Samstag, 5. Dezember 2015

Dominas – worüber sich ihre Kunden ärgern

Ich habe auf meinem Blog immer wieder professionelle Dominas als Interviewpartnerinnen zu Gast. Das ist spannend und immer wieder interessant. Schließlich ist jeder Mensch verschieden, hat seine eigenen Erfahrungen gemacht und seine eigene Sicht auf die Dinge. Insofern ist für mich jedes Interview inspirierend. 

Es kommt manchmal vor, dass ich von meinen Lesern Hinweise bekomme, die mit den Damen in Zusammenhang stehen. Meistens handelt es sich dabei um Gäste der Damen, die sich entweder besonders positiv oder ziemlich negativ äußern. Ich sehe meinen Blog nicht als die richtige Plattform für solche persönlichen Streitereien, insofern gehört so etwas hier nicht hin. Dennoch denke ich, dass man auf einer grundsätzlichen und anonymen Ebene durchaus darauf eingehen kann, was Studio-Gästen nicht gefällt. In diesem Beitrag möchte ich einige Punkte herausgreifen, über die sich Kunden von Dominas ärgern. Niemand ist perfekt und jeder macht Fehler. Klug ist, wer aus Fehlern lernt. 

Dominas und SM-Studios: Selbst die besten machen Fehler.


Spuren obwohl keine sein durften: Sklave S. berichtete mir von einem teuren Studio in Essen. Er hatte der Domina, bei der er war, schriftlich seine Tabus mitgeteilt. Dazu gehörte, dass er nach der Session keine Spuren haben wollte. In der Session hat ihm die Dame kurz den Hintern versohlt. Das ging so schnell, dass er nicht protestieren konnte. Sie stand hinter ihm und hat ihm ein paar Schläge verpasst. Nicht besonders schmerzhaft, aber als er das Studio verließ hatte er Striemen, die erst nach zwei Wochen verschwunden waren. Fassungslos, so berichtete er mir, macht ihn der Umstand, dass das Studio sehr teuer und renommiert ist. Da darf so ein Fehler eigentlich nicht passieren.

Alte Fotos: Sklave O. schrieb mir, dass er von den Bildern einer Dame so fasziniert und angetan gewesen war, dass er einen Termin mit ihr ausmachte. Zu seinem großen Bedauern stellte sich heraus, dass die Bilder im Internet rund 10 Jahre alt sein mussten. Wenn nicht noch älter.

Einem anderen Gast begegnet: Sklave St. berichtete mir von einem Studiobesuch, bei dem er einem anderen Gast begegnete. Beide Gäste waren nackt und hatten keine Maskierung. Besonders verrückt daran: Die Mitarbeiterin des Studios verstand gar nicht, dass ihr ein Fehler unterlaufen war, dass sich die beiden gesehen hatten. Als Sklave St. das Studio verließ, führte sie ihn noch einmal an diesem Gast vorbei.

Der falschen Dame vorgeführt worden: Sklave W. schrieb mir von einem unangenehmen Erlebnis in Berlin. Er hatte die Herrin im Vorgespräch darum gebeten, Damen vorgeführt zu werden und fragte, welche Herrinnen noch anwesend seien. Die Herrin nannte zwei Kolleginnen, die Sklave W. beide sehr reizvoll fand. Als er nackt vor dem Thron kniete, wurde er dann aber einer Dame vorgeführt, die er ganz und gar nicht mochte. Sie fasste ihn an, steckte ihm sogar Finger in den Mund etc. Ein furchtbares Erlebnis, das dazu geführt hat, dass Sklave W. dieses Studio nie wieder besucht hat.

Nicht das Besprochene erlebt: Ein Sklave berichtete mir, er habe mit der Dame im Vorgespräch über seine Neigungen und Tabus gesprochen. Die Tabus wurden alle eingehalten. Leider aber wurden sein Vorlieben kaum berücksichtigt. Doof. Wozu führt man dann solche Gespräche?

Ich finde: Jeder macht mal Fehler. Das ist nur menschlich. Aber manche Fehler sind wirklich kaum entschuldbar. Dass man in einem Studio kein Bewusstsein für Diskretion hat, finde ich zum Beispiel wirklich unglaublich. So etwas darf einfach nicht passieren.

Hast Du Dich über etwas Ähnliches geärgert? Oder möchtest Du als professionelle Domina auf die Kritik antworten? Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar.

Lady Sas


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