Donnerstag, 18. Februar 2016

Femdom Lady Sas: Leserfragen, Teil 2

Sklave H: Könnten Sie sich Vorstellen die Rolle zu wechseln? Lady Sas als Sub.
Lady Sas: Nein, definitiv nicht. Aber eine amüsante Frage, Kompliment.


Sklave H: Sie sind eine sehr verantwortungsbewusste Herrin, was mir sehr gefällt. In Ihrem Buch "Miss J. gegen Lady Sas" hat man gesehen wie schnell eine unerfahrene Herrin an eine Grenze kommt, wo es für den Sub gefährlich werden kann. Wie sollten sich Anfänger Ihrer Meinung nach informieren, damit das Spiel immer sicher bleibt? Denn nicht immer kann der Sub ein Codewort sagen.
Lady Sas: Meinst Du mit "Anfänger" die Femdom? Ich denke, eine Femdom sollte sich immer bei ihrem Sub "informieren". Sprich: ihn beobachten und auf Signale achten. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Dame erfahren ist oder nicht. Das muss man meiner Meinung nach grundsätzlich immer machen. Der Sub muss immer die Möglichkeit haben, sich bemerkbar machen zu können oder notfalls abzubrechen. 

Ich möchte mal ein Beispiel geben: Ich habe mal eine Szene geschildert, in der mein Sklave Toytoy in der Wohnung zurückbleibt, während Lady Judith und ich in Hamburg shoppen gehen. Toytoy liegt auf dem Rücken, hat einen Trichter im Mund, in dem "gewisse" Eiswürfel aus einer "gewissen" Flüssigkeit langsam schmelzen. Es wäre theoretisch sehr leicht für ihn gewesen, sich zu befreien. Das ist wichtig. Es darf nie auch nur das kleinste Risiko bestehen, wenn man nicht da ist und die Sache nicht unter Kontrolle hat. Das ist mir außerordentlich wichtig. Ich schildere das nicht immer haarklein in meinen Berichten, weil es aufhält und die Atmosphäre leidet. Aber ich achte immer sehr darauf.

Was kann der Sub tun? Nun, am wichtigsten ist wohl, sich nur einer Dame anzuvertrauen, zu der er absolutes Vertrauen hat. Er kann auch vor der Session mit ihr vereinbaren, dass er nicht geknebelt werden darf und notfalls mit einem Codeword abbrechen kann. 

Ich tausche mich mit vielen Lesern aus, die regelmäßig Profi-Studios besuchen. Von ihnen weiß ich, dass nicht alle Damen korrekt arbeiten bzw. manche Dinge einfach nicht verstehen. Wenn ein Gast sagt, er möchte keine Spuren und dann mit Striemen für 14 Tage aus der Session kommt, dann ist das nicht lustig. Deshalb mein Rat: Wichtige Dinge so lange mit der Femdom besprechen, bis sie es wirklich verstanden hat. Es gibt offenbar leider die eine oder andere Domina, die mehr in der Bluse hat als im Kopf.


Sklave H: Wie sehen Sie sich selbst im Bezug auf andere Femdoms?
Ich sehe mich als eine von vielen. Jede ist anders. Und das ist gut so.


Sklave H: Was denken Sie, macht das lange Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Sklaven Toytoy aus?
Vertrauen und Respekt. Aber das alleine reicht nicht. Ich denke, er weiß, dass ich ehrgeizig bin und noch viel mit ihm vorhabe. Seine Erziehung und Ausbildung ist noch lange nicht abgeschlossen. Das weiß er und das reizt ihn außerordentlich. 


Sklave H: Woraus schöpfen Sie neue Inspiration und Ideen für Ihr Spiel.?
Aus neuen Begegnungen, aus den Interviews hier im Blog, aus SM-Seiten im Netz, aus SM-Filmen (oh ja, ich sehe mir sowas ganz gern an) und aus meiner Phantasie natürlich, die ist unerschöpflich und sprudelt munter vor sich hin. 


Sklave H: Wo und wie sehen Sie sich selbst in 5 Jahren?
Ist das ein Vorstellungsgespräch? *Lach* In 5 Jahren habe ich aus Toytoy den perfekten Sklaven gemacht – und lasse ihn mir dann von einer halb so alten Lady ausspannen. 
Aber im Ernst, ich habe nur ein einziges Ziel: Ich möchte mich weiterentwickeln. Und wenn ich weiter so positive Kommentare zu meinen Büchern bekomme, lasse ich andere auch weiter daran teilhaben. Wenn ich dagegen das Gefühl habe, es interessiert keinen, schreibe ich nichts mehr auf. So einfach ist das.


Sklave Collar: Was hatte ihr Sklave bisher von seinem Weihnachtsgeschenk? 

Er hat ja eine Muschi aus hautähnlichem Cyberskin Material bekommen, fühlt sich an wie eine Mischung aus Wackelpudding und Wachs. Klar: Er durfte die Pussy schon benutzen, wir hatten sogar schon eine Zuschauerin dabei... Es war lustig. Zumindest für uns.  


Sklave Collar: Wie ruinieren Sie seinen Orgasmus immer?

Das Prinzip ist, im entscheidenden Moment die Stimulation einzustellen, so dass der Penis quasi beim Orgasmus in der Luft hängt und nicht mehr stimuliert wird. So bleiben ihm die angenehmen Gefühle, die ein Orgasmus normalerweise mit sich bringt, versagt. Das ist jetzt etwas technisch formuliert, aber ich denke, das Prinzip wird deutlich. Für Details kannst Du gern meine Bücher konsultieren, da wird es etwas interessanter und anschaulicher geschildert. Dafür ist mein Blog aber nicht der richtige Ort.


Sklave Collar: Sind ihr Bücher nur bei Amazon zu haben?
Ja.


Über die Kommentare im Blog

Abschließend noch ein Hinweis zu den Kommentaren hier im Blog: Ich freue mich über Kommentare auf dem Blog. Ehrlich. 
Aber: Bevor Du einen abschickst, solltest Du Dich fragen, ob er inhaltlich passt und wirklich etwas zum Thema beiträgt. 

Ich schalte keine Kommentare frei, in denen Du ausschweifend über Dein Sexualleben mit Deiner Frau philosophierst. Ich weiß es zwar sehr zu schätzen, dass Du Dich einbringen willst, aber sei so gut und bleibe beim Thema und schweife nicht ab.

Außerdem ist mein Blog nicht der richtige Ort, um persönliche Kritik an meinen Interviewpartnerinnen zu üben. Für so etwas gibt es Foren. Ich finde Kritik gut und wertvoll. Wenn eine Dame nicht korrekt arbeitet, dann sollte man andere Subs darauf hinweisen und überzeugende Argumente und Tatsachen vorbringen. Aber nicht bei mir im Blog, sondern in Foren, wo um eine Bewertung und um einen Austausch in diesem Sinne geht. 

Ende der Durchsage. Ich hoffe auf Verständnis. Es ist mein Blog, also mache ich die Regeln. Fairness und Respekt für alle Seiten stehen dabei an erster Stelle. Wer das anders sieht, kann ja gerne einen Kommentar schreiben ;-) Ich habe auch nichts gegen Kritik – aber sie sollte fundiert sein. 

Hier geht es zu den Leserfragender Folge 1.


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