Samstag, 26. Dezember 2015

Ein Gedicht, das meinen Weg zur Femdom nacherzählt

H. hat mir ein Gedicht geschickt, das mir gewidmet ist. Es ist inspiriert von meinen Büchern "Plötzlich Domina" und "Sklaventausch" (zu finden auf amazon.de). Ich habe mich sehr darüber gefreut und möchte es gerne auf meinem Femdom BDSM Blog mit Euch teilen. Ich gebe zu: Selbst Gedichte zu verfassen, das liegt mir nicht. Aber eines zu bekommen, das gefällt mir gut. Danke dafür!

Herzlich,
Lady Sas


Seelen - Kraft

Von des Mannes Kraft geschlagen,
in das Leere Nichts getragen,
wollt‘ Sie letztlich doch nicht klagen,
stellt sich nun ganz neuen Fragen.

Wie gestalt‘ ich nun mein Leben,
will erneut ich wieder geben,
oder – sollt‘ ich diesmal nehmen,
ohne mich dafür zu schämen.

Ein Glas Wein zu später Stund‘,
und sehr bald tut sich Ihr kund,
jener Weg in’s  düst’re Reich,
wo Sie ist – dann mehr als gleich.

Eine Gattung dort Sie findet,
die so gern sich kniend bindet,
hier Ihr Wort alleine zählt,
und Sie ist’s – die nun erwählt.

Vieles muß Sie nicht mehr tun,
hat ja jene Gattung nun,
Sie ist jene, die benutzt,
manchmal schaut das ES verdutzt.

Vieles muß das ES ertragen,
doch es will sich nicht beklagen,
beugt sich tief vor Ihrer Macht,
sieht allein – nur Ihre Pracht.

Manches fällt nun auf dem Weg,
zu dem neuen Landungssteg,
manches kommt auch neu dazu,
und enthüllt sich dann im Nu.

Manch Tabu läßt sich nicht halten,
manchen Tausch will man gestalten,
Manche Gerte hört man pfeifen,
mancher Rohrstock läßt dann reifen.

Ist die Lust dann endlich satt,
und das ES so völlig matt,
schaut die Lady auf das Rund,
das nun ist so völlig bunt.

Tief befriedigt Sie nun lächelt,
und sich etwas Luft zufächelt,
neues Rot dazu gekommen,
dieses macht Sie leicht benommen.

Auf dem Weg nachhaus‘ – Sie überlegt,
düst’re Wünsche Sie nun hegt,
tauchen aus der Tiefe auf,
vieles nimmt nun seinen Lauf.

War sich nie so klar bewußt,
hatte es auch nie gewußt,
was in dunkler Tief‘ geschlummert,
und nun immer mehr durchschimmert.

Doch – Sie will nie mehr zurück,
in das, was das alte Glück,
fühlt die süße heiße Macht,
die Sie täglich neu anmacht.


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