur Fetisch. Ja ich schneide, färbe und rasiere willigen Subs die Haare ( nein, ich habe das nicht professionell gelernt) der Sub darf eventuell bei dieser Spielart noch Tage und Wochen beim Blick in den Spiegel an mich denken. Aber auch zum Beispiel das Abrasieren oder Wachsen von Körperbehaarung am Sub kann in einer Friseursession erlebt werden. Auch habe ich einen Gast, der ein Friseur Rollenspiel schätzt, in welchem er gefesselt auf dem Stuhl sitzt und dann realisiert, dass sich sein Friseurtermin als Qual rausstellt. Die böse Friseur Salon Dame wäscht und kämmt sich ihre langen Haare und füttert ihren Sub mit ihren Haaren….






Lady Sas: Wow, ganz schön crazy... Nächste Frage: Auf was könntest Du eher verzichten – auf Dein Handy oder auf Schuhe?
Lady Despina: Leicht zu beantworten: Auf mein Handy. Ich selbst habe einen absoluten High Heel und Stiefelfetisch. Wer mich kennt, weiß das ich im Studio und außerhalb sehr großen Wert auf hochwertigste Fußbekleidung achte. Zartes Leder, per Hand genäht, in perfekter Farbe und mit feinem Innenfutter in dem sich mein Fußabdruck verewigen wird … nein darauf kann ich nicht verzichten.


Lady Despina über Keuschhaltung


Lady Sas: Keuschhaltung im KG ist eine häufige Phantasie. Welches KG-Modell nutzt Du am liebsten für Anfänger?
Lady Despina: Nun der CB-6000S ist natürlich ein gefragtes Model. Für mehr Spaß sei aber auch der Mystim Pubic Enemy No 1 mit stimulierender ;) Elektrofunktion zu erwähnen…


Lady Sas: Deinelangen Beine fallen einem schnell ins Auge. Hast Du mal gemessen, wie lang sie sind?
Lady Despina: 90 cm.



Lady Sas: Welches BDSM-Gerät müsste unbedingt erfunden werden?Lady Despina: Mal überlegen.. tatsächlich rutschfeste High Heel Sohlen für Nasszellenspiele der extremeren Art wären nicht falsch. Und da ich es liebe, die Nippel des Sklaven ordentlich zu quälen, freue ich mich immer über neue Foltergeräte.


Lady Sas: Wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions? Was inspiriert Dich?

Lady Despina: Ich versuche mich auf mein Pendant emotional einzustellen. Ich nehme das Verlangen / den Fetisch meines Sklaven ernst, dadurch fällt es mir leicht die Session zu genießen. Ich plane sehr wenig im Vorfeld und selten gleichen sich meine Begegnungen. Ich lebe und spiele immer im Jetzt. Da kommen mir die besten sadistischen Perversionen in den Sinn …
Lady Despina

"Ich lebe und spiele immer im Jetzt" – Lady Despina


Lady Sas: Was macht Lady Despina in ihrer Freizeit?
Lady Despina: Wie fast jede Lady genieße auch ich den Besuch im guten Restaurant und Kaffee. Ich lese viel und gern, von klassischer Literatur bis hin zu Krimi und Fantasy. In München trifft man mich im Sommer im Biergarten und in Schwabinger Cafes an. Außerdem treibe ich gerne Sport, bevorzugt im Freien (reiten, schwimmen, wandern) Gegen Shopping-Kurztrips und Kultur und Museumsbesuche in Europas Städten habe ich auch nichts einzuwenden. 


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Lady Despina: Selbstverständlich bin ich weiterhin im Dominastudio München im Stahlgruberring regelmäßig anzutreffen. Geplant sind unter anderem Overnight Specials. Aber auch weitere Städte sind als Gasttermine in Planung. Ab Frühling 2019 besteht die Möglichkeit, mich zu ausgewählten Fetisch Events zu begleiten. Desweiteren dürfen sich meine Gäste auf viele neue atemberaubende High Heels und ausgewählte Latex Outfits freuen – natürlich werden diese fotografisch verewigt und vorgestellt. Man(n) darf also gespannt die neuen Shootings abwarten ;)
Herrin Despina

Lady Sas: Danke für das Interview.


  • Mehr über Herrin Despina erfährst du auf ihrer Website.
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    Sonntag, 10. März 2019

    Madamé Kali Dreadful: die Außergewöhnliche

    Madamé Kali Dreadful weckt bei mir Assoziationen mit dem Kunst-Bereich. Ja, diese Herrin erinnert mich an eine Künstlerin. Sie ist erreichbar in Mönchengladbach (Homebase) sowie als Gastlady in Hannover, München und Berlin. Viel Vergnügen mit dem Interview! 

    Kali Dreadful

    Lady Sas: Liebe Madamé Kali Dreadful, wie bist Du auf den BDSM Bereich aufmerksam geworden?
    Madamé Kali Dreadful:
    Vorab vielen Dank Lady Sas, ich finde deinen Blog sehr informativ und spannend! Entsprechend habe ich mich sehr über dein Interesse gefreut!

    Die Norm lehrt bzw. zwingt einen sich der Gesellschaft zu unterwerfen auch wenn es bedeutet „Mehr Schein als Sein“ zu leben. Das widert mich an!
    In meiner Jugend fand ich meinen Platz in der Gothic Szene, die noch heute eng mit BDSM verbunden ist. Du lernst frei von Vorurteilen zu Denken, Menschen so wie sie sind anzunehmen. Toleranz und Akzeptanz, Eigenschaften die auch die Gemeinschaft im BDSM widerspiegelt. Musik und Kultur verbindet so auch Sadomasochismus. Ich hatte diesen Drang den ich vorher nie erklären konnte. Dominanz kann man nicht lernen, man ist es oder eben nicht. So soll es sein, so ist es Echt! 

    Meine SM´ler Zeit begann, ich probierte getreu und ausschließlich dem, was ich für vertretbar hielt. Ich war wie ein neugieriger Schwamm, damals war klar dass einige Praktiken einem unglaublich viel Wissen abverlangen, so besuchte ich zunehmend mehr Workshops/Seminare um meinen Horizont zu erweitern. Je sicherer mein Handling wurde, desto extremer kristallisierte sich auch meine sadistische Ader. Obacht, Sadismus hat nichts mit Gewalt zu tun!
    Es kam eine Zeit bei der ich privat an Grenzen kam, die es einzuhalten galt. Das war absolut in Ordnung aber irgendwann reichte es nicht mehr.
    Jeder braucht einen Ausgleich zum Alltag. Mich bereichern tatsächlich auch die Tiefen der Menschen und dessen Facetten. So viele sehnen sich nach einem Raum indem sie einfach sie selbst sein können – ich greife mir unheimlich viel Energie aus den Augen meines Gastes – dieses losgelöste/unverfälschte/geschundene „Funkeln“ – Mehr geht nicht!  

    Interview mit Madamé Kali Dreadful


    Lady Sas: Was hat es mit Deinem Domina-Namen Madamé Kali Dreadful auf sich? 
    Madamé Kali Dreadful:
    Titulierungen erleichtern vllt. eine Art Zugehörigkeit, so jedenfalls nach meinem Verständnis. Ich halte mich vom Alter her so auch stilistisch eher einer Madam zugehörig. 
    Jeden erwischt irgendwann ein Spitzname, meiner war damals schon Kali. 
    Kali gilt als Totengöttin der Zerstörung & Erneuerung im Volksglauben der Hindus, als eine der wenigen Gottheiten die auch Gutes tun konnte. Durch Zufall fand ich eine Kollegin die auch Kali heißt und dachte: “Ok, ich brauch einen Nachnamen :-)“ – Dreadful kann man als die Schreckliche übersetzen oder auch mit meinen Dreads in Verbindung bringen. 


    Lady Sas: Dein Leitfaden lautet „Free Body – Free Mind”. Was heißt das konkret?
    Madamé Kali Dreadful:
    Eine lange Phase einer schwierigen Krebs Diagnose (die heute überwunden ist) hat diesen Leitfaden in Stein gemeißelt. Es ist mein Basis Rezept auf dem irgendwie immer alles aufbaut.
    Jede Session kann ideale Formen annehmen auch so, dass man das Miteinander als wirklich bereichernd empfindet. 


    Madamé Kali Dreadful über Fotokunst


    Madame Kali Dreadful


    Lady Sas: Du hast Fotos auf Deiner Website, die für mich Richtung Kunst gehen. Ist eine Domina eine Art Künstlerin?
    Madamé Kali Dreadful:
    Uh – Ich danke Dir!.
    Ich kann mir vorstellen dass meine Kollegen/Kolleginnen alle etwas künstlerisches an sich haben. Jede(r) hat etwas Besonderes. Viele haben eher eine klare Struktur in den Bildern, dass muss man auch erst einmal können. Als Alternative Model sehe ich Fotografie definitiv auch als Kunst an. Vielleicht falle ich deswegen fototechnisch aus dem Rahmen. 


    Lady Sas: Wie ist Deine Meinung zum Prostitutionsschutzgesetz? Wie fühlst Du Dich damit?
    Madamé Kali Dreadful:
    Die Idee Zwangsprostitution einzudämmen und Menschen zu schützen ist Klasse! Allerdings ist die Gesetzgebung weder durchdacht, transparent gestaltet oder strukturiert geplant worden und zieht nichts als Chaos und Unsicherheit.
    Als Domina biete ich keinen Sex an, also bin ich aus meiner Sicht keine Prostituierte die geschützt werden muss. Im Zuge dessen lasse mich einfach nicht beirren. 

    Madamé Kali Dreadful über die Sonnen- und Schattenseiten als Domina


    Lady Sas: Was ist eine besondere Sonnen- und was ist eine besondere Schattenseite an Deinem Beruf als Domina?
    Madamé Kali Dreadful:
    BDSM steigert meine Lebensqualität enorm, ich bin wesentlich entspannter! Als besondere Schattenseite sehe ich sehr deutlich Gäste die unter den spontan anwachsenden Teil Jung-Dominas leiden die weder ausgbebildet oder gar fähig sind das Fetisch Universum zu begreifen und eben dann als Profi auf Menschen los gelassen werden. 


    Lady Sas: Du bist ja schon einige Jahre dabei – hast Du das Gefühl, dass sich BDSM verändert oder bleibt eigentlich alles wie es ist?
    Madamé Kali Dreadful:
    Das ist schwierig zu beantworten. Sadomasochismus ist schlichtweg unerschöpflich vielseitig. Früher gab es bspw. keine Wunschzettel Möchtegern Geschöpfe die Sklaven spielen wollen.


    Lady Sas: Dein Lieblings-Schlaginstrument ist die Bullwhip. Was muss man als Anfängerin beachten, wenn man sich an diese Peitsche heranwagen möchte?
    Madamé Kali Dreadful:
    Kein Anfänger sollte eine Bullwhip in die Finger kriegen da das Risiko zu hoch ist einen anderen Menschen oder sich selbst zu verstümmeln! Höchste Vorsicht!! Begebt Euch nie in unerfahrene Hände!! 


    Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
    Madamé Kali Dreadful:
    Ich lebe in der Gegenwart, solange ich atme finde ich auch Inspiration und bleibe Euch erhalten! 

    Lady Sas: Danke für das Interview.

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    Freitag, 8. März 2019

    8 Jahre Lady Sas & Sklave Toytoy

    Hurra: 8 Jahre SM- und DS-Beziehung


    Liebe Blog Leserinnen und Leser,

    ich freue mich Euch mitteilen zu können, dass Toytoy und ich seit nunmehr bereits 8 Jahren in einer SM- und DS Beziehung miteinander verbunden sind. Seit Februar 2011 ist Toytoy exklusiv als mein Sub an mich gebunden. In der heutigen schnelllebigen Zeit ist das keine Selbstverständlichkeit.

    Sicher: Ich bin alles andere als einfach, im Gegenteil! Insofern bedanke ich mich bei Toytoy an dieser Stelle sehr herzlich für seine Geduld, Ausdauer, Loyalität und Hingabe. Du bist super so wie Du bist!

    Aufmerksamen Leserinnen und Lesern dürfte nicht entgangen sein, dass ich mich seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema Cuckolding befasse. Nicht nur theoretisch, wie ich schmunzelnd hinzufügen darf...


    8 Jahre SM- und DS-Beziehung


    Wie Ihr wisst, bin ich seit vielen Jahren geschieden und habe eine wundervolle erwachsene Tochter aus dieser Beziehung. Als Frau habe ich meine Bedürfnisse. Ich bin jedoch nicht der Typ Herrin, die sich diese Bedürfnisse von ihrem Sklaven erfüllen lässt. Um es ganz klar zu sagen: Sexuelle Intimitäten mit Toytoy finden nicht statt. Ich nutze ihn ausschließlich für SM- und DS-Spiele. Aus diesem Grund lebe ich mich als Cuckoldress aus. Toytoy ist sozusagen ein C3-never-inside-Cucki. 



    Wie alles vor 8 Jahren begann, erfährst Du hier.

    Sicher ist es für Toytoy nicht einfach, damit umzugehen, aber er ist inzwischen so tief in seiner Sklavenrolle, dass er recht gut damit zurecht kommt.

    Fazit: Ich freue mich schon auf unser 9jähriges!

    Herzlich,
    Lady Sas

    PS: Wie alles vor 8 Jahren begann und sich entwickelt hat, erfährst Du in meinem ersten Buch "Plötzlich Domina".

    Unseren Sklavenvertrag findest Du hier.

    Mittwoch, 6. März 2019

    Small Penis Humiliation im Kopfkino - neues Buch

    Auf der Erwachsenenplattform "Joyclub" bin ich in einer interessanten Gruppe. Sie heißt "Kleiner Penis Nein Danke". Früher ging es hier ausschließlich um Small Penis Humiliation. Heute hat sich das etwas verschoben. Wie auch immer, ich weiß, dass viele Mit-Glieder sehr auf dieses Thema stehen. Sie genießen es wegen ihrem kleinen Penis von Frauen ausgelacht und gedemütigt zu werden. Es gibt auch Männer, die einen normal großen Penis haben, aber trotzdem auf Small Penis Humiliation stehen. 

    Diese Männer bekommen jetzt ein besonderes Leckerli.
    Ich habe gestern das Buch "Small Penis Humiliation" in meiner Kopfkino-Buchreihe veröffentlicht. Das Besondere daran ist, dass der Leser in die Rolle des Mannes schlüpft, der im Buch wegen seinem kleinen Schwanz gedemütigt wird. Ein interaktives Kopfkino-Buch.


    Small Penis Humiliation


    Buchbeschreibung: 
    Lady Sas bestellt dich zu sich nach Hause ein, um dich vor den Augen ihrer attraktiven, sexy Freundinnen Lady Judith und Lady V. bloßzustellen. Die Damen erniedrigen dich intensiv und fassen einen Entschluss, der dein Leben als Kleinschwanz für immer verändern wird...

    Erschienen für Kindl auf amazon.

    Und für Tolino auf Thalia.de
    Ich wünsche viel Vergnügen, Feedback gerne an madamesaskia@web.de

    Weitere Bücher von mir findest Du hier.

    Donnerstag, 28. Februar 2019

    Lady Jay und der Lady Zirkel in Stuttgart

    Lady Jay organisiert den Lady Zirkel in Stuttgart
    Ich finde es super, dass mein Blog inzwischen so viele treue Leserinnen und Leser hat. Diese hohe Reichweite möchte ich gerne in den Dienst unserer gemeinsamen Leidenschaft stellen und zur Förderung von niveauvollen BDSM- und Femdom-Aktivitäten beitragen. Ein solches Projekt ist der Lady Zirkel in Stuttgart. Die junge, sympathische und attraktive Lady Jay hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Zirkel zum Erfolg zu führen. Mit diesem Interview möchte ich das Projekt unterstützen und Euch darüber informieren. Enjoy. 

    Interview mit Lady Jay über den Lady Zirkel in Stuttgart


    Lady Sas: Liebe Lady Jay, Du baust gerade den „Lady Zirkel“ in Stuttgart auf. Was kann man sich darunter vorstellen und an wen richtet sich diese Veranstaltung?

    Lady Jay: Wir stehen ja noch in den Startlöchern und zu unserem ersten Treffen habe ich Freundinnen und Bekannte eingeladen, die Femdom und FLR zugetan sind. Ob sie es selbst seit zehn Jahren in ihrer Ehe leben oder gerade die ersten zaghaften Schritte gegangen sind, ist dabei unerheblich. Es geht um den gemeinsamen Austausch, der auf den üblichen Szene-Veranstaltungen in meinen Augen zu kurz kommt.


    Die Zielgruppe fasse ich daher bewusst etwas weiter. Man muss keine zehn Sessions vorweisen können, um dabei zu sein. Selbst Switcherinnen sind herzlich willkommen.


    Lady Sas: Wie ist die aktuelle Situation in Stuttgart, was Femdom-BDSM betrifft?Lady Jay: Salopp gesagt: dürftig! Der Fairness halber muss man dazu sagen, dass die gesamte BDSM-Szene in Stuttgart sehr überschaubar ist. Ob der Stuttgarter an sich lieber in den (eigenen!) Keller geht oder ob die Schwaben „anständiger“ als der Rest der Republik sind, darüber will ich nicht spekulieren. Trotzdem ist das Interesse da. Das merke ich an den Nachrichten im Joyclub und wenn ich auf Veranstaltungen mit Frauen ins Gespräch komme. Es fehlt nur an der gezielten Umsetzung.
    Lady Sas: Sind in Zukunft auch Veranstaltungen geplant?Lady Jay: Ich kann mir das auf jeden Fall vorstellen und hab da richtig Lust drauf! Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Die Fühler in Sachen Location sind bereits ausgestreckt.


    Lady Sas: Wir möchten noch etwas über Dich erfahren. Wie bist Du mit BDSM in Kontakt gekommen?
    Lady Jay: Mit 19 Jahren, als mein Bettgenosse plötzlich mit dem Flogger im Raum stand und ich dachte: Ach, warum eigentlich nicht?

    Danach folgte dann eine lange Zeit, in der ich ausschließlich Sub war. Vor 1,5 Jahren hab ich den Flogger selbst in die Hand genommen und gebe ihn seitdem nicht mehr her.

    Lady Jay über ihren BDSM


    Lady Sas: Wie lebst Du heute Deinen BDSM aus?Lady Jay: Am liebsten mit einem Mann, mit dem ich nicht nur das Bett teile. Wenn sich auf einer Party eine verlockende Gelegenheit bietet, bin ich zwar nicht abgeneigt, aber tiefe Befriedigung entsteht für mich erst, wenn die gesamte Beziehungsebene stimmig ist.

    Ganz generell gesehen lebe ich BDSM nicht durchritualisert und regelbelastet aus. Für die „alte Schule“ bin ich zu impulsiv und spontan. Ich sehe BDSM als Spiel, das mein Leben und das meines Partners bereichert und nicht bestimmt. Ich bin keine unnahbare Göttin, die ihren Sklaven stets in perfekt poliertem Latex empfängt, sondern eine ziemlich normale Frau ... die eben gerne den Ton angibt, wenn sie Lust darauf hat.

    Gerade unkonventionelle Szenarien reizen mich sehr. Da kann ich meine kreative Ader ausleben. Ein ausführliches Spanking darf auch bei keiner Session fehlen. Dafür schlage ich viel zu gerne.


    Lady Sas: Was fasziniert Dich am Spiel mit einem Sklaven?Lady Jay: Annähernd jede Session beginnt für mich aus der Distanz heraus. Das ist der initiale Kick. Mit jeder Anweisung, jedem Wort, jedem Schlag kommt man sich näher.

    Den Moment, wenn er dann zu 100 Prozent aus seiner alltäglichen Rolle heraustritt, liebe ich sehr. Wenn ich spüre, dass es in seinem Kopf nur noch undefinierbares Vakuum gibt und ich diejenige bin, um die sich alles dreht.

    Oder auch wenn ich merke, dass er (ohne es bewusst zu merken) eine Grenze überschreitet. Wenn sich der Raum um uns herum förmlich ausdehnt.

    Am Ende ist die Distanz aufgelöst. Man spürt, fühlt, schmeckt, nimmt den anderen in sich auf. Diesen Rhythmus bzw. dieses Wechselspiel aus Nähe und Distanz fasziniert mich wohl am meisten.

    "Mit guter Energie und guten Leuten entstehen immer gute Sachen" – Lady Jay 


    Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?Lady Jay: Erst mal freue ich mich sehr auf das nächste Treffen mit den Ladys. Was sich in dieser Hinsicht noch alles entwickeln wird, da lasse ich mich überraschen. Mit guter Energie und guten Leuten entstehen immer gute Sachen – so habe ich es schon immer gehandhabt.

    Für mich ganz persönlich habe ich ein paar Dutzend Bücher auf der Wunschliste, die ich demnächst lesen möchte. Ich interessiere mich sehr für die Psychologie hinter dem Spiel, BDSM-Geschichte und natürlich für neue Session-Ideen.

    In etwas fernerer Zukunft hätte ich gerne einen Raum in meiner Wohnung, in dem ausschließlich gespielt wird und den ich so einrichten kann, wie ich es mir vorstelle.


    Lady Sas: Wenn man sich für den Lady Zirkel interessiert, wie kann man Dich dann am besten erreichen?
    Lady Jay: Ich bin über Twitter 

    Joyclub 
    und per Mail (jayjonesplays@gmail.com) erreichbar.


    Lady Sas: Viel Erfolg! Ich drücke die Daumen.




  • Weitere Femdom und Domina Interviews auf deutsch
  • Erfahre mehr über Lady Sas
  • Mittwoch, 27. Februar 2019

    Gräfin von Schwarz: die Studiochefin

    Gräfin von Schwarz
    Gräfin von Schwarz zeigt, dass man keine Großstadt wie Hamburg oder Berlin braucht, um ein außergewöhnliches Domina-Studio zu etablieren und erstklassige Gast-Herrinnen anzuziehen. Im Interview verrät sie uns mehr über ihr Bizarr Studio Schwarz im fränkischen Hof. Viel Vergnügen. 


    Lady Sas: Liebe Gräfin von Schwarz, Du führst Dein eigenes Studio, das Bizarr Studio Schwarz im fränkischen Hof. Wie verlief Dein Weg in den bizarren Bereich?
    Gräfin von Schwarz: Ich habe schon sehr früh gemerkt, dass ich sehr dominant bin. Ich hatte immer meinen eigenen Kopf und das was ich meine und denke zählt. Hier in Hof war vorher auf viele Kilometer Umkreis nichts los in Sachen SM - ich bin bekennende Domina und SMerin und wollte das ändern. Am Anfang ging es darum, mir ein wirklich gutes SM Studio zu errichten auf viel Fläche und so ausgestaltet, wie ich es bevorzuge. Also entstand das Bizarrstudio Schwarz. Im Laufe der Jahre entwickelte es sich als erste Adresse für reisende Top-Dominas, die eine wirklich erstklassige Umgebung suchten - alles manifestierte sich im Laufe der Zeit. Standards und Qualitäten gehen heute einher zwischen SM-Stätte und den Frauen, die dort agieren und Hof regelmäßig bereisen. Ich selbst empfange nach einer mehrjährigen Pause dort auch wieder, immer an bestimmten Tagen im Monat.

    Interview mit Gräfin von Schwarz


    Lady Sas: Was ist Dein Kick beim BDSM?
    Gräfin von Schwarz: Wenn ein/e Sklave/in sehr gehorsam ist und nicht widerspenstig gegenüber der Herrin ist und sich komplett fallen lässt und sich in die Hände der Herrin begibt. Mir gefällt das Über/unterordnungsverhältnis.


    Lady Sas: Wie schaffst Du es, nach so vielen Sessions immer wieder auf neue Ideen zu kommen?
    Gräfin von Schwarz: Mir fallen immer wieder neue Ideen ein, weil ich sehr fantasievoll bin und jedes Gesicht bei jeder Begegnung eine andere Geschichte erzählt, um daraus eine neue Idee zu erfinden.


    Lady Sas: Was sind die größten Herausforderungen für Dich als Studiochefin?
    Gräfin von Schwarz: Diskretion, Ehrlichkeit, Tabus.


    Lady Sas: Was sind die Sonnen- und was sind die Schattenseiten an Deiner Tätigkeit als Studiochefin?
    Gräfin von Schwarz: Die Sonnenseiten sind der Kontakt mit vielen erfahren Dominas und zusammen zu wirken. Mir ist es sehr wichtig das die Dominas sowie die Gäste glücklich das Studio betreten und wieder verlassen. Die Schattenseiten sind: der Neid und die Eifersucht.

    Gräfin von Schwarz über den Hype um Shades of Grey


    Lady Sas: Der Hype um Shades of Grey scheint vorbei zu sein. Wie beurteilst Du die Lage – ist BDSM weiter angesagt oder geht das Interesse eher zurück?
    Gräfin von Schwarz: Der Hype um Shades of Grey hat sehr viele verborgenen Facetten geöffnet auch sehr viele junge Leute, die mit BDSM in der Vergangenheit keine Erfahrungen gemacht haben oder sich noch nicht soviel mit dem Thema befasst haben, sind offen für neues und haben einen versteckten Fetisch entdeckt. Nach meiner Beurteilung hat die Verfilmung große Auswirkungen auf BDSM gehabt und das Interesse ist stagnierend.


    Lady Sas: Alle klagen über Nachwuchssorgen und Personalmangel. Wie sieht es da bei Dir aus?
    Gräfin von Schwarz: Mein Studio ist sehr gut besucht. Ich kann mich nicht beklagen. Mein Studio ist sehr exquisit und ist für jede Generation ansprechend.  


    Lady Sas: Was rätst Du einer jungen Frau, die gerne als Profi-Herrin durchstarten möchte? Welche Eigenschaften hältst Du für wichtig?
    Gräfin von Schwarz: Sie sollte erst mal gründlich Recherchieren d.h. sich über die genauen und komplexen Techniken und Praktiken informieren. Außerdem sollte sie psychisch stabil sein und nur in dem Business tätig werden, wenn sie auch wirklich eine Neigung für BDSM besitzt und es ihre Leidenschaft ist. Selbstverständlich sollte sie auch eine gewisse Präsenz haben und zielstrebig sein.

    Gräfin von Schwarz über ihre Gäste


    Lady Sas: Du verfügst über langjährige Erfahrung. Gibt es Entwicklungen bei den Damen oder bei den Gästen, die Dir über die Jahre aufgefallen sind?
    Gräfin von Schwarz: Durch meine langjährige Erfahrung gelingt es mir relativ schnell die Gäste in die Welt der BDSM zu entführen. Viele Gäste sind anfangs eher zurückhaltend und trauen sich nicht viel, durch meinen Charme lassen sie sich komplett fallen. Egal ob Anfänger oder bereits Fortgeschritten ich finde für jeden das individuelle Rezept. Nach all diesen Jahren muss ich sagen, dass sehr viele Gäste die am Anfang schüchtern waren jetzt so im Studio auftreten, als ob sie nie etwas anderes gemacht haben. Sie kommen mit Elan und Vorfreude ins Studio. In meinem Studio gastieren nur weltweit bekannte und erfahrene Damen. Zu den Damen kann ich nicht viel Auskunft geben, sie treten selbständig auf. Jedoch kann ich sagen, dass ich sehr positives Feedback bekomme (von den Gästen sowie von den Damen).


    Lady Sas: Wie schätzt Du das neue Prostitutionsschutzgesetz ein?
    Gräfin von Schwarz: Dazu möchte ich mich nicht äußern.


    Lady Sas: Wie sorgst Du für einen Ausgleich zu Deiner Tätigkeit als Domina? Hast Du Hobbies?
    Gräfin von Schwarz: Nette Gespräche mit Freunden und Familie.
    Sport, gute Ernährung, viel Wasser trinken sowie frische Luft sorgen für eine gute Balance.


    Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
    Gräfin von Schwarz: Meine Pläne für die Zukunft sind die Reichweite zu erweitern und auszubauen. In naher Zukunft ist die Eröffnung eines weiteren Studios geplant. Seid gespannt.


    Lady Sas: Danke für das Interview.

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