Dienstag, 20. September 2016

111 SM Spielideen jetzt auch für Herr & Sklavin

111 SM Spielideen
Der Unterschied zwischen Sklavinnen und Sklaven ist größer, als man denkt. Nicht jedes Spiel, das für einen männlichen Sklaven reizvoll ist, findet auch eine Sklavin aufregend. Und umgekehrt. Zudem ist männlichen Tops der sexuelle Aspekt oft wichtiger als das bei Femdoms der Fall ist. Aus diesem Grund habe ich jeweils ein „111 SM-Spielideen“-Buch ganz gezielt für die Konstellation Herr – Sklavin und eines für die Verbindung Herrin – Sklave geschrieben. Erst kam das für "Herrin – Sklave" heraus, heute folgt nun die Version "Herr – Sklavin".

Ich könnte noch ein drittes Buch ergänzen, nämlich Herrin – Sklavin, aber ich denke, diese besonders spezielle und interessante Frauengruppe hat selbst mehr Ideen, als sie umsetzen kann. 

Mein Ideen-Buch möchte niemandem etwas vorschreiben oder sagen, wie SM zu sein hat. Schließlich empfindet jeder SM anders und das ist auch schön und richtig so. Vielmehr möchte ich mit diesem Buch inspirieren und motivieren, den Alltag in den Hintern zu treten und etwas Neues auszuprobieren.

111 SM Spielideen für Herr & Sklavin

Alltag und Routine sind Beziehungskiller. Sie kommen auf leisen Sohlen und ganz unbemerkt. Irgendwann erkennt man sie und erschrickt. Doch dann ist es oft zu spät. Langweile hat sich in der Beziehung breit gemacht. „Man hat sich auseinandergelebt“, heißt es dann, wenn die Trennung erklärt werden soll. Und: „Es ist einfach so passiert“. Damit es nicht so weit kommt, gibt es in diesem Buch spannende 111 Ideen für frischen Wind im Bett bzw. im Spielzimmer.

Zur besseren Übersicht habe ich das Buch in Kapitel gegliedert. 

  1. Stets zu Diensten: klassische Ideen für das Spiel zwischen Herr und Sklavin
  2. SlutTraining: Ideen mit Fokus auf das Sexuelle
  3. Rollenspiele: Herr und Sklavin schlüpfen in andere Rollen
  4. MindGames: an- und erregende Psychospiele
  5. PartyPlay: Spiele auf Partys mit mehreren Teilnehmern


Zwar habe ich auch Erfahrung mit weiblichen Sklavinnen, aber es war eine große Bereicherung für mich, bei diesem Titel auf den Erfahrungsschatz eines männlichen Tops zurückgreifen zu können, mit dem ich freundschaftlich verbunden bin. Wer mal kostenlos hineinlesen möchte, kann sich hier eine Leseprobe ansehen. 

Herzliche Grüße und viele inspirierende Momente,

Lady Sas

Freitag, 16. September 2016

Herrin Lisa: die wunderschöne Reisende

Dominatrix Lisa
Herrin Lisa könnte auch als Model arbeiten, aber zum Glück für die Sklavenwelt ist sie als Domina tätig. Nicht nur in Antwerpen, sondern auch in Dubai und London. Die 173 cm-Schönheit wurde in der Türkei geboren, ist in Deutschland aufgewachsen und lebt nun schon seit vielen Jahren in Belgien. Im Interview verrät sie mehr von sich und gibt einen Einblick in ihre Welt.



Interview mit Herrin Lisa


Lady Sas: Liebe Lisa, wie verlief Dein Weg in den bizarren Bereich?
Herrin Lisa:
DAS GANZE BEGANN MIT EINEM PERSÖNLICHEM FETISH, DEN ICH FRÜHER AKTIV UND PRIVAT IN DER BDSM SZENE AUSLEBTE. MIT DER ZEIT KAMEN DANN AUSSERORDENTLICH VERLOCKENDE ANFRAGEN, DIE MICH AUCH SEHR REIZTEN, UND VON DA AN GING ES LOS.



Lady Sas: Interessant. Um welchen persönlichen Fetisch handelt es sich denn?
Herrin Lisa:
ES FING AN MIT FÜSSE MASSIEREN LASSEN VON MEINEM DAMALIGEN PARTNER AUF VERSCHIEDENEN BDSM PARTIES.


Lady Sas: Was macht für Dich den Reiz am SM aus?
Herrin Lisa:
ICH LIEBE ES, MEINE NATÜRLICHE DOMINANZ UND ERHABENHEIT ÜBER DIE MÄNNLICHKEIT MEINER SKLAVEN ZU STELLEN. KANN MAN SICH WAS SCHÖNERES WÜNSCHEN?



Lady Sas: Worauf könntest Du eher verzichten? SM oder Dein Handy?
Herrin Lisa: HANDY.



Lady Sas: Antwerpen, Dubai, London. Du reist als Herrin in der Welt herum. Warum unternimmst Du diese Reisen?
Herrin Lisa: ICH MAG ES ZU REISEN UND MÄNNER AUS VERSCHIEDENEN KULTUREN UNTER MEINEN HEELS ZU HABEN. ZUDEM IST AUCH NICHT ZU VERACHTEN, WIE ICH IMMER VOLLER VORFREUDE ERWARTET WERDE, WENN ICH TOUREN ANKÜNDIGE UND PLANE.



Herrin Lisa

Herrin Lisa über SM in Dubai


Lady Sas: Wie darf man sich die Unterschiede zwischen Deinen Gästen in Antwerpen, Dubai und London vorstellen?
Herrin Lisa: SEHR EXTREM! IN DUBAI PASSIERT ALLES MEHR HINTER VERSCHLOSSENEN TÜREN, DAFÜR WIRD DORT ABER AM MEISTEN EXPERIMENTIERT. IN ENGLAND UND DEUTSCHLAND KOMMT DIE KLASSISCHE DOMINANZ BESSER AN, WÄHREND BELGIEN UND HOLLAND SCHON EHER KINKY SIND.


Lady Sas: Ich kenne Dubai nur vom Flughafen. Ist es gefährlich für eine Frau, dort Männer zu unterwerfen – und wenn es auch nur im Rahmen eines Rollenspiels ist?
Herrin Lisa: ABSOLUT ABER VIELLEICHT IST DAS DER REIZ....



Lady Sas: Was hat Dich auf Deinen Reisen in Bezug auf SM besonders beeindruckt oder überrascht?
Herrin Lisa: DIE VORLIEBEN DER MÄNNER ÄHNELN SICH DOCH SCHON SEHR, WAS MAN DURCH DIE VERSCHIEDENEN KULTUREN EHER NICHT VERMUTEN WÜRDE!



Herrin Lisa über häufige Fetische

Lady Sas: Welcher Fetisch-Wunsch wird von Deinen Gästen am häufigsten geäußert?
Herrin Lisa: 
AN ERSTER STELLE DIE KLASSISCHE UNTERWERFUNG. FUSSEROTIK ERFREUT SICH GROSSER BELIEBTHEIT UND ANALE SPIELEREIEN UND NS STEHEN DEM IN NICHTS NACH.
Dominatrix Lisa


Lady Sas: Du hast eine großartige Figur. Wie schaffst Du das? 
Herrin Lisa:
ICH LEBE SEHR GESUND UND BEWEGE MICH SEHR GERNE UND VIEL.


Lady Sas: Welche Sportarten betreibst Du denn – oder wie bewegst Du Dich?
Herrin Lisa:

GYM UND PEITSCHEN ;)


Lady Sas: Wann ist für Dich eine Session besonders gelungen?
Herrin Lisa:WENN DER SKLAVE DAS GEWISSE FUNKELN IN DEN AUGEN HAT (können auch Tränen sein) UND WENN ER VOR GEILHEIT NICHT WEISS, OB ER LÄCHELN ODER WEINEN SOLL.

Lady Sas: Hast Du einen Tipp für Anfängerinnen, die sich als Femdom versuchen wollen?
Herrin Lisa: 
GEHT BITTE IN EIN RENOMMIERTES STUDIO UND LASST EUCH VERNÜNFTIG AUSBILDEN, DA AM ANFANG AUCH VIEL SCHIEF GEHEN KANN. HEUTZUTAGE DENKEN EINIGE DAMEN, DIE EINE PEITSCHE BESITZEN, DASS SIE SCHON DOMINAS SIND, WAS MIR DANN IMMER ZU DENKEN GIBT. WARUM GIBT ES KEINEN DOMINA-FÜHRERSCHEIN – WEIL IM GRUNDE IST EINIGES AN PRAKTIKEN IM KLINIK BEREICH DOCH DELIKAT, PEITSCHEN UND ZUHÖREN WILL GELERNT SEIN! (SAFTEY FIRST)


Lady Sas: Welche Pläne hast Du für die Zukunft?
Herrin Lisa: 
ICH LASSE ALLES AUF MICH ZU KOMMEN UND GENIESSE JEDEN TAG⁠⁠.


Lady Sas: Danke für das Interview, Lisa.

Hier noch einige weitere Fotos dieser attraktiven Lady.

Dominatrix Lisa

Dominatrix Lisa

Dominatrix Lisa

Dominatrix Lisa







  • Mehr Infos über Herrin Lisa gibt es hier: Herrin Lisa
  • Weitere Infos über mich gibt es hier: Lady Sas
  • Klicke hier für weitere interessante Domina-Interviews. 
  • Freitag, 9. September 2016

    111 SM Spielideen: der Routine in den Hintern treten!

    Neu: mein neues Buch für noch bessere Sessions.
    „Saskia, hast du nicht eine Idee, was ich mit meinem Sub Neues ausprobieren könnte?“, werde ich oft gefragt. In meinem neuen Buch möchte ich 111 Antworten darauf geben. Es heißt "111 SM Spielideen" und ist gerade auf amazon erschienen. Mit diesem Buch kannst du der Routine im Schlafzimmer bzw. im Studio in den Hintern treten! 
      
    Das Buch soll deine Sessions bereichern und dich inspirieren. Neue Ideen halten jede Beziehung frisch, interessant und abwechslungsreich. Das ist wichtig, denn sonst kann sich selbst die aufregendste Liebe in lähmende Routine verwandeln. Das beste Mittel für eine stabile Beziehung sind lustvolle Überraschungen und neue Ideen, die man zusammen ausprobiert. Es sind die kleinen Abenteuer, Geheimnisse und Fluchten aus dem Alltag, die zusammenschweißen und einander noch näher bringen. 

    Probier mal etwas Neues aus

    Um dir bei deinem Glück etwas unter die Arme zu greifen, habe ich für dich 111 SM-Spielideen zusammengestellt. Die Auswahl ist groß, probiere einfach, was dich anspricht. Von soft bis hart ist für jeden etwas dabei.
    Was für den Neuling aufregend ist, das ist für den erfahrenen Spieler vielleicht altbekannt. Trotzdem bin ich mir sicher, dass sich in der Auswahl auch Spiele befinden, die SM-Kennern ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Die Mischung macht’s.

    Zur besseren Orientierung habe ich die 111 Ideen in fünf Kategorien eingeteilt.
    1.  SessionPlay: Ideen für eine klassische Session zwischen Herrin und Sklave.
    2.  Rollenspiele: Ideen für ein Abtauchen in eine andere Rolle und ein anderes Setting.
    3.  MindGames: Psychospiele für das Kopfkino.
    4.  KG-Training: Ideen für einen Sklaven, der einen Keuschheitsgürtel (KG) trägt.
    5.  PartyPlay: Ideen für Femdom-Partys bzw. Spiele mit mehreren Femdoms.
      

    Lass dich inspirieren

    Wie relevant das Thema ist, sah ich erst diese Woche im Joyclub, der Community für stilvolle Erotik. Der Joyclub hatte die "Top 10 der SM-Spiele" zusammengestellt und dafür sogar ein Video produzieren lassen. Den Beitrag findest du hier.

    Inspiriert durch den Joyclub Beitrag, habe ich mal überlegt, welches eigentlich meine Top 10 Spiele sind. Hier sind sie:
    1. Keuschhaltung
    2. Psychische Demütigung
    3. Schuh-/Fußerotik
    4. Tease & Denial
    5. Psychospiele
    6. Vorführung
    7. Ohrfeigen
    8. Schläge
    9. Strap-on
    10. Spitting

    Klar, 10 SM-Spiele fallen jedem ein. Bei 111 muss man schon etwas länger nachdenken und aus seiner Erfahrung schöpfen. Ich habe das gerne getan. Also: Lass dich inspirieren und probier’ ruhig mal etwas Neues aus! Eine kostenlose Leseprobe findest du auf der amazon Seite für das eBooks
    Die gedruckte Taschenbuchausgabe findest du hier.

    Herzliche Grüße und viel Spaß,
    Lady Sas

    Donnerstag, 1. September 2016

    Profi-Dominas, die unprofessionell arbeiten

    Das Thema der unprofessionellen Profi-Herrinnen hatten wir im Dezember 2015 schon einmal. Nun bekomme ich wieder vermehrt Zuschriften dazu. Ich habe mit professionellen dominanten SM-Dienstleistungen nichts am Hut und sehe meinen Blog auch nicht als Plattform, auf dem man persönliche Differenzen austragen darf. Aber leider scheint das Thema wirklich verbreitet zu sein. Da ich weiß, dass viele Profi-Dominas meinen Blog lesen, stelle ich nun meine Sichtweise dar. Ich hoffe, es ist für beide Seiten hilfreich, wenn jemand mal ausspricht, was eigentlich klar sein sollte (es aber offensichtlich nicht überall ist).

    Unprofessionelle Profi-Dominas

    Ich denke, eine Domina hat eine große Verantwortung gegenüber ihrem Gast. Wenn der Gast ihr sagt, dass er nach der Session keine Spuren haben möchte, dann liegt es in der Verantwortung der Herrin, genau das sicherzustellen. Es kann keine Ausreden geben. Wer das nicht schafft, soll die Peitsche an den Nagel hängen, denn dann ist die Domina der Verantwortung nicht gewachsen. 

    Oft scheint es keine Böswilligkeit zu sein, sondern schlicht Unwissenheit und mangelnde Ausbildung. Mich erreichte eine Schilderung, wonach eine Domina in einem Düsseldorfer Studio den Gast derart an den Brustwarzen malträtierte, dass er noch zwei Wochen nach der Session Blutergüsse hatte. Und das, obwohl die Dame noch in der Session davon sprach, dass der Gast ja keine Spuren wolle und sie daher manches nicht mit ihm machen könne. Interessant ist, dass es sich um eine Adresse handelt, die weithin bekannt und angesehen ist. Der Gast hat sich bei der Studioleitung beschwert und erhielt die Antwort, die Dame sei selbstständig tätig, man könne mit ihr sprechen, aber eine Wiedergutmachung sei nicht möglich. Prima, das freut den Kunden. 


    Selbst angesehene SM-Studios keine Garantie mehr.

    Leider muss man aus den Fällen, die mir bekannt sind, lernen, dass selbst eine bekannte, angesehene Adresse keine Garantie mehr für eine tadellose Leistung ist. Viele SM-Studios stellen sich auf den Standpunkt, nur Vermieter der Räumlichkeiten zu sein. Sicher wäre es klüger, auf die verärgerte Kundschaft zuzugehen. So verliert man Kunden. Aber so weit denken viele Betreiber leider nicht. Ihnen geht es bei Beschwerden offenbar allein darum, das eingestrichene Geld behalten zu können. Sie blocken ab und schieben der Domina die alleinige Schuld zu. Dass sie mit ihrem Namen eine tadellose Leistung versprechen und dass sich negative Vorfälle auf ihren Ruf auswirken, das sehen diese Studios nicht.


    Was eigentlich klar sein sollte.

    1. Wenn der Gast keine Spuren wünsch, liegt es in der alleinigen Verantwortung der Domina, das sicherzustellen.

    2. SM-Studios schaden ihrem Ruf, wenn bei ihnen Dominas tätig sind, die nicht korrekt arbeiten. Es ist also in ihrem Interesse, die Damen kompetent auszubilden.

    3. Alte Fotos gehören ins Fotoalbum, aber nicht auf die Studio-Website. 

    4. Diskretion ist eine Selbstverständlichkeit. Die Domina hat sicherzustellen, dass sich Gäste im Studio nicht über den Weg laufen.

    5. Tabus sind einzuhalten. Dazu darf es keine Ausnahme geben.

    6. Besprochene Vorlieben sind zu berücksichtigen. Wenn das nicht geht, muss die Domina fairer Weise schon im Vorgespräch sagen, dass sie die Vorlieben nicht umsetzen kann oder will.

    7. Ein Vor- und Nachgespräch gehört zum guten Ton. Dabei kann man Phantasien auch vorab per E-Mail klären, wenn das Spiel gleich an der Türe beginnen soll. 

    Soweit meine Sicht. 
    Was meinst Du?

    Herzlich,
    Lady Sas




    Donnerstag, 11. August 2016

    FRAU BLUM: Die Boutique Erotique verzaubert Stuttgart

    FRAU BLUM: Alexandra Steinmann und Mascha Hülsewig.
    Foto: Alexandra Klein.
    Ich kenne Stuttgart ein bisschen und auch den schönen Feuersee. Ganz in der Nähe, in der Reuchlinstraße 11, liegt FRAU BLUM, eine Boutique Erotique. FRAU BLUM ist kein Sexshop, sondern eine helle, freundliche, zeitgemäße Boutique rund um das Thema anspruchsvolle Erotik. Geprägt wurde der Laden von den beiden Gründerinnen, Alexandra Steinmann und Mascha Hülsewig. Sie haben ihre Vorstellungen und Ideen zum Thema eingebracht und das Thema Erotik aus weiblicher Perspektive erschlossen. Statt Scham herrscht Offenheit, statt Schatten Licht. Neben erotischen Produkten gibt es auch immer wieder inspirierende Veranstaltungen. Auf diese Weise verzaubern die beiden ihr Publikum und werden auch über Stuttgart hinaus immer bekannter. Sogar das Fernsehen war schon vor Ort. Mir gefällt das Projekt richtig gut, daher stelle ich es in meinem Blog gerne vor. Die beiden Gründerinnen von FRAU BLUM haben mir einige Fragen beantwortet.


    Frau Blum im Interview

    Lady Sas: Liebe FRAU BLUM, beziehungsweise liebe Alex und liebe Mascha, sagt doch bitte kurz mit eigenen Worten, was FRAU BLUM eigentlich ist.
    Frau Blum: FRAU BLUM ist eine erotische Luxusboutique, jenseits der Schmuddelecke mit künstlerisch-kulturellem Abendprogramm rund um das Thema Liebe, Partnerschaft und Sexualität.
    Schon viele Jahre befreundet: Alexandra und Mascha.
    Foto: Alexandra Klein.


    Lady Sas: Stuttgart hat als Stadt nicht unbedingt das offenste und toleranteste Image – im Gegensatz zum Beispiel zu Berlin. Ist dieses Image gerechtfertigt? Wie seht Ihr das? Gab es Probleme?
    Frau Blum: Wir erleben Stuttgart als tolerant und offen für neue Ideen und Konzepte in vielerlei Hinsicht. Sicherlich traut sich nicht jeder auf Anhieb zu FRAU BLUM in den Laden und schleicht erst einige Male um uns rum. Ist die Hemmschwelle jedoch erst einmal überwunden erfahren wir täglich Begeisterung und positiven Zuspruch für unser Projekt. Wir fühlen uns hier im Stuttgarter Westen sehr wohl, integriert und hatten keine Probleme uns hier zu etablieren.


    Lady Sas: Kommen mehr Frauen oder mehr Männer zu Euch? Und lassen sich Frauen eher beraten als Männer?
    Frau Blum: Anfangs hatten wir deutlich mehr weibliche als männliche Kunden, was aber sicherlich etwas mit dem Namen zu tun hat, bzw. auch der Tatsache geschuldet ist, dass wir beide Frauen sind. Zwischenzeitlich hält sich das in etwas die Waage. Insgesamt können wir sagen, dass Frauen eher nach Artikeln für sich selbst oder dem gemeinsamen Vergnügen Dienliches suchen. Männer hingegen sind zumeist auf der Suche nach einer passenden Überraschung für Ihre Partnerin und nutzen sehr gerne die Gelegenheit sich hierbei von Frauen beraten zu lassen um nicht mit der "Tür ins Haus zu fallen" oder auch um einen besseren Einblick in das weibliche Empfinden zu bekommen. Dabei geben sie sich ausgesprochen viel Mühe und die weibliche Lust steht immer im Vordergrund.


    FRAU BLUM: erotische Luxusboutique in Stuttgart.
    Foto: Josh von Staudach.

    Warum FRAU BLUM statt Online-Shop?

    Lady Sas: Warum kauft man Sexspielzeug und erotische Accessoires bei FRAU BLUM ein und nicht ganz diskret online? Online gibt es zwar keine Beratung, aber wenn 100 Kunden mit einem Vibrator zufrieden sind, ist das doch ein guter Anhaltspunkt, oder?
    Frau Blum: Frau Blum bietet den Kunden einen Streifzug durch die gesamte Erotik und alles zum anfassen, durchschalten und hören wie's brummt. Wir halten von allen Artikeln Demos bereit. Der Kunde kann sicher sein, dass er ausschliesslich hochwertige Waren erwirbt. Die Kunden von heute sind auch in allen Bereichen bewusster geworden und wollen sicher gehen, dass sie keine gesundheitsschädlichen oder gar giftige Produkte erwerben. Das alles bekommen sie bei FRAU BLUM zu fairen Preisen und Beratung von den beiden Inhaberinnen persönlich gibts gratis oben drauf.


    Lady Sas: FRAU BLUM bietet auch Veranstaltungen an. Um was geht es da zum Beispiel? Und warum macht Ihr das?
    Frau Blum: Das Veranstaltungsportfolio von FRAU BLUM ist sehr umfassend, Thema ist jedoch immer Erotik, Liebe, Partnerschaft, Sexualität, Lust und Sinnlichkeit. Autorenlesungen, Erlebnisvorträge, Seminare und Workshops finden sich genauso in unserem Veranstaltungskalender wie Burlesque Events, Frauen und Männerabende, erotische Weinproben, BDSM Einsteigerkurse, Bondage Soirees oder die Exklusivveranstaltungen wie Junggesellinnenabschiede und Mädelsabende. Uns ist es einfach wichtig, dass jeder der sich vielleicht nicht auf Anhieb in den Laden traut, über die Veranstaltungen einen Türöffner/Zugang zur Entdeckung seiner Erotik finden kann.


    Lady Sas: Auf welche Punkte achtet Ihr, wenn Ihr Sexspielzeug ins Sortiment aufnehmt?
    Frau Blum: Priorität haben Design, Funktion und Material. Unsere Sortiment bestücken wir, soweit möglich aus Manufakturen, fairgehandelten oder veganen Produkten und ausschliesslich von hochwertigen, Herstellern mit Prüfsiegel, alles frei von Schadstoffen und aus körperfreundlichen Inhaltsstoffen.

    Edles Ambiente: FRAU BLUM in Stuttgart.
    Foto: Josh von Staudach.



    FRAU BLUM über BDSM

    Lady Sas: Die Gesellschaft scheint offener zu werden für Erotik. Wie sieht es aus Eurer Sicht mit dem Bereich BDSM?
    Frau Blum: Unbedingt! Spätestens seit 50 SOG (und das ist das Positive an dem Hype um diese Bücher) ist offene Kommunikation zu diesem belasteten Thema möglich und vor allem Salonfähig geworden. Man kann sich relativ unbefangen darüber austauschen und auch dem letzten ist klargeworden, dass es hier nicht darum geht einen Menschen zu Fesseln und dann draufzuhauen.


    Lady Sas: Hat sich die Eröffnung von FRAU BLUM auch auf Euch persönlich ausgewirkt? 
    Frau Blum: Ja, wir arbeiten noch mehr als vorher ;-), dafür aber auch selbstbestimmt und mit noch mehr Herzblut!


    Lady Sas: Ich kann mir vorstellen, dass viele Leute einfach nur mal schauen wollen und nichts kaufen. Nervt das manchmal?
    Frau Blum: Es gibt durchaus Kunden, die sich erst mal "nur" umschauen, bzw ausführlich beraten lassen. Das liegt aber nicht daran, dass sie nichts kaufen wollen,  sondern ist schlicht der Tatsache geschuldet, dass sie bisher einfach keine Anlaufstelle für ihre Bedürfnisse hatten und garnicht vertraut sind mit dem was "der Markt" überhaupt zu bieten hat. Ein gängiger Sexshop kommt für den Löwenanteil unserer Kunden nicht in Frage. Bei FRAU BLUM können sie sich ganz entspannt auf einen Streifzug durch die Erotik begeben und ihre Kaufentscheidung dann fällen wenn es für sie passt.


    Lady Sas: Bitte empfehlt den dominanten Frauen, die meinen Blog lesen, ein Produkt von Euch.
    Frau Blum: Wir haben wunderschöne Hand-und Fussfesseln aus biogegerbtem Leder, absolut praxistauglich.


    Lady Sas: Gibt es auch eine Produktempfehlung für devote Männer?
    Frau Blum: Das entscheiden nicht wir ;-)


    Lady Sas: Danke für das Interview.







    Ebenfalls interessant: FRAU BLUM im Fernsehen.





    Mittwoch, 10. August 2016

    Rania von Starck: seductive High-Class Domination


    Mistress Rania von Starck
    Rania von Starck has given me an interview for my femdom blog that I consider especially interesting. In her responses you can feel her outstanding personality. She has reported very openly and in detail about herself. In this way an interview has emerged that perfectly reflects Rania von Starck's fascination. A gem in the long line of Femdom interviews on my blog. 
    And also another thing is different than usual: I have not designed the text with only two or three images, but with seven photos. The reason is obvious: Rania von Starck is not only a smart, stylish woman, but also a seductive fashion and fetish icon. A breeze of Vogue and Marquis blows over this post. I hope you like this interview as much as I do. Share it, if you want. All right, here we go.


    Interview with Rania von Starck

    Dear Rania, please describe your journey into the bizarre.
    Rania von Starck:
    I can recall two formative incidents. The first event occurred when I was not yet 10 years old. I was at our family home in Italy with my parents. The family consists of seven uncles and an aunt. In a room where there was a bar, I found magazines with bizarre cartoons. I got a pleasant feeling as I looked at the pictures. Naturally I did not know what sexuality was at that age. Nevertheless, I knew that this was something I should not talk about. Also, I did not want to share this with anyone. I then kept going back to this bar secretly in order to look at the magazines, until one day I was disappointed to find they were no longer there. The second event was when I discovered  <<O>> magazines for the first time (today the Marquis magazine). I was fascinated to find out something like this exists and really wanted to learn more about the world of rubber. There was a shop in Munich called Highlights, owned by Lady Pascal at the time. I simply went into the shop when Lady Pascal was there and asked her where I could work as a dominatrix. She recommended Studio Claudet, which is now Studio Bizarradies. How I started out at Studio Claudet is another story and would go beyond the scope of this interview.

    Dominatrix Rania von Starck

    Lady Sas: Have you ever tried out the submissive side as well?
    Rania von Starck:
    It would never occur to anyone who knows me personally that I could also have a submissive side. My dominant aura makes that clear and I find dominant behaviour of others repulsive, especially men.
    I have never experimented with submissive roles, neither privately nor professionally. On occasion I have permitted slightly more than usual for extremely high-priced clients. But that too is a form of dominance.
    When Steve English and I were together, some people probably wondered which one of us was the dominant partner. I was Steve’s rubber doll sister. Even though we wore identical masks, I was clearly the more attractive sister J.


    Lady Sas: Please describe your self-image as a dominatrix. How do you see yourself?
    Rania von Starck:
    I do not put on a dominant personality, I have a dominant disposition. Fortunately I am a self-conscious person. That means I am conscious of myself, that this compulsive dominance is not merely one of my strengths. Only when I consciously live out my dominance where it is appropriate and even desirable do I feel comfortable and like I am myself.


    Rania von Starck about being artistic

    Lady Sas: On your website, one gets the feeling of visiting a high-class fashion model. The site is visually stunning and you refer to artists like Ellen von Unwerth and Vivienne Westwood. Where does this affinity for fashion come from?
    Rania von Starck:
    I enjoy being artistic with everything I do. That starts with small things. When I make my bed, I do it so that the pillows are arranged in a colourful manner. I also pay attention to the quality of the bed linens and the inlay. Colour naturally plays a role as well, and others had better pay attention to these things when they make my bed.
    Naturally all of that is not really important and I am also a down-to-earth person.
    But it does brings me joy when I can permit myself to do it. It is like that with everything that surrounds me in my life. Whether I am setting the table, dressing myself or punishing a slave with the cane, I only enjoy it if I am present at the moment and able to act out my playful, creative streak. Consequently, I am attractive for aesthetic people and find aesthetic people attractive. That is why artists such as fashion, jewellery and furniture designers, photographers, architects, actors and so on play a role in my life, and submissive guests from these fields often come to me.

    Rania von Starck

    Lady Sas: Do you also work as a model? And would you allow a slave to photograph you as mistress?
    Rania von Starck:
    Yes, I have worked a lot as a model.
    While I am also getting a lot of offers right now, I have only accepted a few of them so far. I would never let a layman photograph me and I am not aware of a professional photographer among my slaves.


    Rania von Starck about her style

    Lady Sas: Do you have a personal favourite outfit for classic slave training in the studio?
    Rania von Starck:
    I have many outfits I like to wear. As much as I feel good in a tight catsuit, I enjoy wearing a close-fitting leather outfit of high quality just as well. I like it when my muscles stand out under the leather. Yet I also feel great in my military outfit or in my long, elegant evening gown from Balmain or Versace with matching accessories.

      
    Lady Sas: What role do high heels play for you in slave training?
    Rania von Starck:
    I value high heels because they put my legs on display very well, but I am also very fond of my solid military boots. For me it is entirely normal for any shoes that look good on me to also play a role in slave training.

    Rania von Starck

    Lady Sas: I can imagine that an attractive lady like yourself is also wooed privately by slaves.
    How do you handle it when a slave wants to serve you privately as well?
    Rania von Starck:
    When a slave wants to serve me privately, he has to pay for that well with a monthly tribute. Money is a very important element of dominance for me. Clearly I would not be dominant if I did not demand money, or even anything less than an exclusive price.

      
    Lady Sas: Do you have any tips for dominatrices who are only just starting out in the world of the bizarre?
    Rania von Starck: 
    I have no tips for women with a naturally dominant disposition because they do not need any. And for women who doubt whether they really have a naturally dominant disposition, my only advice is not to go there.


    Rania von Starck about tease and denial

    Lady Sas: You offer tease and denial. Do you have a tip to make this game even more interesting?
    Rania von Starck:
    It always gets more interesting if you get very emphatic with your submissive counterpart. Tease and denial in particular requires great sensitiveness in order to control the stimulation so it is kept as close as possible to orgasm for the longest time.
     
    Rania von Starck

    Lady Sas: Chastity is also part of your repertoire. How does that feel for you, and what is the longest you have left a slave pining away?
    Rania von Starck:
    Personally I think a slave should wear a chastity belt for at least four hours, but no longer than two days otherwise it is no longer exciting for me. But without a chastity belt, I can easily keep a suitable slave chaste for a month or even longer and continue enjoying myself.


    Lady Sas: You travel frequently and visit studios in various cities. What is the appeal for you?
    Rania von Starck:
    There is a great saying that an ant can only ever see a perspective of an elephant, but that it will never be possible for the ant to see the elephant as a whole.
    I want to at least see a lot of different perspectives, that is what makes travel appealing for me. The studios are not what is important to me here, I mainly work in luxury hotels. I only enjoy working in a studio if it offers truly interesting possibilities. Goddess Ariadne has just established and opened the studio “DerFemDom” in Zurich. It is a very elegant, creative and exciting studio. I am already looking forward to living out my dominance there. 

    Rania von Starck

    Lady Sas: What are your plans for the future?
    Rania von Starck:
    When you ask an artist what her plans are, you will get an answer something like: How should I know, I am not an engineer. I forge a lot of plans in my head, but what comes of them depends on the cards that life deals for me. Right now I am heavily involved in developing the member area of my homepage, and I am generally interested in initiating shared training with other dominant women.


    Lady Sas: Thank you for your time, Rania.


    Rania von Starck




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