Montag, 5. Juni 2017

Jedem seine BDSM-Regeln

Beim BDSM gibt es keine Regeln, die in Stein gemeißelt sind. Niemand kann sagen, seine Art, SM zu leben sei die einzig wahre und einzig richtige. Das ist auch gut so, denn schließlich soll jeder SEINEN BDSM leben und nicht etwas nachmachen müssen, was andere beschlossen haben.

Grundsätzlich möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass alles Spiele aus freiem Willen zwischen Erwachsenen erfolgen. Ein vertrauensvolles Verhältnis, das vom gegenseitigen Respekt geprägt ist, ist die Grundlage für eine langfristige Beziehung in diesem Kontext.

BDSM-Regeln sind individuell verschieden

Ich finde es interessant zu sehen, dass viele grundsätzliche Dinge durchaus sehr ähnlich sind. Eine Herrin wird zum Beispiel sehr oft dadurch vom Sklaven begrüßt, dass er vor ihr kniet und ihr die Schuhe küsst. In den Feinheiten jedoch gibt es zahlreiche Unterschiede. Die eine Herrin möchte, dass der Sklave den vorangestellten Schuh küsst, der anderen Herrin ist das egal. Die eine legt Wert auf feste, langsame Küsse, wieder eine andere möchte ihre Heels geleckt bekommen. Geschmäcker sind eben bekanntlich verschieden. 

Abweichung von meinen Regeln

Eine Abweichung von meinen Regeln habe ich jedoch jetzt erst wieder kennengelernt: So verlangt Mistress D. von ihren Subs, dass sie erst um Erlaubnis fragen müssen, wenn sie etwas fragen wollen. Das ist bei mir nicht so, bei mir kann der Sklave einfach respektvoll fragen. Dumm nur, dass Toytoy diese Regel von Mistress D. nicht kannte, dadurch einen Fehler machte und folgerichtig eine Strafe erdulden musste bzw. noch immer erdulden muss. 

Aber so ist das eben: Am Ende ist immer der Sklave schuld, ob er nun etwas dafür kann oder nicht. Ich denke, bei dieser kleinen Regel sind sich ausnahmsweise doch mal alle einig, oder?

Herzlich,
Lady Sas

Kommentare:

  1. Das ist natürlich absolut dumm gelaufen für Ihren Sklaven Toytoy, aber, wenn zu Fragen erlaubt ist:
    Wusste Toytoy denn, das er auf Mistress D treffen würde und wenn ja, warum hat er sich nicht darüber informiert welche Ansprüche Sie an einen Sklaven stellt, oder sich vorsichtigerweise, gleich entsprechend so verhalten ?
    er musste eine Strafe erdulden und muss es immer noch, bedeutet das es war eine mehrteilige Strafe, die über ihn verhängt wurde?

    mit respektvollen Grüßen
    Lyra56

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  2. Hallo Lyra,
    manche Dinge handhaben Damen eben verschieden. Was bei mir richtig ist, das kann bei einer anderen Dame falsch sein, so war es auch hier. Sich im Vorfeld haarklein über solche Unterschiede zu informieren ist für einen Sklaven sicher absolut unmöglich. Die Strafe hat mehrere Teile, zum Beispiel Verlängerung der Keuschhaltung im KG ;-)
    Grüße, Lady Sas

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    1. Vielen Dank für Ihre Antwort und jetzt verstehe ich auch warum er immer noch erdulden muss (Keuschhaltung verlängert), hätte ich auch selbst drauf kommen können, ist ja schließlich auch das nahe liegendste.
      Ich weiß zum Beispiel, das in vielen FLR's, es den Ehesklaven nicht erlaubt ist ohne Erlaubnis Ihre Eheherrin anzusprechen, sondern mittels eines bestimmtes Rituales müssen sie anzeigen
      das sie etwas sagen wollen und dann auf die Erlaubnis zum sprechen warten, bei einer unbekannten Herrin, wäre man mit einem solchen Verhalten, bestimm auf der sicheren Seite, andererseits, eine kleine Strafe schadet einem Sklaven ja auch keineswegs und hilft ihm sich seines Standes bewußt zu bleiben, gegenüber einer und auch seiner Herrin.
      Auch stimme ich Ihnen zu, das der Sklave immer Schuld ist, denn schließlich ist es ja das Privileg einer Herrin, das Sie immer und ausnahmslos recht hat und ein Sklave sollte sich immer darüber im klaren sein, das dies ein unverhandelbares Gesetz ist.
      Nochmals vielen Dank für Ihre Antwort.

      mit sehr respektvollen Grüßen
      Lyra56

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  3. Sehr geehrte Herrinnen

    ich wurde als sklave so erzogen, dass ich nur "Ja, Herrin" und "Danke, Herrin" selbständig sagen darf bzw muss. Alle andere Äußerungen und Fragen, auch zB die Frage, ob ich auf die Toilette darf, werden erst mal mit 10 Hieben (zB die Toilettenfrage) bzw 25 Hieben (wenn sie in den Augen der Herrin vollkommen unnötig waren) bestraft und die Herrin überlegt sich dann, ob Sie antwortet oder ich einfach meinen Dienst fortsetzen darf.

    Untertänigst
    sklave alfred

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