Freitag, 6. Mai 2016

Sandra the Savage: Ridingcult und Wrestling in Bestform

Stark und schön: Sandra the Savage
Sandra the Savage ist eine Lady, die sich vor allem in den Bereichen Ridingcult und Wrestling einen Namen gemacht hat. Die attraktive, durchtrainierte Herrin gewährt uns einen offenen Einblick in ihre faszinierende Welt. Ein inspirierendes Gespräch über zwei ganz besondere Felder im bizarren Bereich.


Lady Sas: Liebe Sandra, bitte berichte uns zunächst einmal, wie Du Dich zur SM-Herrin entwickelt hast.
Lady Sandra The Savage: 
Entwickelt ist das passende Wort. Das war wirklich ein Entwicklungsprozess. Ich habe schon einige Jahre zuvor private Erfahrungen gemacht, auch ein klein wenig auf der passiven Seite. Ich habe dann schnell gemerkt, dass das für mich gar nicht geht. Ich werde dann sehr sauer. Diese Erfahrungen waren dennoch sehr wertvoll, da ich sicher bin somit ein besseres Gespür für meine jetzigen Gegenüber entwickeln zu können.  Ich würde es einmal so ausdrucken, ich habe eine extrem sadistische Seite in mir, aber auch eine sehr einfühlsame Seite. Mir ist es wichtig, dass bei allem auch eine gewisse Wärme und Willkommenheit mitklingt.
Mit der Zeit habe ich auch heraus gefunden, dass die Sadistin in mir mindestens so präsent ist wie die Domina in mir. Wenn ich das Okay habe, liebe ich die „Grenzgänge“ wie ich es nenne. Also das Spiel im Wechsel nah an der Grenze - über die Grenze. Persönlich bin ich da wie in einem leidenschaftlichen Rausch und ich habe schon in meinen ersten Erfahrungen gemerkt, wie in meinen Augen das Feuer brennt. Dieses Feuer hat mich weiter getrieben und treibt mich immer weiter an.

Sandra the Savage im Interview


Lady Sas: Wie kam es dazu, dass Du in die Ridingcult- und in die Wrestling-Richtung gegangen bist?
Lady Sandra The Savage: 
Hier lasse ich zwei wichtige Elemente die mein Leben mit bestimmen einfließen.
Schon als 5–Jährige habe ich mit dem Reiten begonnen. Seitdem habe ich nie damit aufgehört und nehme mir, neben dem Kraft-und Kampfsport, so oft es geht Zeit, um auf dem Pferd zu sitzen.
Ich habe selber einen absoluten Lederfetisch und liebe den Geruch und das Gefühl von Leder. Es hat etwas Animalisches, Ursprüngliches und Natürliches.
Das Reiten, genauer gesagt das Dressurreiten verbinde ich mit den Worten edel, elitär, damenhaft, dominant. Da ich mich damit zu 100% identifiziere und das Reiten, ebenfalls wie der Kampf-/Kraftsport eine nicht wegzudenkende Rolle meines Lebens bestimmen, ist es wie von selbst passiert.


Lady Sas: Erkläre bitte kurz, was man sich unter „Ridingcult“ und „Wrestling“ vorstellen darf.
Lady Sandra The Savage
Ridingcult ist ein übergeordneter Begriff der auch Ponyplay, Reitfetisch, Lederfetisch, Ausbildung / Erziehung, Gehorsam, Stiefelfetisch mit einschließt.
Beim Wrestling geht es natürlich auch um verbale Domination, vermehrt jedoch um körperliche Domination. Das sieht z.B. so aus, dass eine Frau mit 68 kg einen Mann mit z.B. 90 kg mit Technik, Kraft und Geschickt ausser Gefecht setzt und ihn trotz des Gewichtsvorteils, Größe, Körperbau dominiert und bewegungsunfähig macht.

Für Liebhaber von Ridingcult und Wrestling
  
Lady Sas: Was sind „Scissor Sessions“?
Lady Sandra The Savage: 
In einer Scissor Session geht es vermehrt um den Einsatz von Beinscheren. Wie der Name Beinschere schon sagt, wird der „Gegner“ auf der Matte mit Beinscheren in allen Variationen gehalten, die Luft genommen und zur Aufgabe gezwungen. Scissors werden da eingesetzt, wo es besonders unangenehm wird, entweder um die Taille oder und das am liebsten, um den Hals.
  


Sandra the Savage: 6 bis 7 Mal/Woche im Fitnessstudio



Lady Sas: Berichte uns über Dein Training. Wie oft und wie lange trainierst Du in der Woche?
Lady Sandra The Savage: 
Ich trainiere 6-7 Mal die Woche im Fitnessstudio für ca. eine Stunde.
Dies ist aufgesplittet in eine oder maximal zwei Muskelgruppen.
Z.B. Rücken, Schultern, Bizeps/Trizeps, Beine, Brust und dann wieder von vorne.
Sofern es die Zeit zulässt bin ich 2-3 Mal die Woche beim Boxen und  2 Mal die Woche beim Luta Livre (Bodenkampf) Training.
Sehr gerne mache ich auch etwas langsamere Sportarten wie Yoga und auch Meditationspraktiken. Gerade wenn die Zeit manchmal viel zu wenig ist und der Versuch groß ist gestresst zu sein, bin ich froh über diese Techniken um mich selbst herunter fahren und zur Ruhe bringen zu können.

  
Lady Sas: Wie ernährst Du Dich?
Lady Sandra The Savage:  Ich ernähre mich sehr ausgewogen jedoch auch so dass es mir schmeckt. Ich verbiete mir nichts und liebe es ab und zu schön essen zu gehen oder ausgiebig zu frühstücken. Ich bin kein Fan von diesen ganzen neumodischen Ernährungsformen sondern von "back to nature". Ich esse 4 Mahlzeiten am Tag. Dabei versuche ich auf Zucker, Transfette, behandelte Milchprodukte sowie auf manches Getreide zu verzichten. Ich esse viel Kartoffeln, Bananen, Gemüse, Reis und Eier.


Lady Sas: Was ist das für ein Gefühl, wenn sich ein Sklave dir völlig ausliefert und sich dir total hingibt?
Lady Sandra The Savage:  Für mich ist es ein wahnsinnig tolles Gefühl die Kontrolle zu haben. Ich liebe es die Kontrolle zu haben. In Sessions und im restlichen Leben. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl die Verantwortung für den Sklaven zu übernehmen, seine Entscheidungen, Gefühle, Emotionen, Schmerz „in den Händen zu halten“.
Für mich ist es Leidenschaft pur wenn ich meine Persönlichkeit in Sessions entfalte und ich fühle dass mein Gegenüber ganz bei mir ist und so in ein neues Erleben mit sich selber kommt.
Mir gibt es jedes Mal den absoluten Kick und ein glückliches Rauschgefühl, wenn ich fühle wie der Sklave seine Maske ablegt und sich mir völlig hingibt.
Stolz und sexy: Sandra the Savage

Sandra the Savage: ein glückliches Rauschgefühl



Lady Sas: Du bietest auch Langzeiterziehungen an. Wie lange war die längste Session?
Lady Sandra The Savage:  Die längste Session war ca. 15 Stunden und über Nacht.


Lady Sas: Gab es eine Erziehung, die Dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?
Lady Sandra The Savage:  Da gibt es viele tolle und unvergessliche Erinnerungen. Jedoch eine ist mir gerade besonders im Gedächtnis, da sie auch noch nicht vollendet ist und das Ergebnis noch lange nicht so ist wie ich es haben möchte.
Ein toller Kerl, der sich jedoch mit vielem selbst im Weg steht und somit auch in seinem privaten und sozialen Umfeld sehr große Schwierigkeiten hat . Regeln einhalten, Moral und Kompromissbereitschaft waren ein  Fremdwort. Ich arbeite mit ihm regelmäßig daran eingefahrene Glaubensmuster und Verhaltensweisen zu ändern. Das wichtigste hat er in der Zwischenzeit gelernt, entweder ihn bestraft das Leben oder Sandra the Savage.


Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
Lady Sandra The Savage: 
Eines der nächsten großen Ziele ist die Beendigung meiner derzeitigen Psychologie-Ausbildung nächstes Jahr. In etwas weiterer jedoch nicht allzu weiter Ferne die Eröffnung einer Kampfsportschule, die verschiedenste Sport-und Selbstverteidigungsarten beinhalten soll. Natürlich vor alledem gesund und fit zu bleiben, auch noch im höheren Alter.


Lady Sas: Danke für Deine Zeit, Sandra. 




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