Freitag, 15. Januar 2016

Bizarrlady? Domina? Sexarbeiterin? Wieviele Rollen kann man spielen?

Ziemlich erstaunt war ich, als ich von einem Sklaven erfuhr, dass es eine junge Dame im Gewerbe gibt, die offenbar gleich in mehrere Rollen schlüpfen kann. Zum einen bietet sie Männern zärtlich bis wilden Sex an. Zum anderen bezeichnet sie sich aber auch als Bizarrlady und erzieht Sklaven in der Rolle einer Herrin. Diese Flexibilität und große Bandbreite hat mich überrascht. 

Bizarrlady vs. Domina vs. Sexarbeiterin

Vielleicht liegt das auch daran, dass ich beim Thema weibliche Dominanz noch an die Dominas der alten Schule denke, die unberührbar waren. Mein Eindruck ist, dass diese konsequente Haltung immer mehr aufgeweicht wird. Bizarrladys sind auf dem Vormarsch. 

Das muss nicht unbedingt eine negative Entwicklung sein. Schließlich geht es am Ende doch darum, dass eine dominante Frau das auslebt, was sie selbst möchte. Und wenn die neue Generation von dominanten Frauen nun gerne körperliche Nähe zulässt, weil das Spaß bringt, dann ist das völlig in Ordnung. Man muss dieses Verhalten ja nicht für sich selbst annehmen (ich jedenfalls möchte es nicht).

Das Leben ist ein Rollenspiel.

Wenn ich so darüber nachdenke, schlüpfen wir alle ständig in Rollen. Die Rolle der Mutter, die Rolle der Köchin, die Rolle der Gärtnerin, die Rolle der besten Freundin, die Rolle der Angestellten, die Rolle der Wählerin, die Rolle der besorgten Bürgerin, die Rolle der Ehefrau, die Rolle der Bitch im Bett, die Rolle der Verbraucherin und so weiter. Wir haben keinerlei Probleme damit, zwischen diesen Rollen schnell hin und her zu wechseln. Also: Offenbar ist doch nichts dabei, wenn sich eine Dame sowohl in der Rolle als Sexarbeiterin auslebt und auch gerne in die Rolle der Herrin schlüpft. Alles ist möglich.

Also, ich hoffe, Du hast Dich gerade in Deiner Rolle als Leserin bzw. Leser wohl gefühlt ;-)

Herzlich,
Lady Sas 





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