Samstag, 27. Februar 2016

Domina und Bankerin: Conchita van der Waal

Conchita van der Waal
Tagsüber arbeitete sie als "Examining Officer" für Trustgeschäfte bei der niederländischen Zentralbank in Amsterdam. Abends verwandelte sie sich in "Conchita van der Waal", eine Domina und "Highclass Society Model / Elite Pornstar Deluxe", wie sie auf ihrer Website schrieb. 

Die Website ist inzwischen offline, denn auf Dauer ging dieses Doppelleben nicht gut. Zu indiskret ihr Auftritt, zu öffentlich ihr Hobby. Die Zentralbank feuerte sie. Begründung: In den Arbeitsverträgen der Mitarbeiter stehe, dass ihr Verhalten "integer, sorgfältig und diskret" sein müsse. Dagegen habe die Dame verstoßen. Man kann nun darüber streiten, ob das Privatleben den Arbeitgeber etwas angeht oder nicht. Fakt ist aber wohl, dass Conchita van der Waal kein Geheimnis um ihre Geheimnis gemacht hat. Sie galt als eine der besten Dominas der Niederlande, hatte ihr eigenes SM-Studio in Amsterdam und trat auch in Swingerclubs auf. Von Diskretion keine Spur. Sogar auf ihrer Website schrieb sie, dass sie einem anspruchsvollen Job im internationalen Finanzsektor nachgeht. Was klingt wie eine schöne, ausgedachte Fassade, war echt.


Tagsüber Top-Bankerin, abends Domina 

Als Bankangestellte prüfte und genehmigte sie die Trustgeschäfte, die die niederländische Zentralbank ausführte. Conchita van der Waal hatte also eine führende Spitzenposition inne, in der sie sicher nicht schlecht verdient hat. Auch ihr Hobby verhalf ihr vermutlich zu einem dicken Bankkonto: Von 450 €/Stunde, 1950 €/Abend und 4000 €/Wochenende ist die Rede. Neben dominanten Services versüßte sie ihren Kunden auch mit Vanilla-Sex den Abend. Die Lady ist flexibel.


Die Website ist inzwischen offline.
Meine Meinung dazu: Ich finde, das Privatleben geht den Arbeitgeber nichts an. In diesem Fall könnte es aber durchaus sein, dass die Bank Angst hatte, die Dame könnte unter Umständen durch ihr Doppelleben erpressbar sein. Wahrscheinlich hat sie eine Abfindung bekommen. Mich wundert an der Sache vor allem, dass die Dame nicht diskreter gewesen ist. 

Leider habe ich von dieser Geschichte, die letztes Jahr passiert ist, erst jetzt erfahren. Ich habe ja seit einiger Zeit Kontakt zu Damen in Amsterdam (siehe mein Buch "AmsterDom")und werde so auch mit einigen Klatsch-Geschichten versorgt ;-) Das ist eine der interessantesten, die ich gerne mit Euch teile.

Es würde mich interessieren, ob die Dame jetzt hauptberuflich als Domina tätig ist. Wer es weiß: Ich freue mich über einen Hinweis. 


Mehr Diskretion wäre nicht schlecht gewesen.





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